Kommentare zu: Die Krise verstehen (der Ansatz von Hyman Minsky) http://www.blicklog.com/2013/08/20/die-krise-verstehen-der-ansatz-von-hyman-minsky/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Deflation: Wenn die Preise auf die schiefe Bahn geraten « LGT Finanzblog http://www.blicklog.com/2013/08/20/die-krise-verstehen-der-ansatz-von-hyman-minsky/comment-page-1/#comment-247906 Tue, 28 Jan 2014 12:21:20 +0000 http://www.blicklog.com/?p=33312#comment-247906 […] Blicklog begibt sich auf Spurensuche: Die Krise verstehen (der Ansatz von Hyman Minsky) […]

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Von: Tapering: Fitnessprogramm der U.S.-Notenbank « LGT Finanzblog http://www.blicklog.com/2013/08/20/die-krise-verstehen-der-ansatz-von-hyman-minsky/comment-page-1/#comment-205744 Tue, 22 Oct 2013 12:15:55 +0000 http://www.blicklog.com/?p=33312#comment-205744 […] Garscha setzt sich auf dem Blicklog mit Tapering im Zusammenhang der Finanzkrise auseinander: Die Krise verstehen (der Ansatz von Hyman Minsky) […]

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Von: Stefan Wehmeier http://www.blicklog.com/2013/08/20/die-krise-verstehen-der-ansatz-von-hyman-minsky/comment-page-1/#comment-183444 Wed, 21 Aug 2013 20:21:05 +0000 http://www.blicklog.com/?p=33312#comment-183444 “Der Sparer erzeugt mehr Ware, als er selbst kauft, und der Überschuss wird von den Unternehmern mit dem Geld der Sparkassen gekauft und zu neuen Realkapitalien verarbeitet. Aber die Sparer geben das Geld nicht her ohne Zins, und die Unternehmer können keinen Zins bezahlen, wenn das, was sie bauen, nicht wenigstens den gleichen Zins einbringt, den die Sparer fordern. Wird aber eine Zeitlang an der Vermehrung der Häuser, Werkstätten, Schiffe usw. gearbeitet, so fällt naturgemäß der Zins dieser Dinge. Dann können die Unternehmer den von den Sparern geforderten Zins nicht zahlen. Das Geld bleibt in den Sparkassen liegen, und da gerade mit diesem Geld die Warenüberschüsse der Sparer gekauft werden, so fehlt für diese jetzt der Absatz, und die Preise gehen zurück. Die Krise ist da.”

(aus „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“, 1916)

Der „Jahrhundertökonom“ J. M. Keynes wusste, dass Silvio Gesell in allen Punkten recht hatte, und war sicher nicht so dumm, selbst daran zu glauben, dass konstruktiv umlaufgesichertes Geld (Freigeld) wieder durch irgendwelche „Ersatzzahlungsmittel“ aus dem Umlauf gedrängt werden könnte. Dennoch gebrauchte er diese Ausrede, um seine „Allgemeine Theorie“ an die „hohe Politik“ verkaufen zu können, von der er wusste, dass sie diese mit Begeisterung annehmen würde. Denn nichts freut einen Politiker mehr, als auch noch mit „wissenschaftlicher Legitimation“ in der Marktwirtschaft herumpfuschen zu dürfen.

Durch Erhöhung der Staatsverschuldung mit Ausgabe des Geldes für Projekte (Kriegsrüstung etc.), die nicht mit der Privatwirtschaft in Konkurrenz stehen, und eine ständige Ausweitung der Zentralbank-Geldmenge (schleichende Inflation) kann die allgemeine Krise verzögert werden, was allerdings nur dazu führt, dass der endgültige Zusammenbruch der Weltwirtschaft (globale Liquiditätsfalle) umso katastrophaler ausfällt:

http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html

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Von: topperhopper http://www.blicklog.com/2013/08/20/die-krise-verstehen-der-ansatz-von-hyman-minsky/comment-page-1/#comment-182990 Tue, 20 Aug 2013 13:08:42 +0000 http://www.blicklog.com/?p=33312#comment-182990 Guter Artikel, Herr Garscha. Ich kann es nur nochmal betonen: Was den Blick Log und seine Autoren auszeichnet, ist die relative Nüchternheit und das Vermeiden von Schwarz-Weiß-Malerei a la Keynes gut, Austerität schlecht.

Allerdings erliegen Sie in einigen Bereichen Ihres Artikels auch dem Irrglauben, dass das Finanzsystem planbar oder vorraussehbar wäre. Blasen können bspw. nicht vorhergesehen werden. Das Unvorhersehbare ist ja gerade Kennzeichen einer Krise. Wenn wir definitiv wissen würden, dass etwas eintritt, dann tritt es ja gerade nicht ein.

Das Finanzsystem und die Ursachen von Wirtschaftswachstum sind wissenschaftlich kaum erfassbar. Dafür gibt es viel zu viele Akteure. Ich halte mich meistens an eine Grundformel: Steigt die GESAMTstaatliche Verschuldung, gibt es wahrscheinlich Wachstum, wobei die Wachstumsraten mit der Zeit immer kleiner werden – werden GESAMTstaatlich Schulden getilgt, gibt es kein Wachstum bzw. eine Rezession.

VG

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Von: matthias garscha http://www.blicklog.com/2013/08/20/die-krise-verstehen-der-ansatz-von-hyman-minsky/comment-page-1/#comment-182948 Tue, 20 Aug 2013 11:34:48 +0000 http://www.blicklog.com/?p=33312#comment-182948 http://www.geldsystempiraten.de/wp/

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