Kommentare zu: Wofür steht eigentlich Hollande in der Wirtschaftspolitik? http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Verändert der Wahlsonntag die Tektonik Europas? http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/comment-page-1/#comment-50513 Sun, 06 May 2012 23:37:12 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27219#comment-50513 […] Frankreich hat Hollande vor der Wahl ziemlich auf die Tonne gehauen. Wofür Hollande in der Wirtschaftspolitik steht, hatte ich bereits vor zwei Wochen geschrieben. Ob Hollande den “industriepolitischen […]

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Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/comment-page-1/#comment-47625 Mon, 23 Apr 2012 19:24:22 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27219#comment-47625 Moin Eric,
das ist hier ein Blog. Ich kann doch keine tiefe politische Analyse hier leisten und will das auch gar nicht. Ich zeige hier nur, wie ich mich dem Thema nähere. Bis gestern habe ich nicht eine Sekunde Zeit für Hollande verwendet. Und ich schätze mal viele andere Leute auch nicht.

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Von: Eric B. http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/comment-page-1/#comment-47624 Mon, 23 Apr 2012 19:16:41 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27219#comment-47624 Sorry, aber diese Analyse ist enttäuschend. Wofür Hollande steht, konnte man schon seit Wochen wissen. Er ist ein typischer liberaler Sozialist französischer Prägung, der viele scheinbar schlimme Sachen fordert bzw. verspricht, es am Ende aber besser machen wird als Sarkozy. Bereits unter dem sozialistischen Premier Jospin wurde mehr privatisiert und liberalisiert als zuvor unter dem Gaullisten Juppé. Hollande will sich an die Sparvorgaben aus Brüssel halten, sie allerdings um ein Wachstumsprogramm ergänzen. Seine Projektbonds sind ein alter Hut, den die EU-Kommission bereits vor einem Jahr vorgeschlagen ist. Sein Wachstumsfokus ist auch nicht neu; OECD und IWF fordern nichts anderes. Die Anleger und Märkte sollten sich besser informieren, bevor sie sich wieder selbst Angst und alles noch schlimmer machen.! Übrigens steht Hollandes Erfolg im 1. Wahlgang für einen Trend in ganz Euroland: überall verlieren Merkels allzu unterwürfige Partner! http://lostineurope.posterous.com/merkels-fluch

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Von: Kleine Presseschau vom 23. April 2012 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/comment-page-1/#comment-47564 Mon, 23 Apr 2012 11:58:38 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27219#comment-47564 […] Blick Log: Wofür steht eigentlich Hollande in der Wirtschaftspolitik? […]

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Von: nurmalso http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/comment-page-1/#comment-47555 Mon, 23 Apr 2012 10:34:00 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27219#comment-47555 Dirk,
Peter Diamond et al. al haben ein paper im Journal of Econ Perspectives, in dem sie den optimalen Steuersatz für die USA – Steuermaximierung unter Beachtung der Ausweichreaktionen, i.e. Elastitizitäten – berechnen. Für die oberste Einkommensklasse ist das um die 70%.
http://pubs.aeaweb.org/doi/pdfplus/10.1257/jep.25.4.165

Im Studium hatten wir mal als Übungsaufgabe die theoretische Herleitung der Laffer-Kurve aufzuzeigen. Neoliberaler geht’s nun wrklich nicht. Mit den empirischen Werten für Elastizitäten etc. (für Mitte 90er USA) kam man auch auf Werte weit jenseits der 60%.

Volkswirtschaftliches Wehklagen über Hollande in diesem Punkt halte ich daher eher für falsch (Klar, ich kenne jetzt nicht die französischen Daten.) Daß die Reichensteuer so kommt, glaube ich aber trotzdem nicht 😉

Bezüglich ener formellen Wirtschaftsregierung stimme ich Dir einerseits zu. Andererseits gibt es ja schon eine institutionelle Lücke bezüglich der Koordinierung der Wirtschafts- und Finazpolitiken im Euroraum. Diese Lücke wird momentan durch ad hoc Entscheidungen auf Gipfeln gefüllt. Hat auch nur bedingt was mit dem Subsidiaritätsprinzip zu tun. Eine Diskussion bezüglich funktunionalen Anforderungen und demokratischen Implikationen wäre m.E. sehr begrüßenswert.

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Von: 5 vor 10: Präsidentschaftswahl, Inflation, Vertrauenskrise, Asteroiden, Kausalität | INSM Blog http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/comment-page-1/#comment-47527 Mon, 23 Apr 2012 07:57:03 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27219#comment-47527 […] Asteroiden, Kausalität Tweet Posted on 23. April 2012 by INSM Redaktion 1. Hollande vor Sarkozy: Für welche Wirtschaftspolitik steht der Sozialist? (Blick Log, Dirk Elsner) Nach dem Sieg im ersten Wahlgang prophezeien die ersten Umfragen auch […]

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Von: Daniel Florian http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/comment-page-1/#comment-47525 Mon, 23 Apr 2012 07:48:43 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27219#comment-47525 In der Süddeutschen Zeitung von heute waren einige interessante Artikel zur Frankreich-Wahl. Ein wichtiger Punkt um die scheinbar extremen Forderungen der Kandidaten zu verstehen ist das Wahlsystem: weil es in der ersten Runde viele Kandidaten gibt, war es eine erfolgversprechende Strategie für Hollande, möglichst extreme Forderungen zu machen, um etwa dem Linken Mélenchon das Wasser abzugraben. Vor diesem Hintergrund ist die 75%-Steuer zu sehen. Vor dem zweiten Wahlgang wird man allerdings sehen, dass sowohl Hollande als auch Sarkozy in die Mitte rücken. Also: es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird, vor allem, wenn der Koch gerade im Wahlkampf ist!

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Von: alex13wetter http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/comment-page-1/#comment-47523 Mon, 23 Apr 2012 07:06:43 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27219#comment-47523 Moin,

lesenswert auch der Artikel dazu v. Thomas Fricke in der FTD: http://www.ftd.de/politik/europa/:thomas-fricke-nur-keine-angst-vor-hollande/70025013.html
Er hat keine Angst vor Hollande (DAX und Euro im Moment schon) 😉

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Von: Sarkozy verliert kräftig « … Kaffee bei mir? http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/comment-page-1/#comment-47481 Mon, 23 Apr 2012 01:11:24 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27219#comment-47481 […] Dirk Elsner: Wofür steht eigentlich Hollande in der Wirtschaftspolitik? […]

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Von: vera http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/comment-page-1/#comment-47468 Mon, 23 Apr 2012 00:43:34 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27219#comment-47468 @marsman
Vom französischen Standpunkt ist interessant, wer Le Pens Stimmen bekommt, da sind auch viele Linke dabei.

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Von: vera http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/comment-page-1/#comment-47467 Mon, 23 Apr 2012 00:41:44 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27219#comment-47467 mit ähnlichen Ambitionen angetreten. Er hat etwa zwei Jahre durchgehalten. Die französische Industrie ist <em>sehr mächtig.]]> Chirac ist damals™ mit ähnlichen Ambitionen angetreten. Er hat etwa zwei Jahre durchgehalten. Die französische Industrie ist sehr mächtig.

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Von: Marsman http://www.blicklog.com/2012/04/23/wofr-steht-eigentlich-hollande-in-der-wirtschaftspolitik/comment-page-1/#comment-47466 Mon, 23 Apr 2012 00:36:26 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27219#comment-47466 Eine vielleicht doch nicht so unwichtige Rolle könnten in weiterer Folge die
Wahlen für die Nationalversammlung und den Senat (zweite Kammer) spielen.
Französische Präsidenten agieren gerne mit als „republikanische Monarchen“,
wie zuletzt Sarkozy aber in demokratischen parlamentarischen Alltag bedarf es
dann halt doch der Abstimmung im Parlament. Aus diesem Grund können die
Bedenken jetzt, wie soweit zurecht geäussert, sich dann zerstreuen.

Die Medienberichterstattung und Kommentierung lässt da wieder mal ziemlich zu
wünschen übrig. U.a. wegen der Aufregung den vielen Stimmen für Marine Le Pen.
Bei früheren Wahlen hat sich regelmässig herausgestellt dass es dabei vielfach
nur um Proteststimmen im ersten Wahldurchgang ging. Auch was die Rechte
betrifft wird sich dies bei den Wahlen der beiden Kammern, den Abgeordneten
zeigen. Es könnte auch diesmal wieder so wie bei früheren Wahlen.

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