Kommentare zu: Das nicht mehr lösbare Trilemma der Finanzbranche oder warum die Zwangskapitalisierung droht http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: So war 2011: Nichts aus 2008 gelernt http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/comment-page-1/#comment-26465 Fri, 30 Dec 2011 04:47:57 +0000 http://www.blicklog.com/2011/10/10/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/#comment-26465 […] im Kreis. Mittlerweile arbeitete sich die Bankenkrise in die Schlagzeilen vor. Es wurde über die Zwangskapitalisierung gesprochen, mit der ich ein Problem hatte. Die Banken selbst tauchten wieder einmal ab und ich war […]

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Von: Wird die Bankenstabilisierung zum Teufelskreis für Unternehmen http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/comment-page-1/#comment-25352 Wed, 21 Dec 2011 01:00:15 +0000 http://www.blicklog.com/2011/10/10/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/#comment-25352 […] derzeit sehr unwahrscheinlich, dass alle Banken in diesem Umfang Kapital beschaffen können. Eine Alternative ist die Zwangskapitalisierung, die aber die Banken aus nachvollziehbaren Gründen gern vermeiden […]

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Von: Warum ich ein Problem mit der Zwangsbeglückung von Banken habe http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/comment-page-1/#comment-18054 Tue, 18 Oct 2011 23:25:13 +0000 http://www.blicklog.com/2011/10/10/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/#comment-18054 […] die Öffentlichkeit erreicht. In einem Beitrag Anfang Oktober habe ich zwar angedeutet, dass eine Zwangskapitalisierung droht, das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich ein Freund der Zwangskapitalisierung […]

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Von: Die Kreditklemme war da und sie kommt wieder http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/comment-page-1/#comment-17719 Wed, 12 Oct 2011 23:06:47 +0000 http://www.blicklog.com/2011/10/10/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/#comment-17719 […] aber nicht. Gerade die letzte Feststellung sollte uns nämlich aufhorchen lassen, denn vor dieser Entwicklung stehen wir ja aktuell wieder. Die Refinanzierungsmöglichkeiten diverser Banken ist aktuell deutlich eingeschränkt. […]

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Von: Benjamin http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/comment-page-1/#comment-17581 Mon, 10 Oct 2011 16:43:40 +0000 http://www.blicklog.com/2011/10/10/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/#comment-17581 Schönes Trilemma 🙂
Aber es gäbe noch einen Ausweg: Die ernstgenommene Drohung, dass Banken tatsächlich über die Wupper springen müssen. Dummerweise hat gerade jeder Angst vor einem zweiten Lehman-Moment, daher ist m.E. nach diese Option leider vom Tisch. Vor einem halben Jahr wäre es wohl noch gegangen.
Ich denke mal mit einem goldenen Mittelweg kommt man noch mit den wenigsten Blessuren davon: Bei einem Zahlungsausfall von Griechenland (und vermutlich auch Portugal) in Höhe von ca. 80% schaut man sich ein paar Szenarien an und „rettet“ diejenigen Banken, die am gesündesten sind. Die anderen gehen unter. So ist nun mal der Markt. Diese „Rettung“ sollte über Teilverstaatlichung und EK-Erhöhung laufen, Garantien für das Fremdkapital der Banken nutzt nix. Auch wenn das einer teilweisen Enteignung der Anteilseigner entspricht, ich glaube es ist den Aktionären einer Bank lieber, sie verlieren nur ein bisschen anstatt alles. Wenn die Krise überwunden ist, dann sollte der Staat (vermutlich die EFSF) die Anteile verkaufen.
Ich gebe Dir recht, dass die markteigenen Mechanismen im Moment nicht funktionieren – über das warum kann man sicher streiten, ich persönlich halte es für simples Moral Hazard. Entgegen den Plänen der Europäischen Regierungen sollte nicht nur kein ESM eingeführt werden, sondern bei einer Revision der Maastrichtverträge das „Retten“ von Banken auch verboten werden, um die eingangs genannte Drohung zu unterstreichen. Dann werden bei der nächsten Krise auch die Marktmechanismen wieder funktionieren.

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Von: david.mpo http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/comment-page-1/#comment-17308 Wed, 05 Oct 2011 13:26:03 +0000 http://www.blicklog.com/2011/10/10/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/#comment-17308 Naja man kann die aktuelle Entwicklung auch positiv sehen. Die Banken verlieren aktuell schön an Macht und Einfluss. Lasst die erst noch ein wenig zappeln, dann müssen die Staaten sie retten und dabei kann man sie dann auch noch schön zerschlagen. Mit den neuen Regeln werden diese dann in nächster Zeit keinen allzu großen Schaden mehr anrichten.

Wie das bezahlt werden soll? Geld lässt sich jederzeit drucken

Jede andere Lösung belastet die Gesellschaft nur zu stark und bei dieser müssten die Banken sehr stark bluten. Ach ja, wenn wir schon dabei sind, würde ich den Eigenhandel auch komplett verbieten für Banken

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Von: Kritiker http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/comment-page-1/#comment-17307 Wed, 05 Oct 2011 11:26:38 +0000 http://www.blicklog.com/2011/10/10/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/#comment-17307 Die Selbstregulierung des Bankensektors wird nicht funktionieren, so lange die handelnden Personen sich hinter Haftungsbeschränkungen des Unternehmens in der ersten Linie und hinter der abgetrennten Privatvermögen aus ausgezahltem Einkommen in zweiter Linie verstecken können. Die Sanktionen für diese Personen sind einfach zu gering.

Ein Vorschlag wie man sie Selbsregulierung des Bankensektors erreichen könnte: Die (fahrlässige) Herbeiführung einer Bankenpleite in das Starfgesetzubuch als Straftatbestand aufnehmen und zwingend eine nicht zur Bewährung aussetzbare, mehrjährige Haftstrafe androhen. Die Straftatbestand wäre für Mitglieder der Aufsichtsgremien, des oberen Managements und evtl. der Wirtschaftsprüfer erfüllt, wenn es zu einer Illiquidität oder Insolvenz der Bank kommt. In diesem Fall müsste dann auch das Privatvermögen der Täter als illegal erworbenes Vermögen konfisziert werden.

Ziel einer solchen Bestimmung wäre nicht in erster Linie der Bestrafung sondern die Abschreckung mit dem Ziel einer wirksamen gegenseitigen Kontrolle der Gruppen unter Strafandrohung untereinander, anstatt deren kollaboratives Handeln auf Kosten der Allgemeinheit zu akzeptieren.

Natürlich wäre auch hier zunächst die Politik gefragt, entsprechende Gesetze zu erlassen.

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Von: Mario Nefischer http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/comment-page-1/#comment-17306 Wed, 05 Oct 2011 11:02:01 +0000 http://www.blicklog.com/2011/10/10/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/#comment-17306 Die Antwort, warum sich die Finanzmärkte nicht selbst in die Verantwortung nehmen, ist mMn einfach:

Es wird (logischerweise) immer Finanzmarktteilnehmer geben, die den größtmöglichen Ertrag für sich selbst und die Shareholder erzielen wollen – das ist ja schließlich ihr Auftrag. Und dabei nutzen sie alle rechtlichen (= von Politikern erlaubten) Rahmen aus.

Und dies führt dann auch schon wieder zum Punkt, wo wir ansetzen müssen. WIR wählen die Politiker, die die größten Wahlzuckerl verteilen und nicht mit Wirtschaftskompetenz glänzen. WIR investieren in das Produkt, das den größtmöglichen Ertrag abseits aller moralischen Bedenken abwirft – und sei es nur das 1/8% Prozent mehr am Sparbuch bei der Direktbank als bei der Regionalbank im Ort.

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Von: Kleine Presseschau vom 5. Oktober 2011 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/comment-page-1/#comment-17305 Wed, 05 Oct 2011 09:53:22 +0000 http://www.blicklog.com/2011/10/10/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/#comment-17305 […] Blick Log: Das nicht mehr lösbare Trilemma der Finanzbranche oder warum die Zwangskapitalisierung droht […]

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Von: dels http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/comment-page-1/#comment-17303 Wed, 05 Oct 2011 06:21:54 +0000 http://www.blicklog.com/2011/10/10/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/#comment-17303 Es ist interessant, dass nahezu alle Vorschläge, die gemacht werden, bei der Politik ansetzen. Ich lese aber bisher keine Vorschläge, in denen sich der Finanzsektor selbst in die Verantwortung nimmt.

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Von: FDominicus http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/comment-page-1/#comment-17300 Wed, 05 Oct 2011 05:24:06 +0000 http://www.blicklog.com/2011/10/10/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/#comment-17300 Staaten die bis über Oberkante Lippe im Wasser stehen sollen noch etwas „retten“? Nun denn die Optimisten sterben eben nicht aus und auch wieder „Staaten“ müssen, also ob dabei je etwas Gutes rausgekommen wäre.

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Von: Andena http://www.blicklog.com/2011/10/05/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/comment-page-1/#comment-17294 Wed, 05 Oct 2011 00:25:29 +0000 http://www.blicklog.com/2011/10/10/das-nicht-mehr-lsbare-trilemma-der-finanzbranche-oder-warum-die-zwangskapitalisierung-droht/#comment-17294 Dazu passt die Meldung, dass die Banken zunehmend Geld bei der EZB als Einlagefazilitäten lagern. Das Mißtrauen der Banken untereinander scheint sehr hoch und weiter zu steigen als dass sie sich gegenseitig mehr Geld als nötig anvertrauen. Das kann eine Kreditklemme auslösen und die Gewinne der Banken senken und somit die Bankenkrise nur noch befeuern.

Zu allem übel kann die EZB jetzt auch keine zusätzliche Liquidität mehr in den Markt kippen, weil die Inflation schon deutlich über der auftragsgemäßen Höchstgrenze liegt.

Mit viel Glück lässt sich die Euro- & Bankenkrise jetzt noch eindämmen, wenn die Politik endlich anfängt zu handeln und sich nicht mehr nur treiben lässt. Und hier sollte endlich diese unsinnige und teure griechische Rettungsrhetorik beendet werden. Griechenland muss aus dem Euroraum raus, der Euro ist Gift für die griechische Volkswirtschaft. Parallel zur Einführung der neuen Währung sollte dann eine Umschuldung incl Haircut auf eine griechische Maximalverschuldung auf Maastricht-Kriterien-Niveau vorgenommen werden.

Die daraus resultierenden Verluste der Banken durch eine Marktstützung aufgefangen werden. Die Papiere sind dann in eine weitere Bad Bank auszulagern und bei Bedarf die Banken zu verstaatlichen bzw bei kleineren Hilfspaketen über staatliche Einlagen zu rekapitalisieren.

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