Kommentare zu: Europas Staatsanleihen: Ursache und Wirkung einer Finanzkatastrophe http://www.blicklog.com/2011/11/27/europas-staatsanleihen-ursache-und-wirkung-einer-finanzkatastrophe/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Martin Burch http://www.blicklog.com/2011/11/27/europas-staatsanleihen-ursache-und-wirkung-einer-finanzkatastrophe/comment-page-1/#comment-25439 Wed, 21 Dec 2011 17:51:02 +0000 http://www.blicklog.com/?p=24851#comment-25439 Was die EZB falsch und richtig macht kommt hier

– krugman.blogs.nytimes.com
http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.com (auf Deutsch)

ziemlich gut zum Ausdruck…

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Von: Gunther http://www.blicklog.com/2011/11/27/europas-staatsanleihen-ursache-und-wirkung-einer-finanzkatastrophe/comment-page-1/#comment-23111 Tue, 29 Nov 2011 07:28:22 +0000 http://www.blicklog.com/?p=24851#comment-23111 @SASCHA
Zitat: „Stabilität um den Preis von Staatsbankrotten, die eigentlich kaum noch zu vermeiden sind, wenn die EZB nicht endlich eingreift. Ich habe den Eindruck, dass die Problematik eines Bankrotts eines europaischen Staates noch nicht wirklich verstanden ist. Letztlich bluten dann doch die Einwohner der Staaten – insofern geht es doch um den Wohlstand europäischer Bürger! “

Wenn die EZB „eingreift“ passiert genau das Selbe: Die Geldmenge wird erhöht, und kann nicht abgeschöpft werden (Zinsen erhöhen in einer Rezession?), das führt zu Inflation. Inflation führt wiederrum zu höheren Anleihezinsen, weil sich Investoren aus anderen Währungsräumen das Risiko bezahlen lassen.

Du kannst es drehen und wenden wie Du willst: Die europäischen Bürger werden in der einen oder anderen Form bezahlen, durch Inflation oder durch Staatsbankrott mit einhergehender „Verkleinerung“ der Haushalte.

Im übrigen denke ich schon, das die Autoren hier das Problem verstanden haben, nur hast _Du_ das ganze noch nicht zu Ende gedacht!

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Von: Kleine Presseschau vom 28. November 2011 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2011/11/27/europas-staatsanleihen-ursache-und-wirkung-einer-finanzkatastrophe/comment-page-1/#comment-23101 Mon, 28 Nov 2011 14:40:27 +0000 http://www.blicklog.com/?p=24851#comment-23101 […] Blick Log: Europas Staatsanleihen: Ursache und Wirkung einer Finanzkatastrophe […]

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Von: smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (25.November 2011) - smava.de Blog http://www.blicklog.com/2011/11/27/europas-staatsanleihen-ursache-und-wirkung-einer-finanzkatastrophe/comment-page-1/#comment-23096 Mon, 28 Nov 2011 10:29:44 +0000 http://www.blicklog.com/?p=24851#comment-23096 […] nicht nur Investoren, sondern auch jeder Durchschnittsmensch, das Vertrauen verlor. Denn auch die Zinsaufschläge für Staatsanleihen aller europäischer Länder sind im Vergleich zu Bundesanleihen dramatisch gestiegen. Frankreich […]

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Von: Sascha http://www.blicklog.com/2011/11/27/europas-staatsanleihen-ursache-und-wirkung-einer-finanzkatastrophe/comment-page-1/#comment-23095 Mon, 28 Nov 2011 10:17:12 +0000 http://www.blicklog.com/?p=24851#comment-23095 Danke für die Antworten von Wirtschaftsphilosoph und Flin!

Ich kann mich dem nur anschließen – die Argumentationen über das Schreckgespenst „Stabilität“ von Preisen und Euro sind so langsam wirklich lächerlich.

Stabilität um den Preis von Staatsbankrotten, die eigentlich kaum noch zu vermeiden sind, wenn die EZB nicht endlich eingreift. Ich habe den Eindruck, dass die Problematik eines Bankrotts eines europaischen Staates noch nicht wirklich verstanden ist. Letztlich bluten dann doch die Einwohner der Staaten – insofern geht es doch um den Wohlstand europäischer Bürger!

Stattdessen scheint immer die Neiddebatte zu dominieren, die blöden Banken haben so viel Geld verdient, nun müssen sie auch mal mit Verlusten leben. Diese Rachegelüste scheinen Vielen den Verstand zu vernebeln und sie erkennen die wahre Dramatik der Lage nicht.

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Von: _Flin_ http://www.blicklog.com/2011/11/27/europas-staatsanleihen-ursache-und-wirkung-einer-finanzkatastrophe/comment-page-1/#comment-23094 Mon, 28 Nov 2011 10:04:15 +0000 http://www.blicklog.com/?p=24851#comment-23094 Es ist mir unbegreiflich, wie Sie aus einer anfangs stimmigen Analyse (die institutionellen Anleger verkaufen ihre Anleihen) doch nur wieder zum Schluß kommen, die europäischen Staaten müssten mehr sparen.

Dieser Schluß, sooft er auch wiederholt wird, ist schlicht nicht wahr.
Wenn die Staatsfinanzen, die Defizite und die Schuldenquoten das Problem wären, wieso sind dann US-Zinsen so niedrig? Wieso sind japanische Zinsen so niedrig?
Wieso gibt es bei Spanien, Slowenien oder Österreich deutliche Zinsaufschläge gegenüber Deutschland, obwohl die Staatsfinanzen dieser Länder deutlich solider sind?

Was es im Moment an den Märkten gibt, ist doch ein Euro-Malus. Weil die EZB mit ihrer „Geldstabilität, koste es, was es wolle“-Politik und ihrer Wahnsinns-Zinserhöhung im April gezeigt hat, dass sie im Zweifelsfall immer gegen Wachstum entscheiden wird, egal, wie prekär die Lage in den kleineren Staaten Eurolands ist.

Insofern teile ich Ihre Schlüsse in keinster Weise.

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Von: Wirtschaftsphilosoph http://www.blicklog.com/2011/11/27/europas-staatsanleihen-ursache-und-wirkung-einer-finanzkatastrophe/comment-page-1/#comment-23093 Mon, 28 Nov 2011 09:28:00 +0000 http://www.blicklog.com/?p=24851#comment-23093 „Mit Sicherheit würde jede Ankündigung der EZB, unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen, zu wesentlich stärkeren Portfolioverkäufen führen.“

Das sehe ich nicht so, schon gar nicht „mit Sicherheit“. Wenn die EZB unbegrenzt Staatsanleihen kauft, was nur mit Deutschlands Einverständnis geht, dann ist das Thema Staatsinsolvenzen vom Tisch und der Kauf von Staatsanleihen attraktiver. Die hohen Spreads gehen zurück, nur der Euro insgesamt könnte ins Rutschen kommen.

„Die Staatsschulden sind der Kern des Problems, dort muss sichtbar angesetzt werden.“

Das kann man so sehen, muss man aber auch nicht. Italien hatte doch z. B. schon lange diese Schulden, Griechenland konnte sich erst durch den Euro so verschulden und Irland wie Spanien hatten vor dem Platzen ihrer jeweiligen Immobilienblase weniger Staatsschulden als Deutschland. Wenn nun gar nicht die Schulden das Hauptproblem sind, sonder der Euro selbst, ergeben sich andere Schlüsse.

„Im Übrigen ändert ein solcher Kurs nichts daran, dass auch eine EZB die Staatsanleihen nur solchen Bedingungen übernehmen kann, die die Bonität des jeweiligen Landes widerspiegeln.“

Das verstehe ich gar nicht. Wenn die EZB unbegrenzt hilft, ist deswegen das Insolvenzrisiko weg und die Bonität erstklassig.

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Von: FDominicus http://www.blicklog.com/2011/11/27/europas-staatsanleihen-ursache-und-wirkung-einer-finanzkatastrophe/comment-page-1/#comment-23092 Mon, 28 Nov 2011 08:02:45 +0000 http://www.blicklog.com/?p=24851#comment-23092 Meine Antwort war vor drei Jahren schon diesselbe wie heute. Keine Anleihen von Staaten. Es war gar nicht schwer.

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Von: Bloggingportal.eu/blog » Blog Archive » The Week in Bloggingportal: Iceberg ahead! http://www.blicklog.com/2011/11/27/europas-staatsanleihen-ursache-und-wirkung-einer-finanzkatastrophe/comment-page-1/#comment-23072 Sun, 27 Nov 2011 13:18:12 +0000 http://www.blicklog.com/?p=24851#comment-23072 […] often combined with “Sarkozy”, (e.g. 1, 2), “Eurobonds” (e.g. 1, 2, 3) and everything around “economic governance” (e.g. 1, 2, 3, 4). But does all this […]

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