Kommentare zu: Auf der Suche nach dem wirtschaftspolitischen Kern der Piraten http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Herzlich willkommen liebe OWLer http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-51383 Fri, 11 May 2012 03:47:57 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-51383 […] Auf der Suche nach dem wirtschaftspolitischen Kern der Piraten […]

]]>
Von: Herzlich willkommen liebe OWLer http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-51142 Thu, 10 May 2012 00:03:27 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-51142 […] Auf der Suche nach dem wirtschaftspolitischen Kern der Piraten  […]

]]>
Von: Stefan L. Eichner http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-49155 Mon, 30 Apr 2012 15:02:54 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-49155 Mit der Finanzkrise ist deutlich geworden, dass die Wirtschaftswissenschaften uns über die gängigen Theorien nur höchst schlechte Orientierung dafür bieten können, was wir (bzw. die Politik) tun kann, damit die Wirtschaft eine prosperierende ist. Der wichtigste Punkt, von dem wir jetzt wissen, dass er falsch ist, ist, dass Märkte bzw. die Marktwirtschaft dies selbstregulierend leistet – wenn wir nur einen guten Ordnungsrahmen haben.

Union und FDP hat sich an Ludwig Erhard und der liberalen Wirtschaftstheorie orientiert – sie lehnen deswegen Interventionen ab und setzen auf Freiheit bzw. die freie Entfaltung der Marktkräfte. Die Sozialdemokraten orientierten sich an Keynes und haben deswegen mit Regulierung, Interventionen, Subventionen un Umverteilung kein Problem.

Nun habe ich gesagt, die Finanzkrise hat gezeigt welch schlechter Ratgeber die herrschenden ökonomischen Lehren sind und damit dürfte auch klar sein, vor welchem Problem die (oben genannten) Parteien stehen, die sich daran orientieren und vor welchem problem andere Parteien stehen, die ein wirtschaftspolitisches Leitbild suchen, das eine erfolgversprechende, auf die Wirtschaft und die Märkte gerichtete Politik überhaupt ermöglicht.

Zur Orientierung gebe ich hier aber einen Hinweis:

Der „Motor“ der Marktwirtschaft ist „Wettbewerb“. Er sorgt letztlich für Innovationen, wirtschaftliche Entwicklung und Chancengleichheit.

Seit der Finanzkrise wissen wir, unter welchen Bedingungen er das heute offensichtlich nicht tut: Wenn man die Märkte frei lässt. Und wir wissen auch, dass keynesiansiche Konjunkturprogramme uns nicht helfen, aus der Krise herauszukommen.

Die logische Folgerung daraus wird von denen, die in der Politik tätig sindm, aber merkwürdigerweise nicht gezogen, nämlich: Sie müssen nach einer besseren erklärung dafür suchen unter welchen Voraussetzungen wettbewerbliche Märkte genau das leisten, was wir in der Nachkriegszeit als „Wirtschaftswunder“ erlebt und „Soziale Marktwirtschaft“ genannt haben.

Wer ohne dies zu wissen über den Sinn von Mindestlohn, Finanztransaktionssteuer, Euro-Bonds, Wachstumspakt usw debattiert, der debattiert im luftleeren Raum. Das gilt für die etablierten Parteien ebenso wie wie für alle anderen, die sich mit dem Thema Wirtschafts- und Finanzmarktpolitik befassen.

Denken Sie mal darüber nach.

Viele Grüße
SLE

]]>
Von: Altpapier: Aufgebrochen zum wirtschaftspolitischen Kern der Piraten http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-48617 Sat, 28 Apr 2012 09:53:56 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-48617 […] vielen Rückmeldungen zu meinem Artikel “Auf der Suche nach dem wirtschaftspolitischen Kern der Piraten” haben mich gefreut und motiviert, die Suche inhaltlich fortzusetzen. Die damit möglicherweise […]

]]>
Von: Heinz Pütter http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-46864 Thu, 19 Apr 2012 13:59:49 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-46864 Ein kleines Manifest für ein besseres Verständnis.

Unsere Welt steht vor großen Umwälzungen, die Jahre der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Krisen sind noch nicht vorbei, unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen.
Wir stehen an der Schwelle grundlegender Veränderungen, auf die wir nicht annähernd vorbereitet sind. Durch Abwarten und Resignation verpassen wir den Anschluss an eine neue Weltordnung.
Auf der Erde wird es enger: Um 1800 gab es etwa eine Milliarde Menschen, innerhalb von nur 200 Jahren hat sich die Weltbevölkerung um das siebenfache vermehrt. Aber wie viele Menschen verträgt die Erde überhaupt?
Sieben Milliarden Menschen bevölkern die Erde – und alle wollen essen, trinken, einkaufen, in Wohlstand leben.
Schon jetzt verbrauchen sie mehr, als der Planet langfristig bieten kann.
Wir nehmen der Erde so viel weg, dass sie nicht länger in der Lage ist, unsere vertraute und komfortable Umwelt aufrecht zu erhalten!

Laut einer Studie des WWF (World Wide Fund For Nature) hat die Erde seit 1970 ein Drittel ihrer ökologischen Schätze verloren, die Geschwindigkeit des Artensterbens nimmt rapide zu.
»Euer Weg wird die Erde zerstören«, sagt Reuben Kelly, Aborigine-Ältester aus Australien.
Wir Menschen werden wahrscheinlich die ersten sein, die es schaffen, sich selbst auszurotten. Gebietet uns nicht die Vernunft, alles in unserer Macht stehende zu tun, um unsere Selbstauslöschung zu verhindern?

Wenn ich mir heute die Welt so anschaue, ist vieles aus den Fugen geraten, um da wieder heraus zu kommen, brauchen wir ein anderes Verständnis für alles!
Dringend erforderlich wäre eine längst überfällige Aufklärung in einer Zeit offener Fragen, unbewältigter Konflikte und zunehmender Ängste!
Zunächst einmal sind Sorgen und Ängste alles entscheidende Motivationskiller.
Wer Angst vor „irgendetwas“ hat, ist nicht in der Lage kreativ und motiviert zu Denken und zu handeln, geschweige denn, gegen massive Widerstände, grundlegend Neues durchzusetzen.
Solange Bildung und Ausbildung – aus der Sicht kartesianischer Irrlehren – sich ausschließlich mit sich selbst beschäftigt, bleibt es ein eigenständiges, in sich geschlossenes Stoffgebiet mit Curricula (Lehrplänen) von vorgestern, eigenen Ritualen und institutionalisierten Einschränkungen.
Um es mit Frederic Vesters Worten auszudrücken: „Unser Denken wird seit den Klosterschulen des Mittelalters auf die verbal abstrakte Verarbeitung der Umwelt beschränkt.
Jugendliche werden zu lebenslänglichen Lernkrüppeln gemacht, die jene so wichtige Fähigkeit eines Lebewesens verloren haben, mit einer sich ständig verändernden Umwelt in lernendem Austausch zu bleiben.
Wie sollen unsere Kinder je erfahren, welche Vergnügen es bedeutet, Wissensfakten zu kombinieren, in Zusammenhänge zu bringen, Verbindungen herzustellen und von einem Fach zum anderen zu springen.“
In zahlreichen Fächern – so Michael LeBoeuf – gibt man uns ständig Aufgaben, die uns darauf vorbereiten zu analysieren, zu bewerten und zu kritisieren. Aber fast nie erhalten wir Möglichkeiten, unsere kreativen Fähigkeiten zu entdecken und zu üben.
Man lehrt uns wie wir denken sollen, aber nur selten, wenn überhaupt einmal, wie wir völlig neue Denkansätze und Lösungen entwickeln können.
LeBoeuf dazu: „Kreativ wache Menschen scheinen zu einer anderen Gattung zu gehören oder vielleicht zu einer höheren Evolutionsstufe.
Sie sehen nicht nur das Bestehende, sondern auch das, was sein könnte. Und eben das sind die Hauptmerkmale, die Menschen voneinander unterscheiden.“

In seinem Buch: Denken, Lernen, schreibt Frederic Vester: „Alle sind wir in der Schule zu Einzelkämpfern erzogen worden: Zum nicht vorsagen, nicht helfen und nicht abschreiben. Ein zutiefst lebensfeindliches Verhalten für Menschen, die aufgrund ihrer genetisches Ausstattung nur in Gruppen überleben können.“

Und das bezieht sich nicht nur auf Menschen, sondern auch auf von Menschen errichtete Systeme?
In unserem aggressiven, gewaltbereiten, zerstörerischen und von Interessenkonflikten infiltrierten Lebensumfeld geht es immer nur darum, wie kann ich meine (unsere) Interessen mit welchen Tricks und Verhaltensmuster gegenüber anderen Menschen oder Gruppen durchsetzen.
Eine von Menschen für Menschen gemachte Welt, in der uns nichts anderes einfiel, als sich mit Andersdenkenden anzulegen, statt gemeinsame Ziele zu verfolgen!
Wissenschaftler selbst, sind der Meinung: „Wenn die Einheit in der Gesamtheit nicht erkannt wird, dann entstehen Unwissenheit und Scheinwelten. Denn alle Phänomene in der Welt sind nur die illusorischen Manifestationen des Verstandes und haben keine eigene Realität.

Wie denken an Dinge und Vorgänge, statt an den absoluten Fluss? Das Leben ist kein Ding und kein Zustand eines Dinges, sondern kontinuierliche Bewegung oder Wandlung.

Unsere Untersuchungen des modernen physikalischen Weltbildes haben wiederholt gezeigt, das die Vorstellung von „Grundbausteinen“ in der Materie nicht länger zu halten ist. Es ist an der Zeit diese Erkenntnis auch in der Ökonomie umzusetzen.

Was lt. Prof. Dr. Kieser (Buch, Organisationstheorie) nicht ansatzweise erkennbar ist.

All diese Entwicklungen zeigen deutlich, dass wir das mechanistische Bild (Descartes und Newtons Weltbild) von den Grundbausteinen aufgeben müssen. Noch scheuen viele Physiker davor zurück.
Das Unbehagen der Wissenschaftler angesichts des bestehenden Wissenschaftsbetriebs und seiner oft fehlenden Sinngebung wächst zusehends. Die Stimmen derjenigen, die mit ihrer bisherigen Rolle nicht mehr zufrieden sind mehren sich.
Der Biologe George Wald beschreibt die Situation mit den Worten: „Sind wir Wissenschaftler nur deswegen auf der Welt um zu studieren, zu messen und zu registrieren, währen die Menschheit im Abgrund versinkt.

Sind wir nur passive und objektive Zeugen all dieser Zerstörung, ohne je versuchen zu wollen das zu verhindern. Mir genügt diese Rolle nicht!“
Wir müssen weg vom Denken in abgegrenzten Bereichen, liebgewordenen Gewohnheiten, immer mehr, größer und komplizierteren Technologien und hin zum Denken in kybernetischen Systemen und synergetischen Zusammenhängen, den eigentlichen Grundlagen unseres Daseins.

Weg vom Stress und gewalttätigen Gegeneinander, hin zum überschaubaren, einfacheren und friedlicheren Miteinander.

]]>
Von: Aus anderen Blogs – KW 15 | Kapitalmarktexperten.de http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-45979 Sun, 15 Apr 2012 13:53:45 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-45979 […] Hype haben aktuell die Piraten. Aber welche wirtschaftspolitische Richtung verfolgen sie? Auf die Suche nach dem wirtschaftspolitischen Kern der Piraten wagt der […]

]]>
Von: Heinz Pütter http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-45907 Sun, 15 Apr 2012 06:01:51 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-45907 Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient“, befand der französische Philosoph und Politiker Joseph Marie de Maistre (1753-1821). Kaum jemand mag ihm widersprechen.
Die Politik bewegt sich nur, wenn sich die Menschen bewegen.
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus!
Wenn wir als Volk so wenig Interesse zeigen wie bisher, werden sie mit uns machen was sie wollen: http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/article-angela-merkel-ein-irrtum-66648841.html
Deshalb unterstütze ich die Piratenpartei, alle anderen Parteien waren an der Regierung und haben uns dahin gebracht wo wir heute sind, und es sieht nicht gut aus, muss es noch schlimmer kommen, bis zum totalen Zusammenbruch der Systeme?
http://www.facebook.com/pages/Piratenpartei/329650587090813

]]>
Von: Lutz Breunig http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-45613 Fri, 13 Apr 2012 20:55:46 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-45613 … übrigens: Fach- und Führungskräfte identifizieren sich beruflich am besten mit der Figur eines Piraten!

http://www.servicereport.eu/2010/manager-favorisieren-piratenverhalten

]]>
Von: Glanzlichter 92: Kapitalismus, Big Brother und ein gezähmter Punk « … Kaffee bei mir? http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-45450 Fri, 13 Apr 2012 03:21:19 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-45450 […] Elsner Auf der Suche nach dem wirtschaftspolitischen Kern der Piraten Während die Presse noch in staunender Ratlosigkeit verharrt, macht ein Blogger sich einfach mal an […]

]]>
Von: B.Kröner http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-45044 Wed, 11 Apr 2012 08:17:21 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-45044 Ich Denke das die Piraten, nicht lange durchhalten wenn sie so weitermachen.
Ein sehr schöner und info reicher Beitrag, Dankeschön.(:
Auch ein Dankeschön an die ergänzenden kommentare, sehr informativ und interessant.
Es wurde leider alles schon gesagt was ich hätte sagen wollen^^

Mfg

]]>
Von: Holger Herz http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-44942 Tue, 10 Apr 2012 21:03:02 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-44942 Richtig, das wird wohl nicht mehr 100% stimmen. Trotzdem, die Piratenpartei ist noch immer noch sehr jung. 2009 sollen es 29 Jahre gewesen sein, 2011 31 und der Fokus schreibt Ende 2011 von 33 Jahren. Ich vermute sie bekommen trotzdem noch sehr viel Zulauf von der jungen Generation, daher werden sie so schnell auch nicht „alt“ werden.

]]>
Von: Vik1ng http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-44938 Tue, 10 Apr 2012 20:51:48 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-44938 Aus ihren Blog: „Das Durchschnittsalter beträgt gerade einmal 31 Jahre.“

Nur mal so ein ganz kleiner Tipp: Wenn da bei Wikipedia so eine [2] hinter bestimmten Fakten steht, dann gibt es dort einen Link zur Quelle und wenn man da genauer hinsieht, wird man feststellen, dass dort 14. Mai 2011 steht. Seitdem hat sich die Mitgliederzahl verdroppelt, d.h. die Quelle ist mehr oder weniger nutzlos.

]]>
Von: Holger Herz http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-44932 Tue, 10 Apr 2012 20:15:21 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-44932 Ja, die PIRATEN haben im Moment sehr viele, jedoch fast keine fixen Ansichten und Position. Das liegt aber vor allem auch daran, dass es sehr viele junge Menschen in der Partei gibt, die selbst noch keine fixen Ansichten und Positionen haben.

Es ist richtig, dass diese Basisdemokratie eine Regierungsfähigkeit erschweren könnte, zumindest am Anfang. Jedoch finde ich auch, dass die PIRATEN ihren einzigartigen Prozess Politik zu machen, so schnell nicht aufgeben dürfen. Gerade weil sie zu vielen Themen keine festen Positionen haben, ist ihr Prozess ein eindeutiges Alleinstellungsmerkmal.

In meinem Blog habe ich das auch ausführlich beschrieben und ich finde das passt an dieser Stelle sehr gut zu diesem Artikel: http://holgerherz.wordpress.com/2012/04/10/piraten-der-weg-ist-das-ziel/

]]>
Von: Die Piraten in der Fernseh-Berichterstattung « … Kaffee bei mir? http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-44895 Tue, 10 Apr 2012 16:25:30 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-44895 […] Dirk Elsner: Auf der Suche nach dem wirtschaftspolitischen Kern der Piraten […]

]]>
Von: Sinnvoll Wirtschaften goes Piratenpartei … | http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-44863 Tue, 10 Apr 2012 13:21:44 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-44863 […] hat mir der Mitarbeiter eines Kunden diesen Link mit dem Hinweis zugesandt, dass die Priatenpartei – in aktuellen Umfragen haben sie auf […]

]]>
Von: Robert P http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-44860 Tue, 10 Apr 2012 13:00:39 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-44860 Ganz gut als Ergänzung passt der Beitrag aus dem aktuellen SPIEGEL, der heute auf Spiegel Online veröffentlicht wurde.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,826112,00.html

]]>
Von: Nixda http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-44845 Tue, 10 Apr 2012 11:13:35 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-44845 Der Erfolg der Piraten beruht nicht auf eigener Programmatik . Die Piraten sind ein Produkt der „völlig ausgebrannten und unmodernen etablierten Parteien“ wie Marian sie beschreibt, und es wird auf absehbare Zeit der vorherrschende Erfolgsfaktor sein, sich nicht wie die anderen Parteien zu verhalten, unabhängig von einem Programm. Nicht das Volk ist nicht reformfähig, die Parteien sind es nicht. Vorläufig reicht es den Wählern daher offensichtlich, dass Probleme wie Bankenregulierungen und Geldsystem überhaupt thematisiert statt wie in den anderen Parteien einfach verdrängt werden, auch wenn sich die finale Position noch gar nicht abzeichnet. Frei nach dem Motto: Schlimmer als mit denen, die wir jetzt haben, kann es gar nicht werden.

]]>
Von: HanseNico http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-44825 Tue, 10 Apr 2012 09:03:19 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-44825 Man darf sich nichts vormachen: Der aktuelle Erfolg ist zu einem großteil Mediengemacht. Das ist z.T. auch nötig, da die Medien gebraucht werden, um die Bekanntheit zu fördern und vor allem die Inhalte zu transportieren. Letzteres klappt dabei allerdings recht mäßig, was auch daran liegt, daß sich die klassischen Medien längst an das bildzeitungstaugliche Format, daß die ebenso klassischen Parteien regelmäßig auswerfen, gewöhnt haben.

Wer Piraten wirklich verstehen will muß tiefer gehen und tatsächlich mal wieder investigativ recherchieren wie Dirk es gemacht hat. Auch eine Eigenschaft, die klassische Medien offenbar verlernt haben.

]]>
Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-44819 Tue, 10 Apr 2012 08:19:48 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-44819 Für mich ist diese Frage schon beantwortet. Politik darf nicht kompatibel zu Talkshows werden, zumindest nicht zu den Talkshow, die wir aktuell serviert bekommen.

]]>
Von: 5 vor 10: Euro-Szenarien, Bankerpsychologie, Japan, Piratenwirtschaft, Knastberatung | INSM Blog http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-44814 Tue, 10 Apr 2012 07:57:14 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-44814 […] Gruppenarbeit für die Wirtschaftspolitik (Blick Log, Dirk Elsner) Irgendwo zwischen Urheberrechtsdebatte und Basisdemokratie hat Dirk Elsner […]

]]>
Von: Slash http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-44785 Tue, 10 Apr 2012 04:44:23 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-44785 Ja, also, ich versuch‘ mal ein bisschen hilfreichen Input zu geben.

Ob wir auf Dauer dieses System so aufrecht erhalten können, wo wir doch immer größer skalieren, ist – wie sollte es anders sein ? – eine Strukturfrage 😉 … wenn es die AG Meinungsfindungstool http://wiki.piratenpartei.de/AG-Meinungsfindungstool tatsächlich schafft, ein Diskurs-oprimierendes Diskussions-Tool als Äquivalent zum Abstimmungs-Tool LQFB zu entwickeln, wird man das Betriebssystem Piratenpartei wohl grenzenlos skalieren können ^^ …

aber nun an’s Eingemachte:
Wirtschaft ist auch nicht mein Thema, aber nehmen wir mal an, ich hätte dahingehend relativ große Ambitionen; wie würd‘ ich dann vorgehen ?
Um beschlussfähige Wirtschaftspositionen zu entwickeln, würde ich
Wirtschaftsprogrammpunkte aus unserem gemeinsamen Nenner entwickeln:
Sachlichkeit & den Kernpositionierungen – Stärkung der Grund- & Bürgerrechte, mehr Demokratie & Transparenz, freies Wissen & freie Kultur; das ist unerlässlich, weil wir sehr kritisch und heterogen sind. Demnach kann man nicht einfach kernpositionenferne Positionen in die Piratenpartei hineintragen; das würde nur auf Unverständnis stoßen.

Man muss also gucken, was man sachlich und sozial-liberal entwickeln kann… alles andere würd‘ wenig Sinn machen; speziell beim Thema Wirtschaft bietet es sich an, sich an aloa5’s Rockzipfel zu hängen. aloa5 ist Alt-Pirat und ausgesprochen sachkundig im Thema Wirtschaft; er hat sich da auch schon lange intern engagiert. Mit ihm hat man einen guten Gefährten, an wirtschaftliche Programm-Arbeit zu verrichten.

Auch, wenn das nicht vielen einleuchtet, rate ich zu einer ausgesprochen kritischen Haltung zum Mindestlohn und zur Transaktionssteuer; ich bin kein Experte, was das angeht, hab‘ aber schon mitbekommen, dass das beides nicht so das Wahre ist.
Beides trifft nicht den Kern der Wirtschaftsprobleme (das wird dir aloa5 besser erklären können); zur richtigerweise anzustrebenden Regulierung der Finanzmärkte sind andere Ansätze vielversprechender…

Viele Grüße,
/ aka Oliver

]]>
Von: Marian Wirth http://www.blicklog.com/2012/04/10/auf-der-suche-nach-dem-wirtschaftspolitischen-kern-der-piraten/comment-page-1/#comment-44782 Tue, 10 Apr 2012 04:19:26 +0000 http://www.blicklog.com/?p=26959#comment-44782 Ein grandioser Artikel, dem ich wünsche, dass die Piraten wenigstens für zwei Minuten ihre internen Machtkämpfe, shit storms, #gates und albernen Urheberrechtsschlammschlachten mit den Verwertern und dem HB unterbrechen, um ihn zu teilen.

„Die Piraten werden das so extrem, wie sie das derzeit leben, nicht auf Dauer durchhalten.“

Das sehe ich auch so. Vor allem ist es eine zu große Belastung für die Mandats- und Funktionsträgerinnen und -träger der Partei. Mittel- und langfristig wird die Piratenpartei wohl den Weg der Wikipedia gehen, hin zu stärkerer Regulierung und festen Hierarchien. Sollte es so kommen, wären diese „Wikipedia-Piraten“ immer noch zig-mal besser als die völlig ausgebrannten und unmodernen etablierten Parteien, die wir jetzt haben.

„Eine Konsequenz daraus ist wohl, dass die Partei nicht kompatibel zu Talkshows ist,“

Nicht nur für Talksshows nicht, sondern generell für die in Deutschland leider üblichen Formate der medialen Vermittlung nicht. Dieser Artikel hier ist nicht besonders lang, enthält aber das Hintergrundwissen, über das sowohl der jeweils agierende Journalist als auch der Empfänger/Konsument bereits verfügen müsste, um Interviews und Talkshow-Auftritte von Piraten sinnvoll einordnen zu können.

Stattdessen wird z.B. im DLF jeden Tag mindestens ein Beitrag gesendet, in dem die alten Vorurteile und Lügen auf Henkel-Niveau kolportiert werden. Und wenn an diesen Beiträgen Piraten beteiligt sind (was meistens nicht der Fall ist; Zitate von ignoranten Politikwissenschaftlern und Politikern der anderen, konkurrierenden Parteien werden hingegen gerne genommen), versagen sie bei der Darstellung des „Betriebssystem“-Gedankens kläglich (Ausnahmen: Pavel Mayer und Marina Weisband).

]]>