Kommentare zu: Euro-Bonds-Debatte reloaded http://www.blicklog.com/2012/05/31/euro-bonds-debatte-reloaded/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (01.Juni 2012) - smava.de Blog http://www.blicklog.com/2012/05/31/euro-bonds-debatte-reloaded/comment-page-1/#comment-56361 Wed, 06 Jun 2012 13:33:15 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27764#comment-56361 […] China gibt Liquiditätsreserven frei, um eine mögliche Konjunkturdelle zu verhindern. Aber damit steigt nicht nur der Inflationsdruck in China, sondern auch weltweit. Aber auch die Geldpolitik der EZB und der FED lässt das Risiko einer Inflation ansteigen. Wie viel Yen genau zur Verfügung gestellt werden, analysiert Ökonomenblog. […]

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Von: Martin Burch http://www.blicklog.com/2012/05/31/euro-bonds-debatte-reloaded/comment-page-1/#comment-56122 Tue, 05 Jun 2012 16:19:57 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27764#comment-56122 Agree, aber was machen wir bis Schritt 1 umgesetzt ist..?

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Von: Marsman http://www.blicklog.com/2012/05/31/euro-bonds-debatte-reloaded/comment-page-1/#comment-54797 Thu, 31 May 2012 07:26:54 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27764#comment-54797 In Irland, das ja Dank den Exzessen der Bauwirtschaft sowie der das alles
finanzierenden Banken ordentlich in eine Misere zurecht gekommen ist,
sieht es so aus, dass mittlerweile der Markt für Bank- Finanzdienstleistungen
sowie Versicherungen insgesamt um mindestens 30% geschrumpft ist.
Das geht wesentlich auf die gesunken Einkommen, auch wegen der jetzt
hohen Arbeitslosigkeit, zurück.
Hier redete insbesondere die letzte und dann abgewählte Regierung von
systemrelevanten Banken die man alle unbedingt retten müsse. Weil die
Situation, einschliesslich die Gebarung der Banken, dh. des Managements,
entsprechend krass waren, empfahl sogar das Team der EU sowie des IMF eine
Reform des Bankensektors, dh. die Abwicklung der (Skandalbank) Anglo Irish.

Wenn es nun Banken gelingt, so wie im Artikel als Risiko dargestellt, einen
Staat (und damit dessen Volkswirtschaft) entsprechend in den Abgrund zu
reissen, ergibt es sich der Folgen wegen ein guter Teil des Bankwesens
schlichtweg überflüssig wird. Und es dann eben auf Grund solcher Umstände
zu Anpassungen, dh. Schliessungen von Filialen, ja ganzen Banken, kommt.
„Rettungsmassnahmen“, so wie gehabt, und auf deren Problematik im Artikel
wirklich hervorrragend hingewiesen wurde, verschlimmmern eine derartige
Misere nur drastisch schon wegen der langfristigen Verpflichtung des Staates,
der Steuerzahler.
Natürlich werden im Laufe einer solcher Krise auch die anderen börsen-
notierten Unternehmen entsprechend betroffen, deren Kurse stürzen
voll ab. Das heisst, Aktienportfolios werden von den Banken mit in den
Abgrund genommen. Es kann ja gar nicht anders gehen. Diese Auswirkungen
auf den Börsenmarkt eines Landes werden die längste Zeit auch nur zu
gerne übersehen. Allfälliges korruptes, komplizenhaftes Mitmachen, ignorieren
von Zusammenhängen, rächt sich letztlich durchgehend, trifft dann alle.
(Da kann und sollte man dann m. E. beim Schütteln der Schaftsköpfe nachhelfen,
bei jenen, die das alles wirklich nicht ahnen konnten.)

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