Kommentare zu: Spiritualität als Megatrend der Werbung? http://www.blicklog.com/2009/07/19/spiritualitt-als-megatrend-der-werbung/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Joss http://www.blicklog.com/2009/07/19/spiritualitt-als-megatrend-der-werbung/comment-page-1/#comment-1755 Sun, 19 Jul 2009 02:13:46 +0000 http://www.blicklog.com/2009/07/18/spiritualitt-als-megatrend-der-werbung/#comment-1755 Vielleicht – weil „Wochenendig“ – irgendwie passend ein Artikel aus den USA aus dem
Jahr 2008 in dem ein Blog beschrieben wird: prayers for newspapers. Dieser Sektor
ist ja bekanntlich ziemlich in Problemen – und werden zudem aus sehr vielen Gruenden
immer mehr.
Der Verlauf der Geschichte ist ein anderer. Das ergibt schon mal die Moeglichkeit
sich das alles aus mephistophelischer Sicht, in einem solchen religioesen Zusammenhang zu sehen. Und sich mit breitem Grinsen das alles mal greifen.
Aus dieser Sicht ergibt sich dann natuerlich dann gleich mal – im Hinblick auf den Eingangsdialog in Goethe’s Faust (Mephisto mit dem Herrn im Himmel) – die Frage, warum denn der Herr im Himmel die Gebete der in Not geraten Journalisten erhoert. Tatsaechlich waren sie in meinungsmachender Form ja immer wieder religioes aktiv gewesen.
Da gab es u.a. Mary O’Rose, die demonstrativ fuer die Glaeubigen wieder zu
Kirche ging, so alle sechs Wochen mal. Sogar fuer (im katholischen Fall) ueber die
Vorzuege der Beichte schrieb. Und es dabei nicht unterliess zu bemerken wieviele
Glaeubige es denn gibt auf der ganzen Welt und der naeheren Umgebung, eine
Unzahl, eine Masse, auf die man doch nicht verzichten koenne als Medium.

Dass in der erwaehnten heiligen Schrift die Scheinheiligkeit sehr akurat beschrieben
wurde, inklusive der „oeffentlichen Froemmigkeit“ („stellt eure Froemmigkeit nicht
zu Schau …“) und eher harsch davon abgeraten wurde, also keineswegs dazu
ermuntert wurde, ist erstens mal immer wieder so klein gedruckt dass es kein
Mensch, schon gar nicht die Theologen – oder auch Journalisten u. Meinungsmacher –
lesen koennen. Bietet dann freilich ein herrlich mephistophelisches Vergnuegen
lasssen sich dann naemlich Fragen z.B. an einen Theologen stellen die diesen
hoechsten dazu veranlassen sich zu dematerialisieren, sich nie wieder auf so ein
Gespraech und Thema einzulassen. Genauso wie ein in solchen Situation ploetzlich
sehr armer „pundit“ (Meinungsmacher).
Dieser Artikel ist auch deswegen so vergnueglich zu lesen als man darin einen sonst
von Macht- und Geltungsbeduerftigkeit sehr wesentlich gepraegten Berufsstand
beim Beten erlebt. Das ist was zum Vergoennen.
Das einzig Fehlende dabei sind Politiker die aus einem dringenden Anlass, einer
persoenlichen Notlage, Grund haetten mal zu beten. Mit oder ohne Erfolg. Schade
nur dass diese keinen zwingenden Anlass zu sowas haben.
http://www2.tbo.com/content/2008/jul/05/na-newspaper-industry-woes-inspire-prayer-web-site/

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Von: flo http://www.blicklog.com/2009/07/19/spiritualitt-als-megatrend-der-werbung/comment-page-1/#comment-1754 Sun, 19 Jul 2009 01:57:49 +0000 http://www.blicklog.com/2009/07/18/spiritualitt-als-megatrend-der-werbung/#comment-1754 erinnert mich irgendwie an die seite von so nem amerkanischen fundamentalistischen christlichen pastor oder so auf der er u.a. apple und viele mehr verteufelt, in apples fall weil ja der angebissene apfel auf den suendenfall durch eva hindeuten wuerde und zumindest eine bsd variante (auf teilen davon basiert os x) einen kleine „daemon“ als symbol hat.

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