Kommentare zu: Kritik der Wirtschaftswissenschaft: Schnappatmung für Ökonomen http://www.blicklog.com/2012/08/20/kritik-der-wirtschaftswissenschaft-schnappatmung-fr-konomen/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Verstehen Ökonomen wirklich nichts von Wirtschaft? – Der Streit aktuell | Wirtschaftswurm http://www.blicklog.com/2012/08/20/kritik-der-wirtschaftswissenschaft-schnappatmung-fr-konomen/comment-page-1/#comment-77719 Tue, 28 Aug 2012 15:02:13 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28696#comment-77719 […] Ich selbst habe mich ja bereits vor zwei Wochen mit Dieter Schnaas beschäftigt (“Verstehen Ökonomen wirklich nichts von Wirtschaft?“). Doch meine harte Kritik an Schnaas stieß ihrerseits auf Kritik von Dirk Elsner. […]

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Von: Artus Ph. Rosenbusch http://www.blicklog.com/2012/08/20/kritik-der-wirtschaftswissenschaft-schnappatmung-fr-konomen/comment-page-1/#comment-77475 Mon, 27 Aug 2012 14:53:07 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28696#comment-77475 @ Dirk Elsner:

ficht.. Der Degenfachter ficht.

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Von: Verstehen Ökonomen nichts von Wirtschaft? http://www.blicklog.com/2012/08/20/kritik-der-wirtschaftswissenschaft-schnappatmung-fr-konomen/comment-page-1/#comment-77403 Mon, 27 Aug 2012 06:09:09 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28696#comment-77403 […] erst die Behavioral Economics aufmerksam gemacht. Deshalb frage ich mich genauso wie der bekannte Wirtschaftsblogger Dirk Elsner, warum es diese neue wissenschaftliche Disziplin bis heute nicht geschafft hat, von Analysten und […]

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Von: Was soll man wie kritisieren? | Wirtschaftsphilosoph http://www.blicklog.com/2012/08/20/kritik-der-wirtschaftswissenschaft-schnappatmung-fr-konomen/comment-page-1/#comment-77294 Sun, 26 Aug 2012 16:53:30 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28696#comment-77294 […] Elsner alias Blick Log hat mit “Kritik der Wirtschaftswissenschaft: Schnappatmung für Ökonomen” meine Kritik ‘Journalist versteht nichts von Wirtschaft(swissenschaft)’ an der […]

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Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2012/08/20/kritik-der-wirtschaftswissenschaft-schnappatmung-fr-konomen/comment-page-1/#comment-76799 Thu, 23 Aug 2012 20:20:26 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28696#comment-76799 Das sollte jetzt kein Angriff sein. Ich bewundere ja Ihre Positionen und mag auch wie Sie in der Sache argumentieren. Manchmal schimmert aber aus Passagen Ihrer Texte eine etwas herabsetzende Schreibe durch. Das ist mein Bauchgefühl. Nach meinem Eindruck legen Sie zu oft an Texte in Zeitschriften und Blogs wissenschaftliche Ansprüche. Und das leisten die meisten Texte nicht. Und sie sollten das auch nicht, weil viele Texte dann nur noch von Fachleuten verstanden werden.
Ich stimme ansonsten voll zu: Wirtschaft ist schwierig ist und noch schwieriger ist es die Argumente rüber zu bringen.

Vielleicht passt es sogar mit dem Degenfechter und Säbelkämpfer. Der Degenfechter fechtet in meinen Augen eleganter. Aber er verliert trotz der Eleganz gegen den groben Säbel. So ist das doch leider auch in der Wirtschaftspraxis und der Politik.

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Von: Wirtschaftsphilosoph http://www.blicklog.com/2012/08/20/kritik-der-wirtschaftswissenschaft-schnappatmung-fr-konomen/comment-page-1/#comment-76508 Wed, 22 Aug 2012 07:05:42 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28696#comment-76508 “ Ich sehe es freilich nicht gern, wenn ein Degenfechter gegen einen Schwertkämpfer antritt.“

Haben Sie das schon einmal in der Realität gesehen? Das ist ein ziemlich unfairer Kampf, aber nicht so, wie Sie suggerieren. Das Schwert ist die stärkere Waffe und man muss schon viel besser mit dem Degen sein, um sich zu behaupten. So kommt mir übrigens auch die öffentliche Debatte vor. Dumpfe Sprüche haben es leichter als vernünftige Argumente, die nicht zum ersten Mal von Ihnen als zu schwierig und spitzfindig diskreditiert werden. Dieser Vorwurf ist aber verfehlt, wenn Wirtschaft entsprechend schwierig ist und die Argumente besser sind, statt nur mit Wortgeklingel von den eigentlichen Problemen abzulenken.

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Von: Kleine Presseschau vom 20. August 2012 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2012/08/20/kritik-der-wirtschaftswissenschaft-schnappatmung-fr-konomen/comment-page-1/#comment-76190 Mon, 20 Aug 2012 12:17:25 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28696#comment-76190 […] Blick Log: Kritik der Wirtschaftswissenschaft: Schnappatmung für Ökonomen […]

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Von: FDominicus http://www.blicklog.com/2012/08/20/kritik-der-wirtschaftswissenschaft-schnappatmung-fr-konomen/comment-page-1/#comment-76184 Mon, 20 Aug 2012 11:30:04 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28696#comment-76184 Nun das hat wer geschrieben? Diejenigen die „mehr Macht“ wollten. Also macht man es sich einfach, man ignoriert alle Einmischungen die von denen ausgeübt wurden die früher schon „mehr Macht“ wollten. Also hatte man dann „früher“ keine Eingriffe. Das hat dann nicht geklappt und dann hat man eine Rechtfertigung für neue Eingriffe.

Eine liberale Marktwirtschaft mit Korporatismus, Nepotismus oder Merkantilismus gleich zu stellen ist ein ziemlich geschickter Schachzug. Kein Liberaler hat je gefordert, Konzerne zu schützen. Ich jedenfalls kenne nicht eine Stelle in irgendeinem Buch von von Mises, Hayek und Rothbard wo gefordert wird, daß der Staat bestimmte Firmen/Banken etc protegieren sollte. Aber da wird sich wohl im „national“Liberalismus oder bei linken Liberalen etwas finden lassen.

Nur hat es mit Marktwirtschaft dann nichts mehr zu tun. Wer heute noch behauptet wir hätten tatsächlich Markt, kann mir gerne erklären warum es so viele Banken noch gibt die schon Pleite sind (HRE, Landesbanken, Commerzbank). Das hat mit liberal nichts mehr zu tun.

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Von: mountainstevie http://www.blicklog.com/2012/08/20/kritik-der-wirtschaftswissenschaft-schnappatmung-fr-konomen/comment-page-1/#comment-76166 Mon, 20 Aug 2012 08:17:52 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28696#comment-76166 wie häufig, wenn ökonomen ihr versagen kommentieren, zeigt sich, dass sie sich nicht wirklich bewusst sind, „nur“ ein teilbereich der sozialwissenschaften zu sein. der mainstream bemüht sich zumindest in die nähe von naturwissenschaft zu gelangen, durch eine (übertriebene oder unvollständige?) mathematisierung (vrgl. auch blogbeitrag „Mainstream-Ökonomie auf dem Stand der Newtonschen Gesetze?“). und so scheint mir auch der beitrag von hr elsner v.a. sein unwohlsein auszudrücken, weil das problem zwar irgendwie durchdrückt, aber doch nicht richtig fassbar scheint, weshalb der beitrag wohl auch unbefriedigend im ungefähren bleibt!
jedem soziologen dürfte jedoch klar sein, dass es sich hierbei um machtstrukturen handelt, welche eine monopolisierzung der ideen geradezu erzwingen.
leider scheint mir hier nicht der platz zu sein um das thema umfassend auszuführen, deshalb empfehle ich dazu das ausgezeichnete büchlein von norbert häring „markt und macht“!

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Von: Beate http://www.blicklog.com/2012/08/20/kritik-der-wirtschaftswissenschaft-schnappatmung-fr-konomen/comment-page-1/#comment-76153 Mon, 20 Aug 2012 06:41:10 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28696#comment-76153 Soziale Marktwirtschaft.

Wer könnte etwas gegen das Wort ‚SOZIAL‘ haben?

Nun, ist es aber so, die aktuelle Eurokrise zeigt, welche verherrenden Folgen der STANDORTWETTBEWERB für das Soziale hat.

Das Soziale wird vernichtet.
Und Wohlstand wird nicht für alle Einkommensdezile geschaffen.

Was durchaus im Sinn der Leser der Wirtschaftswoche ist.

Sarah Wagenknechts Positionen als unwissenschaftlich zu diffamieren, sei es drum.

Ich habe aus diesem Beitrag nichts aber nichts gelernt, was tun, damit es den Menschen besser geht!

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Von: Stefan Wehmeier http://www.blicklog.com/2012/08/20/kritik-der-wirtschaftswissenschaft-schnappatmung-fr-konomen/comment-page-1/#comment-76143 Mon, 20 Aug 2012 04:48:32 +0000 http://www.blicklog.com/?p=28696#comment-76143 „Der historische Liberalismus hat versagt – nicht als Liberalismus, sondern in seiner verhängnisvollen Verquickung mit dem Kapitalismus. Er hat versagt – nicht weil er zuviel, sondern weil er zu wenig Freiheit verwirklichte. Hier liegt der folgenschwere Trugschluss der sozialistischen Gegenströmung. Die liberalistische Wirtschaft war in Wahrheit keine freie, sondern eine vermachtete Wirtschaft, vermachtet durch Monopolbildung, kapitalistische Machtballungen, durch Konzerne und Trusts, die das Wirtschaftsleben über Preise, Zinsen und Löhne nach ihren eigenen Interessen bestimmten. Wo durch Monopole und Oligopole, durch Konzerne und Trusts der freie Wettbewerb entstellt und gefälscht, die freie Konkurrenzwirtschaft unterbunden und zerstört wird, da fehlt die elementare Grundlage eines liberalistischen Systems im ursprünglichen, klaren und eindeutigen Sinn dieses Wortes.

Der Sozialismus ersetzt die private Vermachtung durch die staatliche Vermachtung der Wirtschaft mit dem Ergebnis, dass die soziale Gerechtigkeit keinesfalls erhöht, aber die automatische und rationelle Funktionstüchtigkeit der Wirtschaft entscheidend geschwächt wird. Der historische Weg, die unerwünschten sozialen Auswirkungen einer fehlerhaften Wirtschaftsordnung durch politische Maßnahmen und staatliche Eingriffe zu beseitigen, musste notwendig scheitern. Eine brauchbare Sozialordnung kann nicht mit bürokratischen Mitteln erzwungen werden, sondern nur aus einer richtig funktionierenden Wirtschaftsordnung erwachsen. Nur eine natürliche, dynamische Gesellschaftsordnung auf der gesicherten Basis einer natürlichen, dynamischen Wirtschaftsordnung ist stabil und kann ohne großen Aufwand an bürokratischen Mitteln und gesetzlichen Regelungen nachträglich noch politisch-rechtlich gesichert werden, soweit dies überhaupt noch erforderlich ist.“

Das obige Zitat stammt nicht aus dem Jahr 2012, sondern aus der Magna Charta der Sozialen Marktwirtschaft von 1951. Der vollständige Text („Persönliche Freiheit und Sozialordnung“), der insbesondere bei Politikern vollständig in Vergessenheit geriet, sei allen empfohlen, die bis heute nicht wissen, was die Soziale Marktwirtschaft ist, die nie verwirklicht wurde, obwohl sie allen (noch) bestehenden Wirtschaftsformen grundsätzlich überlegen ist. Die gegenwärtige „Finanzkrise“ (korrekt: beginnende globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, klassisch: Armageddon) musste zwangsläufig entstehen und ist nur durch die Verwirklichung der echten Sozialen Marktwirtschaft (freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) zu beenden:

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/personliche-freiheit-und-sozialordnung.html

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