Kommentare zu: Umgang und Risiken mit der Finanzmarktabsurdität Negativzins http://www.blicklog.com/2015/04/20/umgang-und-risiken-mit-der-finanzmarktabsurditt-negativzins/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Blogoscope April 2015 « LGT Finanzblog http://www.blicklog.com/2015/04/20/umgang-und-risiken-mit-der-finanzmarktabsurditt-negativzins/comment-page-1/#comment-263899 Wed, 29 Apr 2015 12:59:30 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41626#comment-263899 […] Dirk Elsner, am 20.04.2015 Umgang und Risiken mit der Finanzmarktabsurdität Negativzins  Dirk Elsner sorgt zunehmend die Marktabsurdität «Negativzins». Noch mehr sorgt ihn allerdings, […]

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Von: see here site http://www.blicklog.com/2015/04/20/umgang-und-risiken-mit-der-finanzmarktabsurditt-negativzins/comment-page-1/#comment-263595 Sat, 25 Apr 2015 10:06:05 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41626#comment-263595 Before buying a sex toy, you should always consider the opinion of your partner.
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Von: Zu Risiken und Nebenwirkungen von Niedrigzinsen « LGT Finanzblog http://www.blicklog.com/2015/04/20/umgang-und-risiken-mit-der-finanzmarktabsurditt-negativzins/comment-page-1/#comment-263445 Thu, 23 Apr 2015 08:08:01 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41626#comment-263445 […] Dirk Elsner schreibt auf dem Blicklog (20.04.15) zum Umgang mit der Finanzabsurdität Negativzins […]

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Von: Gefahr für Finanzmarktstabilität? 5,8 Billionen Dollar Zinsrisiko für Staatsschulden (Teil 1) http://www.blicklog.com/2015/04/20/umgang-und-risiken-mit-der-finanzmarktabsurditt-negativzins/comment-page-1/#comment-263295 Wed, 22 Apr 2015 00:16:11 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41626#comment-263295 […] darüber geschrieben, dass ich mir die negativen Zinsen Sorgen bereiten, vor allem aber auch das Zinsrisiko in den Bankbilanzen. In meiner Kolumne für Capital schrieb ich […]

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Von: Stefan Rapp http://www.blicklog.com/2015/04/20/umgang-und-risiken-mit-der-finanzmarktabsurditt-negativzins/comment-page-1/#comment-263276 Tue, 21 Apr 2015 21:51:29 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41626#comment-263276 Und hier noch eine künstlerische Aufarbeitung des Themas Wachstum
http://youtu.be/MTSitlFXEX8

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Von: Stefan Rapp http://www.blicklog.com/2015/04/20/umgang-und-risiken-mit-der-finanzmarktabsurditt-negativzins/comment-page-1/#comment-263272 Tue, 21 Apr 2015 21:26:12 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41626#comment-263272 Ich will ja genau nicht das Umlagenfinanzierte System durch ein Kapital gedecktes ersetzen sondern es zusätzlich mit einem Staatsfont ergänzen der eben das überschüssige Sparpotenzial abgreift um es dann eben mehr oder weniger direkt vom Staat in die Infrastruktur investiert, damit es eben nicht durch die Hände von Banken und Versicherungen läuft.

Trotzdem frage ich mich ob ein Versicherer, vielleicht besser ein
Direktversicherrer ohne teure Vertriebsstruktur es hinbekommen könnte, effektiver inclusive der eigenen Kosten in die Infrastruktur zu investieren als dies der Staat kann. Zumindest könnte das der Staat in einer experimentellen Größenordnung mal ausprobieren, je nach Entwicklung könnte er dies dann weiter ausbauen oder bei Ineffizenz wieder einstellen.

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Von: Nixda http://www.blicklog.com/2015/04/20/umgang-und-risiken-mit-der-finanzmarktabsurditt-negativzins/comment-page-1/#comment-263233 Tue, 21 Apr 2015 11:38:00 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41626#comment-263233 @Stefan Rapp: Das Thema Crowding Out von Krediten ist nicht mehr relevant, sondern die Situation ist ja genau die umgekehrte: Zu viel Sparkapital trifft auf zu wenig Kreditnachfrage. Deshalb hätte eine Verbindung der Themen auch nicht den gleichen Effekt, sondern wäre auch sehr viel teurer.

Das Umlagesystem hat gegenüber dem ersparnisbasierten System den Vorteil, das keine Gelder gespart werden müssen, die an jemanden verliehen werden müssen.

Eine Kreditaufnahme des Staates hat den Vorteil, dass vorhandene Sparwünsche auf einen Kreditwürdigen Kreditnehmer treffen (und nebenher dringend notwendige Investitionen wieder getätigt würden).

Privatisierung z.B. von Verkehrsinfrastruktur und Mauterhebung wäre eine einseitige Politik für die Banken und die Versicherungen. Der Staat kann sich zu negativen Zinsen finanzieren, wenn ich einen privaten Investor z.B. 5% Rendite verspreche, dann ist das unter dem Strich für den Steuerzahler deutlich teurer und ist nur eine weitere staatliche Förderung von Kapitaleinkommen auf Kosten der arbeitstätigen Nutzer der Infrastruktur.

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Von: Stefan Rapp http://www.blicklog.com/2015/04/20/umgang-und-risiken-mit-der-finanzmarktabsurditt-negativzins/comment-page-1/#comment-263226 Tue, 21 Apr 2015 09:59:26 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41626#comment-263226 „Was könnte man machen? Das Rentensystem zum Beispiel auf Umlagesystem umstellen, dann würde weniger Zwang zum Sparen herrschen. Oder wieder mehr Staatsverschuldung zulassen und Infrastrukturinvestitionen vornehmen. Aber da stehen uns ideologische Hemnisse im Wege.“

@Nixda und warum nicht beide Aspekte verknüpfen einen Rentenstaatsfond schaffen der auch in Infrastruktur investiert, dann kann man für die Rente sparen und braucht keine Neuverschuldung des Staates welche eventuell Kapital für potenzielle investitionen an anderer Stelle abschöpft.

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Von: Nixda http://www.blicklog.com/2015/04/20/umgang-und-risiken-mit-der-finanzmarktabsurditt-negativzins/comment-page-1/#comment-263087 Mon, 20 Apr 2015 14:15:48 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41626#comment-263087 Kurt Tuchholsky schrieb 1931 in seinem Kurzen Abriß der Nationalökonomie:

„Die Grundlage aller Nationalökonomie ist das sog. „Geld“. Geld ist weder ein Zahlungsmittel noch ein Tauschmittel, auch ist es keine Fiktion, vor allem aber ist es kein Geld. Für Geld kann man Waren kaufen, weil es Geld ist, und es ist Geld, weil man dafür Waren kaufen kann. Doch ist diese Theorie inzwischen fallen gelassen worden. Woher das Geld kommt, ist unbekannt.“
Die Forschung ist bei diesem Thema bis heute nicht weiter gekommen, auch deshalb weil die vorherrschende neoklassische Leere eine eher agnostische Ansicht zum Thema Geld hat.

Einer der neueren Ansätze ist der Debitismus, der jede Form von Geld als eine Form von Kredit begreift. Bargeld sind verbriefte Zentralbankkredite, Zentralbankgeld sind die von der Zentralbank an die Geschäftsbanken vergebenen Kredite, Giralgeld ist das vom Privatsektor an die Geschäftsbanken vergebenen Kredite usw. In jeder Form kann Geld immer nur existieren, wenn es einen Kreditgeber und einen Kreditnehmer gibt.

Man könnte daher den negativen Zins als Ergebnis der Tatsache auffassen, dass die Wunsch Geldvermögen zu halten schneller gewachsen ist, als sich im gleichen Ausmaß kreditwillige und kreditfähige(!) Kreditnehmer finden ließen, wenn zum Beispiel der Staat keine neuern Kredite aufnimmt. Dazu kommt, dass es ein selbstverstärkender Prozess ist: Wenn die Zinsen niedrig sind, muss ich z.B. für meine Altersversorge noch mehr sparen, was die Sparneigung paradoxerweise noch verschärft.

Eine zweite Sichtweise wäre, dass die Summe aller Zinszahlungen in der Wirtschaft dauerhaft nicht schneller wachsen kann, als die reale Wirtschaft plus die Inflation. Bei einer stagnierenden Wirtschaft und deflationären Preisentwicklungen ergibt sich ein negativer Zins dann quasi automatisch, wenn die Geldmenge wie in den letzten Jahren übermäßig schnell wächst.
In beiden Fällen ist aber nicht die Zentralbankgeldmenge der auslösende Faktor, sondern die Geldschöpfung durch Verlängerung der Bilanzen der Geschäftsbanken.

Was könnte man machen? Das Rentensystem zum Beispiel auf Umlagesystem umstellen, dann würde weniger Zwang zum Sparen herrschen. Oder wieder mehr Staatsverschuldung zulassen und Infrastrukturinvestitionen vornehmen. Aber da stehen uns ideologische Hemnisse im Wege.

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Von: Kleine Presseschau vom 20. April 2015 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2015/04/20/umgang-und-risiken-mit-der-finanzmarktabsurditt-negativzins/comment-page-1/#comment-263079 Mon, 20 Apr 2015 10:04:33 +0000 http://www.blicklog.com/?p=41626#comment-263079 […] Blick Log: Umgang und Risiken mit der Finanzmarktabsurdität Negativzins […]

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