Kommentare zu: Kein Schritt aus der Krise: Nach der Griechenland Abstimmung ist Staatsinsolvenz nur verschoben http://www.blicklog.com/2011/06/30/kein-schritt-aus-der-krise-nach-der-griechenland-abstimmung-ist-staatsinsolvenz-nur-verschoben/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Kleine Presseschau vom 30. Juni 2011 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2011/06/30/kein-schritt-aus-der-krise-nach-der-griechenland-abstimmung-ist-staatsinsolvenz-nur-verschoben/comment-page-1/#comment-15861 Thu, 30 Jun 2011 13:20:21 +0000 http://www.blicklog.com/2011/06/30/kein-schritt-aus-der-krise-nach-der-griechenland-abstimmung-ist-staatsinsolvenz-nur-verschoben/#comment-15861 […] Blick Log: Kein Schritt aus der Krise: Nach der Griechenland Abstimmung ist Staatsinsolvenz nur verschoben […]

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Von: Marsman http://www.blicklog.com/2011/06/30/kein-schritt-aus-der-krise-nach-der-griechenland-abstimmung-ist-staatsinsolvenz-nur-verschoben/comment-page-1/#comment-15857 Thu, 30 Jun 2011 10:56:29 +0000 http://www.blicklog.com/2011/06/30/kein-schritt-aus-der-krise-nach-der-griechenland-abstimmung-ist-staatsinsolvenz-nur-verschoben/#comment-15857 Entschuldigung für meine Schreibfehler.

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Von: lostgen http://www.blicklog.com/2011/06/30/kein-schritt-aus-der-krise-nach-der-griechenland-abstimmung-ist-staatsinsolvenz-nur-verschoben/comment-page-1/#comment-15852 Thu, 30 Jun 2011 06:12:54 +0000 http://www.blicklog.com/2011/06/30/kein-schritt-aus-der-krise-nach-der-griechenland-abstimmung-ist-staatsinsolvenz-nur-verschoben/#comment-15852 Als Voraussetzung, damit die Griechen die Bedienung der Anleihen einstellen können, müssen sie kräftig sparen. Derzeit ist es nämlich so, dass sie auch ohne Schuldendienst ihre Ausgaben nicht mit Einnahmen decken können („Primärdefizit“). Griechenland ist damit zur Finanzierung des Primärdefizit auf Geldgeber angewiesen. Sobald sie einen Primärüberschuss haben, können sie den Schuldendienst leichter einstellen.

Natürlich könnten die Eurostaaten auch das Primärdefizit finanzieren und Griechenland stellt die Bedienung der Privatgläubiger schon jetzt ein. Allerdings wäre das politisch heikler aus Sicht der Geberländer. Ökonomisch vernünftiger wäre es allemal.

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Von: Marsman http://www.blicklog.com/2011/06/30/kein-schritt-aus-der-krise-nach-der-griechenland-abstimmung-ist-staatsinsolvenz-nur-verschoben/comment-page-1/#comment-15851 Thu, 30 Jun 2011 01:51:40 +0000 http://www.blicklog.com/2011/06/30/kein-schritt-aus-der-krise-nach-der-griechenland-abstimmung-ist-staatsinsolvenz-nur-verschoben/#comment-15851 Also ich werde irgendwann meine Serie zu
„Kriegsinflationen, Staatsbankrotte und Währungsaus-
fälle“ fortsetzen, vor allem jene auf näher der
Gegenwart eingehen.
Also: bei einem klassischen Währungsausfall sah
das immer so aus dass es akuten Mangel an
marktgängigen und marktfähigen Gütern geben muss,
aus welchen Gründen (Kriege, ideologische Unter-
drückung, usw.) immer. Es also keinerlei namhafte
Produktion an solchen Gütern und Dienstleistungen
gibt.
Ein drastisches gegenwärtiges Beispiel ist die
Sahel – Zone, die Region der Subsahara, jenen
Gegenden von denen es die vielen Bilder mit
hungernden Kindern, Menschen, gibt. Anhand dieser
Bilder kann leicht auch die gesamte Situation
erahnen. Kein Supermarkt weit und breit in dem
derlei Güter und Leistungen gibt, auch die
Produktion des Allernötigsten gibt. Situationen
in denen auch Gold relativ wenig wert ist, nur
wenig und nur zu hoch inflationierten Preisen
herbeizuzaubern vermag.

Man kann, wenn man will, anhand solcher Elends-
bilder leicht Vergleiche anstellen. Nur um sich
anhand solcher Meditationen mal die ganz all-
tägliche, „normale“, Produktion und Vertrieb all
dieser Güter etwa in Deutschland vorstellen, sich
mal dieser etwas bewusster werden.

Hätte das Parlament in Griechenland dem Sparpaket
nicht zugestimmt, hätte es sicherlich das grosse
Geschrei ‚Weltuntergang“ Ende des Euro, der
Währung gegeben. Man hätte die Gemeinschafts-
währung mit viel Geschrei und Getöse als wertlos
erklärt und damit in einem Zug alles dieser
Währung zu Grunde liegende, die ganze normale
Wirtschaftsleistung. Diese sieht man erst gar nicht
mehr, ist nicht existent.
In einem Narrenhauseffekt ist schon mal allerhand
möglich. Auch sich selbst erfüllende Prophezeiungen.
Vielleicht wäre dann, bei einem derartigen Tumult
und Krisengeschrei dann doch irgendwie die zu
Grunde liegende Wirtschaftsleistung auch mal
bewusst geworden, dass es doch ziemlich viel zu
verlieren gibt und der so ganz normale Wahnsinn
doch nicht ganz so das Richtige ist.

Ich kann aus dieser Sicht der oben im Artikel
angesprochenen Verantwortlosigkeit von Ackermann
voll zustimmen. Sehr viel ärger und und sinnloser
geht es wohl nicht mehr.

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