Kommentare zu: Zum Finale des Klimagipfel: Was wenn der Klimawandel ganz anders läuft? http://www.blicklog.com/2009/12/18/zum-finale-des-klimagipfel-was-wenn-der-klimawandel-ganz-anders-luft/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Klima ertrinkt in chaotischer Gipfelstruktur (mit Link zum Kompromisspapier) « Blick Log http://www.blicklog.com/2009/12/18/zum-finale-des-klimagipfel-was-wenn-der-klimawandel-ganz-anders-luft/comment-page-1/#comment-3085 Sat, 19 Dec 2009 10:39:45 +0000 http://www.blicklog.com/2009/12/16/zum-finale-des-klimagipfel-was-wenn-der-klimawandel-ganz-anders-luft/#comment-3085 […] rasen, wie das Spiegel Online kommentiert, bezweifele ich. Bereits gestern habe ich in einem Beitrag meine Auffassung dargelegt, dass die potentiellen Wirkungen selbst eines positiv verlaufenen Gipfels überschätzt […]

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Von: Joss http://www.blicklog.com/2009/12/18/zum-finale-des-klimagipfel-was-wenn-der-klimawandel-ganz-anders-luft/comment-page-1/#comment-3073 Fri, 18 Dec 2009 05:02:21 +0000 http://www.blicklog.com/2009/12/16/zum-finale-des-klimagipfel-was-wenn-der-klimawandel-ganz-anders-luft/#comment-3073 Mir sagt diese Debatte, der ideologische Kampf ebenso wenig
wie die Phrasendrescherei auch nicht zu.
Die oesterr. Presse hielt vor einiger Zeit Rueckschau auf
das Waldsterben. Ein eigentlich recht interessanter Beitrag
der freilich weitaus besser gemacht haette werden koennen.
Daraus ergibt sich u.a. der Kampf der Gruenen gegen das
Waldsterben, wobei diese oft genug ohne die mindeste
Sach- und Fachkenntnisse agierten.
Und es gab dann eine Reduzierung des Schwefeldioxid-
ausstosses, das wurde erreicht.
So wie es aussieht kann es tatsaechlich sein das die
erreichte Reduzierung des Schwefeldioxid allerhand
damit verbundener Probleme zum Schwinden brachte.
Auf der linken Seite dieses Beitrags ist der Titel zu
einem anderen Artikel zu finden:
Tschechien: Boehmens Waelder immer noch schwer krank
http://diepresse.com/home/panorama/klimawandel/523352/index.do?from=suche.intern.portal

Als reichlich problematisch kommt mir die Reduzierung
aller Probleme auf die CO2 Emissionen vor, ebenso wie
die Forderungen, da schnell ein paar Gesetz darum herum
zu verabschieben und dann viel Geld fuer die Umwelt
ausgeben. Weil, das ist irgendwie die moralische
Forderung, kosten muss die Umwelt unbedingt was.

Was ueberhaupt nicht mehr zaehlt in diesem Kampf sind
andere Umweltprobleme wie auch etwa betriebswirtschaftliche
Aspekte.
Zum einen: von China weiss man, das ist schon anhand
von Fotos ersichtlich, dass es dort ziemlich Dreck-
schleudern gibt, Schlote die jede Menge von was immer
in die Luft blasen. Bekannt ist eigentlich auch, dass
es deswegen zu vielen gesundheitlichen Problemen
kommt. Liegt ja eigentlich auf der Hand, dafuer braucht
man keine grossen Expertisen.
Dieser Aspekt, einer von mehreren, faellt insgesamt
durch, zaehlt nicht.
Der andere ist der betriebswirtschaftliche Aspekte.
Von den einst kommunistischen Laendern weiss man seither
dass sie extrem ineffiziente Feuerungsanlagen hatten.
Es duerfte in der Praxis nicht schwer sein Betriebe,
Anlagen, zu finden, die nach 1989 z. B. neue Feuerungs-
anlagen erhielten. Aus Kostengruenden allein schon.
Eigentlich haetten Kostenrechner und Buchhalter da
mal Grund was zu sagen dazu. Aus der Buchhaltung, etwa
dem Billigproduzenten China, wo einzelne Faktoren die
Produktionskosten viel gravierender belasten, ergaebe
sich wegen der offensichtlich reichlich infeffizienten
Anlagen ja auch Grund fuer einen Aufschrei, da steckt
ja auch gewissermassen ein Skandal, wenn man
so will. Wegen den Kosten.
China hat m. E. aus vielen Gruenden Modernisierungs-
bedarf, sehr viele andere Gruende, das Umweltproblem
zu reduzieren.
Diese Debatten koennten, insgesamt gesehen, schon mal
um viel interessanter sein.

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