Kommentare zu: Neuroökonom sieht Irrationalität nicht als Ursache für Finanzkrise http://www.blicklog.com/2009/11/01/neurokonom-sieht-irrationalitt-nicht-als-ursache-fr-finanzkrise/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Sat, 13 Jun 2026 20:58:02 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.26 Von: dels http://www.blicklog.com/2009/11/01/neurokonom-sieht-irrationalitt-nicht-als-ursache-fr-finanzkrise/comment-page-1/#comment-2610 Mon, 02 Nov 2009 11:13:52 +0000 http://www.blicklog.com/2009/11/01/neurokonom-sieht-irrationalitt-nicht-als-ursache-fr-finanzkrise/#comment-2610 vielen Dank für die positive Rückmeldung auf meine Blogseite zu
„Psychologie – Behavioral Economics“. Ich hoffe, dass das Thema
Neuroökonomie und Behavioral Economics auch immer stärker in der
Wirtschaftspraxis beachtet wird.

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Von: @VeraFBirkenbihl http://www.blicklog.com/2009/11/01/neurokonom-sieht-irrationalitt-nicht-als-ursache-fr-finanzkrise/comment-page-1/#comment-2608 Mon, 02 Nov 2009 01:27:48 +0000 http://www.blicklog.com/2009/11/01/neurokonom-sieht-irrationalitt-nicht-als-ursache-fr-finanzkrise/#comment-2608 danke für eine menge großartiger angebote. habe stundenlang herumgelesen, links verfolgt etc zum thema verhaltens-ökonomie.
danke
vfb

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Von: nigecus http://www.blicklog.com/2009/11/01/neurokonom-sieht-irrationalitt-nicht-als-ursache-fr-finanzkrise/comment-page-1/#comment-2603 Sun, 01 Nov 2009 17:03:03 +0000 http://www.blicklog.com/2009/11/01/neurokonom-sieht-irrationalitt-nicht-als-ursache-fr-finanzkrise/#comment-2603 Da habe ich wohl Mist gemacht den blockquotes

Die Frage ist, welches Verhalten denn das rationale am Aktienmarkt ist. Implizit wird meistens unterstellt, dass der Preis einer Aktie den Wert des Unternehmens widerspiegle, und der sich halt irgendwie im Substanzwert plus Zukunftsaussichten des Unternehmens zusammensetzt.

Das ist die Friedman-Hypothese, dass „rationale Investoren“ die „Irrationalen“ pleite gehen lassen. Dagegen spricht das Noise Trader Modell (Kyle, Black, etc.), was ich für plausibler halte. Die Friedman-Hypothese scheitert schon an der Realität, z.B. Dot-Com-Blase.

Aber das ist natürlich in der heutigen Zeit, bei der die Hälfte der Trades durch Computer ausgelöst werden, völlig falsch.

Solange ein Mensch vor dem Computer manuell seine Order spezifiziert, haben Sie mit ihrem Beispiel Recht (ist Regret Theorie?)

Die Handelnden am Mark agieren alle subjektiv rational, das heißt aber nicht, dass der sich so ergebende Preis auch “rational” ist. Bubbles ergeben sich also auch bei rationalen Handeln der Beteiligten, weil das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Es reicht aus, wenn Trader unterschiedliche Erwartungen haben (die im Durchschitt den „rationalen“ Erwartungswert bilden würden), um Bubbles zu erzeugen. Vernon Smith hat das mal in einem Experiment gezeigt. Dann gibt es noch die Bayes-Kaskaden von Ivo Welch als Erklärungsansatz. Aber ich halte es für sehr gewagt von „rational“ zu sprechen, weil dieser Begriff selbst eine subjektive Definition ist. Was soll das sein?

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Von: nigecus http://www.blicklog.com/2009/11/01/neurokonom-sieht-irrationalitt-nicht-als-ursache-fr-finanzkrise/comment-page-1/#comment-2602 Sun, 01 Nov 2009 17:00:26 +0000 http://www.blicklog.com/2009/11/01/neurokonom-sieht-irrationalitt-nicht-als-ursache-fr-finanzkrise/#comment-2602

Das ist die Friedman-Hypothese, dass „rationale Investoren“ die „Irrationalen“ pleite gehen lassen. Dagegen spricht das Noise Trader Modell (Kyle, Black, etc.), was ich für plausibler halte. Die Friedman-Hypothese scheitert schon an der Realität, z.B. Dot-Com-Blase.

Solange ein Mensch vor dem Computer manuell seine Order spezifiziert, haben Sie mit ihrem Beispiel Recht (ist Regret Theorie?)

Es reicht aus, wenn Trader unterschiedliche Erwartungen haben (die im Durchschitt den „rationalen“ Erwartungswert bilden würden), um Bubbles zu erzeugen. Vernon Smith hat das mal in einem Experiment gezeigt. Dann gibt es noch die Bayes-Kaskaden von Ivo Welch als Erklärungsansatz. Aber ich halte es für sehr gewagt von „rational“ zu sprechen, weil dieser Begriff selbst eine subjektive Definition ist. Was soll das sein?

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Von: Nixda http://www.blicklog.com/2009/11/01/neurokonom-sieht-irrationalitt-nicht-als-ursache-fr-finanzkrise/comment-page-1/#comment-2601 Sun, 01 Nov 2009 15:50:35 +0000 http://www.blicklog.com/2009/11/01/neurokonom-sieht-irrationalitt-nicht-als-ursache-fr-finanzkrise/#comment-2601 Die Frage ist, welches Verhalten denn das rationale am Aktienmarkt ist. Implizit wird meistens unterstellt, dass der Preis einer Aktie den Wert des Unternehmens widerspiegle, und der sich halt irgendwie im Substanzwert plus Zukunftsaussichten des Unternehmens zusammensetzt.

Aber das ist natürlich in der heutigen Zeit, bei der die Hälfte der Trades durch Computer ausgelöst werden, völlig falsch. Als Spekulant am Aktienmarkt kaufe ich dann, wenn ich glaube, in absehbarer Zeit die gleiche Aktien an jemand anderes für einen höheren Preis zu verkaufen. Oder frei nach der „Greater Idiot“ Strategie: Wenn ich die Aktie für diesen Preis kaufe, dann bin ich ein Riesenidiot, wenn ich sie nächste Woche für einen höheren Preis an jemand anderen Verkaufen kann, ist er der größere Idiot, und ich bin ein toller Geschäftsmann.

Die Handelnden am Mark agieren alle subjektiv rational, das heißt aber nicht, dass der sich so ergebende Preis auch „rational“ ist. Bubbles ergeben sich also auch bei rationalen Handeln der Beteiligten, weil das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

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