Kommentare zu: Finanzblogger klagt über Abmahnwelle http://www.blicklog.com/2010/09/19/finanzblogger-klagt-ber-abmahnwelle/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Abmahnwelle gegen Finanzblogger erfolglos ausgelaufen « Blick Log http://www.blicklog.com/2010/09/19/finanzblogger-klagt-ber-abmahnwelle/comment-page-1/#comment-12288 Sun, 13 Feb 2011 01:00:11 +0000 http://www.blicklog.com/2010/09/01/finanzblogger-klagt-ber-abmahnwelle/#comment-12288 […] am 13.02.11 Im September vergangenen Jahres hatte der Blick Log über die Abmahnwelle gegen den Betreiber des Finanzblog Investors Inside geschrieben. Im Kern ging es dabei um Abmahnungen gegen den Betreiber Lars Röhrig, der in einigen […]

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Von: 40stunden http://www.blicklog.com/2010/09/19/finanzblogger-klagt-ber-abmahnwelle/comment-page-1/#comment-6282 Sun, 19 Sep 2010 08:13:07 +0000 http://www.blicklog.com/2010/09/01/finanzblogger-klagt-ber-abmahnwelle/#comment-6282 Interessanter Punkt. Vor einiger Zeit gab es dazu bei allesaussersport.de) einen ähnlichen Post. Rechtlich hängt es davon ab, ob der Blog ins Presserecht fällt; ein Impressum hat er ja jedenfalls.

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Von: dels http://www.blicklog.com/2010/09/19/finanzblogger-klagt-ber-abmahnwelle/comment-page-1/#comment-6277 Sun, 19 Sep 2010 05:24:55 +0000 http://www.blicklog.com/2010/09/01/finanzblogger-klagt-ber-abmahnwelle/#comment-6277 @enigma
Ich stimme voll zu. Ich denke, Anbieter von Produkten müssen sich einfach mehr trauen, Risiken deutlich zu machen und Anleger müssen endlich lernen, dass alle Finanzprodukte, selbst die mit einem angeblich risikofreien Zinssatz Risiken enthalten. Risiken dürfen nicht hinter Rating, Zertifizierungen und Prospektprosa versteckt werden. Andererseits sollte potentiellen Anleger auch die Pflicht treffen, sich ein eigenes Urteil zu bilden oder sonst die Finger von solchen Produkten zu lassen.

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Von: enigma http://www.blicklog.com/2010/09/19/finanzblogger-klagt-ber-abmahnwelle/comment-page-1/#comment-6273 Sun, 19 Sep 2010 02:05:49 +0000 http://www.blicklog.com/2010/09/01/finanzblogger-klagt-ber-abmahnwelle/#comment-6273 (Ich weiß, daß ich mich mal wieder gegen den Mainstream stelle. Denn selbst die Basel III Vorschriften können nichts gegen den Umstand tun, daß Verantwortung nicht über prozentuale Quoten eingefordert werden kann. Das geht nur über die erzdeutsche Wechselgesetzgebung!)

Der Punkt aber an dieser Stelle ist: selbst wenn die Prospektinformationen mit dem Gewissen eines ordentlichen Kaufmanns gemacht wären, ist der Punkt der Unsicherheit über Zukunftsentwicklungen immer noch offen. Ob Anleger das verstehen oder nicht, es bleibt immer die Tatsache, daß eine Prognose Risiken enthält. (Nicht mal AAA bedeutet, daß die Kreditausfallwahrscheinlichkeit NULL ist!!!! So wird es jedenfalls publiziert!!!) Und ob nun irgendeine Zertifizierungsstelle das irgendwie bewertet ist ebenso völlig unerheblich.

Man sollte sich an dieser Stelle mal den Unterschied von Rating und Zertifizierung zu Gemüte führen. Rating ist (wenn es nicht geschmiert ist) eine Risikobeurteilung. Zertifizierung ist eine Verfahrensbeurteilung. Sonst nichts! Mit einer Zertifizierung wird bestätigt, daß ein Prospekt den selbstgestellten Anforderungen der jeweiligen Firma entspricht. Wie diese Kriterien zustandekommen, ist damit nicht gesagt und wird auch nicht bewertet!

Ergebnis: gegen eine Zertifizierung gibt es kein Argument, denn niemand kann beurteilen, ob eine Firma gegen ihre eigenen Richtlinien verstößt oder nicht (es sei denn, man ist Insider). Gegen ein Rating kann man sogar vorbringen, daß selbst die BRD eine Kreditausfallwahrscheinlichkeit von 6% hat – zumindest nach den Tabellen, die man von angeblich seriöser Quelle im Internet so findet.

Mir scheint, daß die Urheber dieser Abmahnungen noch nicht mal diesen Unterschied kapiert haben, UND DENEN SOLLEN ANLEGER IHR GELD ANVERTRAUEN???

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