Kommentare zu: Schuldenkrise in Griechenland und Europa macht Wirtschaftspresse zum Boulevard http://www.blicklog.com/2010/05/07/schuldenkrise-in-griechenland-und-europa-macht-wirtschaftspresse-zum-boulevard/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Martin http://www.blicklog.com/2010/05/07/schuldenkrise-in-griechenland-und-europa-macht-wirtschaftspresse-zum-boulevard/comment-page-1/#comment-5108 Mon, 14 Jun 2010 09:32:15 +0000 http://www.blicklog.com/2010/05/07/schuldenkrise-in-griechenland-und-europa-macht-wirtschaftspresse-zum-boulevard/#comment-5108 Das erschreckende ist, dass man von Seiten der Wirtschaftspresse ja eigentlich weiß, dass die sensiblen Finanzmärkte momentan auf jede Schlagzeile reagieren. Aber leider haben die Sensationsgeilheit, und der Absatzprofit Priorität.

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Von: Joss http://www.blicklog.com/2010/05/07/schuldenkrise-in-griechenland-und-europa-macht-wirtschaftspresse-zum-boulevard/comment-page-1/#comment-4846 Fri, 07 May 2010 11:14:40 +0000 http://www.blicklog.com/2010/05/07/schuldenkrise-in-griechenland-und-europa-macht-wirtschaftspresse-zum-boulevard/#comment-4846 Die Medien sehnen sich wohl insgesamt nach amerikanischen Verhaeltnissen.
Es kann, ironisch gesehen, schon mal so sein, dass sie insgeheim des vielen
Medienrummels ueberdrussig sind und deswegen gespalten sein. So halb sich danach
sehnen von diesem Betrieb erloest zu werden.
Und halb obendrein, weil es ihnen viel zu gut geht, von einem persoenlichen
Auf und Ab traeumen, mal selber wieder reale Lebenserfahrungen machen moechten.

Zum anderen ist so eine Manie, so eine Panik, auch Gelegenheit sich mal
bei den eher besseren Schriftstellern umzusehen.
Zum Beispiel:
Friedrich Sieburg: Die Lust am Untergang

„Wir Deutsche malen am liebsten schwarz. Wenn uns im Augenblick keine Katastrophe heimsucht, dann sehen wir eine kommen. Wir können, so scheint es, ohne die apokalyptischen Ängste nicht existieren. …“ (aus dem Verlagstext, Eichborn)

Da wird ganz offensichtlich eben diese Lust am Untergang mal kraeftig bedient.
wobei es dann vielleicht dann schon auch sein kann, dass der Einzelne
– eine Staatspleite beihaltet ja doch allerhand auch fuer’s eigene Wohl –
dann mit dieser Lust am Untergang irgendwann halt macht. Es zu genaueren
Ueberlegungen kommt, was will man nun, Untergang oder vielleicht doch … ?,
und der Bedarf an Untergang dann doch wieder nicht so gross ist. Sich
dann irgendwann einbremst im Laufe der Zeit.

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