Kommentare zu: Das Dilemma des Komplexitätsreduktionismus in der Wirtschaftspraxis (Teil 2): Wie umgehen mit Komplexität? http://www.blicklog.com/2011/04/15/das-dilemma-des-komplexittsreduktionismus-in-der-wirtschaftspraxis-teil-2-wie-umgehen-mit-komplexitt/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: dels http://www.blicklog.com/2011/04/15/das-dilemma-des-komplexittsreduktionismus-in-der-wirtschaftspraxis-teil-2-wie-umgehen-mit-komplexitt/comment-page-1/#comment-12775 Fri, 15 Apr 2011 09:36:01 +0000 http://www.blicklog.com/2011/03/24/das-dilemma-des-komplexittsreduktionismus-in-der-wirtschaftspraxis-teil-2-wie-umgehen-mit-komplexitt/#comment-12775 Der Beitrag ist ja im Kontext mit dem ersten Teil zu sehen. Insgesamt wenden sich die beide Teile gegen den Komplexitätsreduktionismus. Der zweite Teil versucht aber Wege aufzuzeigen, wie man mit Komplexität umgehen kann.

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Von: Peter Addor http://www.blicklog.com/2011/04/15/das-dilemma-des-komplexittsreduktionismus-in-der-wirtschaftspraxis-teil-2-wie-umgehen-mit-komplexitt/comment-page-1/#comment-12774 Fri, 15 Apr 2011 05:14:28 +0000 http://www.blicklog.com/2011/03/24/das-dilemma-des-komplexittsreduktionismus-in-der-wirtschaftspraxis-teil-2-wie-umgehen-mit-komplexitt/#comment-12774 Interessanter Artikel mit vielen interessanten Links. Aber warum steht im Titel etwas von „Komplexitätsreduktionismus“? Im Artikel geht es nicht um Komplexitätsreduktion. Erfolgreicher Umgang mit Komplexität kann gewiss nicht über eine Reduktion von Komplexität führen. Ich zeige in meinem Blog über Komplexitätsmanagement auf, dass man Komplexität überhaupt nicht reduzieren kann, sondern vielmehr Komplexität steigern muss (http://www.anchor.ch/wordpress). Der Begriff der Komplexitätsreduktion nervt!
@enigma: Zur Zeit von Alexander dem Grossen war die Komplexität der Welt noch in Kinderschuhen. Da hatte ein unüberlegtes Durchschlagen des Knotens noch keine Neben- und Fernwirkungen. Alexander war keineswegs erfolgreich. Er hatte getrunken und verstarb mit 33 unheldenhaft an einem Fieber. A propos „Helden“: Ihr Kommentar will entscheidungsfreudige Manager zu Helden machen. Genau das haben wir aber in der heutigen Welt nicht mehr nötig. Dirk Baecker spricht denn auch vom „postheroischen Management“. Die Zeit der Helden ist vorbei!

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Von: enigma http://www.blicklog.com/2011/04/15/das-dilemma-des-komplexittsreduktionismus-in-der-wirtschaftspraxis-teil-2-wie-umgehen-mit-komplexitt/comment-page-1/#comment-12773 Fri, 15 Apr 2011 02:32:58 +0000 http://www.blicklog.com/2011/03/24/das-dilemma-des-komplexittsreduktionismus-in-der-wirtschaftspraxis-teil-2-wie-umgehen-mit-komplexitt/#comment-12773 „Ein zentrales Element der vorherrschenden Wirtschaftssysteme bleibt die Inkaufnahme von Risiken in Folge von Komplexität.“

Ich schlage mal was anderes vor: es muß, ob Komplexität oder nicht immer noch Menschen geben, die Entscheidungen fällen. Denn würde man sämtliche Entscheidungsparameter berücksichtigen wollen, würde es nie wieder zu einer Entscheidung kommen. Insofern ist der Verweis auf Komplexität nicht mehr, als ein Hinweis darauf, daß man ein Glasperlenspiel solange ausreizen kann, bis die Entscheidung von jemand anderem getroffen ist.

Alexander der Große ist nicht deswegen GROSS geworden, weil er versucht hat, den Gordischen Knoten zu lösen: er hat ihn mit seinem Schwert durchgeschlagen. Ergebnis? Der Erfolg.

Sie schreiben ja selber, daß das Management Entscheidungen zu treffen hat. Für meine Begriffe sind Entscheidungen davon geprägt genau diese Bedenken, die die Betrachtung der Komplexität beinhaltet, schlichtweg über Bord zu werfen. Warum? Weil Wirtschaft meistens nicht die Zeit hat, sich mit Glasperlenspielen zu beschäftigen. Wer das kann ist frei nach Schumpeter ein Meister der schöpferischen Zerstörung, auch wenn die sich manchmal gegen den Urheber wendet. Der weiß dann aber schon wie es ausgegangen ist, während die anderen noch zaudern.

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