Kommentare zu: Bremsen Subventionen die Innovationsfreudigkeit der Finanzbranche? http://www.blicklog.com/2013/07/22/bremsen-subventionen-die-innovationsfreudigkeit-der-finanzbranche/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 01 Oct 2026 11:02:11 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.30 Von: Klaus http://www.blicklog.com/2013/07/22/bremsen-subventionen-die-innovationsfreudigkeit-der-finanzbranche/comment-page-1/#comment-194178 Thu, 19 Sep 2013 15:01:19 +0000 http://www.blicklog.com/?p=32831#comment-194178 Sehr interessanter Gesichtspunkt der hier geäussert wird. Ich stell mir das vor, wenn ein Kleinkind mit Stützrädern fährt, achtet es auch nicht darauf ob es umfallen könnte, denn es weiss solange es unterstützt wird, muss es das Fahren ohne Stützräder auch nicht können.

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Von: nigecus http://www.blicklog.com/2013/07/22/bremsen-subventionen-die-innovationsfreudigkeit-der-finanzbranche/comment-page-1/#comment-170982 Mon, 22 Jul 2013 19:53:17 +0000 http://www.blicklog.com/?p=32831#comment-170982 Ich stimme Herr Rajan zu dass es nicht unbedingt darauf ankommt „wie hart“ Auflagen sind, sondern viel komplex das Gesamtwerk an Gesetze und Vorschriften sind.
(1) Wettbewerbsstruktur: Konzentration statt Fragmentierung! Wie viele Rechtsanwälte braucht man um eine Bank zu gründen?
(2) Markteintrittshürden? Ja man braucht einen relativ großen Verwaltungsapparat, der sich nur mit nicht-wertschöpfenden b/s auseinandersetzen muss.
(3) Innovativ sein bzw. Ideen umsetzen? Da steht man quasi mit 1 Bein im Gefängnis.

Das Problem mit Gesetzen und Verordnungen ist, dass diese auch von den Regulierten befolgt werden müssen, was voraussetzt, dass diese durch den Paragraphendschungel noch durchblicken. Denn Gesetze die die Mehrheit nicht kapiert, haben per se ein Legitimationsproblem, sodass die Durchsetzung der Gesetze ebengleich problematisch wird. Am Ende ist man ein Staat wie Indien.

Ich habe auf der Arbeit nicht mehr mitgezählt welche Regulierungsvorhaben noch so auf einen einprasseln. Viel Zeit nehmen kann man sich dafür nie, weil schon die nächste Änderung um die Ecke kommt. Interpretieren muss dann dieses Beamtendeutsch selber, weil die Aufsichtsbehörden selber noch nicht wissen wie sie damit umzugehen haben. Das ist die Realität, hier in Deutschland (und Europa).

Eigentlich darf man nicht mehr von Finanzbranche reden, sondern bspw. Juristenbranche.

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