Kommentare zu: Meine Bauchschmerzen mit den Eurobonds: Eine persönliche Erfahrung aus dem Mittelstand http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Fri, 18 Sep 2026 06:09:21 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.28 Von: Eurobonds: Der europäische Rechtsbruch interessiert offenbar nicht « Blick Log http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/comment-page-1/#comment-16473 Tue, 23 Aug 2011 13:08:30 +0000 http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/#comment-16473 […] […]

]]>
Von: smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (19. August 2011) - smava.de Blog http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/comment-page-1/#comment-16419 Fri, 19 Aug 2011 07:52:29 +0000 http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/#comment-16419 […] wären eine komplette Schuldenübernahme Pixelökonom-Teufelszeug Eurobonds Blicklog-Meine Bauchschmerzen mit den Eurobonds Verlorene Generation-How to make Eurobonds […]

]]>
Von: dels http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/comment-page-1/#comment-16398 Wed, 17 Aug 2011 15:33:35 +0000 http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/#comment-16398 Danke für den Hinweis: Sollten natürlich Schmerzen mit m sein 🙂

]]>
Von: Kleine Presseschau vom 17. August 2011 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/comment-page-1/#comment-16397 Wed, 17 Aug 2011 15:02:44 +0000 http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/#comment-16397 […] Blick Log: Meine Bauchscherzen mit den Eurobonds: Eine Erfahrung aus dem Mittelstand […]

]]>
Von: Frank http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/comment-page-1/#comment-16396 Wed, 17 Aug 2011 14:36:09 +0000 http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/#comment-16396 Bauchscherzen? Ein SEO-Trick? 🙂

Ich bin auch kein Rechtschreibfetischist, aber die Überschrift sollte möglichst fehlerfrei sein.

Das Ganze erinnert mich an „Das Geld anderer Leute“, ein Pflicht-Film für jeden Volkswirtschaftler. Die marode Kabel-Sparte muss durch die anderen Unternehmensbereiche mitgetragen werden. Am Ende entscheiden sich die Aktionäre unter Führung des Investors „Garfield“ (Danny DeVito) für die Stilllegung der Kabelproduktion. Zum guten Ende führt die Umstellung der Produktion auf das damals zukunftsträchtige Produkt „Airbag“ und alle sind wieder im Geschäft. Ein toller Film.

Volkswirtschaft ist kein Hexenwerk. Sie wird nur leider immer wieder von Ideologien vergewaltigt, was vernünftige Lösungen erschwert.

Sanierungen klappen nach meiner Erfahrung nur, wenn sie durch ein tragfähiges Geschäftsmodell unterstützt werden. Ich bin für temporäre Hilfe, aber nur wenn das Geld zweckgebunden in die richtigen Kanäle fließt und am Ende der Bedürftige wieder auf die Beine kommt. Anders macht das Ganze keinen Sinn.

Eurobonds bedeuten, dass die Starken ihre Bonität für günstige Zinsen hergeben, aber die Schwachen was tun? Das ist das Problem. Alle Schuldnerstaaten brauchen ein Konzept, wie sie aus ihrer Lage wieder herauskommen. Aber durch operative Einnahmen, nicht durch Ausverkauf ihres Tafelsilbers. Zuvor muss die Stützung der Banken aufhören. Der Finanzsektor gehört auf Sparkassen-Niveau zurückgestutzt.

Wenn die Politik die Finanzmärkte nicht in Ketten legt, hört der Raubzug gegen die Steuerzahler niemals auf und jeder Versuch, Staaten zu retten ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Der Währungsschnitt zur Staatsentschuldung wird kommen. Die Frage ist nur, welche Regierung es dem Sparer beibringt.

]]>
Von: dels http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/comment-page-1/#comment-16395 Wed, 17 Aug 2011 10:53:51 +0000 http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/#comment-16395 Ich würde das nicht nur auf Politiker beziehen, sondern genereller betrachten. Überall dort, wo es eine Asymmetrie gibt zwischen negativen und positiven Konsequenzen des eigenen Handelns, kann es Probleme geben. Immer dann, wenn jemand die negativen Folgen seines Handelns nicht tragen muss, jedoch von den positiven Folgen profitiert, gibt es zumindest Anreize zur Moral Hazard. Das bedeutet nicht, dass jede Gelegenheit dazu wahrgenommen wird. In der Unternehmenspraxis gibt es ja schließlich noch ein paar mehr Kontrollinstanzen.

]]>
Von: Eurobonds wären eine komplette Schuldenübernahme | Wirtschaftsphilosoph http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/comment-page-1/#comment-16394 Wed, 17 Aug 2011 09:08:56 +0000 http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/#comment-16394 […] „Eurobonds: Pro und Kontra“ im oben verlinkten Artikel des Handelsblatts oder auch „Meine Bauchschmerzen mit den Eurobonds: Eine persönliche Erfahrung aus dem Mittelstand&#8220… von Blick Log. Er zeigt außerdem schön am Beispiel einer Unternehmensgruppe, welche Probleme mit […]

]]>
Von: Marsman http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/comment-page-1/#comment-16393 Wed, 17 Aug 2011 08:41:53 +0000 http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/#comment-16393 Wer mich als Politiker überzeugen würde. bzw.
was ich von Politkern erwarten würde:
eine Schweizer Sozialdemokratin, es hätte auch wer
von konservativer Seite sein können, die den
Haushalt einer Stadt (denke es war Barn) vor einigen Jahren sanierte, als dieser in die Schieflage kam.
Sie schaffte die Sanierung des Budgets (inklusive
wachsenden Schulden) solcherart, dass sie einerseits weder die eigentlichen Sozialzahlungen kürzen musste noch die Steuern andererseits erhöhen musste.

Sowas kann offensichtlich nur zustande kommen
wenn sich Politiker wirklich genau jeden Franken
ansieht, genau überlegt wie sich was jeweils
unmitelbar auswirkt und halt konstruktiv
wirtschaftet, sorgfältig, sauber, verantwortungs-
voll.

Was wirklich bedenklich ist, wie auch Nigecus
ausführt, ist der Verlust des Unmittelbaren. Die
reale Situation sowohl individuellen Person wie
auch von Firmen und Betrieben wird wirklich
atemberaubend, besorgniserregend, immer wieder
und wieder übergangen, wohl auch absichtlich
missachtet.

]]>
Von: lostgen http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/comment-page-1/#comment-16392 Wed, 17 Aug 2011 08:24:03 +0000 http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/#comment-16392 Politiker gehen stets unsorgsam mit Finanzen um. Daher muss jede Haftungsgemeinschaft mit einem automatischen Sanktionsystem ausgestattet sein. Wie zum Beispiel die prohibitiv teuren Red Bonds aus diesem Vorschlag.

]]>
Von: dels http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/comment-page-1/#comment-16391 Wed, 17 Aug 2011 03:39:59 +0000 http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/#comment-16391 Klar Nigecus, bleiben die Staaten in welcher Form auch immer bestehen. Mir geht es bei der Analogie ja vorwiegend um die Anreizstruktur. Wenn jemand da ist, der im Zweifel einspringen kann, reduziert man die Anreize für die Sanierung

]]>
Von: nigecus http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/comment-page-1/#comment-16390 Wed, 17 Aug 2011 01:08:24 +0000 http://www.blicklog.com/2011/08/17/meine-bauchscherzen-mit-den-eurobonds-eine-erfahrung-aus-dem-mittelstand/#comment-16390 ich finde diese Geschichte ganz gut. Nur können Staaten sich auch nach einer pleite nicht wirklich in Rauch auflösen. Bei einer Firmeninsolvenz kommt im schlimmsten Fall alles unter’m Hammer und die Mitarbeiter auf die Straße.

Aber so ein Staat existiert auch nach seiner Pleite. Ok vielleicht ist das politische System ein anderes (z.B. von Kommunismus zur Plutokratie, von der Demokratie zur Diktatur, usw), aber das Land und die Leute sind noch immer da. Es ist relativ schwierig da noch etwas „aus der Insolvenzmasse rauszuholen“.
– Zum Beispiel Verkauf aller Staatskonzerne und aller öffentlicher Güter (z.B. Wasserversorgung, Stromleitungen, Autobahnen, Eisenbahnen, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, usw.), was dann ausgequetscht wird. Das kann dann schief gehen, wenn die Leute in diesen Land unter ihren Lebenshaltungskosten erdrückt werden und Gewalt ausbricht. Wenn dieser Pleitestaat ein „Freund“ ist (z.B. EU-Länder) sinkt die Recovery Rate, wenn es egal ist wird mit Waffengewalt für ein gute Recovery Rate gesorgt (Ist leider kein Science-Fiction, sondern die Praxis bzw. „Weltpolitik“).
– Oder man fällt direkt aus. Sprich zahlt seine Rechnungen nicht. Das führt nicht nur dazu, dass kaum noch jemand diesen Staat in nächster Zeit Geld leihen würde (Auußer befreundete Staaten und ihre Institutionen), sondern auch Firmen lieber gegen Vorkasse den Staatskonzernen und öffentlichen Betrieben Waren und Dienstleistungen liefern. Und wahrscheinlich würde auch lokale Firmen in einem EU-Binnenraum lieber für alle möglichen außer ihren eigenen Staat etwas liefern. Dadurch sinkt die Lebensqualität (öffentliche Leistungen werden knapp, z.B. Krankenhäuser), die Menschen werden rebellieren und Gewalt bricht aus.

Wenn wir Eurobonds einführen, dann wird man an dem grundsätzlichen Problem von Staatspleiten nichts ändern. Man verschiebt das Problem für bevorteilte Staaten nur in die Zukunft, aber sorgt dafür dass alle in der Schuldnergemeinschaft im Chaos enden (Preise steigen, knappe öffentliche Güter, weniger Lebensstandard –> Gewalt). Eigentlich reden wir über Inflation, was nunmal Aufgabe der Zentralbanken ist. Mir ist es lieber wenn Zentralbanker in den sauren Apfel beißen und Staatsanleihen aufkaufen, als wenn kurzfristig denkende Politiker mit Eurobonds herumspielen. Anstatt neue Wege zu finden Staatsschulden zu erhöhen sollten Politiker, vor allem bei sich zu Hause, versuchen ihre Haushalte zu sanieren.

Es entsetzt mich wie Befürworter von Eurobonds von der Annahme ausgehen, dass Politiker der EU stets sorgsam mit Staatsfinanzen umgehen könnten, obwohl (derselbe Schlag) Politiker bewiesen hat wie man nationalen Staatshaushalte ruiniert (Zeig mir einen Haushalt mit der Schwarzen Null. Muss dann wohl ein „Ausreißer“ sein). Das ist bescheuert, dass ich mich nicht wundern würde dass Millionen von Stammtischwähler kopfnickend dem zustimmen würden.

]]>