Kommentare zu: Irische Schuldenkrise: Deutsche Banken gehören wieder zu den Hauptgläubigern und wehren sich gegen Staatsinsolvenz http://www.blicklog.com/2010/11/19/irische-schuldenkrise-spannende-debatte-ber-beteiligung-der-glubiger-an-staatsinsolvenzen/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Sat, 13 Jun 2026 20:58:02 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.27 Von: m106 http://www.blicklog.com/2010/11/19/irische-schuldenkrise-spannende-debatte-ber-beteiligung-der-glubiger-an-staatsinsolvenzen/comment-page-1/#comment-7456 Mon, 06 Dec 2010 21:14:57 +0000 http://www.blicklog.com/2010/11/19/irische-schuldenkrise-spannende-debatte-ber-beteiligung-der-glubiger-an-staatsinsolvenzen/#comment-7456 Das ist doch klar. Was mich aber bei der ganzen Geschichte so aufregt ist, dass die Banken einfach so weitermachen können wie bisher auch. Wo bleiben die Versprochenen Regulierungsmaßnahmen?

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Von: Finanzbranche unter Druck: Irland und Verdopplung des EURO-Rettungsfonds entlarven endgültig Stresstests « Blick Log http://www.blicklog.com/2010/11/19/irische-schuldenkrise-spannende-debatte-ber-beteiligung-der-glubiger-an-staatsinsolvenzen/comment-page-1/#comment-7210 Fri, 26 Nov 2010 00:22:24 +0000 http://www.blicklog.com/2010/11/19/irische-schuldenkrise-spannende-debatte-ber-beteiligung-der-glubiger-an-staatsinsolvenzen/#comment-7210 […] wird auch nicht mehr verheimlicht, dass die Mittel aus dem europäischen Rettungsfonds vorwiegend die irischen und indirekt viele europäische Banken vor weiteren Instabilitäten bewahren soll. Die Irlandkrise und die Äußerungen aus dem Hause der […]

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Von: Ökonom Georg Erber über die ökonomische Konsequenzen eines Staats-Bailouts « Blick Log http://www.blicklog.com/2010/11/19/irische-schuldenkrise-spannende-debatte-ber-beteiligung-der-glubiger-an-staatsinsolvenzen/comment-page-1/#comment-7183 Wed, 24 Nov 2010 08:25:42 +0000 http://www.blicklog.com/2010/11/19/irische-schuldenkrise-spannende-debatte-ber-beteiligung-der-glubiger-an-staatsinsolvenzen/#comment-7183 […] Konsequenzen eines Staats-Bailouts Von Gastbeitrag, am 24.11.10 Der Blick Log hat bereits in der vergangenen Woche und gestern eine intensivere Debatte über die Alternative Haircut statt Bailouts gefordert. Der […]

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Von: Joss http://www.blicklog.com/2010/11/19/irische-schuldenkrise-spannende-debatte-ber-beteiligung-der-glubiger-an-staatsinsolvenzen/comment-page-1/#comment-7079 Fri, 19 Nov 2010 11:51:54 +0000 http://www.blicklog.com/2010/11/19/irische-schuldenkrise-spannende-debatte-ber-beteiligung-der-glubiger-an-staatsinsolvenzen/#comment-7079 Also ich kann man noch erinnern dass es bis vor etwa zwanzig Jahren bei Banken üblich war sich zumindest etwas kritisch gegenseitig zu beobbachten. Da gab es die „security officers“ die u.a. darauf achteten wie weit Korrespendenzbanken okay waren, zahlungsfähig bei Garantien, seriös in der Gebarung, usw.. Solche Auskunft war bei Exportgeschäften vor allem in exotische Länder üblich. Da tauchte die Frage nach der Solidität einer Bank zwangsläufig auf. Abgesehen von Banken in exotischen Ländern war man natürlich gegenseitig informiert und interessiert, wie es der Konkurrenz geht und was die so machen.
Die Informationen waren, heute besehen, irgendwie altmodisch, konservativ, hatten freilich auch wirklichen Informationswert.
Auch aus den Medien war damals mehr zu erfahren als heutzutage. Solche Informationen war natürlich nicht auf Seite eins sondern irgendwo, ohne jede Sensation, zu finden. Es gab ja immer mal, zwar nicht oft, aber doch, Banken die pleite machten. (In den USA schlug die S&L Krise anfangs der 80er hohe Wellen. Dazu kamzu der Zeit Mexiko. Mexiko war ein richtiger Skandalstaat. Da brannte u.a. gleich auch mal das Büro der Pemex, der staatlichen Oelförderungsgesellschaft ab um alle Buchhaltungsunterlagen in den Flammen aufgehen zu lassen, also alle Beweismittel verschwinden zu lassen. Da waren jene Beispiele, die damals Schule machten und von denen man noch etliche Jahre später redete.)

Daneben gab es die Länderrisiken, country risk assessment and analysis. Als ziemlich galten Demokratien, die Schweiz hatte der Demokratie wegen ein das beste ranking. Der Economist, das bekannte Magazin, hatte damals wirklich Statistiken wie auch die wichtigsten Länderdaten fortlaufend auf entsprechenden Seiten. Hinzugezogen wurden bei diesen Bewertungen oft auch die Berichte von Amnesty International, nicht weil so modehalber auf humanitär machte sondern von akuten Menschenrechtsverletzungen auf alle möglichen anderen Probleme schliessen konnte. In Länder mit akuten Menschenrechtsverletzung gab und gibt parallel dazu
entsprechende Zensur wie auch die solchen Fällen übliche blindwütige Justitia, Rechtsprechung. Aus dem Zusammenhang heraus konnte man dann in etwa erahnen wie es sich auch in Handelsfragen mit allem drum und dran verhielt.

Und dann, im Laufe der Jahre wurde das alles zusehends verwässert, in vieler Hinischt, begann man mit
der grossen und fatalen Geldgier ernst zu machen. Journalisten etwa begannen damit, auf Kosten ihrer
Leser zu spekulieren. Das lief so indem sie eine bestimmte Aktie kauften und diese dann als grossen
Tipp den Lesern anpriesen. Dies begann so etwa 1986, langsam und nahm dann immer mehr zu. Bis die
diversen Medien dann voll waren mit Anlegertipps, bis heute. Das war ein offenes Geheimnis, wurde auch,
wenn darauf angesprochen, gar nicht abgetritten.
Was freilich auf der Strecke blieb war die Qualität der Information. Die Meinungsmacher begannen
immer fordernder zu werden, mehr Rendite wurde verlangte. Aber auch die div. Anlegerfonds und
Pensionskassen wurden von diesen Medienmachern immer wieder scharf kritisiert sie wären fade und faul,
und wurden auf diese Weise dazu angehalten und gedrängt, sich ebenso gewinnorientiert zu engagieren.

Das führte dann dazu dass der ganze Haufen, Medien, Banken, Investmentfonds, usw., einzig auf den
Vertrieb von Finanzprodukten aller Art eingespielt waren, wegen der Medienbeteiligung bekanntlich
irre intensiv, penetrant. Alles andere fiel schlichtweg weg, wurde ausgelassen, wegzensiert, daran
gab es kein Interesse, auch bei den Anlegern nicht.

So, und nun finden sich u.a. in der selben gestellten Falle. Erst sind sie Verursacher bzw.
Komplizen, machen begeistert alles mit, um dann wiederum als Problemfälle akut zu werden. Zwischen-
durch auf Staatsfeindlichkeit machen, dann wiederum diesen voll um Hilfe anzugehen.
Vielleicht wird es doch noch mal interessant.

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