Kommentare zu: Spekulative „Blasen sind etwas, was Menschen den Märkten verbal anheften“ http://www.blicklog.com/2013/10/21/spekulative-blasen-sind-etwas-was-menschen-den-mrkten-verbal-anheften/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Sat, 13 Jun 2026 20:58:02 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Spekulationsblasen einfach erklärt http://www.blicklog.com/2013/10/21/spekulative-blasen-sind-etwas-was-menschen-den-mrkten-verbal-anheften/comment-page-1/#comment-247882 Sun, 26 Jan 2014 01:40:22 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34206#comment-247882 […] Spekulative “Blasen sind etwas, was Menschen den Märkten verbal anheften”  […]

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Von: Nobelpreisträger Fama zu effizienten Finanzmärkten, Blasen und Vorhersagen http://www.blicklog.com/2013/10/21/spekulative-blasen-sind-etwas-was-menschen-den-mrkten-verbal-anheften/comment-page-1/#comment-218774 Thu, 21 Nov 2013 07:05:52 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34206#comment-218774 […] Spekulative “Blasen sind etwas, was Menschen den Märkten verbal anheften” […]

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Von: Warum wir nicht wissen, wie ineffizient die Finanzmärkte sind http://www.blicklog.com/2013/10/21/spekulative-blasen-sind-etwas-was-menschen-den-mrkten-verbal-anheften/comment-page-1/#comment-208369 Wed, 30 Oct 2013 01:43:12 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34206#comment-208369 […] wiederlegt. Dafür hat auch Famas Co-Preisträger Robert Shiller gesorgt (ich hatte dazu bereits hier etwas geschrieben). Nun hat ausgerechnet Allan Greenspan (Chef der US-Zentralbank von 1986 bis 2006) in […]

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Von: Wirtschaftsnobelpreis für Shiller, Fama und Hansen | Carta http://www.blicklog.com/2013/10/21/spekulative-blasen-sind-etwas-was-menschen-den-mrkten-verbal-anheften/comment-page-1/#comment-205753 Tue, 22 Oct 2013 12:40:56 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34206#comment-205753 […] Dirk Elsner: Spekulative “Blasen sind etwas, was Menschen den Märkten verbal anheften” […]

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Von: Stefan Wehmeier http://www.blicklog.com/2013/10/21/spekulative-blasen-sind-etwas-was-menschen-den-mrkten-verbal-anheften/comment-page-1/#comment-205293 Mon, 21 Oct 2013 13:16:26 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34206#comment-205293 Nein. Die ganze Spekulation beruht allein auf der parasitären – der wesentlichen Tauschfunktion widersprechenden – Wertaufbewahrungsfunktion des herkömmlichen Geldes (Zinsgeld), das gänzlich unreflektiert dem Goldgeld der Antike nachgeäfft wurde:

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/10/geld.html

Dass eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt (und in “God´s own country” schon wieder einstellen musste), etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstanden hat, beruht auf einer künstlichen Programmierung des kollektiv Unbewussten:

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/10/glaube-aberglaube-unglaube.html

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Von: Kleine Presseschau vom 21. Oktober 2013 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2013/10/21/spekulative-blasen-sind-etwas-was-menschen-den-mrkten-verbal-anheften/comment-page-1/#comment-205288 Mon, 21 Oct 2013 12:52:15 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34206#comment-205288 […] Blick Log: Spekulative “Blasen sind etwas, was Menschen den Märkten verbal anheften” […]

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Von: Michael Stöcker http://www.blicklog.com/2013/10/21/spekulative-blasen-sind-etwas-was-menschen-den-mrkten-verbal-anheften/comment-page-1/#comment-205119 Mon, 21 Oct 2013 04:13:29 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34206#comment-205119 Sehr geehrter Herr Elsner,

der Begriff Spekulationsepedemie gefällt mir außerordentlich gut. Ich befürchte nur, dass wir es nicht mit einer Grippeepedemie zu tun haben, sondern es sich bei der aktuellen Krise um ein Ereignis handelt, das sich – ähnlich der Weltwirtschaftskrise von 1929 – hinter der “Fama Morgana“ der EMH abspielt.

Die Hilflosigkeit der Mainstream Ökonomen und ihre diametrale Widersprüchlichkeit hinsichtlich der Ursachenanalyse (hier weniger) und Lösungsstrategien (hier umso mehr) können einen (und sicherlich auch Frau Merkel) nur noch zur Verzweiflung bringen. Und was viel schlimmer ist: Wir verspielen gerade die freiheitliche und friedliche Zukunft Europas, weil wir nicht in der Lage sind, aus den alten Schützengräben der Wirtschaftsdebatte herauszutreten und unsere bisherigen Gewissheiten in Frage zu stellen. Die EMH-Vertreter beklagen die staatlichen Eingriffe, die Keynesianer ihr Fehlen (Krugman, Flassbeck und Co.). Es ist zum verzweifeln.

Diese Krise ist anders als die kleineren vergangenen Krisen der letzten 25 Jahre. Wir machen die Schuldigen aber nur bei den kreditinduzierten Boom-Bust-Zyklen aus. Da ist viel Wahres dran (Spanien, USA, Griechenland…), erklärt aber nicht diese Krise.

Wir kommen deshalb nicht zu den richtigen Lösungsstrategien, weil wir mit den Handwerkskästen der Mainstream-Ökonomen nicht die richtigen Analysewerkezuge in der Hand haben. Es gibt bis heute keine in sich schlüssige Geldtheorie. Ich bin inzwischen zur Überzeugung gekommen, dass die meisten Ökonomen noch nicht einmal begriffen haben, welche Funktion das Geld in einer arbeitsteiligen Wirtschaft hat. Die meisten versuchen doch immer noch die Robinsonade für die Analyse und Erklärung von Makrophänomenen umzubiegen. Dies ist ja auch oftmals hilfreich, aber nicht in einer hochkomplexen Kreditgeldwirtschaft. Warum? In der Robinsonade gibt es kein Geld. Und wenn, dann ist es gedanklich stehen geblieben beim Goldstandard oder der irrigen Vorstellung, dass Sparer etwas einlegen müssen, damit Investitionen stattfinden können. Diese irrige Vorstellung hatte allerdings auch die deutsche Bundesbank bis noch vor wenigen Jahren. Inzwischen hat sie sich korrigiert und stellt den Geldschöpfungsprozess (und damit indirekt auch den Investitionsinitiierungsprozess, der der Ersparnisbildung vorausgehen MUSS und eben nicht aus der Ersparnisbildung folgt!) in ihrem Schülerheft für die Sekundarstufe II richtig dar. Aber welcher gestandene Ökonom schaut noch nach 20 oder 30 Jahren in dieses “Heftchen“?

Hinzu kommt, dass die meisten von uns einer simplifizierenden Quantitätstheorie anhängen. Mehr Basisgeld (M0) führt also immer zu mehr Buchgeld (M1 – M3). Warum dies falsch ist, habe ich gestern im Herdentrieb der Zeit dargelegt: http://blog.zeit.de/herdentrieb/2013/10/07/der-deutsche-konjunkturmotor-stottert-zeit-die-pro-zyklische-finanzpolitik-zu-beenden_6605/comment-page-35#comments Kommentar # 274.

Ich sehe die Ursache dieser Krise (die mir ähnlich zu sein scheint wie 1929) in einem systemimmanenten Defekt unserer Kreditgeldwirtschaft, der als schleichendes Gift seine eruptive Zerstörungskraft über viele Jahre ansammelt und daher immer wieder zu schweren Krisen führen MUSS. Dieser Defekt wird von uns aber nicht erkannt und Fama argumentiert dann dergestalt, dass Blasen dazugehören und der Markt für die nötige Korrektur sorgt. Ja, da hat er Recht; aber eben nur bei kleineren Blasen, die durch herdentriebhafte Irrationalität ausgelöst wurden. Bei dieser Krise kommt zur Irrationalität aber noch ein weiterer systemimmanenter Defekt hinzu. Der Markt sorgt im Rahmen der Marktgesetze zwar auch hier für ein neues Gleichgewicht, erzeugt dabei aber viel Leid und Elend. Dies müsste nicht sein, wenn wir ein paar kleine ordnungspolitische Regelmechanismen einbauen, die Krisen zwar grundsätzlich nicht verhindern können, aber in dieser Schärfe (es steht uns noch Schlimmeres bevor, wenn wir nicht schnell handeln) nicht mehr sein müssten. Welche das sind sowie eine Analyse der Krise aus meiner Sicht habe ich vor einer Woche ins Netz gestellt und zur Diskussion im Herdentrieb freigegeben. Sie finden sie unter: http://zinsfehler.wordpress.com/

In großer Sorge um Europa
Michael Stöcker

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