Kommentare zu: Schlecker war kein Ponyhof http://www.blicklog.com/2012/06/04/schlecker-war-kein-ponyhof/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Nixda http://www.blicklog.com/2012/06/04/schlecker-war-kein-ponyhof/comment-page-1/#comment-55902 Mon, 04 Jun 2012 20:49:07 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27842#comment-55902 Ein Problem stellt auch das deutsche Insolvenzrecht dar, dass die Gläubiger in erste, zweite und dritte Klasse einteilt. Erste Klasse sind die absonderungsberechtigten Gläubiger, das sind vor allem Lieferanten mit Eigentumsvorbehalt. Ob diesen bei Vertragsabschluss durchsetzen konnten hängt allerdings von der Nachfragermacht ab.

An zweiter Stelle kommen faktisch die Banken, die sich über Kontenverpfändungen, Raumsicherungsübereignungen und Globalzessionen usw. Vorrang gegenüber den restlichen Gläubigern verschaffen. Unter restlich fallen u.a. dann Arbeitnehmer mit Lohnforderungen, Renten- und Krankenkassen, Vermieter, die Arbeitsagentur, der Fiskus, Dienstleister und Lieferanten ohne Eigentumsvorbehalt und was sonst noch an Gläubigern da ist. Bei einer Liquidierung des Unternehmens können die Banken ihre Vorrangstellung vollständig ausnutzen, so das die Banken zum Beispiel 80% ihrer Forderungen bekommen, während der Rest sich mit 5% Insolvenzquote begnügen muss.

Wird ein Unternehmen hingegen komplett übernommen, d.h. tritt der Käufer als Gesellschafter ein, und soll dabei ein prozentualer Schuldenschnitt gemacht werden, sind die Gläubiger grosso modo gleichmäßig betroffen. Das ist aber häufig zum Nachteil der Banken.

Da die Banken als größte Einzelgläubiger das größte Gewicht im Gläubigerausschuss haben, kann es schwer sein, da einen Erfolg zu erreichen.

Beim Einzelverkauf der Töchter Ihr Platz und Schlecker XL kann man z.B. vermuten, dass die Banken auch diese Beteiligungen sich komplett sicherheitsübereignen ließen, d.h. das die erzielten Erlöse einseitig den Banken zufließen werden.

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Von: Das Häschen http://www.blicklog.com/2012/06/04/schlecker-war-kein-ponyhof/comment-page-1/#comment-55812 Mon, 04 Jun 2012 12:31:13 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27842#comment-55812 Spiel der Investoren, nicht ungewöhnlich. Der Deal war ja, die Staaten bekommen billiges Geld und machen den Investoren die Tore auf, respektive noch weiter auf. Jetzt haben wird OPM im Kontinent … Somit hatte Herr Schlecker als ehrbarer Mittelständer verloren. Schlecker musste sich das Geld verdienen aus dem Cash Flow, die Konkurrenz hat es gedruckt.

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Von: News & Magazin : naanoo.com http://www.blicklog.com/2012/06/04/schlecker-war-kein-ponyhof/comment-page-1/#comment-55788 Mon, 04 Jun 2012 10:19:44 +0000 http://www.blicklog.com/?p=27842#comment-55788 Rainer Brüderle: Gewerkschaften tragen Mitschuld an Schlecker-Pleite…

Rainer Brüderle (Archivfoto: Bundestag / Thomas Trutschel / photothek.net) Rainer Brüderle gibt den Gewerkschaften eine Mitschuld an der Pleite der Drogeriekette Schlecker. Boykottaufrufe hätten zu Umsatzeinbußen geführt. Berlin (dts Nachrichtenagentur…

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