Kommentare zu: Nach dem USA-Ratingschock: Weshalb des amerikanische Managementmodell gescheitert ist http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Zunlaaqn http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/comment-page-1/#comment-16917 Sun, 18 Sep 2011 00:12:46 +0000 http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/#comment-16917 One moment, please model girls 11yo
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Von: nigecus http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/comment-page-1/#comment-12821 Thu, 28 Apr 2011 22:11:08 +0000 http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/#comment-12821 danke für den Tip mit dem Häring Buch. Die Leseprobe hat mir gefallen und werde es mir wohl beschaffen.

das Schwenker Buch ist bestimmt auch ganz gut, aber das Thema Führung/Management nicht so mein Ding. Ich habe meine Prinzipien die mir in die Wiege gelegt wurden und Basta — Ist zwar interessant was gerade für ein Führungsstil gerade als „hip“ angesehen wird, aber für sowas reichen meine schauspielerischen Fähigkeiten nicht.

DIE NAIVE VERWALTUNGSHERDE:
Am schlimmsten sind Manager die „geformt“ wurden (weil sie selbst einst eine „schwache“ Persönlichkeit ohne eigene Meinungsbildungfähigkeit hatten). Ok erstmal ist es nicht „schlecht“, aber es ist Grundlage dafür um über einen längeren Zeitraum eine große dysfunktionale Kultur von „schlechten“ Manager zu erzeugen (was immer auch „schlecht“ heißen mag).
– Schritt 1: „leicht formbare“ junge Menschen starten ihren Job in Organisationen. Diese mögen zwar gut ausgebildet sein (z.B. Rechnen, neue Techniken, etc.), aber wirklich voll ausnutzen werden sie es nicht müssen/können.
– Schritt 2: Um Gehaltssteigerungen zu realisieren oder das Bedürfnis nach „Schulterklopfen“ zu befriedigen, müssen diese Menschen „Karriere machen“. Zu diesem Zweck wird mehr Zeit von wertschöpfenden Tätigkeiten zu nicht-wertschöpfenden „Koordinationstätigkeiten“ im Sinne von „Grabenkämpfen“, „Augenausstechen“, „Nachtreten“, „Händeschütteln“, „Wichtigtun“, „sinnlose Endlos-Meetings“, „mit wagen Fakten angeben“, „Bestätigungssuche für die wagen Fakten“, etc. aufgewandt.
– Schritt 3: Nachdem Schritt 2 zum „Erfolg“ führte (z.B. Beförderungen) strömen im Schritt 1 bereits die nächsten „formbaren Idioten“ in die Organisationen, die es einem Gleich tun. Diese kann man entweder „abservieren“ oder als „hilfreiche Idioten“ für die Delegation von nicht-wertschöpfenden Koordinationstätigkeiten ausbeuten.

BEISPIELE UND DESPERADO
Das ist ein bisschen wie Bayes Kaskaden (Rationales Herdenverhalten), aber mit dem Unterschied dass diejenigen die tatsächlich nicht mitlaufen in einer solch schlimmen Organisation rausgemobbt werden (Sprich sie sitzen alleine in der „richtigen“ Bar). Natürlich kann es auch anders laufen, aber dafür müsste ein derart entstandene dysfunktionale Organisation erstmal scheitern (z.B. durch Insolvenz, eine fiese Unternehmenskrise). Zum Beispiel wird das in stark konzentrierten Branchen (z.B. die USA hat faktisch nur 5 Großbanken; Die Big-4 in der Wirtscshaftsprüfung; Unsere „Energieriesen“; etc.) schwer möglich sein, wenn diese immer wieder gerettet werden (Ebenso sollten die irgendwie zurecht argumentierten Scheinkorrelationen zwischen Unternehmensgewinnen und der sinnlosen Koordinationstätigkeit nicht unerwähnt bleiben). Bei staatlichen Verwaltungsapparaten ist es faktisch ausgeschlossen. Da bleibt dann nur die Möglichkeit eines ganz ganz langsamen Kulturwandels durch Renteneintritten.

BÜROJOBS VERSUS INDUSTRIE
Das blöde an Branchen, wo mit (greifbaren) Technologien der Unternehmenszweck zu tun hat, ist, dass sinnlose Koordinationstätigkeiten leichter zu als sinnlos entlarvbar ist. Man kann keine kaputte Straße nicht wieder instand-„reden“, eine fehlgestaltete Stromablaufplan „wegargumentieren“, ein explodiertes Kernkraftwerk „schönreden“, etc. Bei Verwaltungstätigkeiten wo als Output nur lose zusammenhängende bzw. wage Zeichenketten entstehen können Fehler (fast) problemlos wegdiskutiert werden.

NOCH ETWAS ZUM NACHDENKEN:
Mir fällt beim Schwenker Textauszug etwas witziges auf: Schwenker schreibt doch, dass US-Manager sich stark nach Zahlen ausrichten. Dies hat etwas mit der Denke zu tun, dass Behauptungen bewiesen werden sollten (Theorie–>Empirie). Natürlich steht da immer der absichtlich Pfusch im Raum (Stichwort: Bestätigungssuche). Zum Beispiel schreibt Schwenker: „…Auf die Frage, ob Personalmanagement „sehr wichtig ist”, antworten 23% der Europäer mit „ja”, aber nur 12% der Amerikaner, die wiederum Marketing- oder Verkaufsfähigkeiten für deutlich wichtiger halten…“ Nunja, folgt Schwenker prinzipiell denn nicht derselben Denkweise, die er kritisiert? Ich will hier jetzt kein Loblied für die „von-Mises-ich-muss-mein-Geschätz-garnicht-beweisen-Arroganz“-Denke aussprechen, sondern nur auf das Oxymoron was Herr Schwenker hier hinlegt; Ist wohl die Macht der Gewohnheit.

Lesetip: http://www.jstor.org/stable/4165609 („Much of out cross-cultural training and research occurs within the framework of bipolar cultural dimensions…“)

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Von: Kleine Presseschau vom 27. April 2011 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/comment-page-1/#comment-12815 Wed, 27 Apr 2011 13:19:00 +0000 http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/#comment-12815 […] Blick Log: Nach dem USA-Ratingschock: Weshalb des amerikanische Managementmodell gescheitert ist […]

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Von: dels http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/comment-page-1/#comment-12814 Wed, 27 Apr 2011 09:22:31 +0000 http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/#comment-12814 @Martin
Das ist sicher ein richtiger Ansatz. Härings Buch etwa ist voll mit Studien und Beispielen, die erhebliche Probleme aus der Trennung von Eigentum und Management aufzeigen.

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Von: aloa5 http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/comment-page-1/#comment-12812 Wed, 27 Apr 2011 06:40:16 +0000 http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/#comment-12812 Ein Problem dürfte darstellen das man den europäischen Managern fast mühelos den US-Stil aufdrängen kann während es umgekehrt nur schwer gelingen und m.E. auch nicht stattfinden wird.

Grüße
ALOA

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Von: Martin Hedler http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/comment-page-1/#comment-12811 Wed, 27 Apr 2011 06:32:10 +0000 http://www.blicklog.com/2011/04/27/nach-dem-usa-ratingschock-weshalb-des-amerikanische-managementmodell-gescheitert-ist/#comment-12811 Interessant wäre noch gewesen, welche der befragten Manager Eigentümer ihrer Unternehmen waren und welche Angestellte.

Vielleicht würde sich zeigen, dass der aufgezeigte Unterschied eher in der Eigentümerschaft begründet ist.

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