Kommentare zu: Finanzmärkte in Emergenzen denken (I): Eine Annäherung http://www.blicklog.com/2012/10/01/finanzmrkte-in-emergenzen-denken-i-eine-annherung/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Finanzmärkte in Emergenzen denken (II): Agenten-basierte Simulation http://www.blicklog.com/2012/10/01/finanzmrkte-in-emergenzen-denken-i-eine-annherung/comment-page-1/#comment-91482 Mon, 29 Oct 2012 00:30:09 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29094#comment-91482 […] ich unter Emergenz verstehe, habe ich in dem Beitrag “Eine Annäherung” erläutert. Danach zeichnen sich emergente Systeme dadurch aus, dass sie sich nicht durch ihre […]

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Von: Kleine Presseschau vom 1. Oktober 2012 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2012/10/01/finanzmrkte-in-emergenzen-denken-i-eine-annherung/comment-page-1/#comment-85821 Mon, 01 Oct 2012 12:55:50 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29094#comment-85821 […] Blick Log: Finanzmärkte in Emergenzen denken (I): Eine Annäherung […]

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Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2012/10/01/finanzmrkte-in-emergenzen-denken-i-eine-annherung/comment-page-1/#comment-85787 Mon, 01 Oct 2012 09:41:17 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29094#comment-85787 Eigentlich doch nicht.
Es geht doch darum, dass zwei Elemente, Wirtschaftssubjekte oder was auch immer miteinander interagieren und dabei etwas heraus kommt, was sich nicht so einfach vorhersehen lässt.

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Von: Wirtschaftswurm http://www.blicklog.com/2012/10/01/finanzmrkte-in-emergenzen-denken-i-eine-annherung/comment-page-1/#comment-85751 Mon, 01 Oct 2012 06:25:33 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29094#comment-85751 Letztlich scheint mir Emergenz auch nur ein Begriff für etwas zu sein, das man nicht versteht.

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Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2012/10/01/finanzmrkte-in-emergenzen-denken-i-eine-annherung/comment-page-1/#comment-85739 Mon, 01 Oct 2012 05:13:58 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29094#comment-85739 Ich denke darüber nach.

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Von: renee.menendez http://www.blicklog.com/2012/10/01/finanzmrkte-in-emergenzen-denken-i-eine-annherung/comment-page-1/#comment-85694 Mon, 01 Oct 2012 01:39:31 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29094#comment-85694 Die Schwäche dieser Art des Denkens liegt darin, “dass sie dynamische Komplexität, die das zentrale Merkmal jedes Menschen, jeder Kultur und jeder Gesellschaft ist, kaum erklären kann.”

Moment mal, das ist auch lediglich nur eine Behauptung, daß das alles so furchtbar komplex sei. Denn der Grundwiderspruch dabei ist immer, daß die Erkenntnis von Komplexität daran gebunden ist, daß sie überhaupt erfaßt werden kann. Nur: wenn man etwas „kaum erklären kann“, kann man auch keine Qualifizierungen darüber abgeben. Dann kann man nämlich nur sagen: ich verstehe es nicht! Dann kann man aber auch keine Ergüsse darüber verfassen.

Und: diese Geschichte ist alles andere als neu: da ja Goethe derzeit „in“ ist: das ist genau der Gegensatz zwischen Faust und Wagner:

Faust:
Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben,
versucht den Geist herauszutreiben,
dann hat er die Teile in seiner Hand,
fehlt leider nur das geistige Band.

Wagner:
Es wird! Die Masse regt sich klarer!
Die Überzeugung wahrer, wahrer:
Was man an der Natur Geheimnisvolles pries,
das wagen wir verständig zu probieren.
Und was sie sonst organisieren ließ,
das lassen wir kristallisieren.

Noch was:
„Emergente Systeme haben keinen zentralen Steuerungsmechanismus. Vielmehr ist es so, dass ein bestimmtes Interaktionsmuster, sobald es sich herausgebildet hat, das Verhalten der Bestandteile beeinflusst.”

Das nennt man „contradictio in adjecto“. Denn das Interaktionsmuster, welches Systeme steuert nennt man in der Systemtheorie „Sinn“! Und „Sinn“ ist tatsächlich ein kommunikativer Steuerungsmechanismus.

Ich denke, daß 99,9% der Leute die „Komplexität“ schreiben sich nur wichtig machen wollen. Da erkennt man daran, daß die Frage, warum ein System komplex ist, selten überhaupt ventiliert wird. Gut, für Techniker ist das eindeutig: sobald sie es mit mehreren nichtlinearen Differentialgleichungen zu tun haben ist es für sie komplex. Warum? Weil sie es nicht mehr analytisch, sondern allenfalls mit Hilfe von Simulationen lösen können. Das könnte aber auch was mit der Problembeschreibung zu tun haben.

Zur Erinnerung: das geozentrische Weltbild war ja nicht falsch, nur daß dessen mathematische Beschreibung halt „komplex“ war – man kann auch „höllisch kompliziert“ dazu sagen. Heliozentrisch bekommt man eine Beschreibung mit einem einfachen Zirkel hin! Die Geozentriker waren ja nicht blöd, sie haben schlichtweg nur komplizierter gedacht, als es nötig gewesen wäre!

Vielleicht hast Du ja eine Erklärung dafür, wie man über Komplexität reden/ schreiben kann, ohne sie erklären zu können?

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