Kommentare zu: Mehr Europa ohne mehr Zentralisierung (Teil 1) http://www.blicklog.com/2012/08/07/mehr-europa-ohne-mehr-zentralisierung-teil-1/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Fri, 18 Sep 2026 06:09:21 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.28 Von: Stefan Wehmeier http://www.blicklog.com/2012/08/07/mehr-europa-ohne-mehr-zentralisierung-teil-1/comment-page-1/#comment-87487 Mon, 08 Oct 2012 20:44:44 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28532#comment-87487 „Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.“

Konfuzius

Der Fehler „Europäische Währungsunion“ entstand aus dem Gedanken, „dass Staaten, die eine gemeinsame Währung haben, nie Krieg gegeneinander führen“. Dieser Gedanke war schon der zweite Fehler; der erste Fehler bestand darin, sich gar nicht bewusst gemacht zu haben, was eine Währung ist und woraus Kriege entstehen. Wäre man sich dessen bewusst gewesen, hätte man zuerst die nationalen „Währungen“ in echte Währungen (konstruktiv umlaufgesicherte Indexwährungen) umgewandelt, die nationalen Bodenrechtsordnungen korrigiert und den zollfreien Handel (Freihandel) zwischen den europäischen Staaten eingeführt. Der dauerhafte Frieden wäre dadurch bereits gesichert gewesen:

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/04/krieg-oder-frieden.html

]]>
Von: Floman http://www.blicklog.com/2012/08/07/mehr-europa-ohne-mehr-zentralisierung-teil-1/comment-page-1/#comment-74475 Thu, 09 Aug 2012 14:10:35 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28532#comment-74475 Gute Antwort. Ich und viele andere Fragen sich dann, wieviel ist zuviel und wieviel ist zuwenig. Wann ist es „zuviel“, weil es unsere Kraft übersteigt, wann zuwenig, weil ein Tropfen auf den heißen Stein.

Den Begriff Umverteilung finde zwar verständlich, aber (generell) etwas eindimensional. Denn wenn wir eine Gesundung der Länder der Eurozone unterstützen, profitieren wir umgekehrt durch den gesteigerten Absatz unserer Produkte in den heute gebeutelten Ländern. Natürlich fließt das Geld aktuell nicht in Wachstumsprogramme, aber ein unterfinanzierter Haushalt mit Horrorzinsen wird in diesen Ländern erst recht kein Wachstum schaffen.

Aber ich merke gerade, das führt etwas weg von dem angebotenen Artikel. Widme mich jetzt Teil 2.

]]>
Von: Mehr Europa ohne mehr Zentralisierung (Teil 2) http://www.blicklog.com/2012/08/07/mehr-europa-ohne-mehr-zentralisierung-teil-1/comment-page-1/#comment-74431 Thu, 09 Aug 2012 07:51:12 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28532#comment-74431 […] Fortsetzung von Teil 1 […]

]]>
Von: Beate http://www.blicklog.com/2012/08/07/mehr-europa-ohne-mehr-zentralisierung-teil-1/comment-page-1/#comment-74264 Wed, 08 Aug 2012 11:40:51 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28532#comment-74264 Ich habe eine dumme Frage.

Wenn eine Region unter einer unzureichenden Nachfrage leidet, und Nachfrage aus anderen Regionen braucht, wie in der Eurozone, wie bringen Sie den Vergleich zu anderen Region, die insgesamt an einem Nachfrageüberschuss ‚leidet‘ USA auf einen Nenner. Und wie erklären Sie es sich, dass die ‚zurückbleibenden‘ Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit in den USA nicht die spezifische Nachfrage der NACHFRAGEÜBERSCHUSSREGIONEN befriedigen können.

Wo ist die theoretische Basis für Ihre Argumentation?

]]>
Von: Wirtschaftswurm http://www.blicklog.com/2012/08/07/mehr-europa-ohne-mehr-zentralisierung-teil-1/comment-page-1/#comment-74233 Wed, 08 Aug 2012 07:51:20 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28532#comment-74233 Die Frage ist aber, wie viel Umverteilung, wie viel Transfers können wir verkraften? Die Eurozone im gegenwärtigen Umfang aufrecht zu erhalten, übersteigt die Kraft Deutschlands.

]]>
Von: Floman http://www.blicklog.com/2012/08/07/mehr-europa-ohne-mehr-zentralisierung-teil-1/comment-page-1/#comment-74229 Wed, 08 Aug 2012 07:15:19 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28532#comment-74229 Mehr Europa und mehr föderale Staatlichkeit! . Innerhalb Deutschland herrschen ebenfalls enorme Wettbewerbsunterschiede, trotz gemeinsamer Währung, und es wird zwar gestritten aber selbst ich als Bayer sehe ein (Seehofer aufgepasst), dass Bayern ohne Deutschland und ohne Europa aufgeschmissen wäre: Wird Zeit dass die europäische Idee auch in den Köpfend er Ökonomen (denen in den Universitäten) Platz findet.

]]>
Von: renee.menendez http://www.blicklog.com/2012/08/07/mehr-europa-ohne-mehr-zentralisierung-teil-1/comment-page-1/#comment-74114 Tue, 07 Aug 2012 16:31:57 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28532#comment-74114 @Michael Peters

Sehr angenehm mal etwas zu lesen, was den Unfug dieser „Theorie der optimalen Währungsräume“ in Frage stellt. Daß das alles kein geldtheoretisches sondern ein verteilungspolitisches Problem darstellt, hat ja W. Stützel schon 1958 klargemacht.

Gibt es eigentlich weitere Literatur, die sich damit auseinandersetzt?

MfG

]]>
Von: Guenni7 http://www.blicklog.com/2012/08/07/mehr-europa-ohne-mehr-zentralisierung-teil-1/comment-page-1/#comment-74062 Tue, 07 Aug 2012 07:12:56 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28532#comment-74062 @Michael Peters

Griechenland wird gegenüber Deutschland wahrscheinlich niemals einen Handelsbilanzüberschuss erwirtschaften. Da steht einfach keine Wirtschaftskraft dahinter.

Das ist aber für sich allein genommen kein Problem, eine ausgeglichene Handelsbilanz (insgesammt, nicht gegen DE) währe ja schon ausreichend. Solange aber Griechenland sein Handelsdefizit mit Krediten finanziert, wird die Lage immer schlimmer.

Um es mal etwas polemisch auszudrücken: Griechenland kann seinen Arbeitern ja zahlen was es will, aber statt Porsche und VW müssen Sie eben Hyundai und Chinaböller importieren. Und eben keine Kredite mehr aufnehmen.

Der Euro wird immer zum Sündenbock gemacht, er ist aber nicht das Problem!

]]>
Von: Michael Peters http://www.blicklog.com/2012/08/07/mehr-europa-ohne-mehr-zentralisierung-teil-1/comment-page-1/#comment-74057 Tue, 07 Aug 2012 06:40:46 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28532#comment-74057 Die Probleme der Eurozone wären politisch sicherlich lösbar, wenn wirklich Solidarität geleistet würde und auf institutioneller Ebene Quantensprünge zu erwarten wären. Doch ein ökonomisches Problem bleibt bestehen. Wie bitte kann ein Land wie Griechenland seine Verschuldungsposition innerhalb der Währungsunion jemals umdrehen, wenn es seine Währung nicht abwerten kann? Die Unterbewertungsstrategie Deutschlands zwingt G. in die Überbewertungsposition und ohne (äußere) Abwertung und Schulden-Schnitt wird G. niemals einen Handelsbilanz-Überschuss erzielen können, um seine Schulden zurück zu zahlen.

]]>