Kommentare zu: Warum die Forderung nach Transparenz und Offenheit unrealistisch ist http://www.blicklog.com/2012/10/10/warum-die-forderung-nach-transparenz-und-offenheit-unrealistisch-ist/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Von der Unzufriedenheit mit Steinbrücks Transparenz und dem Markt für Reden http://www.blicklog.com/2012/10/10/warum-die-forderung-nach-transparenz-und-offenheit-unrealistisch-ist/comment-page-1/#comment-95484 Thu, 15 Nov 2012 00:49:22 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29107#comment-95484 […] um Steinbrücks Nebeneinkünfte unterstreicht erneut meine These, warum die Forderungen nach Transparenz und Offenheit unrealistisch […]

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Von: Kurz vor dem Start | moneymeets http://www.blicklog.com/2012/10/10/warum-die-forderung-nach-transparenz-und-offenheit-unrealistisch-ist/comment-page-1/#comment-88591 Sat, 13 Oct 2012 11:15:18 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29107#comment-88591 […] Geschäftsmodell. Dirk Elsner überschrieb im Blicklog in dieser Woche einen Artikel mit “Warum die Forderung nach Transparenz und Offenheit unrealistisch ist“. Das gilt aus unserer Sicht nur für ein Geschäftsmodell, dass die Aufrechterhaltung von […]

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Von: Heinz http://www.blicklog.com/2012/10/10/warum-die-forderung-nach-transparenz-und-offenheit-unrealistisch-ist/comment-page-1/#comment-88041 Thu, 11 Oct 2012 14:19:58 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29107#comment-88041 Transparenz soll Vertrauen schaffen, nichts anderes. Wer Transparenz fordert, der vertraut jemandem nicht.

Banken fordern Transparenz von ihren Schuldnern, Politiker hätten gerne gläserne Bürger. Menschen werden auf Schwächen gescannt. Regierungshandeln ist intransparent, das Handeln von Banken auch.

Wenn Institutionen Schwächen von Menschen herausfinden und diese in der Breite und als Masse so wahrnehmen gilt: Sie herrschen über Schwächen. Jemand der vom Bösen im Menschen überzeugt ist, will selbst über andere herrschen. Das ist moralisch und ethisch verwerflich.

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Von: Johannes Cremer http://www.blicklog.com/2012/10/10/warum-die-forderung-nach-transparenz-und-offenheit-unrealistisch-ist/comment-page-1/#comment-87781 Wed, 10 Oct 2012 09:46:31 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29107#comment-87781 Lieber Herr Elsner, so ist das wohl immer, wenn Transparenz nicht Geschäftsmodell ist sondern als Geschäftsgefährung angesehen wird. Es braucht einer Alternative zur Bankberatung, die per System die Informationsasymetrie abbaut.

Informationsasymetrie wird eben nur selten akzeptiert. Anhand von Google läßt sich das erklären: Google macht für 95% der deutschen Internetnutzer Informationen transparenter – da meckert keiner. Und die die meckern, weil Google sich nicht in die Karten schauen läßt, was sie mit den Informationen der Nutzer tun, setzen sich 5 Minuten später an die nächste Google-Suche. Amazon macht die Kundenmeinung zu Produkten und selbst Preise transparent. Keiner fragt, wie Amazon Geld verdient. Wem würde also die Transparenzforderung bei Google oder Amazon nutzen? Vermutlich nur einem voyeuristischen Interesse, keiner wird gezwungen, Google, Amazon oder Facebook zu nutzen, jeder nutzt es, weil das Produkt einfach passt. Bankprodukte und Politiker nutzen wir aber zwangsweise…

Wenn man nun auf Banken schaut ist, passt das Produkt „Beratung“ nicht für die Kunden der Banken – ein Grund weshalb der Ruf nach Transparenz aufkommt. Welcher Produzent hat ein Interesse, wenn er mit seinem Produkt „Beratung“ Schaden angerichtet hat, dann auch noch seinen Lohn und den Lohn Dritter, der „Subunternehmer“ hierfür transparent zu machen? Wem soll das nutzen, denkt der Bankberater (außer seinem gefühlten Feind, dem Verbraucher 😉 und der Bankenlobbyist in Brüssel sorgt weiterhin für Intransparenz, ruft den Marketingstrategen an, der eine neue Werbekampagne „Jetzt mit noch mehr Transparenz“ startet.

Das Vertrauen liegt im Brunnen, da hilft selbst die erhellende Taschenlampe, die in den Brunnen gehalten wird nicht, weil Intransparenz und Informationsasymetrie das Geschäftsmodell Bank über 500 Jahre erfolgreich gemacht hat. Gleichzeitig brauchen wir auch stabile Banken und neue Produktideen, die die Produktion von Finanzprodukten stabil durchführen. Wie gut diese Produkte dann sind, beurteilt aber nicht der vom Produktanbieter anhängige Berater-Verkäufer, sondern die Verbraucher, wie bei Amazon.

moneymeets tritt an, das zu ändern. Wir machen Transparenz zum Geschäftsmodell. Das erreichen wir mit dem, was Amazon und Google erfolgreich gemacht hat. Wir sind also gespannt, wie Werkzeuge von Amazon und Google im Finanzproduktbereich beim Verbraucher ankommen.

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