Kommentare zu: Gedanken zur Eigenkapitalfinanzierung 2.0 – Teil 2: Ein Modell http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Peter Frankmann http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/comment-page-1/#comment-5100 Sun, 13 Jun 2010 11:38:10 +0000 http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/#comment-5100 Hallo zusammen,
Super Beiträge, sehr gut verpackt.Ihr seid gebookemarked.
Gruß, und bis bald

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Von: Eric Schreyer http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/comment-page-1/#comment-4237 Sun, 14 Mar 2010 17:53:53 +0000 http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/#comment-4237 http://pm-blog.com/2010/03/08/selbstorganisation-chance-oder-illusion/#comments

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Von: Keine Kreditklemme? Radikaler Einbruch bei Kreditvergabe –17% – 23% – Und das ist nicht das Ende | BLOGGERFORUM-WIRTSCHAFT.DE http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/comment-page-1/#comment-4224 Fri, 12 Mar 2010 20:14:12 +0000 http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/#comment-4224 […] Bielefelder Professor Rainer Lenz (dargestellt in Beitrag Vom Neustart des Finanzsystems) oder im Blick Log zur Eigenkapitalfinanzierung sind derzeit für die von der Wirtschaftspraxis entfremdeten Vertreter aus Verbänden und Politik […]

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Von: nigecus http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/comment-page-1/#comment-4183 Thu, 11 Mar 2010 22:36:26 +0000 http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/#comment-4183 Punkt (2)

– Ich würde eine eG (eingetragende Genossenschaft) für die Plattform selbst vorschlagen.
– Die „Fachleute“ müssen Genossen im Sinne einer eG sein, und ihre Expertise ehrenamtlich („im Dienste der Gesellschaft“), unentgeltlich anbieten („Finanzierungskosten“).
– Es muss gewährleistet sein, dass die Genossen keinen direkten Bezug, Kontakt zu den Kapitalsuchenden haben („Meinungsverzerrung“).
– Die prüfenden Genossen müssen per Zufall ausgewählt werden, um ein Zielobjekt zu prüfen („Korruption“).
– Die langfristige Beurteilungsqualität eines Genossen muss regelmäßig von anderen, per Zufall ausgewählten Genossen getrackt werden („Kontinuierliche Verbesserung“).
– Es muss möglich sein, dass Nicht-Genossen („Neuer-Genosse-in-Spe“) eine Beurteilung eines Zielobjekts kritisch hinterfragen („Meinungsfreiheit“), und zwar öffentlich („Transparenz“), und auch anonym (z.B. „Whistleblowing“).
– Die erste Beurteilung des Zielobjekts soll nach einem einheitlichen Bewertungsschema folgen und regelmäßig durch andere Genossen wiederholt werden („Vergleichbarkeit“).
– Alle weiteren Beurteilung des Zielobjekts können nach individuellen, diversen Beurteilungsschemata erfolgen („Verschiedene Blickwinkel“).
– Ein Genosse darf sich nicht eine Beurteilung eines anderen Genossen einholen für den eigenen Finanzierungsbedarf („Vetternwirtschaft“).

Natürlich wird auch eine solche eG ein „kleines Entgelt“ verursachen (z.B. um die Mettbrötchen der jährlichen Genossenschaftsversammlung zu bezahlen, oder auch die eG wachsen und gedeihen zu lassen). Jedoch werden die Transaktionskosten explodieren, wenn „Fachleute“ wie „Fachleute“ ihre Rechnungen schreiben – Dann wäre die Idee vom Eigenkapital 2.0 bereits im Schritt 2 tot. Und wer bezahlt das „kleine Entgelt“? Die Kapitalsuchenden? Das Problem korupter Ratingagenturen lässt grüßen! Bleiben nur die Investoren übrig. Bleibt nur die Frage, wie jemand dazu gebracht wird so fast umsonst Genosse zu spielen? Es wäre vollkommen „irrational“… feuchter Händedruck, Danke für die Blumen, und tschüss!

Zur Kapitalstruktur:

Der Ansatz eine Auktion über die Vertragsparameter laufen zu lassen finde ich super. Es sollen ja so eine Art Pref-Shares rausgegeben werden, die subordinated ein FLP haben. Aber wie soll verhindert werden, dass der Unternehmer sich üppige Gehälter (nicht Entnahmen) auszahlt, und am Ende nicht bei den Prefs und FLPs durchgeleitet wird? Die Vergütung des Managers (inkl. der „angestellten Hausfrau-Supermanagerin“ der Firma) muss darüber geregelt sein, dass der Unternehmer selbst nur mit dem Management des Zielobjekts beauftragt ist, und dafür einen kleinen Fixbetrag erhält plus
– Eine Performancevergütung als XX% des Dividendenbetrags der nach der Bedienung der Pref-Shares übrig bleibt, und/oder
– Den Anspruch am Dividendenbetrag für das FLP den die der Manager selbst hält.

(Wenn der finanzierte Unternehmer nicht auf demselben Rang steht wie das FLP, dann man gleich sein Geld ans Rote Kreuz spenden, den Madhoffs dieser Welt geben, in den Kamin werfen, seiner Zweitfrau eine weitere Kreditkarte schenken, … )

Am Ende frage ich mich aber doch, wie man ohne etwas komplexere Rechtskonstrukte dieses Vorhaben machen will? Man braucht mind. eine UG/GmbH um Prefs und FLPs Nachschusspflichten rauszubasteln (Man kann mehr verlieren als seine Einlage, wirklich!). Eine weitere Gesellschaft ist notwendig, um eine Passiva mit Rangigkeit (und Performance-Fee) zu bauen, die auch noch durch eine externe (nicht-haftbare) Gesellschaft verwaltet wird. Mit UGs und KGs bekommt man das hin, aber mit weniger? Das will ich sehen…

Wäre es nicht einfacher die Anforderungen an Aktien radikal zu senken? Quasi „Mini-Aktien“…

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Von: Keine Kreditklemme? Radikaler Einbruch bei Kreditvergabe –17% – 23% – Und das ist nicht das Ende « Blick Log http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/comment-page-1/#comment-4172 Thu, 11 Mar 2010 00:37:27 +0000 http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/#comment-4172 […] Bielefelder Professor Rainer Lenz (dargestellt in Beitrag Vom Neustart des Finanzsystems) oder im Blick Log zur Eigenkapitalfinanzierung sind derzeit für die von der Wirtschaftspraxis entfremdeten Vertreter aus Verbänden und Politik […]

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Von: H.T http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/comment-page-1/#comment-4169 Wed, 10 Mar 2010 14:09:35 +0000 http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/#comment-4169 Ich halte diese Vorschlag für sehr vielversprechend und interessant. Er ist die richtige und vor allem moderne Antwort auf die Finanzierungsklemme. Natürlich birgen die Details noch viele organisatorische und rechtliche Einzelthemen. Aber hier wurde ja erst einmal ein roter Faden aufgehängt, an dem man sich entlang hangeln könnte.
Viele Grüße
H.T.

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