Kommentare zu: Teufelskreis zwischen Banken- und Staatsrisiko: 0 Risiko für Staatsanleihen bei Finanzmarktregulierung http://www.blicklog.com/2012/11/08/teufelskreis-zwischen-banken-und-staatsrisiko-0-risiko-fr-staatsanleihen-bei-finanzmarktregulierung/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Martin Burch http://www.blicklog.com/2012/11/08/teufelskreis-zwischen-banken-und-staatsrisiko-0-risiko-fr-staatsanleihen-bei-finanzmarktregulierung/comment-page-1/#comment-99979 Fri, 07 Dec 2012 15:31:25 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29801#comment-99979 Ja auf Alt Botschafter Borer’s Meinung sollte man schon hören. Das musste selbst die Schweizer Regierung schon ein paar mal erfahren (jetzt im Zusammenhang mit Finanzplatz Schweiz und deren Probleme mit der USA). Ich habe sehr grossen Respekt vor diesem Mann!

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Von: Justin Miller http://www.blicklog.com/2012/11/08/teufelskreis-zwischen-banken-und-staatsrisiko-0-risiko-fr-staatsanleihen-bei-finanzmarktregulierung/comment-page-1/#comment-99973 Fri, 07 Dec 2012 14:18:43 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29801#comment-99973 Ein Problem der staatlichen Bankenrettung besteht darin, dass das Management der geretteten Banken weiterhin unabhängig und teilweise selbstherrlich agiert. Im Fall der Anglo Irish Bank, heute IBRC, zeigt sich dies im Kontext der jüngsten Versuche, an die Vermögenswerte der Quinn-Familie in Russland und der Ukraine heranzukommen.

Dabei wurde offensichtlich nicht nach der besten Option für die Bank gesucht, sondern einfach ein Vertrag mit der A1, Tochter der russischen Alfa Bank, abgeschlossen, ohne andere Alternativen zu prüfen.

Gesprächsangebote des ehemaligen Schweizer Botschafters in Deutschland, Dr. Thomas Borer wurden hingegen ignoriert. Borer agierte dabei im Auftrag eines Schweizer Investors, der über große Erfahrung bei der Restrukturierung von Assets verfügt und Interesse an den Quinn-Assets in Russland und der Ukraine hat. Borer wurde von Repräsentanten der Bank suggeriert, dass Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll wären. Doch nach weiteren Versuchen, einen Dialog zur IBRC aufzubauen, erfuhr er erst aus den Zeitungen, dass ein Vertrag mit A1 geschlossen wurde.

Beachtenswert ist diese Entwicklung insofern, dass die Anglo Irish Bank (2011 gemeinsam mit der National Building Society zur IBRC verschmolzen) im Jahre 2010 mit über € 30 Mrd. vom irischen Staat gerettet werden mußte; dabei sind auch EU-Mittel geflossen. Die Entscheidung der IBRC zur Zusammenarbeit mit A1, ohne ernsthafte Prüfung anderer Alternativen mutet seltsam an und wirft die Frage auf, ob es tatsächlich um die wirtschaftlich beste Entscheidung ging, oder ob bei der Entscheidung andere, vielleicht sogar persönliche Interessen ausschlaggebend waren. Das Vorgehen der IBRC im Zusammenhang mit dem Zugriff auf die Assets der Quinn Familie in Russland und der Ukraine hat jedenfalls nichts mit einem geordneten und transparenten Prozess gemein, den man von einer, durch Steuergeld gestützten Bank erwarten muss.

Interessanter Artikel zum Thema: http://www.irishtimes.com/newspaper/finance/2012/1116/1224326665834.html

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Von: Martin Burch http://www.blicklog.com/2012/11/08/teufelskreis-zwischen-banken-und-staatsrisiko-0-risiko-fr-staatsanleihen-bei-finanzmarktregulierung/comment-page-1/#comment-96987 Thu, 22 Nov 2012 15:59:56 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29801#comment-96987 Hmm ist ja interessant und mag Basel III auch für die Katz oder sonst wer sein, aber was ich nicht verstehe ist, wieso die Banken nicht von sich aus und unabhängig von Regulierungen die Risiken von Staatsanleihen und deren Diversifizierung überprüfen. Sollte ja eigentlich im eigenen Interesse der Bank sein???

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Von: Makrointelligenz http://www.blicklog.com/2012/11/08/teufelskreis-zwischen-banken-und-staatsrisiko-0-risiko-fr-staatsanleihen-bei-finanzmarktregulierung/comment-page-1/#comment-93982 Thu, 08 Nov 2012 18:13:21 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29801#comment-93982 Zum Thema Zentralbanken bin in meinem Blog mal der Frage nachgegangen, wie viel denn das Geldschöpfungsmonopol in ihrem Eigentum eigentlich wert ist. Könnte sie vielleicht auch interessieren:
http://makrointelligenz.blogspot.de/2012/11/wie-viel-ist-die-zentralbank-wirklich.html

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Von: Makrointelligenz http://www.blicklog.com/2012/11/08/teufelskreis-zwischen-banken-und-staatsrisiko-0-risiko-fr-staatsanleihen-bei-finanzmarktregulierung/comment-page-1/#comment-93981 Thu, 08 Nov 2012 18:07:54 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29801#comment-93981 Der „home bias“ macht natürlich aus der Sicht der Bankeigentümer Sinn, weil damit die Systemrelevanz erhöht wird und einer höherer erwarteter Verlust beim Staat oder in diesem Fall der Staatengemeinschaft abgeladen werden kann.
Andererseits kann es natürlich bei entsprechender Konkurrenz der Banken auch dazu kommen, dass das Pendel wieder umschlägt und die Banken zu so niedrigen Zinsen Geld an die Staaten verleihen, dass sie von der impliziten Staatshaftung garnicht mehr profitieren. Haben wir also solche Clusterrisiken in Krisenstaaten der Eurozone und eine gemeinsame Bankenhaftung sichert die Banken, so werden ultimativ die überschuldeten Staaten auch erheblich profitieren.

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Von: Kleine Presseschau vom 8. November 2012 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2012/11/08/teufelskreis-zwischen-banken-und-staatsrisiko-0-risiko-fr-staatsanleihen-bei-finanzmarktregulierung/comment-page-1/#comment-93930 Thu, 08 Nov 2012 14:13:47 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29801#comment-93930 […] Blick Log: Teufelskreis zwischen Banken- und Staatsrisiko: 0 Risiko für Staatsanleihen bei Finanzmarktregulier… […]

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Von: FDominicus http://www.blicklog.com/2012/11/08/teufelskreis-zwischen-banken-und-staatsrisiko-0-risiko-fr-staatsanleihen-bei-finanzmarktregulierung/comment-page-1/#comment-93901 Thu, 08 Nov 2012 11:19:42 +0000 http://www.blicklog.com/?p=29801#comment-93901 Die Symbiose Staat, Zentralbank Banken ist das Problem. Und solange das nicht wirklich ein Schnitt erfolgt werden dich die Problem der jeweiligen Akteure immer aufschaukeln. Das größte Problem der Banken ist m.E. Ihre Geldschöpfungpotential, solange es dabei bleibt wird es immer „Kredittürme“ geben. Die Banken werden immer mehr als reichlich gehebelt sein und jedes mal wenn jemand verschnupft ist, sind die Banken bald Pleite.

Es ist auch klar die Gesetze der Staaten sind nicht für die Guthabenhalter der Banken ausgerichtet sondern auf den Nutzen möglichst viele Anleihen von Staaten unter die Leute zu bringen. Auch das wird die Krisen immer wieder verschärfen.

Und Zentralbanken als „letzter Verleiher “ und „Hüter“ des Papierzwangszahlungsmittels sind aberwitzige Monopole. Ohne Geld als Wert werden die Zentralbanken immer und jederzeit den Politikern gefällig sein.

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