Kommentare zu: Hype oder Neid? Samwers und Rocket Internet im Blickpunkt der Medien http://www.blicklog.com/2014/09/01/hype-oder-neid-samwer-und-rocket-internet-im-blickpunkt-der-medien/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Positive Schwarze Schwäne mit Rocket Internet suchen http://www.blicklog.com/2014/09/01/hype-oder-neid-samwer-und-rocket-internet-im-blickpunkt-der-medien/comment-page-1/#comment-249471 Mon, 29 Sep 2014 00:22:20 +0000 http://www.blicklog.com/?p=39640#comment-249471 […] positiven Ereignisses. Rocket Internet ist der deutsche Inkubator. Klar, das Unternehmen wird durch den Medienhype groß aufgeblasen. Aber hier gibt es eine gewisse (allerdings nicht berechenbare) Wahrscheinlichkeit […]

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Von: Kleine Presseschau vom 1. September 2014 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2014/09/01/hype-oder-neid-samwer-und-rocket-internet-im-blickpunkt-der-medien/comment-page-1/#comment-249229 Mon, 01 Sep 2014 12:01:30 +0000 http://www.blicklog.com/?p=39640#comment-249229 […] Blick Log: Hype oder Neid? Samwers und Rocket Internet im Blickpunkt der Medien […]

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Von: rafa64 http://www.blicklog.com/2014/09/01/hype-oder-neid-samwer-und-rocket-internet-im-blickpunkt-der-medien/comment-page-1/#comment-249228 Mon, 01 Sep 2014 12:01:26 +0000 http://www.blicklog.com/?p=39640#comment-249228 Sehr hörenswert – vor allem das zur Ukraine und Krieg:

http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=15794&pnr=0

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Von: Fritz (@Fritz) http://www.blicklog.com/2014/09/01/hype-oder-neid-samwer-und-rocket-internet-im-blickpunkt-der-medien/comment-page-1/#comment-249226 Mon, 01 Sep 2014 07:32:50 +0000 http://www.blicklog.com/?p=39640#comment-249226 Familie Samwer kann man durchaus bewundern für ihre Fähigkeiten, Businesspläne zu exekutieren. Ich würde sagen, sie haben da sogar weltweit einen gewissen Standard gesetzt.
Kritiker „Neid“ zu unterstellen, halte ich aber trotzdem für zu kurz gesprungen. Zum einen gibt es ja andere deutsche Internet-Gewinnler, die nicht unter ähnlichen Kritikattacken leiden, zum Zweiten ist nicht einmal genau bekannt, was von den Exit-Millionen noch effektiv da ist, zum Dritten hört man auch viele kritische Stimmen aus den USA, wo Leute, die was aus sich machen, ja generell eher auf Bewunderung als auf Neid stoßen.
Mir sind die Samwers immer vorgekommen wie Investmentbanker und nicht als „Internet-Unternehmer“. Ihre einzige Geschäftsidee war, US-Ideen früher in Europa zu starten, als das den ursprünglichen amerikanischen Gründern möglich war (Xing ist übrigens auch so entstanden). Das Ziel jedes Investments war und ist allerdings der fette Exit, nicht das Großziehen und Halten eines Unternehmens, wie das den Lebensentwürfen von Unternehmern traditionellerweise entspricht und wie es in den USA viel Internet-Stars handhaben.
Dieser Exit-Fokus beruht sicherlich auch auf einem Learning der „New Economy“-Investmentbanker-Orgie – „Verkaufen, wenn die Fantasie am dollsten ist“, und auf der Tatsache, dass E-Geschäftsmodelle unglaublich schnelllebig sind. Wie sagte Hal Varian vor ein paar Tagen in der FAZ: Du musst in parnoider Art und Weise ständig Gegner und Gefahren wittern, sonst bist du wieder schneller weg vom Fenster, als du glaubst.
Den illusionslosen Fokus auf die Geld-Verzigfachung durch Verkauf an dumme Leute ist das, was die Samwers von anderen Internetunternehmern unterscheidet, was sie erfolgreich macht und was sie in die Nähe von „activist investors“ rückt.
Mit den Ausflügen in den Internethandel haben sich die Samwers jetzt möglicherweise verkalkuliert, finden aber über die Börse noch einen glänzenden Abgang. Verkalkuliert insofern, als sie hier keine unique Idee nach Europa geholt haben, sondern lediglich ein Me-too-Modell über diverse Sortimente und Länder auswalzten, also einfach ihre enorme Umsetzungsstärke ausspielen wollten. Aber sie wissen längst, dass hier eine unendliches Heer an Konkurrenten den Fuchs jagen, dass Otto oder ein anderer Großer kein Interesse hat (das war ja die erste Option), und dass der Netz-Handel sowieso nicht so lukrativ ist, wie er sich auf dem Papier rechnet, weil die Preistransparenz so hoch, dass sie mit dem Wort gandenlos fast noch unzureichend beschrieben ist.
Also nichts wie raus – und wenn die Samwers keinen Ausweg mehr wissen, als die Börse, dann nehme ich an, dass die Prognosen nicht so toll sind.
Ein simples Indiz: Ich habe mir vorgestern die Preise von Marken-Sneakers bei Zalando angeschaut und dann verglichen. Das Ergebnis ist erschreckend: Zalando ist „Preisführer“ – man kann das gleiche Paar Schuhe 40% bis 50% preiswerter woanders bekommen. Preisführerschaft beruht aber hier nicht auf der „Kraft der Marke“ (die liegt beim Schuhhersteller), sondern spiegelt wohl einfach die negative „Kostenführerschaft“. Ich habe nur eine Marke verglichen, vielleicht hat Zalöando auch irgendwo Preisvorteile zu bieten, aber es steht doch zu vermuten, dass Zalando kurzfristig Profit vor Markteroberung stellt, sich hübsch rechnet für die Börse und anschließend in den Miesen versinkt.
Moralisch muss man das wirklich nicht betrachten. Ich finde es aber schade um die Samwers. Sie scheinen einen völlig leeren Kopf zu haben, wenn sie darübernachdenken, welchen Sinn sie ihrem Tun und ihrem Vermögen geben könnten. Ihnen fällt immer nur die gleiche Stanze ein: mehr Geld, um damit noch mehr Geld zu machen. What a thrill! Keine persönliche Identifikation mit irgendetwas.
Kann gut sein, dass 2 der 3 Brüder inzwischen genug davon haben und künftig ein ruhigeres Leben führen wollen. Irgendwann hört der Spaß der Rastlosigkeit ja auf. Die Rakete wird also langsam gelandet, Samwers gucken künftig zu und die neuen Eigner und Aktionäre sind die Dummen, die das „Imperium“ kontrahieren dürfen.

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Von: klm (crowdstreet.de) http://www.blicklog.com/2014/09/01/hype-oder-neid-samwer-und-rocket-internet-im-blickpunkt-der-medien/comment-page-1/#comment-249225 Mon, 01 Sep 2014 05:21:23 +0000 http://www.blicklog.com/?p=39640#comment-249225 soviel Neid, wie den Deutschen immer unterstellt wird, gibt es in der ganzen Welt nicht. Aber die Überschrift gefällt mir dennoch.

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