Kommentare zu: Schwache Ökonomen und Finanzkrisen http://www.blicklog.com/2010/04/01/die-schwachen-konomen-und-die-finanzkrisen/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Griechenland, Euro und die widersprüchlichen Expertenvorhersagen zum Ausgang der Währungs- und Schuldenkrise « Blick Log http://www.blicklog.com/2010/04/01/die-schwachen-konomen-und-die-finanzkrisen/comment-page-1/#comment-4946 Fri, 21 May 2010 05:11:22 +0000 http://www.blicklog.com/2010/04/01/die-schwachen-konomen-und-die-finanzkrisen/#comment-4946 […] Der Blick Log hatte vor einigen Wochen bereits geschrieben, dass angesichts der Bandbreite die Prognosen und Weisheiten von Ökonomen allenfalls anekdotischen Charakter für den Smalltalk […]

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Von: Blogschau – KW 13/10 » Ökonomen, Prognosen, CDO, Diversifizierung, Commerzbank » Spekulantenblog http://www.blicklog.com/2010/04/01/die-schwachen-konomen-und-die-finanzkrisen/comment-page-1/#comment-4460 Sat, 03 Apr 2010 13:20:47 +0000 http://www.blicklog.com/2010/04/01/die-schwachen-konomen-und-die-finanzkrisen/#comment-4460 […] Blicklog: Schwache Ökonomen und Finanzkrisen Der Blicklog schreibt über die Aussagekraft der Analysen der sogennanten Starökonomen und zu dem vor jeder Krise häufig anzutreffende Satz “Diesmal ist alles anders.” Der wohl teuerste Satz der gesamten Wirtschaftsgeschichte. […]

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Von: Eric Schreyer http://www.blicklog.com/2010/04/01/die-schwachen-konomen-und-die-finanzkrisen/comment-page-1/#comment-4444 Thu, 01 Apr 2010 08:34:06 +0000 http://www.blicklog.com/2010/04/01/die-schwachen-konomen-und-die-finanzkrisen/#comment-4444 Hallo Dirk,

das Thema ist sehr wichtig. Im Grunde kann sich jeder, der Prognosen abgibt, nur blamieren. Wer in seiner beruflichen Tätigkeit dazu gezwungen ist, zu prognostizieren, muss die gängige Methodik kritisch hinterfragen. Unsere strukturarme zweiwertige Ursache-Wirkungs-Logik ist der zunehmenden Komplexität der Ökonomie nicht mehr gewachsen. Wer Komplexität reduziert, kommt meines Erachtens nur zufällig zu richtigen Ergebnissen. Vielmehr kommt es darauf an, Komplexität sinnvoll zu handhaben. Dafür bietet beispielsweise die Systemtheorie gute Ansätze.

Ein zweiter Gesichtspunkt ist, dass die CHICAGO BOYS mit ihren idealtypischen Annahmen – „Rationalität der Entscheidungen / des Handelns“, „Allgemeine Gleichgewichtstheorie“, „Effizienz der Finanzmärkte“ – ein bis zwei Generationen von Ökonomen fehl geleitet haben. Wie sehr beispielsweise unsere Entscheidungen von Intuition bzw. von Verhaltensmustern bestimmt wird und überhaupt nicht rational ist, zeigt Dan Ariely sehr eindrucksvoll in seinem Video „Are we in control of our own decisions?“:

http://valuation-in-germany.blogspot.com/2010/03/are-we-in-control-of-our-own-decisions.html

Der so genannte „historische Ansatz“ von Kenneth Rogoff zur Erklärung von Finanzkrisen weist in eine ähnliche Richtung und ist durchaus interessant.

Ökonomen brauchen ein neues Denken und darauf aufbauend eine völlig neue Methodik. Einige haben es ja durchaus erkannt: Benoit Mandelbrot, Robert Shiller, Fredmund Malik u.a.

Beste Grüße und allen ein frohes Osterfest

Eric Schreyer

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