Kommentare zu: Für unser Hirn gilt: Geld = Sex = Drogen = Gier http://www.blicklog.com/2008/12/02/fur-unser-hirn-gilt-geld-sex-drogen-gier/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Erika Krammer http://www.blicklog.com/2008/12/02/fur-unser-hirn-gilt-geld-sex-drogen-gier/comment-page-1/#comment-412 Fri, 05 Dec 2008 16:46:20 +0000 http://www.blicklog.com/?p=2619#comment-412 Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse mögen für all diejenigen hilfreich sein, die das Leben als Trieb des Werdens verstehen. Für diejenigen jedoch die genügend Freude aus dem Jetzt beziehen, die erkennen dass sie einen Körper und Lebensumstände haben aber nicht sind sind sie belanglos.
Der soziale Kontext in dem ein Kind aufwächst plus die Anerkennung der innere Freiheit (=Freiheit der Andersdenkenden) geben die Bedeutung und alle Reaktion darauf. Mich würden diese Studien interessieren wenn sie mit Menschen gemacht würden, die nichts mehr erstreben und dadurch nichts mehr verlieren können. Menschen die bereits alles sind und in einer Welt leben um sie einfach nur kennen zu lernen. Bei denen jegliches Wollen und Tun ausschließlich der Sichtbarmachung der Möglichkeiten innerer Prozesse gewidmet ist. (Was es ja schlußendlich auch immer ist!)
Aus meinen Erfahrungen hat alles was einen Anfang hat auch ein Ende – es zeigt sich in einer immer wieder kehrenden An- und Abwesenheit. Die logische Schlussfolgerung ist daher: Alles was keinen Anfang hat hat auch kein Ende. Es gibt die ewigen Naturgesetze – man muss sie nur anerkennen (die einzige Möglichkeit den Zeitfaktor „Ich“ in ein zeitloses „Es“ zu verwandeln)

Die inneren Prozesse sichtbar zu machen kann spannend und lustig sein. Auf ein „Ich“ fixiert wird es zu Angst und Wunsch, weil die Zeit einfach zu kurz dafür ist die zeitlosen, ewigen Werte auf eine einzige Person zu binden. Alle Untugenden sind nur ein Schatten der Tugend im Jetzt. Alles ist wie es ist in Fülle – verweigert man der Vergangenheit die Dankbarkeit und der Gegenwart die Fürsorge kann nur Mangel und Selbstbetrug das Ergebnis sein.

Das ewige Spiel mit allen möglichen Bauklötzen (Finanz, Religion, Politik, Familie…) wird für jeden zur gegebenen Zeit wie ein leichter Sommerwind durch das Nervensystem Gedanken und Gefühle belüften. Herz und Hirn können auch gemeinsam funktionieren. Schließlich leben wir immer noch von Luft und Liebe!

Auf diese wissenschaftlichen Studien freue ich mich schon.

Liebe Grüße
Erika Krammer

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