Kommentare zu: Besuch beim Handelsblatt: Business as usual bei Handelsblatt Online nach der Netzdebatte http://www.blicklog.com/2012/05/09/besuch-beim-handelsblatt-business-as-usual-bei-handelsblatt-online-nach-der-netzdebatte/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: nigecus http://www.blicklog.com/2012/05/09/besuch-beim-handelsblatt-business-as-usual-bei-handelsblatt-online-nach-der-netzdebatte/comment-page-1/#comment-51084 Wed, 09 May 2012 19:03:14 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27293#comment-51084 Kommentare bei hb ist schon etwas nervig (heute). „Früher“, da hatte hb ein Forum, wo man Feedback zu HB-Artikel geben konnte. Da wurde meiner Meinung nach auch halbwegs anständig diskutiert. Zumindestens besser als es heute der Fall ist, wo die Artikel (wie bei Blogs) eine Kommentarfunktion haben. Das hb hat damals bei der Umstellung ziemlich viele Diskussionsteilnehmer verloren, weil sie die Umstellung nicht ganz gebacken gekriegt haben.

Ich fühle mich von der „Copy & Paste Kritik“ so ziemlich garnicht angesprochen.

Vielleicht sollte den HB-Redakteure mit dem RBV auseinanersetzen, bevor sie ökonomisch argumentieren:

valuable (wertvoll)
rare (knapp)
inimitable (nicht imitierbar)
non-substitutable (nicht substituierbar)

Wenn diejenigen, die ein Urheberrecht benötigen (d.h. „sie haben es nötig“), weil ihr Gut/Dienstleistung bei diesen Kriterien nicht so doll abschneiden, dann überschätzt der Leistungsersteller sich wohl selbst. Bei der Diskussion des Urheberrechts wird das Geschäftsmodell für betreffenden Güter/Dienstleistungen nicht berücksichtigt, bzw. ein konkretes Geschäftsmodell impliziert, was vielleicht seit des Aufkommen des Internets als Massenphänomen nicht mehr das lukrativste ist.

Was ist denn die Reaktion derjenigen, die ihr Geschäftsmodell nun jetzt nicht mehr so doll funktioniert? Die Musikindustrie hat bspw. Kopierschutz eingeführt, um der Imitierbarkeit direkt entgegenzuwirken. Aber vielleicht wäre es auch besser die Seltenheit und Nicht-Ersetzbarkeit stattdessen zu erhöhen, indem Musiker nur noch Live auftreten und garkeine Studioaufnahmen mehr machen?

Ich will den Betroffenden garkeine tollen Tipps geben (Es ist nicht mein persönliches Problem mich um Geschäftsmodelle anderer zu kümmern). Einen Tipp hätte ich schon: Die Betroffenden sollten aufhören einen Kampf gegen Windmühlen (gegen die Masse) mit Rechtsanwälten zu kämpfen, weil sie diesen Krieg unmöglich gewinnen können. So ein empörtes Geschimpfe, dass die Realitäten nicht den Wünschen entspricht, ist einfach nur ein teurer Weg, um letztlich doch unter zu gehen. Die Wirtschaftshistorie ist voll mit solchen Verlierern die nicht die Zeichen ihrer Zeit erkannten (Die Zukunft gehörte schon immer denjenigen die sich dem Wandel stellten).

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Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2012/05/09/besuch-beim-handelsblatt-business-as-usual-bei-handelsblatt-online-nach-der-netzdebatte/comment-page-1/#comment-51017 Wed, 09 May 2012 11:33:06 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27293#comment-51017 Ich habe nun nicht so einen tiefen Einblick in die Arbeit in Düsseldorf, habe aber den Eindruck, beim Handelsblatt ist es nicht anders als in vielen anderen Medien Unternehmen: Es gibt eine Art digitalen Graben. Einige trauen sich den zu überspringen, einige warten noch, weil sie fürchten, in die Schlucht zu fallen, andere wollen gar nicht springen.

Meine Einladung oder auch das Interview heute fande ich sehr fortschrittlich und könnte ja auch mal ein Format sein, um Interviews mit anderen Wirtschaftspraktikern zu führen. Gerade die unmittelbare Beteiligung von Dritten und die Reaktion darauf macht ja den Reiz solcher Experimente aus. Wäre ja mal etwas für Anshun Jain, wenn er sich in Deutschland offiziell der Presse „stellt“.

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Von: Eric B. http://www.blicklog.com/2012/05/09/besuch-beim-handelsblatt-business-as-usual-bei-handelsblatt-online-nach-der-netzdebatte/comment-page-1/#comment-50997 Wed, 09 May 2012 09:19:54 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27293#comment-50997 Interessanter Beitrag, vor allem für einen ehemaligen HB-Redakteur wie mich. Bisher habe ich nicht das Gefühl, dass die Online-Redaktion sehr offen für Anregungen ist; sie lesen ja noch nicht einmal, was ich auf meinem Blog „LostinEUrope“ von mir gebe… Und die Print-Leute tanzen alle nach der Pfeife von Steingart. Immerhin hat Steingart das HB für Social Media geöffnet, das war unter seinem Vorgänger nicht der Fall – mit ein Grund,warum Th. Knüwer („Indiskretion Ehrensache“) die Redaktion verlassen hat!

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