Kommentare zu: Warum der Aktienmarkt so gestört ist (Teil 1): Auf Spurensuche mit der Kay-Review http://www.blicklog.com/2013/03/12/warum-der-aktienmarkt-so-gestort-ist-teil-1-auf-spurensuche-mit-dem-kay-report/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Stich http://www.blicklog.com/2013/03/12/warum-der-aktienmarkt-so-gestort-ist-teil-1-auf-spurensuche-mit-dem-kay-report/comment-page-1/#comment-125825 Wed, 13 Mar 2013 12:04:17 +0000 http://www.blicklog.com/?p=31275#comment-125825 Wer wirklich glaubt, dass der Aktienmarkt, bzw viele Investoren, kurzfristige Ereignisse zu hoch bewertet, kann ja relativ leicht Geld verdienen. Sowohl Informationsbeschaffung wie auch das Handeln selbst sind heute mit deutlich geringeren Kosten belastet als noch vor 20 Jahren, damit lohnt sich das Ausnutzen auch kleinerer Vorteile. Ein Paradies für die, die aufgrund eigener Analysen eine bessere Einschätzung haben als der Durchschnitt.

Ein Teil des kurzfristigen Denkens ist meiner Meinung nach aber auch auf die globalisierte Wirtschaft zurückzuführen, in der Firmen in kürzester Zeit erheblich Marktanteile verlieren können (z.B. Nokia). Das ist dann also lediglich eine sinnvolle Anpassung an die veränderte Umwelt. In Firmen wird dies übrigens unter dem Stichwort „Flexibilisierung“ (der Produktionsfaktoren, der Entwicklung, der supply chains etc) als Erfolgsfaktor fürs Überleben in einer sich schneller verändernden Welt gehandelt.

Die mangelnde Verantwortung der Aktienbesitzer (lieber verkaufen als versuchen, das Management zu beeinflussen) könnte in der Tat ein Problem sein. Hier wäre Regulierung vielleicht nützlich. Vor allem dahingehend, dass der Einsatz von „poison pills“ gegen Übernahmen verhindert wird, denn diese dienen ja vornehmlich zur Absicherung des bisherigen Managements und nicht dem Schutz der Eigentümer. Damit wäre sichergestellt, dass der durch Verkäufe sinkende Kurs auch von neuen Eigentümern, die den Wert des Unternehmens besser einschätzen und steigern können, ausgenutzt werden kann.

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Von: FDominicus http://www.blicklog.com/2013/03/12/warum-der-aktienmarkt-so-gestort-ist-teil-1-auf-spurensuche-mit-dem-kay-report/comment-page-1/#comment-125435 Tue, 12 Mar 2013 06:02:57 +0000 http://www.blicklog.com/?p=31275#comment-125435 Nun mich wundert das Fazit nicht wirklich. Wir leben in einer Kultur in der Eigentum wie ein Schimpfwort behandelt wird. Nur wenn weise Politiker dieses Eigentum in die Hand bekommen und dann nach welchen-Grundsätzen-auch-immer verteilen kann „Gerechtigkeit“ erzielt werden.

Ich weise nur auf ein banales Thema hin, was dennoch hochgekocht wurde. Aktionäre sollen über die Gehälter entscheiden. Dafür soll es ein neues Gesetz geben? Deutlicher kann man die Verachtung von Eigentümern m.E. schwerlich ausdrücken.

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