Kommentare zu: Die fundamentale Bankenkritik der FAZ http://www.blicklog.com/2014/01/06/die-fundamentale-bankenkritik-der-faz/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Karl Grabbe http://www.blicklog.com/2014/01/06/die-fundamentale-bankenkritik-der-faz/comment-page-1/#comment-248341 Wed, 14 May 2014 12:22:57 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34984#comment-248341 http://youtu.be/aZNxIje9MJ4

]]>
Von: Banken können auch anders: Handelsbanken, das ignorierte Vorbild http://www.blicklog.com/2014/01/06/die-fundamentale-bankenkritik-der-faz/comment-page-1/#comment-245068 Tue, 14 Jan 2014 00:50:17 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34984#comment-245068 […] diesem Blog üblich geworden, über Banken zu schimpfen. Dirk Elsner hat dies in seinem Beitrag „Die fundamentale Bankenkritik der FAZ“ vor ein paar Tagen thematisiert. Im Zentrum der aktuellen Bashing-Welle steht das Buch von Anat […]

]]>
Von: Die fundamentale Bankenkritik der FAZ | Carta http://www.blicklog.com/2014/01/06/die-fundamentale-bankenkritik-der-faz/comment-page-1/#comment-241774 Tue, 07 Jan 2014 09:46:24 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34984#comment-241774 […] Dazu sollte das Einstampfen von Basel III gehören, dessen Vorgänger aus meiner Sicht Mitverursacher der Finanzkrise war, und das hochkomplexe Regelwerk um die Reform des OTC-Geschäfts. Aber das ist Stoff für einen anderen Beitrag.   Crosspost vom Blick Log […]

]]>
Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2014/01/06/die-fundamentale-bankenkritik-der-faz/comment-page-1/#comment-241352 Mon, 06 Jan 2014 16:12:15 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34984#comment-241352 Hm, in dieser allgemeinen Form wird so mancher Politiker der Forderung nach Regulierung möglicherweise zustimmen. Ich nicht, denn ich finde einen Teil der Regulierungsmaßnahmen einfach blödsinnig und sogar gefährlich.
Eine wirkliche Kritik der Regulierung findet ohnehin selten in der breiten Öffentlichkeit statt. Und meine Kritik an komplexer und gefährlicher Regulierung habe ich an vielen Stellen dargelegt und finde sie in keinster Weise scheinheilig.

Die großen Banken profitieren ja sogar von der Komplexität der Regulierung, denn sie machen das Bestehen am Markt für kleine Häuser unattraktiv.

]]>
Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2014/01/06/die-fundamentale-bankenkritik-der-faz/comment-page-1/#comment-241348 Mon, 06 Jan 2014 16:06:02 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34984#comment-241348 Remoin Karl-Heinz,

so habe ich vor der Lektüre des Buches auch gedacht. Ich finde aber Anat Admati und Martin Hellwig argumentieren in einer beeindruckenden Tiefe, die die Gegenargumente des Finanzsektors gegen höhere EK-Quoten platt aussehen lassen. Mich jedenfalls haben sie überzeugt. Der FAZ-Artikel gibt das nur unzureichend wieder.
Ich suche noch eine griffige und bessere Zusammenfassung, muss sie aber wohl irgendwann selbst schreiben 🙂
Deine Punkte 1. und 2. ziehen da nicht. Um das auszufechten, müsstest Du aber Punkt 1. etwas tiefer legen.
Punkt 2. sehe ich nicht als triftiges Gegenargument, insbesondere weil die zu geringe EK-Ausstattung ja zum größten bisher Credit Crunch geführt habe, den ich live erlebt habe.
Punkt 3 glaube ich wird überschätzt.
Wenn Banken EK ineffizient verwenden, dann würde die Beschaffung aber viel zu schnell zu teuer werden. Hier glaube ich, dass der Markt das Regeln wird.

]]>
Von: Anna http://www.blicklog.com/2014/01/06/die-fundamentale-bankenkritik-der-faz/comment-page-1/#comment-241282 Mon, 06 Jan 2014 13:52:56 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34984#comment-241282 Dennoch erstaunlich, dass die FAZ überhaupt auf eine solche Kritik einsteigt. Normalerweise scheint mir das Blatt doch sehr opportunistisch zu sein, was wirtschaftliche Entwicklungen angeht.

]]>
Von: Karl-Heinz Thielmann http://www.blicklog.com/2014/01/06/die-fundamentale-bankenkritik-der-faz/comment-page-1/#comment-241260 Mon, 06 Jan 2014 13:13:26 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34984#comment-241260 Moin Dirk,

tut mir leid, wenn ich den Konsens beim Banker-Bashing störe, aber ich halte höhere Eigenkapitalquoten für Banken für eine populistische Schnapsidee:

1) Hierdurch würde der Wettbewerb im Finanzbereich noch weiter vermindert, weil die großen alten Versagerbanken natürlich Vorteile bei der Kapitalbeschaffung haben.
2) Der Credit Crunch für kleine und mittlere Unternehmen würde sich wieder verschärfen.
3) Die Grundprobleme des Finanzbereichs liegen in mangelnder Transparenz und falschen Anreizsystemen – insbesondere fehlender Managerhaftung. Hieran würde sich durch mehr Eigenkapital garnichts ändern.
4) Wenn Banken mit Kapital überschüttet werden, steigt wieder der Anreiz, dieses ineffizient zu verwenden; z B. es zu verzocken.

]]>
Von: Nixda http://www.blicklog.com/2014/01/06/die-fundamentale-bankenkritik-der-faz/comment-page-1/#comment-241240 Mon, 06 Jan 2014 12:12:03 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34984#comment-241240 Die Erhöhung der Eigenkapitalquoten ist eine notwendige, aber vermutlich nicht hinreichende Bedingung für eine Gesundung des Sektors. Wie ich in einem früheren Kommentar hier geschrieben habe, geht es ja nicht nur um die Risikoasymmetrie einer Bank als ganzes, sondern im Speziellen auch um die Risikoasymmetrie der einzelnen handelnden Personen, die zum Beispiel ihre Boni behalten, wenn die Bank pleite geht, oder hohe Abfindungen aushandeln, wenn sie entlassen werden. Es muss daher konkret das Strafrecht für die Händler, Manager und Aufsichtsräte der Banken verschärft werden, und diese Gesetze müssen auch so gestaltet werden, dass entsprechende Urteile nicht im komplexen Beweisverfahren stecken bleiben, und kein „to big to jail“ gilt.

Zweitens muss der Gesetzgeber ordnungspolitisch einschreiten. Auf vielen Märkten besteht zwischen Bank und Nichtbanken keine Waffengleichheit, so dass es den Banken leicht fällt, aus ihren Geschäftspartnern und Kunden Muppets zu machen. Beispiele hierfür wurden in diesem Blog wiederholt aufgeführt. Leider sind solche Maßnahmen immer als „Regulierungen“ verschrieen, aber jedes Gesetz ist eine Regulierung, und ohne Gesetze hat man Anarchie. Das die Regulierungen so komplex ausfallen, ist dabei häufig genug von der Branche selber eingefordert, weil zunehmende Komplexität auch wieder zu Informationsasymmetrien führen, die die Banken für sich selber nutzen wollen. Die Akteure, die eine umfassende Regulierung erforderlich machen, sitzen auf Seiten der Banken, nicht auf Seiten des Staates. Das Klagen über die Komplexität von den Banken ist daher scheinheilig.

Man sollte sich auch nicht bereitwillig dem Argument beugen, dass die Produkte der Bank wegen einer Regulierung teurer würden. Dahinter steckt die Logik, dass wenn man die Kunden nicht mehr als Muppets behandeln kann, man auf andere (ehrlichere) Weise ihr Geld verdienen müsste. Dem steht aber entgegen, das für die Kunden Marktzugangshemmnisse abgebaut werden, und Kontrollkosten geringer ausfallen.

Gute und einfache Regulierung ist in der Regel marktwirtschaftlicher als ganz freie Märkte, weil sie das funktionieren der Märkte überhaupt erst ermöglicht.

]]>
Von: Beate http://www.blicklog.com/2014/01/06/die-fundamentale-bankenkritik-der-faz/comment-page-1/#comment-241192 Mon, 06 Jan 2014 10:35:56 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34984#comment-241192 Wie hoch waren denn die Eigenkapitalquoten der Banken 1960?

Wie hoch die Besteuerung auf ausgeschüttete Gewinne?

Welche risikoreichen Geschäfte waren verboten, oder so streng reguliert, dass sie nicht getätigt wurden?

]]>