Kommentare zu: Dijsselbloems zündeln an einem Fass http://www.blicklog.com/2013/03/28/dijsselbloems-zndeln-an-einem-fass/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: renee.menendez http://www.blicklog.com/2013/03/28/dijsselbloems-zndeln-an-einem-fass/comment-page-1/#comment-131802 Mon, 01 Apr 2013 13:28:39 +0000 http://www.blicklog.com/?p=31531#comment-131802 Ich war mal so frei, diesen Post in meinem neuesten Post zu erwähnen.

http://soffisticated.wordpress.com/2013/04/01/von-pulverfassern-und-ungeplanten-okonomischen-einsichten/

Schöne Ostern noch!

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Von: marsman http://www.blicklog.com/2013/03/28/dijsselbloems-zndeln-an-einem-fass/comment-page-1/#comment-130593 Thu, 28 Mar 2013 13:25:29 +0000 http://www.blicklog.com/?p=31531#comment-130593 Ich bin auch der Meinung dass Dijsselbloem nicht das Problem ist.
Schon eher das Problem sind jene Kritiker die, etwas drastisch gesagt,
nach perfekten und glatten Lügen, nach Täuschung und Irreführung rufen,
alles medial gestylt und gesteuert.

Dass im Verlauf dieses Ereignisses mal allerhand in aller Deutlichkeit
ersichtlich wurde, „schockiert“ hat, war höchste Zeit.

Ein schier unverbesserliches Problem waren bis jetzt immer wieder die
Banken und die Verkäufer diverser Finanzprodukte, die ungeachtet der
vorgehenden Krise munter weiter machten, wohl nur wegen der Gebühren
und Provisionen wegen und damit einen, wenn nicht den entscheidenden
Beitrag zu solchen Krisen überhaupt lieferten.
Hinzu kam die oft kleinbürgerliche Gier nach höheren Zinsen. Angesichts höherer
Zinsen wurde bereitwillig das Opfer des Verstandes erbracht, jedweses
kritische Denken über Bord geworfen, man feierte eine schöne Partie an
Bord der Titanic. Seit der S & L Krise in den USA in den frühen 80er Jahren,
über Island, usw. spielt sich immer wieder das selbe Drama ab. Man wollte
nicht aus der Geschichte lernen. (Immer wieder spielen die Medien als
Tippgeber für höhere Zinsen eine wesentliche Rolle.)

Und was die irrationale Rolle der Meinungsmacher angeht sowie den
Narrenhauseffekt andererseits, in den Leserforen und sonstwo, kann es
schon sein, so meine Hoffunung, dass dies auch andere bemerkt haben,
die eher besonnen Zeitgenossen.
Für eine allenfalls heilsame Medienkrise reicht es wenn eine grössere
Zahl der Medienkonsumenten ihren Medienkonsum mal einschränkt,
aus diesem Zirkus aussteigt, auf distanz geht. Das weiss man aus den USA.
Und schon deswegen war so ein kleiner Schock mal wirklich nötig, der mal
wirklich überall ankommt.

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Von: Kleine Presseschau vom 28. März 2013 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2013/03/28/dijsselbloems-zndeln-an-einem-fass/comment-page-1/#comment-130577 Thu, 28 Mar 2013 12:29:49 +0000 http://www.blicklog.com/?p=31531#comment-130577 […] Blick Log: Dijsselbloems zündeln an einem Fass […]

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Von: Nixda http://www.blicklog.com/2013/03/28/dijsselbloems-zndeln-an-einem-fass/comment-page-1/#comment-130569 Thu, 28 Mar 2013 11:41:33 +0000 http://www.blicklog.com/?p=31531#comment-130569 Der einzige Punkt, in dem ich Dir recht geben würde ist derjenige, dass die Bankenregulierungen schon heute viel zu komplex sind. Das ist aber auch Schuld der Banken, die sich mit einfachen Regulierungsmaßnahmen wie Positivliste erlaubter Bankgeschäfte, Trennbankensystem, 30% Eigenkapitalquote oder ähnlichem nicht anfreunden wollen, und stattdessen mit Kern- und Ergänzungskapital, mit CoCos als Ersatz für Tier Anleihen, und komplexen Risikomodellen oder risikogewichteten Aktiva hantieren wollen.

Man darf auch nicht vergessen, das Banken heute vor allem für ihre Kunden Systemrelevant sind. Bargeldgeschäfte sind verpönt und stehen unter Generalverdacht der Geldwäsche. So bleibt es der Normalzustand sein Geld bei der Bank verwahren zu lassen. Und auch wenn es juristisch richtig ist, Gläubiger der Bank bei der Rettung zu beteiligen, genauso ist es real falsch, diese quasi mit der Aufsicht des Bankmanagements zu betrauen, und sie dann haftbar zu machen. Die Kunden sind den Machenschaften des Bankmanagements ausgeliefert. Letzteres ist für seine Handlungen zur Rechenschaft zu ziehen, nicht die Bankkunden.

Ich glaube am Ende wäre die einzige wirkliche Maßnahme ein Straftatbestand der fahrlässigen Herbeiführung einer Bankenpleite. Ich glaube Zypern und in Deutschland wäre man viel entspannter, wenn die oberen 3 Führungsebene der zyprischen Banken für 10 Jahre in den Knast kommen würden, denn am Ende haben diese Leute das ganze Elend ausgelöst.

Bisher hat es die Politik insgesamt versäumt, die Ursachen der fortdauernden Bankenkrisen anzugehen. Auch die Gläubigerbeteiligung in Zypern ist nur eine symptomatische Behandlung.

Ein letztes Wort zur Einlagensicherung: Diese gab es auch in Zypern. Allerdings wurde diese mit dem Argument ausgehebelt, es handele sich nicht um eine Bankenpleite, sondern um eine Rettung (quasi Planinsolvenz anstatt Regelinsolvenz), dort würde die Sicherung nicht gelten. Alternativ wurde argumentiert, es handele sich um eine Vermögenssteuer. Aber egal welche Argumentation man verwendet hätte, es bleibt der schale Nachgeschmack, dass die maroden Banken bei ihrem Untergang auch die Rechtsstaatlichkeit mitnehmen. Das mir ein Gesetzt etwas garantiert, darauf würde ich in Finanzdingen heute mich heute nicht mehr verlassen.

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