Kommentare zu: Videotipp: Doku der ARD: Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund? http://www.blicklog.com/2010/09/18/videotipp-doku-der-ard-reit-uns-die-finanzindustrie-in-den-abgrund/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 01 Oct 2026 11:02:11 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.30 Von: enigma http://www.blicklog.com/2010/09/18/videotipp-doku-der-ard-reit-uns-die-finanzindustrie-in-den-abgrund/comment-page-1/#comment-6275 Sun, 19 Sep 2010 03:15:51 +0000 http://www.blicklog.com/2010/09/18/videotipp-doku-der-ard-reit-uns-die-finanzindustrie-in-den-abgrund/#comment-6275 Ich wage mal, das Fazit, daß die Deutschen daraus nichts gelernt haben, in Zweifel zu stellen. Das beste Gegenbeispiel dafür ist die Deutsche Bank, die offensichtlich den Braten gerochen hat und sich von dem Finanzschrott wohl weitgehend rechtzeitig!! befreit hat!

Ich kann ja verstehen, daß die ARD versucht, genauso reißerisch zu sein wie RTL und Konsorten, nur daß dabei der gesellschaftliche Auftrag auf der Strecke bleibt. Man kann ja, wie es in der DDR üblich war, die Banken als unproduktive Akteure bewerten. Nur wenn man, wie die öffentlich gepäppelten Sender auch einen Bildungsauftrag hat, darf man auch kapieren, daß Banken für den Kreditgeldkapitalismus eine Funktion haben. Nämlich als Risikopuffer zu wirken. Als die Banken das aber nicht mehr wollten, haben sie die Verbriefungen erfunden, weil sie nicht mehr zuschauen wollten, wie die Versicherungsfuzzis Provisionen ohne Verantwortung zu übernehmen, einstecken durften. Das macht neidisch! (Aus diesem Grund ist auch die gegenwärtige Krise entstanden: nicht aus Gier, sondern aus NEID! Ist, glaub´ ich, auch eine Todsünde!)

Egal: ich glaube, in Deutschland wurde etwas daraus gelernt! Nämlich die Antennen auszufahren, wann ein Engagement verlustreich werden kann. (Das hat ja Ackermann vorgemacht, daß es geht.) Daß die Drückerkolonnen das den Leuten erzählen, die sie gerade über´s Ohr hauen wollen, muß man nicht wirklich erwarten.

P.S. Die Gier der Anleger: wenn wir nicht über die reden, die ihre Altersvorsorge geregelt haben wollen, bleiben noch die (80%?) offen, die sich von Kolonnenfuzzis haben bescheißen lassen. Auch wenn in diesem Land noch gilt, daß jeder für seine Willenserklärungen verantwortlich ist: es muß eine Beweislastumkehr her, daß die Profiteure nachweisen müssen, daß der (sowieso) Geschädigte die gesamte Tragweite seiner Entscheidung nachvollziehen konnte. Denn das, was sich autistische (ich weiß, wovon ich rede) Mathematiker da ausdenken, darf NIEMALS zur der Verpflichtung führen, daß ein Kunde (Opfer) das auch VERSTEHEN MUSS!!!! Auch wenn´s schwerfällt: es geht hier um Moral!

Das hat was mit Verantwortung zu tun! Dafür wäre eigentlich die Politik da!

]]>