Kommentare zu: Debatte über die Lösungsvorschläge zur Schuldenkrise (1): Prinzip Hoffnung http://www.blicklog.com/2012/06/25/debatte-ber-die-lsungsvorschlge-zur-schuldenkrise-1-prinzip-hoffnung/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Euro-Rettung: Kosten-Nutzen-Frage muss beantwortet werden! | INSM Blog http://www.blicklog.com/2012/06/25/debatte-ber-die-lsungsvorschlge-zur-schuldenkrise-1-prinzip-hoffnung/comment-page-1/#comment-68836 Wed, 18 Jul 2012 08:37:27 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28163#comment-68836 […] Renditen die Risiken, die mit den Anleihen verbunden sind, ein. Dirk Elsner weist in seinem Beitrag „Debatte über die Lösungsvorschläge zur Schuldenkrise“ zu Recht darauf hin, dass solche […]

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Von: Europäische Schuldenkrise und Deutschlands schwache Position als starker Gläubiger http://www.blicklog.com/2012/06/25/debatte-ber-die-lsungsvorschlge-zur-schuldenkrise-1-prinzip-hoffnung/comment-page-1/#comment-64303 Mon, 02 Jul 2012 13:12:56 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28163#comment-64303 […] wirken (Ich hatte das gerade behandelt in Beiträgen über die Debatte der Lösungsvorschläge Teil 1 und Teil […]

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Von: Debatte über die Lösungsvorschläge zur Schuldenkrise (2): Transfers und ökonomisches Chaos http://www.blicklog.com/2012/06/25/debatte-ber-die-lsungsvorschlge-zur-schuldenkrise-1-prinzip-hoffnung/comment-page-1/#comment-62649 Wed, 27 Jun 2012 23:07:24 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28163#comment-62649 […] letzten Beitrag hatte ich geschrieben, dass niemand sicher sein kann, dass die verschiedenen Politikansätze, die […]

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Von: Andreas Bangemann http://www.blicklog.com/2012/06/25/debatte-ber-die-lsungsvorschlge-zur-schuldenkrise-1-prinzip-hoffnung/comment-page-1/#comment-62092 Tue, 26 Jun 2012 11:40:51 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28163#comment-62092 Die Wirklichkeit stimmt nicht mit der Theorie überein. Die Wirtschaftswissenschaften haben auf ganzer Linie versagt, weil sie ein katastrophales Desaster, das sich mehr und mehr unmissverständlich offenbart, nicht verhindern konnten, ja nicht einmal ansatzweise vorhersahen.
Wie kann man dann auch noch einen Tag länger mit den Annahmen eben dieser „Wissenschaft“ argumentieren? Wann beginnen wir den Ursachen auf den Grund zu gehen? Was bringt es denn über die Ankurbelung einer Wirtschaft nachzudenken, von der man entscheidende Wirkmechanismen nicht kennt oder einfach nicht zur Kenntnis nehmen will? Wie soll ein gutes Leben im schlechten aussehen? Oder genauer: Wer will ein solches überhaupt?
Austerität, Wachstum, Konjunkturprogramme…
Was sollen derlei Überlegungen in einer Welt, die von zwei maßgeblichen Entwicklungen erdrückend beeinflusst wird: Ins unendliche wachsende, immer ungleicher verteilte Geldvermögen und die zwangsläufig im Gleichschritt wachsende Verschuldung, deren Bedienung an ihre Grenzen gestoßen ist.
Solange wir uns damit nicht intensiv befassen und zu tragfähigen Lösungen kommen, sind alle anderen Überlegungen nutzlos.

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Von: Kleine Presseschau vom 25. Juni 2012 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2012/06/25/debatte-ber-die-lsungsvorschlge-zur-schuldenkrise-1-prinzip-hoffnung/comment-page-1/#comment-61772 Mon, 25 Jun 2012 13:16:14 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28163#comment-61772 […] Blick Log: Debatte über die Lösungsvorschläge zur Schuldenkrise (1): Prinzip Hoffnung […]

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Von: Stefan L. Eichner http://www.blicklog.com/2012/06/25/debatte-ber-die-lsungsvorschlge-zur-schuldenkrise-1-prinzip-hoffnung/comment-page-1/#comment-61732 Mon, 25 Jun 2012 10:17:02 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28163#comment-61732 „Weder die Austeritätsgegner noch die Vertreter der Sparpolitik berücksichtigen ausreichend diese Mechanismen der Wirtschaftspraxis. Dies Mechanismen hängen nämlich längst nicht nur von Makroparametern wie Zinssatz, Geldmenge oder Staatsnachfrage ab. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Für die meisten Entscheider sind diese Parameter schlicht irrelevant.“

„Und weil es keine Garantie gibt, dass die Maßnahmen wirken, kommt man daher entweder automatisch zu Transferzahlungen oder zu “ökonomischem Chaos”.

Austeritäts- wie Konjunkturmaßnahmen liegt ein spezifisches Verständnis von der Funktionsweise von Märkten zugrunde.

Vereinfacht ausgedrückt geht die liberale/neoklassische Theorie, die nur die Angebotsseite betrachtet, von der Hypothese aus, dass Märkte prinzipiell selbstregulierend sind und immer zum Gleichgewicht streben. Die daraus abgeleitete und auch auf die Austeritätspolitik zutreffende politische Grundidee ist, die Wirtschaft von staatlicher Einschränkung und Behinderung zu befreien, damit die Selbstregulierungskräfte wirken können und sich so ein Gleichgewicht einstellt bzw. die Wirtschaft auf einen gleichgewichtigen Wachstumspfad zurückfindet.

Vereinfacht ausgedrückt vertritt der Keynesianismus die Hypothese, dass es nachfragebedingt Situationen geben kann, in denen die Wirtschaft aus dem Gleichgewicht kommen kann und dies staatliche Impulse bzw. staatliches Eingreifen notwendig macht. Es ist eine reine Makrotheorie. Sie stellt die liberale/neoklassische Erklärung der Funktionsweise von Märkten nicht prinzipiell infrage, sondern – so könnte man sagen – relativiert diese lediglich.

Wenn man nun – m. E. sehr richtig – konstatiert, dass weder die Befürworter noch die (keynesianischen) Gegner ausreichend die Mechanismen der Wirtschaftspraxis berücksichtigen, so heißt das zu Ende gedacht doch im Kern nichts anderes, als dass die Erklärung von der Funktionsweise der Märkte, auf die beide Ansätze rekurrieren, falsch ist und als Orientierung für Lösungskonzepte nicht taugt.

Wiederum vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, beide Ansätze gehen davon aus, dass die Krise vergleichbar mit einem entweder langsam laufenden oder stotternden Motor über die Erhöhung der Spritzufuhr gelöst werden kann. Der Unterschied besteht im Wesentlichen in darin, wie dieser zusätzliche Sprit generiert wird (durch Schrumpfung des Staates und der Kosten für die Wirtschaft oder durch „deficit spending“).

Ist aber die oben skizzierte Erklärung unseres Motors fehlerhaft, dann könnte es folglich möglich sein, dass die Motorprobleme (bzw. die aktuelle Krise) gar nichts mit der Spritzufuhr zu tun haben, sondern ein Motorschaden vorliegt, den es zu beheben gilt. Das Problem ist dann, dass wir keinen zutreffenden Konstruktionsplan haben bzw. wir gezwungen sind die Fehler in diesem Plan zu finden und zu korrigieren, bevor wir daran gehen können, die Probleme mit entsprechenden Maßnahmen zu überwinden.

Wir wissen spätestens seit der Lehman-Pleite um die gravierenden Schwächen beider wirtschaftstheoretischer Ansätze. Es wäre deswegen eher naheliegend von einer Garantie dafür zu sprechen, dass weder Austeritäts- noch Konjunkturmaßnahmen zur Lösung der Krise führen werden.

Grüße
SLE

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Von: FDominicus http://www.blicklog.com/2012/06/25/debatte-ber-die-lsungsvorschlge-zur-schuldenkrise-1-prinzip-hoffnung/comment-page-1/#comment-61677 Mon, 25 Jun 2012 05:16:10 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28163#comment-61677 ‚kommt man daher entweder automatisch zu Transferzahlungen oder zu “ökonomischem Chaos”. ‚

Kein oder und ist zutreffend. Es gibt derzeit Transferzahlungen und ökonomisches Chaos.

Es gibt weiterhin keine Austerität. Es wird weiter munter mehr Schulden gemacht und es wird wie immer an der Steuerschraube gedreht. Und die Regulierungen gehen immer weiter. Nein Austerität ist nicht in Sicht, wird aber unausweichlich kommen.

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