Unterstützung einer Umfrage für Bachelorarbeit: Brand Communities in sozialen Medien

by Gastbeitrag on 28. Mai 2014

Gestern erreichte mich ein Mail von Philipp Leirich, der eine Bachelorarbeit zum Thema Social Media verfasst. Er bat um Unterstützung in Form von Reichweite zur Teilnahme an einer Umfrage, die notwendig für diese Arbeit ist. Ich freue mich, wenn möglichst viele Leser an der Umfrage teilnehmen, um die Arbeit zu unterstützen. Ich habe auch mitgemacht.

Hier der Link zur Erreichung der Umfrage: http://ww3.unipark.de/uc/smurf104/

Er hat dazu außerdem noch folgenden Hintergrund geschrieben:

Brand Communities in sozialen Medien

Internetbasierte soziale Medien machen es möglich die Mitglieder von Communities zu vernetzen. Dies geschieht nicht nur in kleinem Stil, sondern zwischen hunderten oder gar tausenden von anderen Personen. Eine der Haupteigenschaften ist der Austausch von Informationen von Produkten und Dienstleistungen. Grund für die steigende Popularität von Communities, im speziellen Brand Communities, ist zurückzuführen auf die wahrgenommene Vertrauenswürdigkeit von Informationen durch den Konsumenten. Diese ist stärker unter Gleichgesinnten in sozialen Medien, als durch Unternehmen bereitgestellten Informationen über Produkte und Dienstleistungen (vgl. Foux, 2006). Eine wichtige Rolle hierbei spielt das Weiterempfehlungsverhalten, welches nach Cornelsen und Schober (1997, S.5 f.) als positive Berichterstattung über eine Marke und ihre Produkte verstanden wird. In der Literatur wird das Weiterempfehlungsverhalten unter dem Begriff „word-of-mouth“ (WOM) subsumiert. Die Wirkung wurde bereits in zahlreichen Studien untersucht (vgl. Helm, 2000; Duhan et al., 1997; Wright, 1974) und zeigt ein positives Ergebnis in mannigfaltiger Hinsicht. So kann die Weiterempfehlung beispielsweise ein Instrument zur Gewinnung neuer Kunden sein (vgl. Griffin, 1995) oder das Vertrauen in die Marke erhöhen (vgl. Fournier, 1998; Reichheld & Schefter, 2000). Es ist also möglich durch Brand Communities mit Hilfe von sozialen Medien die Kommunikation zwischen den Kunden zu fördern  und folglich als zusätzlichen Kanal zur klassischen Kunde-Unternehmen-Beziehung zu nutzen. Somit können, sofern Unternehmen Brand Communities in sozialen Medien als Informationsquelle nutzen, Kundenwünsche auch ohne explizites Zutun oder Wissen aufgenommen werden und einen nachhaltigen Vorteil im Wettbewerbsumfeld generieren (vgl. Patterson et al., 1997).

Im Zentrum der Analyse steht, wie die Social-Media-Auftritte auf die Wahrnehmung und das Verhalten des Kunden wirken. Dafür wurde eine Studie aufgestellt, welche klassische Konstrukte wie Vertrauen, Zufriedenheit und Image aber auch Loyalität und Kaufabsicht abfragt, um diese in Beziehung zur Marke, Kunden, Community und Kommunikationskanal zu stellen.

 

Quellen:

  • Cornelsen, J./Schober, K. (1997), Mundwerbung – Begriffsbestimmung und Ergebnisse einer empirischen Studie, Arbeitspapier Nr. 48 des Lehrstuhls für Marketing der Universität Erlangen-Nürnberg, herausgegeben von Hermann Diller, Nürnberg.
  • Duhan, D. F./Johnson, S. D./Wilcox, J. B./Harrell, G. T. (1997), Influences on Consumer Use of Word-of-Mouth Recommendation Sources, in: Journal of the Academy of Marketing Science, Vol. 25, S. 283-295.
  • Fournier, S. (1998), Consumers and Their Brands: Developing Relationship Theory in Consumer Research, in: Journal of Consumer Research, Vol. 24, No. 4, S. 343-373.
  • Griffin, J. (1995), Customer Loyalty – How to Earn It – How to Keep It, Jossey-Bass: San Francisco.
  • Helm, S. (2000), Kundenempfehlungen als Marketinginstrument, Gabler: Wiesbaden.
  • Patterson, M., West, M., Lawthom, R. and Nickell, S. (1997), Impact of People Management Practices on Business Performance, London: Institute of Personnel and Development.

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