Kommentare zu: Warum das Liquiditätskraftwerk der EZB nicht die Realwirtschaft antreibt http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-antreibt/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Michael Stöcker http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-antreibt/comment-page-1/#comment-254149 Sat, 31 Jan 2015 05:20:41 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41028#comment-254149 Skurril erscheint dieser Vorschlag von Daniel Stelter et. al. nur deshalb, weil er für viel neu sein dürfte, obwohl er schon vor vielen Jahren von Milton Friedman in die Diskussion gebracht wurde. Auch Norbert Häring vom Handelsblatt hat sich dieses Themas in Verbindung mit QE angenommen. Meine Replik hierzu finden Sie hier: https://zinsfehler.wordpress.com/2015/01/20/qe-versus-ml/

LG Michael Stöcker

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Von: Ein bizarrer Wettbewerb http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-antreibt/comment-page-1/#comment-253849 Wed, 28 Jan 2015 00:28:37 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41028#comment-253849 […] ist Dirk Elsner schon ausführlich am Montag eingegangen, deswegen sei nur kurz wiederholt, dass es im aktuellen Umfeld äusserst zweifelhaft […]

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Von: Warum kommt die Geldflut der EZB eigentlich nicht in der Realwirtschaft an? | Goldene Zeiten http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-antreibt/comment-page-1/#comment-253821 Tue, 27 Jan 2015 11:43:07 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41028#comment-253821 […] Endlich erläutert mal jemand, wieso trotzdem nicht mehr investiert wird und nur die Banken auf dem zusätzlichen Geld sitzen. http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-an… […]

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Von: Kleine Presseschau vom 26. Januar 2015 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-antreibt/comment-page-1/#comment-253729 Mon, 26 Jan 2015 12:47:39 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41028#comment-253729 […] Blick Log: Warum das Liquiditätskraftwerk der EZB nicht die Realwirtschaft antreibt […]

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Von: Nixda http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-antreibt/comment-page-1/#comment-253727 Mon, 26 Jan 2015 12:15:09 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41028#comment-253727 Im ganzen ist die rein Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik an ihre Grenzen gestoßen. Wenn Investitionsentscheidungen im wesentlichen von Absatzpotenzialen und Preisen abhängen, dann kann mit Verbesserungen der Angebotsbedingungen nichts mehr erreicht werden. Wir brauchen nicht weniger als einen Paradigmenwechsel in der Wirtschaftspolitik. Dieser ist aber nicht zu erwarten.

Einen etwas skurril wirkenden Vorschlag dazu hatte ein Manager der BCG letztes Jahr in einem Interview geäußert: Die EZB solle das Geld nicht für Anleihekäufe verwenden, sondern jedem EU Bürger einen bestimmten Betrag auszahlen. Man kann diesen Vorschlag kritisieren, er dürfte schon an den vielen offenen Fragen der Umsetzung scheitern, aber auch deshalb, weil Notenbankpoilitik egal ob angebotsseitig oder nachfrageseitig stets nur zyklische, aber keine strukturellen Probleme löst. Aber der Vorschlag zeigt die richtige Richtung auf, dass man nachfrageseitig aktiv werden muss.

Als weiteren Aspekt möchte ich hier auch auf die neuen Forschungsergebnisse von Schularick und Taylor hinweisen, in dem sie belegen, das historisch hohe privatwirtschaftlichen Kredite zu Instabilitäten und Krisen führen, und das wir derzeit historische Höchststände bei diesen Krediten haben. Das die EZB in diesem Umfeld die Kreditvergabe weiter ankurbeln will ist vor diesem Hintergrund grob fahrlässig. Nicht im Sinne eine Inflationsgefahr, sondern in Form eine Destabilisierung der Wirtschaft.

http://www.huffingtonpost.com/lynn-parramore/surprising-findings-point_b_6463992.html

Da sich die politische Landschaft ebenfalls destabilisiert (Griechenland, Ukraine), wird es langsam gefährlich, spätestens wenn wirtschaftliche und politische Krise zeitgleich ausbrechen. Die Krise 2008 haben wir noch in einem politisch stabilen Umfeld erlebt, das wird bei der nächsten Krise anders sein.

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Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-antreibt/comment-page-1/#comment-253726 Mon, 26 Jan 2015 12:00:34 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41028#comment-253726 Ausschüttungen für die Konsumnachfrage gehören nicht zur Aufgabe der EZB. Das ist Sache der Staaten.
Der Ansatz Bürgschaften für riskantere Kredite zu vergeben ist gut und wird auch immer wieder diskutiert, leider nur mit wenig praktischen Konsequenzen. Aber auch solche Bürgschaften sind nicht Aufgabe der EZB, sondern gehören in Förderbanken. Dazu gibt es ab und an mal etwas zu lesen, wie etwa hier
„KfW unterstützt Spanischen Mittelstand“
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/News/News-Details_143488.html

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Von: Stefan Rapp http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-antreibt/comment-page-1/#comment-253725 Mon, 26 Jan 2015 11:52:18 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41028#comment-253725 Das die EZB Politik nicht unmittelbar für Deutschland gemacht ist, denke ich ist schon klar, die Frage ist doch eher wie sieht es mit den Firmen in Italien, Spanien, Frankreich oder Griechenland aus. Was müssen die dort im Moment für Zinsen zahlen, haben die dort auch genügend Liquidität. Weniger Zinsen zu bezahlen reduziert an sich auch schon das Risiko, aber ob diese Risikosenkung einen ausreichend substanziellen Beitrag leistet ist natürlich fraglich.
Alternativ hätte man sich auch fragen können ob es nicht sinnvoller gewesen wäre das die EZB praktisch eine Billion Euro an die staatlichen Haushalte ausschüttet mit der Bedingung das die Steuern dementsprechend für sagen wir mal die nächsten zwei Jahre bei den privaten Haushalten gesenkt wird. Den notwendigen rechtlichen Rahmen für die EZB hätte man ja schaffen können. So wäre das Geld dann bei den Konsumenten gelandet und hätte damit sicherlich eine erhöhte Konsumnachfrage nach sich gezogen die auch in einem entsprechend Wirtschaftswachstum mündet.
Ob das wirklich sinnvoll und nachhaltig ist kann ich auch nicht sagen, trotzdem Glaube ich das es besser gewesen wäre als das was die EZB jetzt tut.
Was vielleicht eine weitere denkbare alternative wäre wenn man eine Art europaweites Bürgschaftssystem ins Leben gerufen hätte. Es ist ja nicht so das die Banken gar keine Kredite geben, dort wo das Risiko überschaubar ist bzw. entsprechende Sicherheiten da sind wird die Bank entsprechende Kredite auch vergeben. dieses Szenario entspricht jetzt der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation in Europa. Jetzt hätte man, nur mal als Beispiel Bürgschaften den Banken meinetwegen bis zu 5% der Kreditsumme geben können, so das sich für alle Banken in der europäischen Wärungsunion ein zusätzliches Kreditpotenzial für weitere Investitionen der Unternehmen erschlossen hätte. Würde diese Maßnahme fruchten, würde ja das sich daraus ergebende positive Gesamtmarktumfeld die Risiken dieser Bürgschaftskredite selbstprophezeiend verringern aber auch die der risikoärmeren. Dort wo die Kredite dann wirklich platzen, müssten dann die Bürgschaften entsprechend an die Banken ausgeschüttet werden. Dies würde die Liquidität im Euroraum erhöhen teilweise würde aber auch die zusätzliche Liquiditätsmenge durch die wachsende Wirtschaft auch gebraucht werden, so das der Inflationsdruck auch eine Kompensation erfährt. Dieses Szenario wäre mit Sicherheit am Ende günstiger als eine Billion Euro und entsprechend auch weniger riskant.

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Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-antreibt/comment-page-1/#comment-253723 Mon, 26 Jan 2015 10:30:27 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41028#comment-253723 Sehe ich exakt genauso. Ich kenne kein Unternehmen, dass seine Entscheidungen von einer mikroskopischen Änderung der Marktzinsen abhängig macht. Die Faktoren Aussichten, Risiken, rechtliche Rahmenbedingungen und viele andere in der betriebswirtschaftlichen Sphäre dominieren hier deutlich jede EZB-Handlung.

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Von: Klaus Schneider http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-antreibt/comment-page-1/#comment-253716 Mon, 26 Jan 2015 09:32:54 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41028#comment-253716 Kann ich voll und ganz unterstreichen.
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Bei vielen mir bekannten Entscheidungsbesprechungen betr. Investitionen spielt die Finanzierung keine Rolle. Ich wage sogar zu behaupten, dass dies genauso bei einem um 2 Punkte höheren Satz der Fall wäre.
Entscheidungskriterien sind einzig Absatzchancen, neue Produkte, Exportrisiken, Wettbewerbssituation usw. Waru die EZB und auch die Börse an diesen alten – aber früher durchaus richtigen – Mechanismen festhällt, ist mir absolut schleierhaft.

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Von: HelgaR. http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-antreibt/comment-page-1/#comment-253714 Mon, 26 Jan 2015 08:47:58 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41028#comment-253714 Klingt plausibel was Sie da schreiben. Wirtschaft als Einbahnstraße, in der das Geld immer dahin fließt wo schon das meiste ist, funktioniert halt nicht. Nicht bei Unternehmen, nicht bei Staaten und auch nicht bei den Menschen.

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Von: jb http://www.blicklog.com/2015/01/26/warum-das-liquidittskraftwerk-der-ezb-nicht-die-realwirtschaft-antreibt/comment-page-1/#comment-253711 Mon, 26 Jan 2015 07:43:07 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41028#comment-253711 bin mal gespannt was das mittelfristig an Nachfrageausfall in Deutschland bedeutet, wenn eine der größten Sparernationen keine Zinsen mehr ausschüttet. das holen ein paar Cent an der Tanke und eine niedrige Inflationsrate nicht rein.

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