Kommentare zu: Nicht nur Verlinken lernen von Arianna Huffington http://www.blicklog.com/2009/05/05/nicht-nur-verlinken-lernen-von-arianna-huffington/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Putziger Bloggerstreit mit Süddeutscher und Spiegel Online | Blick Log http://www.blicklog.com/2009/05/05/nicht-nur-verlinken-lernen-von-arianna-huffington/comment-page-1/#comment-1450 Mon, 11 May 2009 05:50:18 +0000 http://www.blicklog.com/2009/05/05/nicht-nur-verlinken-lernen-von-arianna-huffington/#comment-1450 […] von der Blogosphäre größere Aufmerksamkeit in Form von Links. Auch wenn kein deutscher Blog die Reichweite einer Arinna Huffington erreicht, nimmt die relative Bedeutung der Blogs und ihrer Links in der Summe […]

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Von: Joss http://www.blicklog.com/2009/05/05/nicht-nur-verlinken-lernen-von-arianna-huffington/comment-page-1/#comment-1423 Tue, 05 May 2009 01:43:02 +0000 http://www.blicklog.com/2009/05/05/nicht-nur-verlinken-lernen-von-arianna-huffington/#comment-1423 Was eigentlich vielfach bekannt ist von den US Medien (und nicht nur denen) ist die
Einstellung „Wir schreiben – und die lesen!“ – Ein „Stadthalter“ oder Kaiser von China
– Syndrom, das von den Lesern Gehorsam, Medienhoerigkeit verlangt.
Ferner ist sensibleren Marktforschern in den USA seit Jahren bekannt, dass man
fuer die Tagespolitik (in der Zeitung, den Medien) vielfach „keine Zeit“ mehr hat.
Menschlich verstaendlich wenn bedenkt, dass es den Medien oft nur darauf ankommt
Konflikte hochzuspielen, einen regelrechten Buergerkrieg zu veranstalten, zu Graben-
kaempfen anzustacheln und natuerlich politische Schlammschlachten (in aller
Unschuld) zu betreiben bzw. sich dafuer zur Verfuegung zu stellen.

Der zweite Bereich, das zeigt sich auch jetzt immer deutlicher, sind die „business –
article“ und die Geldtipps. Fuer die hat man auch schon lange „keine Zeit“ mehr
(und es macht, alles durchgerechnet, auch ziemlich viel Sinn). Und so koennen
auch jetzt die Zeitungen getrost erst duenner werden, u.a. die business section
kuerzen, niemand vermisst was. Natuerlich auch nicht bei gaenzlicher Einstellung
einer Zeitung.

Hier eine eher sensiblere Meinungsumfrage die sich auf die Schuldigen, Ursachen
der Finanzkrise bezieht. U.a. gibt man der Werbung und den Medien die Schuld.
Ersichtlich wird daraus, dass sehr viele Amerikaner finanziell „konservativ“, dh.
vorsichtig sind und auch richtig beobachten koennen. Die haben alles genau
mitgekriegt.
Derzeit haben die US Zeitungen eine Auflage von etwa 34 Millionen. Das ist runter
von ueber 50 Millionen. Und selbst diese 34 Millionen sind noch gestelzt, dh. es
werden, zur Auflagensteigerung, oft genug den Leuten Zeitungen auf den Rasen
des Vorgartens (in den USA so ueblich die Zeitungszustellung, rauswerfen aus dem
Auto auf den Vorplatz) ohne dass diese bestellt oder bezahlen dafuer. Nur damit
man den Anzeigenkunden erzaehlen kann, man in dieser jener Gegend so und
so viele Leser. Die Einwohnerzahl Amerikas liegt knapp ueber 300 Millionen.
So gesehen also eine ganze Menge Leute, die fuer die Zeitungen „gestorben“
sind und auch nicht daran denken, so wie die Medien sind, zuruechzukehren.

http://www.marketingvox.com/americans-blame-ad-agencies-media-for-economic-crisis-043844/

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