Kommentare zu: Tierisch! Animal Spirits finden Eingang in ökonomische Modelle http://www.blicklog.com/2011/04/29/endlich-animal-spirits-finden-eingang-in-konomische-modelle/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: nigecus http://www.blicklog.com/2011/04/29/endlich-animal-spirits-finden-eingang-in-konomische-modelle/comment-page-1/#comment-12828 Fri, 29 Apr 2011 22:28:09 +0000 http://www.blicklog.com/2011/04/28/endlich-animal-spirits-finden-eingang-in-konomische-modelle/#comment-12828 Das De Grauwe Paper kann man verstehen, wenn man 2-Agenten Modelle schon kennt. Im Paper wird ja explizit gesagt, dass man sich die beiden Agenten Fundamentalanalyst vs Technische Analyse aus der Marktmikrostrukturtheorie ausgeborgt hat (Der „Fundamentalist“ strebt immer auf irgendein vordefiniertes Gleichgewicht, während der „Chartist“ positives oder negatives Feedback-Trading betreibt bzw. Bubbles reitet bzw. die jüngere Vergangenheit in die Zukunft extrapoliert). De Grauwe bastelt diese 2-Agenten in die großen Demand-, Supply- etc. Formeln rein (Dazu sollte ich dann lieber doch ein Makroökonom etwas sagen..). Auf jedenfall klingt es plausibel dass es da 2 heterogene Zukunftserwartungen geben muss, damit Autokorrelation im BIP entstehen (sprich Konjunkturzyklen).

Lesetip: Diese 2-Agenten Modelle bestehen immer aus 3,4,5,… Teilmodellchen, was die Sache am Anfang kompliziert erscheinen lässt. Wenn man zwei oder drei solcher Paper gelesen hat fällt es einfacher. Man muss wirklich einmal vorher Querlesen um zu Blicken wo etwas steht. Erst danach sollte man an die Details gehen und sich über die Interpretation von Parametern erfreuen.

@Tobias: Auf Seite 14 im Fuster/Liabson/Mendel Paper wird erwähnt, dass nicht berücksichtigt wird dass zwischen den 2 Erwartungsbildungsarten gewechselt wird (bzw. die Anzahl/Menge der Agenten die eine best. Erwartungsbildung benutzen sich ändert). Dieses Switching ist aber ganz wichtig um Schwankungen/Fluktuationen/etc. zu erzeugen. Im Fuster/Liabson/Mendel Paper wird gesagt „es gibt das (Teil)modellchen und das (Teil)modellchen“ zur Erwartungsbildung, und um zu gucken wie deren Systemverhalten „geben wir mal einen einmaligen Schock oder Impuls“ rein.

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Von: Tobias http://www.blicklog.com/2011/04/29/endlich-animal-spirits-finden-eingang-in-konomische-modelle/comment-page-1/#comment-12822 Fri, 29 Apr 2011 00:06:08 +0000 http://www.blicklog.com/2011/04/28/endlich-animal-spirits-finden-eingang-in-konomische-modelle/#comment-12822 Wie gut das Papier ist vermag auch ich nicht zu beurteilen, ich möchte nur darauf hinweisen, dass der Ansatz sehr ähnlich dem in einem vor Kurzem im JEP erschienenen Artikel von Fuster, Laibson und Brock Mendel zu sein scheint: http://www.economics.harvard.edu/faculty/laibson/files/JEP%2BFuster%2BLaibson%2BMendel%2Bfinal.pdf

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