<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Wir täuschen uns über die Geschwindigkeit des Aufschwungs, weil wir den Schwarzen Schwan nicht sehen (wollen)</title>
	<atom:link href="http://www.blicklog.com/2009/05/12/tuschen-wir-uns-jetzt-ber-die-geschwindigkeit-des-aufschwungs/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.blicklog.com/2009/05/12/tuschen-wir-uns-jetzt-ber-die-geschwindigkeit-des-aufschwungs/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tuschen-wir-uns-jetzt-ber-die-geschwindigkeit-des-aufschwungs</link>
	<description>Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Feb 2012 15:54:55 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: dels</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/05/12/tuschen-wir-uns-jetzt-ber-die-geschwindigkeit-des-aufschwungs/comment-page-1/#comment-1456</link>
		<dc:creator>dels</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 17:24:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blicklog.com/2009/05/12/tuschen-wir-uns-jetzt-ber-die-geschwindigkeit-des-aufschwungs/#comment-1456</guid>
		<description>Danke für den Link.
Habe morgen noch einmal mehr über Taleb.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Link.<br />
Habe morgen noch einmal mehr über Taleb.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: daniel</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/05/12/tuschen-wir-uns-jetzt-ber-die-geschwindigkeit-des-aufschwungs/comment-page-1/#comment-1455</link>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 16:34:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blicklog.com/2009/05/12/tuschen-wir-uns-jetzt-ber-die-geschwindigkeit-des-aufschwungs/#comment-1455</guid>
		<description>A propos schwarzer Schwan. Ich hab letztens mal wieder die &quot;Monetary History&quot; (Schwartz&amp;Friedman) gelesen, da gibt es auch einen Abschnitt über 1931 und wie alle den Aufschwung gesehen haben. Dann kam die zweite Bankenkrise ...

Übrigens gibt es sehr hübsche Interviews mit Taleb &lt;a href=&quot;http://www.econtalk.org/archives/_featuring/nassim_taleb/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, eins vor und eins nach der Finanzkrise. Ziemlich interessant.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>A propos schwarzer Schwan. Ich hab letztens mal wieder die &#8220;Monetary History&#8221; (Schwartz&amp;Friedman) gelesen, da gibt es auch einen Abschnitt über 1931 und wie alle den Aufschwung gesehen haben. Dann kam die zweite Bankenkrise &#8230;</p>
<p>Übrigens gibt es sehr hübsche Interviews mit Taleb <a href="http://www.econtalk.org/archives/_featuring/nassim_taleb/" rel="nofollow">hier</a>, eins vor und eins nach der Finanzkrise. Ziemlich interessant.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulf Hamster</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/05/12/tuschen-wir-uns-jetzt-ber-die-geschwindigkeit-des-aufschwungs/comment-page-1/#comment-1454</link>
		<dc:creator>Ulf Hamster</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 16:03:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blicklog.com/2009/05/12/tuschen-wir-uns-jetzt-ber-die-geschwindigkeit-des-aufschwungs/#comment-1454</guid>
		<description>Ich denke, dass es irgendwo Grenzen gibt inwiefern Medien bzw. die öffentliche Meinungsbildung eine Wirtschaftserholung herbeireden können. 

Es wird, bzw. ist bereits im Gange, zu inputorientierter Effizienzsteigerungen &quot;mit der Brechstange&quot; kommen (und nicht Toyota-like tröpfchenweise), d.h. Kosten runter um mehr/gleichviel/weniger zu erstellen, und das bleibt dann erstmal so. Das Ergebnis ist eine Volkswirtschaft die zwar genauso viel Output wie vorher erstellen kann (nicht muss), aber mehr Ressourcen, insb. Arbeitskräfte, ungenutzt verfügbar sind (Anzumerken ist, ob diese nun Transferzahlungen erhalten oder nicht ist für die Nachfrageseite neutral; Ist wichtig, aber hier mal uninteressant; Ebenso ist egal ob plötzlich die Humanressourcen frei werden wie in den USA, oder über ein etwas längeres Zeitintervall; usw usw usw; Die Medien können so oder so nur Symptome erkennen, die sich vornehmlich auf das dynamische Einstellen von Gleichgewichtszuständen beziehen). 

Am Ende der Geschichte stehen viele ungenutzte Inputs insb. in Form von Menschen auf der einen Seite, und auf der anderen Seite, dass Leistungserstellungsprozesse mehr oder weniger genauso viel Outputs erzeugen können wie vorher. Das ist eine der beiden Spielarten, die Marktgläubige (Betonung liegt auf Glaube) als Effizienzsteigerung bezeichnen, und irgendwelche Weltverbesserer (Das ist eine andere Religion mit denselben Gott) als Argument für das &quot;Scheitern des Kapitalismus&quot; gerne instrumentalisieren, und am Ende das Offensichtliche garnicht sehen. Eine Rezession wird nur dann überwunden, inkl. einer möglichen Stagnation, wenn es gelingt komplett neue Arten, Formen, etc von Outputs aus dem Nichts zu erfinden. 

Die Politik, Zentralbanken, Geschäftsbanken, etc, sind offensichtlich der falsche Ansprechpartner für das Erfinden neuer Output-arten. Das soll garkein Vorwurf sein, oder so. Also meiner Meinung nach werden Indizien für eine wirtschaftliche Erholung eher in Design- und Technik-Zeitschriften zu lesen sein, als in den Zahlenwerken von Statistikämtern oder panischen Auf und Ab der Tageszeitungen. 

Also die kommende (echte) wirtschaftliche Erholung hat mehr mit Ungewissheit zu tun als mit Unsicherheit (siehe Entscheidungstheorie, was ich damit meine). Ich glaube, dass was ich hier geschrieben habe in die Schublade der Innovationsökonomik oder Technologiepolitik gehört, wobei ich mir über das epistimologische garnicht so genau weiß. Ich gehe aber davon aus, dass neue Output-arten (logischerweise) erst erfunden werden müssen (extrem ungewiss) oder aus einer verstaubten Schublade eines kreativen Menschen gezogen werden müssen, um im Anschluss von Kaufmänner hinsichtlich der Outputmenge BIG-skaliert werden (BIG BIG BIG...), um überhaupt für irgendeine Statistik messbar zu sein und somit aus dieser Sicht erst existent wird. Dies impliziert Irrationalität und begrenzte Informationsverfügbar der Masse vorraus, und ist somit eine &quot;realitätsnahe&quot; Theorie. Die Symptome bzw. Nebenwirkungen entsprechen, die einer &quot;wirtschaftlichen Erholung&quot;, z.B. Menschen sind begeistert, rennen zu Messen um das Neue zu sehen, kaufen es, irgendwer produziert ist, stellt Leute ein, die neue Output-art wird Lebensqualitätsteigernd empfunden, Statistiker überlegen sich den Warenkorb zu ändern, der Fiskus freut sich wieder, Zeitschriften berichten über das neue Spielzeug, schlaue Tüftler, und mutige Manager mit Macherqualitäten, usw usw usw.        

Ich sage noch mal was zu den Anforderungen bezüglich des Entstehen dieser &quot;mystischen&quot;  ungewissen neuen Output-art. 
a) Analogien, z.B. die supi-Vergleiche und Metaphern von Politikern, coole Geschichten von Verkäufern, das Wecken von Emotionen durch Werbeagenturen, Bionik im Ingenieurswesen, Kulturvergleichstudien, etc. Dafür braucht man eine gute Vorstellungskraft und eine gute Portion Erfahrung. Mit dieser Form von Kreativität bekommt durchaus radikale Innovationen hin. Entlassen sie solche Leute steigt die Firma ins End Game ein. 
b) Kombination, z.B. komplexe Derivatestrukturen, Variantenproduktion auf Basis von Autoplattformen, systematisches Erfinden mit TRIZ, Planung globaler Logistiknetzwerke, Entwurf von Schaltkreise, Entwicklung von Roboter, etc. Dafür braucht man viel Brainpower und auch eine gewisse Abneigung gegenüber von Übersimplifizierung. Kurz, ohne diese Leute funktioniert erstmal garnichts. Entlassen Sie diese Leute sind sie bald pleite. Ich würde sagen, dass die Anteil dieser Menschen an der Weltbevölkerung schon etwas niedriger ist. 
c) Genalität. Diese Art von Kreativität wird eigentlich nie beachtet, weil &quot;geniale&quot; Menschen seltener sind als bspw. Black Swans. Es ist die Residualgröße im unteren Promillebereich von &quot;Verrückten&quot;, &quot;glücklichen Rittern&quot; mit dem Einfall ihres Lebens, etc. Diese Leute werden entweder ganz berühmt, vergessen oder nach ihrem Tod zu Legenden. Hinzukommen extrem schwierige Initierung der Wissensverbreitung (inkl. der Gefahr von Fehlkommunikation) und die Nichtplanbarkeit (ahhhhhhh...!?!!?!!).  
Ich denke, dass es einfach die Masse nicht hören will, dass eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung bzw. Expansion davon anhängt ob einem c)-Typ irgendwann mal ein Einfall gekommen ist. Ohne diese c)-Typ Geschichten gibt es auch nichts Substanzielles was a)-Typen sich vorstellen oder b)-Typen neu kombinieren können, d.h. es gibt kein Spielraum für output-orientierte Effizienzsteigerung in der (heute gloablen) Volkswirtschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, dass es irgendwo Grenzen gibt inwiefern Medien bzw. die öffentliche Meinungsbildung eine Wirtschaftserholung herbeireden können. </p>
<p>Es wird, bzw. ist bereits im Gange, zu inputorientierter Effizienzsteigerungen &#8220;mit der Brechstange&#8221; kommen (und nicht Toyota-like tröpfchenweise), d.h. Kosten runter um mehr/gleichviel/weniger zu erstellen, und das bleibt dann erstmal so. Das Ergebnis ist eine Volkswirtschaft die zwar genauso viel Output wie vorher erstellen kann (nicht muss), aber mehr Ressourcen, insb. Arbeitskräfte, ungenutzt verfügbar sind (Anzumerken ist, ob diese nun Transferzahlungen erhalten oder nicht ist für die Nachfrageseite neutral; Ist wichtig, aber hier mal uninteressant; Ebenso ist egal ob plötzlich die Humanressourcen frei werden wie in den USA, oder über ein etwas längeres Zeitintervall; usw usw usw; Die Medien können so oder so nur Symptome erkennen, die sich vornehmlich auf das dynamische Einstellen von Gleichgewichtszuständen beziehen). </p>
<p>Am Ende der Geschichte stehen viele ungenutzte Inputs insb. in Form von Menschen auf der einen Seite, und auf der anderen Seite, dass Leistungserstellungsprozesse mehr oder weniger genauso viel Outputs erzeugen können wie vorher. Das ist eine der beiden Spielarten, die Marktgläubige (Betonung liegt auf Glaube) als Effizienzsteigerung bezeichnen, und irgendwelche Weltverbesserer (Das ist eine andere Religion mit denselben Gott) als Argument für das &#8220;Scheitern des Kapitalismus&#8221; gerne instrumentalisieren, und am Ende das Offensichtliche garnicht sehen. Eine Rezession wird nur dann überwunden, inkl. einer möglichen Stagnation, wenn es gelingt komplett neue Arten, Formen, etc von Outputs aus dem Nichts zu erfinden. </p>
<p>Die Politik, Zentralbanken, Geschäftsbanken, etc, sind offensichtlich der falsche Ansprechpartner für das Erfinden neuer Output-arten. Das soll garkein Vorwurf sein, oder so. Also meiner Meinung nach werden Indizien für eine wirtschaftliche Erholung eher in Design- und Technik-Zeitschriften zu lesen sein, als in den Zahlenwerken von Statistikämtern oder panischen Auf und Ab der Tageszeitungen. </p>
<p>Also die kommende (echte) wirtschaftliche Erholung hat mehr mit Ungewissheit zu tun als mit Unsicherheit (siehe Entscheidungstheorie, was ich damit meine). Ich glaube, dass was ich hier geschrieben habe in die Schublade der Innovationsökonomik oder Technologiepolitik gehört, wobei ich mir über das epistimologische garnicht so genau weiß. Ich gehe aber davon aus, dass neue Output-arten (logischerweise) erst erfunden werden müssen (extrem ungewiss) oder aus einer verstaubten Schublade eines kreativen Menschen gezogen werden müssen, um im Anschluss von Kaufmänner hinsichtlich der Outputmenge BIG-skaliert werden (BIG BIG BIG&#8230;), um überhaupt für irgendeine Statistik messbar zu sein und somit aus dieser Sicht erst existent wird. Dies impliziert Irrationalität und begrenzte Informationsverfügbar der Masse vorraus, und ist somit eine &#8220;realitätsnahe&#8221; Theorie. Die Symptome bzw. Nebenwirkungen entsprechen, die einer &#8220;wirtschaftlichen Erholung&#8221;, z.B. Menschen sind begeistert, rennen zu Messen um das Neue zu sehen, kaufen es, irgendwer produziert ist, stellt Leute ein, die neue Output-art wird Lebensqualitätsteigernd empfunden, Statistiker überlegen sich den Warenkorb zu ändern, der Fiskus freut sich wieder, Zeitschriften berichten über das neue Spielzeug, schlaue Tüftler, und mutige Manager mit Macherqualitäten, usw usw usw.        </p>
<p>Ich sage noch mal was zu den Anforderungen bezüglich des Entstehen dieser &#8220;mystischen&#8221;  ungewissen neuen Output-art.<br />
a) Analogien, z.B. die supi-Vergleiche und Metaphern von Politikern, coole Geschichten von Verkäufern, das Wecken von Emotionen durch Werbeagenturen, Bionik im Ingenieurswesen, Kulturvergleichstudien, etc. Dafür braucht man eine gute Vorstellungskraft und eine gute Portion Erfahrung. Mit dieser Form von Kreativität bekommt durchaus radikale Innovationen hin. Entlassen sie solche Leute steigt die Firma ins End Game ein.<br />
b) Kombination, z.B. komplexe Derivatestrukturen, Variantenproduktion auf Basis von Autoplattformen, systematisches Erfinden mit TRIZ, Planung globaler Logistiknetzwerke, Entwurf von Schaltkreise, Entwicklung von Roboter, etc. Dafür braucht man viel Brainpower und auch eine gewisse Abneigung gegenüber von Übersimplifizierung. Kurz, ohne diese Leute funktioniert erstmal garnichts. Entlassen Sie diese Leute sind sie bald pleite. Ich würde sagen, dass die Anteil dieser Menschen an der Weltbevölkerung schon etwas niedriger ist.<br />
c) Genalität. Diese Art von Kreativität wird eigentlich nie beachtet, weil &#8220;geniale&#8221; Menschen seltener sind als bspw. Black Swans. Es ist die Residualgröße im unteren Promillebereich von &#8220;Verrückten&#8221;, &#8220;glücklichen Rittern&#8221; mit dem Einfall ihres Lebens, etc. Diese Leute werden entweder ganz berühmt, vergessen oder nach ihrem Tod zu Legenden. Hinzukommen extrem schwierige Initierung der Wissensverbreitung (inkl. der Gefahr von Fehlkommunikation) und die Nichtplanbarkeit (ahhhhhhh&#8230;!?!!?!!).<br />
Ich denke, dass es einfach die Masse nicht hören will, dass eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung bzw. Expansion davon anhängt ob einem c)-Typ irgendwann mal ein Einfall gekommen ist. Ohne diese c)-Typ Geschichten gibt es auch nichts Substanzielles was a)-Typen sich vorstellen oder b)-Typen neu kombinieren können, d.h. es gibt kein Spielraum für output-orientierte Effizienzsteigerung in der (heute gloablen) Volkswirtschaft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

