Kommentare zu: Negative Guthabenzinsen: Deutschland sollte sparen lernen http://www.blicklog.com/2014/11/26/deutschland-sollte-sparen-lernen/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Sat, 13 Jun 2026 20:58:02 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.27 Von: Kleine Presseschau vom 26. November 2014 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2014/11/26/deutschland-sollte-sparen-lernen/comment-page-1/#comment-250847 Wed, 26 Nov 2014 13:09:52 +0000 http://www.blicklog.com/?p=40548#comment-250847 […] Blick Log: Negative Guthabenzinsen: Deutschland sollte sparen lernen […]

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Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2014/11/26/deutschland-sollte-sparen-lernen/comment-page-1/#comment-250842 Wed, 26 Nov 2014 09:38:20 +0000 http://www.blicklog.com/?p=40548#comment-250842 @Karl-Heinz Thielmann
Guter und interessanter Einwand. Würde man die Linie nach unten verschieben, dann würde sie direkt durch die Wolke gehen.
Was mich an der Linie stört, ist dass der risikofreie Zins hier bei knapp unter 5% liegt.

Fairerweise muss ich aber sagen, dass die Interpretation Kapitalmarklinie ja von mir stammt, weil sie mich daran erinnert.
Das CAPM verwendet aber erwartete Ergebnisse und keine Daten aus der Vergangenheit.

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Von: Karl-Heinz Thielmann http://www.blicklog.com/2014/11/26/deutschland-sollte-sparen-lernen/comment-page-1/#comment-250838 Wed, 26 Nov 2014 08:58:57 +0000 http://www.blicklog.com/?p=40548#comment-250838 Tut mir leid, aber die Darstellung von Prof. Hackethal zum Risikonebel ist irreführend.

Dies hängt einerseits mit den grundsätzlichen Problemen von Volatilität als Risikomaß zusammen. Aber selbst wenn man diese Darstellungsweise akzeptiert, stimmt die Aussage nicht.

Denn er vergleicht hier den DAX – also ein Konstrukt, das keine Kosten und keine Steuern berücksichtigt – mit tatsächlichen Renditen nach Steuern und Kosten. Die mangelnde Eignung des Dax als Vergleichsmassstab haben wir hier in diesem Blog ja schon oft thematisiert.

Nach meinen Berechnungen (https://www.private-banking-magazin.de/was-von-der-rendite-uebrig-bleibt—1394030730/) wird der durchschnittlichen Anleger jährlich realistischerweise durch Steuern, Transaktionskosten & sonstige Gebühren mit ca. 2% jährlich belastet.

Eine realistische Kapitalmarktlinie müsste also sehr viel tiefer liegen, die tatsächlichen Anlegeergebnisse wären vergleichsweise besser. Die vorgebliche Renditelücke wäre damit auch sehr viel geringer.

Deutschlands Anleger sind also im Durchschnitt bei Weitem nicht so doof wie von Hackethal suggeriert.

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