Kommentare zu: Nachtrag zur Austeritätsdebatte zum Wirtschaftsphilosophen und Wiesaussieht http://www.blicklog.com/2012/05/26/nachtrag-zur-austerittsdebatte-zum-wirtschaftsphilosophen-und-wiesaussieht/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Mangelndes Interesse ist kein Argument | Wirtschaftsphilosoph http://www.blicklog.com/2012/05/26/nachtrag-zur-austerittsdebatte-zum-wirtschaftsphilosophen-und-wiesaussieht/comment-page-1/#comment-54449 Tue, 29 May 2012 10:16:47 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27779#comment-54449 […] Elsner hat außerdem mit seinem “Nachtrag zur Austeritätsdebatte zum Wirtschaftsphilosophen und Wiesaussieht” auf “Die Tyrannei der Arithmetik” von Stephan Ewald (siehe dazu auch ‘Anmerkungen […]

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Von: Kleine Presseschau vom 28. Mai 2012 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2012/05/26/nachtrag-zur-austerittsdebatte-zum-wirtschaftsphilosophen-und-wiesaussieht/comment-page-1/#comment-54317 Mon, 28 May 2012 10:41:37 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27779#comment-54317 […] Blick Log: Nachtrag zur Austeritätsdebatte zum Wirtschaftsphilosophen und Wiesaussieht […]

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Von: FDominicus http://www.blicklog.com/2012/05/26/nachtrag-zur-austerittsdebatte-zum-wirtschaftsphilosophen-und-wiesaussieht/comment-page-1/#comment-54286 Mon, 28 May 2012 05:06:28 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27779#comment-54286 Oh mehr Abschottung damit es besser gehen wird? Ja das hat ja für die deutsche Steinkohle und die amerikanischen Autobauer unglaublich gut geklappt. Behinderung des Handels als Basis für mehr Wohlstand. Das wird ja „unglaublich“ gut klappen. Kapitalverkehrskontrollen, Schutzzölle. Also das ganze Arsenal um Dinge zu verteuern. Tja sieht so aus als ob uns da Snakeoil sobald nicht ausgeht.

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Von: Stefan L. Eichner http://www.blicklog.com/2012/05/26/nachtrag-zur-austerittsdebatte-zum-wirtschaftsphilosophen-und-wiesaussieht/comment-page-1/#comment-54167 Sun, 27 May 2012 08:44:49 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27779#comment-54167 @Guenni7

Man kann etwas tun. Der ist, anzuerkennen, dass die persitierende Krise im Kern wirtschafts- und, was ebenfalls sehr wichtig ist, marktstrukturelle Ursachen hat, die Ergebnis der an sich normalen zeitlichen Entwicklung von Märkten ist.

„Too big to fail“ ist ein Schlagwort, das zwar zu kurz greift, aber dennoch zeigt, worin das Problem besteht: wenn zu viele bedeutsame Märkte (global) das Reifestadium ihrer Entwicklung überschritten haben und die Politik (weltweit) sich darauf konzentriert, die wenigen Gewinner (Oligopolisten) auf diesen Märkten zu stützen, dann bekommen wir eine systemische Instabilität, die weder mit Geldpolitik noch mit Stimulierung (Geld in die Märkte kippen) oder Sparen (Staatsanteil, Sozialsysteme und Löhne reduzieren) zu lösen ist.

Und wenn Länder wie Griechenland international wettbewerbsfähig werden sollen, wie um Himmels willen soll das gehen, wenn sich die griechische Wirtschaft auf allen globalen Märkten gegenüber Mega-Konzernen wie General Electric, Procter & Gamble, HP, Siemens, Volkswagen, Barclays oder JP Morganetc. behaupten können muss?

Was die Mäkte anbelangt, so wird man die Dominanz von Oligopolisten schrittweise beseitigen müssen. Dafür gibt es eine breite Palette von Maßnahmen.

Was nicht mehr wettbewerbsfähige, wirtschaftsstrukturschwache Volkswirtschaften anbelangt, so wird man nicht umhinkommen, sie übergangsweise vor dem internationalen Wettbewerb zu schützen, damit sie ihre Wirtschaft entwickeln können. Das geht in erster Linie zu Lasten des Freihandels, der großen Global Player und jener führenden Volkswirtschaften, indenen die großen Global Player beheimatet sind.

Das heißt letztlich die Einführung von Schutzzöllen und Kapitalverkehrskontrollen – temporär. Damit brauchen diese Staaten dann auch nicht aus dem Euro aussteigen.

Grüße
SLE

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Von: FDominicus http://www.blicklog.com/2012/05/26/nachtrag-zur-austerittsdebatte-zum-wirtschaftsphilosophen-und-wiesaussieht/comment-page-1/#comment-54149 Sun, 27 May 2012 06:06:05 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27779#comment-54149 Ich denke mal unsere derzeitige Situation ist doch durch diverse Makroökonomen zu dem geworden was es ist. Man soll ja einen Zweig nicht völlig abtun aber Snakeoil kann es ja nicht sein.

Stefan drückt es ja unglaublich „vorsichtig“ aus.
„Ich denke auch, dass erstens, die theoretische Basis der Geldpolitik mehr als fragwürdig geworden ist und in der Tat die gravierenden Schwächen der Theorie einfach weiterhin ignoriert werden.“

Das nenne ich stehenden KO. Es gibt nur eine Richtung der Ökonomie die das was passiert trafen und die werden in D an (fast) keiner Uni auch nur erwähnt. Die Makroökoonomen behandeln Wirtschaft wie eine Maschine. Man dreht da und dort ein bisschen und „erreicht “ dann ein bestimmtes Ergebnis. Das ist so oft widerlegt worden, daß es nicht mehr lustig ist.

In „this time is different“ wird immer und immer wieder dasgleiche Schema des Untergangs nachgewiesen. Und immer wieder wird versucht ein andere Ergebnis mit dengleichen Mitteln zu erreichen. Das hat jemand anders schon mal als Dummheit bezeichnet, und ich denke dem schliesse ich mich uneingeschränkt an.

Wenn nicht gespart wird, dann wird gespart werden. Nicht mehr und nicht weniger. Das die „Poltiker“ das nicht einsehen und weiter rummanipulieren, macht das Ende nur um so gewisser. Aber ich weiß. Die Politiker werden, dann sagen, „das konnte niemand wissen“ und/oder „wir sind nicht schuld“ oder etwas „Ähnliches“

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Von: Guenni7 http://www.blicklog.com/2012/05/26/nachtrag-zur-austerittsdebatte-zum-wirtschaftsphilosophen-und-wiesaussieht/comment-page-1/#comment-54119 Sun, 27 May 2012 00:22:21 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27779#comment-54119 Ich denke auch, dass die geldpolitische Einflußnahme auf die Wirtschaft bedeutend abgenommen hat. Das sieht man eigentlich schon daran, dass die EZB trotz ihrer 1%-Niedrigzins-Politik schon seit mehreren Jahren keine vernünftige Inflation herbeiführen kann, obwohl die von allen Beteiligten gewollt ist (auch wenn das öffentlich nie Jemand sagen würde).

Bei Konjunkturprogrammen sieht die Bilanz verheerend aus. Es wird immer das Wort „Strohfeuer“ in diesem Zusammenhang benutzt, das ist m.E. falsch: Ein Strohfeuer brennt kurz, und danach geht es aus – kehrt also in den Anfangszustand zurück. In der Wirtschaft funktioniert das so aber nicht, siehe die Abwrackprämie: Der Konsum ging kurz nach oben, und dann folgte eine lange Durststrecke. Die Investition in ein Auto wurde nämlich nur vorgezogen, nach dem „Konjunkturpaket“ ging es dann weit unter die normalen Absatzzahlen. Das vom Staat ausgegebene Geld hatte eigentlich Null Effekt.

Stellt sich nun aber die Frage: Wenn weder Konjunkturpolitik noch Geldpolitik weiterhelfen, kann man dann überhaupt etwas tun? Oder muß man diesen Zyklus an sich vorbeiziehen lassen und auf bessere Zeiten warten?

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Von: [MarktWirtschaft] Vergesst den Wachstumspakt – es ist die Austerität, die nicht funktioniert! « Wirtschaftswunder http://www.blicklog.com/2012/05/26/nachtrag-zur-austerittsdebatte-zum-wirtschaftsphilosophen-und-wiesaussieht/comment-page-1/#comment-54085 Sat, 26 May 2012 19:23:32 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27779#comment-54085 […] Debatte in deutschen Blogs angestoßen, weil ihn die Austeritätsdebatte so sehr nervt (hier und hier). Sein Frust ist durchaus nachvollziehbar, nur ist er grundlegend falsch. (Siehe auch Wiesaussieht […]

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Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2012/05/26/nachtrag-zur-austerittsdebatte-zum-wirtschaftsphilosophen-und-wiesaussieht/comment-page-1/#comment-54066 Sat, 26 May 2012 17:22:50 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27779#comment-54066 Besser hätte ich meine Position nicht ergänzen können 🙂

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Von: Stefan L. Eichner http://www.blicklog.com/2012/05/26/nachtrag-zur-austerittsdebatte-zum-wirtschaftsphilosophen-und-wiesaussieht/comment-page-1/#comment-54034 Sat, 26 May 2012 12:04:47 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27779#comment-54034 Ich denke auch, dass erstens, die theoretische Basis der Geldpolitik mehr als fragwürdig geworden ist und in der Tat die gravierenden Schwächen der Theorie einfach weiterhin ignoriert werden. Steve Keen hat diese Schwächen, wie ich finde, sehr verständlich dargelegt:
http://www.paecon.net/PAEReview/issue57/Keen57.pdf

Und ich denke darüber hinaus ebenfalls, dass die Wirkung der Geldpolitik und ihr möglicher Beitrag zur Bewältigung der Krise anhaltend überschätzt wird.

Wenn man genau darüber nachdenkt, wurde seit Beginn der Hypothekenkrise so getan, als ließe sich alles, was danach an Problemen auftauchte, geldpolitisch lösen. Als das nicht so recht funktionierte und nach der Lehman-Pleite dieWeltwirtschaft einbrach, hat man gesagt, die Maßnahmen bräuchten halt eine gewisse Zeit, um zu wirken. Quasi zur Überbrückung wurden Konjunkturprogramme – etwa die Abwrackprämie – aufgelegt.

Gelöst wurden die Probleme dadurch, das heißt weder durch die Maßnahmen der Notenbanken noch durch die Konjunkturprogramme. Anschließend suchte man sein Heil im Sparen und dadurch ist auch nichts besser geworden, im Gegenteil.

Das Problem aller drei Konzepte ist, dass sie auf ökonomischen Theorien aufbauen, die die wirtschatliche Realität und deswegen auch die Krise selbst nicht zutreffend erklären können. Etwas mit einer falschen Gebrauchsanleitung reparieren zu wollen, hat eben noch nie funktioniert.

Und ja, genau deswegen ist die Debatte, die sich im Kern darum dreht, ob Keynes (Stimulierung) oder die Neoklassik oder der Neoliberalismus (Austeritätspolitik) jetzt der richtige Krisenansatz ist, überflüssig und ermüdend.

Grüße
SLE

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Von: Marsman http://www.blicklog.com/2012/05/26/nachtrag-zur-austerittsdebatte-zum-wirtschaftsphilosophen-und-wiesaussieht/comment-page-1/#comment-54015 Sat, 26 May 2012 09:12:40 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27779#comment-54015 Vielleicht interessant, eine Doku vom ZDF zu Griechenland. In 60 Minuten wird
darin recht interessant die Entstehnung dieses Griechenland – Problems
aufgezeigt. Unter anderem werden auch sehr interessante Rückblicke, teils bis
in die 90er Jahre gehalten und gezeigt wie es wiewohl Griechenland gar nicht
geeignet war für den Euro und die diese ursprüngliche Kriterien trotzdem
in die Eurozone aufgenommen wurde. Immer wieder wurde von der Politik
sehr Wesentliches, jetzt akut problematisch, gezielt ignoriert.
Ein Dokumentation die man dem ZDF in dieser Qualität eigentlich gar nicht zutraut.
Die Griechenland Luege (8. Mai 2012)
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1634150/Dokumentation-Die-Griechenland-Luege#/beitrag/video/1634150/Dokumentation-Die-Griechenland-Luege

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