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	<title>Blick Log</title>
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	<description>über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr</description>
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		<title>Geschlossene Gesellschaft: Eliten oder Leistungstr&#228;ger im Topmanagement?</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2010/03/17/geschlossene-gesellschaft-oder-leistungstrger-im-topmanagement/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionselite]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Etwas versteckt hat die Süddeutsche Zeitung ein Interview über “Elite” und Stallgeruch” mit dem Soziologieprofessor Michael Hartmann. Darin erklärt Hartmann, warum nur Menschen mit der richtigen Kleidung und den passenden Hobbies Chancen auf Spitzenposition in der Wirtschaft haben. Hartmann beschäftigt sich seit 20 Jahren mit der Personen, die aufgrund ihres Amtes oder ihres Eigentums gesellschaftliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas versteckt hat die Süddeutsche Zeitung ein Interview über <a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/15/502251/text/" target="_blank">“Elite” und Stallgeruch” mit dem Soziologieprofessor Michael Hartmann</a>. Darin erklärt Hartmann, warum nur Menschen mit der richtigen Kleidung und den passenden Hobbies Chancen auf Spitzenposition in der Wirtschaft haben. Hartmann beschäftigt sich seit 20 Jahren mit der Personen, die aufgrund ihres Amtes oder ihres Eigentums gesellschaftliche Entwicklungen maßgeblich beeinflussen. Er nennt sie Elite. </p>
<p>Nach den Erkenntnissen von Hartmann erleichtern bestimmte Persönlichkeitskriterien die Mitgliedschaft zur Funktionselite. Geht es um Spitzenposten in der Wirtschaft, zählt am Ende nicht die Leistung, sondern die Herkunft. Konkret sagt er in dem Gespräch:</p>
<p> <span id="more-14895"></span>
</p>
<blockquote><p>“Die Kenntnis von den Verhaltensweisen, den sogenannten Codes der besseren Kreise, ein breites bildungsbürgerliches Wissen, eine optimistische, unternehmerische Einstellung und Souveränität. Das letzte Kriterium ist das entscheidende. Wer souverän ist, verhält sich wie jemand, der weiß, dass er dazugehört. Er kann mit der Kleiderordnung und den Verhaltenscodes auch spielerisch umgehen. Jedes der genannten vier Kriterien begünstigt Bewerber, die aus dem großbürgerlichen Milieu stammen, ganz enorm. Denn sie wissen von Kindesbeinen an, worauf es ankommt, weil sie es verinnerlicht haben. Ein Aufsteiger wirkt dagegen unsicher.”</p>
</blockquote>
<p>In dem Interview geht im weiteren Verlauf um die Frage, ob sich diese “Codes” erlernen lassen. Hartmann äußert sich dazu skeptisch.</p>
<p>Lässt sich daraus nun schließen, dass das Topmanagement eine geschlossene Gesellschaft ist? Dies klingt schon fast nach Verschwörungstheorie und berücksichtigt nicht den von Taleb beschworenen Faktor Zufall, mit denen Top-Positionen besetzt werden. Nassim Nicholas Taleb beschreibt in seinem Buch “Narren des Zufalls” ausführlich, dass viele in hochbezahlten Positionen sitzende Personen dies dem Zufall zu verdanken haben, weil sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren und nicht, weil sie die besten Talente waren. </p>
<p>Es ist also ein verbreiteter Mythos, dass in Top-Position immer die Besten sitzen. Die These wird übrigens gestützt von einer i<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/wissenswert/studie-mittelmass-kommt-oft-an-die-spitze;2520435" target="_blank">m Handelsblatt besprochene Forschungsarbeit</a>. Die zentrale und provozierende Aussage: An der Spitze findet sich oft nur Mittelmaß<strong>.</strong> Der Bonner Betriebswirt Matthias Kräkel hat dies in einem theoretischen Modell analysiert und kommt zu dem Schluss: In Bewerbungsrunden für Spitzenpositionen gewinnen oft die unqualifiziertesten Kandidaten (ausführlich siehe Studie <a href="http://www.bwl2.uni-bonn.de/mitarbeiter/prof.-dr.-matthias-kraekel-1/mediocracy.pdf"><strong>&quot;</strong>Competitive Careers as a Way to Mediocracy&quot;</a>, pdf, 28 Seiten).</p>
<p>Hans Jürgen Krymanski, emeritierte Professor für Soziologie an der Universität Münster, hat sich in seinem Buch &quot;Hirten und Wölfe. Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen&quot;, der Erforschung der Eliten gewidmet. Telepolis hatte mit ihm Ende des Jahres <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31762/1.html" target="_blank">ein Interview geführt und schreibt einleitend</a>: “Inspiriert vom Modell der amerikanischen Herrschaftsstrukturforschung <a href="http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-a/05-krys-powerstructure.htm">Power Structure Research</a>, rückt er [Krymanski] jenen zu Leibe, welche die monetär gefasste Welt regieren, dabei so einflussreich sind, dass sie öffentlich nicht in Aktion treten müssen und dennoch trotz aller Machtfülle gestürzt werden können.” (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31763/1.html" target="_blank">Teil 2 des Interviews hier</a>)</p>
<p>Die letzten Jahre haben übrigens die Volatilität der Top-Positionen deutlich erhöht. Allein die Beherrschung eines bestimmten Verhaltenscodes schützt heute keinen CEO mehr vor den Konsequenzen schlechter Leistung. Daher sollten sich Absolventen nicht verunsichern lassen. Auch wenn mangels Beherrschung des “Codes der Funktionselite” die Position Vorstand der Deutschen Bank oder bei eon schwer erreichbar sein sollten, es gibt viele andere befriedigende Aufgaben, die sich lohnen. Intensiv befasst sich übrigens die Fachzeitschrift “Aus Politik und Zeitgeschichte” in der Ausgabe 10/2004 mit Eliten (<a href="http://www.das-parlament.de/2004/10/Beilage/index.html" target="_blank">Volltexte über diese Seite</a>).</p>
<h3><strong><a href="http://www.single-generation.de/wissenschaft/michael_hartmann.htm" target="_blank"></a></strong></h3>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der 2.500 Beitrag: Der Blick Log freut sich und sagt seinen Besuchern: “Dankeschön!”</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 23:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Blick Log]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dies ist das Posting mit der laufenden Nummer 2.500. Seit dem Start des Blick Logs am 4. August 2008 gab es also in Worten zweitausendfünfhundert Beiträge, Presseblicke, Videos, Karikaturen, Gastbeiträge, Lesehinweise, Blogschauen und Mindmaps. Und bestimmte habe ich noch eine Kategorie vergessen. </p>
<p>Zu diesem Jubiläum gibt es keinen Rückblick und keine Statistiken, sondern vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist das Posting mit der laufenden Nummer 2.500. Seit dem Start des <a href="http://www.blicklog.com/2008/08/04/" target="_blank">Blick Logs am 4. August 2008</a> gab es also in Worten zweitausendfünfhundert Beiträge, Presseblicke, Videos, Karikaturen, Gastbeiträge, Lesehinweise, Blogschauen und Mindmaps. Und bestimmte habe ich noch eine Kategorie vergessen. </p>
<p>Zu diesem Jubiläum gibt es keinen Rückblick und keine Statistiken, sondern vor allem einen ganz großes<strong> Dankeschön an die Besucher dieses Weblogs</strong>, die gestern übrigens, ob verabredet oder nicht, für den besten Besuchstag des Jahres gesorgt haben. </p>
<p>Die vielen Rückmeldungen in Kommentaren, Mails, Tweets, sogar im Radio und in einer Zeitung und vor allem die vielen interessanten persönlichen Gespräche sind eine blendende Motivation für dieses Hobbyprojekt, das mittlerweile andere Freizeitbeschäftigungen fast vollkommen verdrängt hat. Besonders gefreut habe ich mich, dass sogar Lehrer Texte aus dem Blog im Unterricht verwenden und der Blick Log als Quelle in Aufsätzen angegeben wird, wie ich hörte. </p>
<p>Statt einer Fanfare oder eines Feuerwerk-Videos gibt es etwas ganz Bodenständiges, nämlich einen <u>ungeschminkten </u>Blick auf die andere Seite des Blogs, quasi ein Augenblick der offenen Tür: Wenn ich zu Hause in Bielefeld schreibe, dann sieht es am Abend so in meinem “Blogzentrum” aus:</p>
<p> <span id="more-15607"></span><a href="http://www.blicklog.com/wp-content/uploads/2009/04/ZumFrhlingsbeginnDerBlickLogfreutsichund_C401/image.png"><img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="image" border="0" alt="image" src="http://www.blicklog.com/wp-content/uploads/2009/04/ZumFrhlingsbeginnDerBlickLogfreutsichund_C401/image_thumb.png" width="607" height="334" /></a>
</p>
<p>Mehr gibt es heute nicht zu schreiben, denn 2.500 ist ja auch nur eine Zahl. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Blick auf Business und Management: Strategie und Praxis</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2010/03/17/blick-auf-business-und-management-strategie-und-praxis-4/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 23:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kernkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Heute ein Blick auf ausgewählte Artikel zur Managementpraxis. Diesmal sind Beiträge der letzten Wochen zu Strategie und Praxis zusammen gestellt.&#160; </p>
<p>HB: Management-Fehler: Wenn das Bauchgefühl versagt: Führungskräfte entscheiden oft nach Intuition. Ein neuer Managementansatz soll ihr Handeln jetzt auf eine wissenschaftliche Grundlage stellen. Doch viele Praktiker aus der Wirtschafts schrecken vor der neuen Methode (noch) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ein Blick auf ausgewählte Artikel zur Managementpraxis. Diesmal sind Beiträge der letzten Wochen zu Strategie und Praxis zusammen gestellt.&#160; </p>
<p>HB: <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/management-fehler-wenn-das-bauchgefuehl-versagt;2520421">Management-Fehler: Wenn das Bauchgefühl versagt</a>: Führungskräfte entscheiden oft nach Intuition. Ein neuer Managementansatz soll ihr Handeln jetzt auf eine wissenschaftliche Grundlage stellen. Doch viele Praktiker aus der Wirtschafts schrecken vor der neuen Methode (noch) zurück. Dabei gibt es gute Gründe, sie anzuwenden.</p>
<p><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/a-676536.html" target="_blank">HBM: Was zählt, ist Erfolg &#8211; nicht Kernkompetenzen.</a> Es ist nach wie vor ein gern gepredigtes Managementkonzept: die Konzentration auf Kernkompetenzen. Doch das Beispiel des Vorzeigekonzerns Apple zeigt, wo die Grenzen dieser ursprünglich von den beiden amerikanischen Vordenkern C.K. Prahalad und Gary Hamel entwickelten Methode liegen. Diskutieren Sie mit.</p>
<p><a href="http://www.wiwo.de/technik-wissen/vom-wert-der-vielen-im-internet-423367/">Wiwo: Netzwelt: Vom Wert der Vielen im Internet</a>: Die Masse ist weise. Die Wirtschaft muss das vernetzte Wissen im Internet für sich nutzen. So wie Blogautor Sascha Lobo für dieses Essay Anregungen aus seinem digitalen Kosmos sammelte.</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitaege/management-fuenf-irrtuemer-stehen-vielen-innovationen-im-weg;2537979" target="_blank">HB: Management: Fünf Irrtümer stehen vielen Innovationen im Weg:</a><strong> </strong>Gerade in der Krise hängt das Überleben von Unternehmen von ihrer Innovationsfähigkeit ab. Doch viele Firmen tun sich schwer &#8211; auch, weil sie ein fasches Verständnis davon haben, was Innovation ist und sein soll.</p>
<p><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:strategien-in-der-krise-auf-augenhoehe/50068561.html" target="_blank">FTD: Strategien in der Krise &#8211; Auf Augenhöhe:</a> Der ständige Austausch mit Geschäftspartnern beschert Mittelständlern nicht nur Anregungen, sondern auch Vertrauen. Das zahlt sich aus.</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/insolvenzverfahren-nach-der-pleite-heisst-es-warten;2543082" target="_blank">HB: Insolvenzverfahren: Nach der Pleite heißt es warten</a><strong>: </strong>Unternehmenspleiten drohen in Deutschland vollends zu einem unkalkulierbaren Risiko für Gläubiger zu werden. Seit der Reform des Insolvenzrechts vor zehn Jahren hat sich die Dauer der Verfahren auf gut 48 Monate verdoppelt. Damit wächst die Unsicherheit, in welchem Umfang und wann Lieferanten oder Banken ihr Geld bekommen. Zugleich steigt der wirtschaftliche Schaden durch Insolvenzen.</p>
<p><a href="http://www.karriere.de/bildung/von-ameisen-und-managern-9787/" target="_blank">Karriere: Von Ameisen und Managern:</a> Was haben Ameisen und Manager gemeinsam? Mehr als Sie denken! Der neue Wissenschaftszweig Wirtschaftsbionik zeigt, was Unternehmen von der Natur lernen können. Doch nicht auf alle Probleme hat die Tier- und Pflanzenwelt eine Antwort.</p>
<p>HBM: <a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/blogs/a-678175.html">Wie Innovations-Management 2.0 funktioniert</a>: Der klassische Weg, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, führt immer häufiger in eine Sackgasse. Unternehmen müssen sich nach innen und nach außen öffnen. Nur dann können sie von der enormen Kreativität und dem großen Wissen der Mitarbeiter, Kunden und Internetnutzer profitieren. Damit dies ein Erfolg wird, ist allerdings ein tief greifender Kulturwandel nötig. Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit.</p>
<p>PMB: <a href="http://pm-blog.com/2010/02/11/projektplan-welche-teilplane-kann-er-enthalten/">Projektplan – Welche Teilpläne kann er enthalten?</a> In vielen Projekten ist es unverzichtbar, die Projektplanung und die weitere -umsetzung ausreichend zu dokumentieren. In jedem Fall sollte die Formel gelten: “Soviel Dokumentation wie nötig, nicht soviel wie möglich.” Ich möchte hier also nicht einen Planungs- und Dokumentations-Overkill propagieren, sondern vielmehr aufzeigen, aus welchen Bestandteilen ein Projektplan in der Maximalvariante bestehen kann.</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/strategie/management-forum-asiens-manager-entdecken-ihre-eigene-welt;2519235" target="_blank">HB: Management-Forum: Asiens Manager entdecken ihre eigene Welt:</a><strong> </strong>Auf dem Weltwirtschaftsforum Ende Januar im Schweizer Bergdorf Davos haben die Führungskräfte dieser Welt ganz klar ein gemeinsames Ziel definiert: Raus aus der Wachstumskrise! Die Wege aber, die Manager aus Amerika, Asien und Europa dazu gehen wollen, könnten unterschiedlicher nicht sein.</p>
<p><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:unternehmensfinanzierung-kapital-aus-der-privatschatulle/50071512.html" target="_blank">FTD: Unternehmensfinanzierung &#8211; Kapital aus der Privatschatulle</a> Viele Mittelständler überbrücken Liquiditätsengpässe, indem die Eigentümer Geld einschießen – als Gesellschafterdarlehen oder direkte Einlage. Das schafft zwar Luft, kann aber zu Streit unter den Anteilseignern führen</p>
<p>HB: <a href="http://www.handelsblatt.com/firmennachfolge-wie-der-generationswechsel-wirklich-geht;2491847">Firmennachfolge: Wie der Generationswechsel wirklich geht</a>: Unternehmer stellen bei der Nachfolgeplanung entscheidende Weichen für die Fortführung ihrer Firma. Ungeplante Stabswechsel gefährden schnell den Bestand vieler Unternehmen. Langfristige Vorsorge zählt. Wie es richtig geht.</p>
<p>PMB: <a href="http://pm-blog.com/2010/02/07/7-w-fragen-des-projektmanagements/">7 W-Fragen des Projektmanagements</a>: Stefan Hagen vom Projekt Management Blog ist davon überzeugt, dass in vielen Projekten mit einem sauberen Planen und Überwachen der 7 W-FRAGEN DES PROJEKTMANAGEMENTS bereits ein großer Schritt in Richtung Projekterfolg gemacht werden kann. Hier konkrete Hilfestellungen:</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Blicke in die Wirtschaft am 2010-03-15</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2010/03/16/blicke-in-die-wirtschaft-am-2010-03-15-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 21:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sparkassen kritisieren die KfW Bankengruppe mangelnde Risikobereitschaft bei Kreditvergabe HB: http://bit.ly/a2NaQR </p>
<p>US-Notenbank belässt Leitzins auf historisch niedrigem Niveau und hält daran &#34;für eine längere Zeit&#34; fest. FTD http://bit.ly/cCkjze </p>
<p>Ratingbestätigung: S&#38;P vertraut auf griechische Sparmaßnahmen Handelsblatt: http://bit.ly/cYtt3h </p>
<p>Ex-IKB-Chef Ortseifen schiebt Schuld für Beinahepleite auf Deutsche Bank http://bit.ly/cf4Qxz </p>
<p>HSH Nordbank voraussichtlich mit &#34;nur&#34; 679 Millionen Euro Verlust [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sparkassen kritisieren die KfW Bankengruppe mangelnde Risikobereitschaft bei Kreditvergabe HB: <a href="http://bit.ly/a2NaQR">http://bit.ly/a2NaQR</a> </p>
<p>US-Notenbank belässt Leitzins auf historisch niedrigem Niveau und hält daran &quot;für eine längere Zeit&quot; fest. FTD <a href="http://bit.ly/cCkjze">http://bit.ly/cCkjze</a> </p>
<p>Ratingbestätigung: S&amp;P vertraut auf griechische Sparmaßnahmen Handelsblatt: <a href="http://bit.ly/cYtt3h">http://bit.ly/cYtt3h</a> </p>
<p>Ex-IKB-Chef Ortseifen schiebt Schuld für Beinahepleite auf Deutsche Bank <a href="http://bit.ly/cf4Qxz">http://bit.ly/cf4Qxz</a> </p>
<p>HSH Nordbank voraussichtlich mit &quot;nur&quot; 679 Millionen Euro Verlust deutlich besser als geplant, meldet der NDR <a href="http://bit.ly/cMPA9K">http://bit.ly/cMPA9K</a> </p>
<p>ZEW-Erwartungen: „Deutsche Konjunktur hat Intensivstation verlassen“ meldet HB <a href="http://bit.ly/dpTATk">http://bit.ly/dpTATk</a> </p>
<p>Spon: Ex-IKB-Chef vor Gericht: Kursmanipulation im Wintergarten <a href="http://bit.ly/asK71U">http://bit.ly/asK71U</a> </p>
<p>US-Demokraten schwächen Bankenreform ab. Volcker-Rule rückt in der Prio nach hinten. HB <a href="http://bit.ly/dqrwcZ">http://bit.ly/dqrwcZ</a> </p>
<p>Auch in den USA bedroht eine Fälligkeitswelle von Junk Bonds die Kreditmärkte, berichtet die NYT <a href="http://nyti.ms/9r3eno">http://nyti.ms/9r3eno</a> </p>
<p>WSJ: Bank Chief Accused of TARP Fraud in New York <a href="http://bit.ly/aBtcQP">http://bit.ly/aBtcQP</a> </p>
<p>Strafprozess gegen Ex-IKB-Chef Ortseifen beginnt: Symbolfigur der Finanzkrise wider Willen <a href="http://bit.ly/a7iRpT">http://bit.ly/a7iRpT</a> </p>
<p>Zombie will wieder wandeln: Lehman bereitet Comeback unter neuem Namen vor <a href="http://bit.ly/b23hK4">http://bit.ly/b23hK4</a> </p>
<p>Ist dies das Hauptproblem? Porsche-Clan droht Machtverlust bei VW. Weiterer AR-Platz an Katar <a href="http://bit.ly/ariWvX">http://bit.ly/ariWvX</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist Banking und welche Probleme soll es theoretisch l&#246;sen?</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2010/03/16/was-ist-banking-und-welche-probleme-soll-es-theoretisch-lsen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 00:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzinstitutionen]]></category>
		<category><![CDATA[Transaktionskosten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Heute ist mal ein wenig Grundlagenarbeit fern von der Tagesaktualität angesagt. Der Kommunikations 2.0-Experte Florian Semle von Freelations und ich bereiten nämlich gerade einen gemeinsamen Beitrag vor, in dem wir vorstellen wollen, wie sich die Finanzbranche in das Web 2.0 bewegen könnte. Dafür habe ich anhand einschlägiger Literatur noch einmal einige Grundprinzipien von Finanzmärkten zusammengetragen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist mal ein wenig Grundlagenarbeit fern von der Tagesaktualität angesagt. Der Kommunikations 2.0-Experte Florian Semle von <a href="http://www.freelations.de/" target="_blank">Freelations</a> und ich bereiten nämlich gerade einen gemeinsamen Beitrag vor, in dem wir vorstellen wollen, wie sich die Finanzbranche in das Web 2.0 bewegen könnte. Dafür habe ich anhand einschlägiger Literatur noch einmal einige Grundprinzipien von Finanzmärkten zusammengetragen. Bevor man sich mit dem vielzitierten und gehypten 2.0-Ansatz intensiver befasst, ist es hilfreich, sich zunächst kurz ins Gedächtnis zu rufen, was auf Finanzmärkten eigentlich grundsätzlich passiert. </p>
<p>Das Geschäftsmodell nahezu aller Finanzinstitutionen beruht im Grund auf dem ganz einfachen Geschäftsmodell der Finanzintermediation. Finanzinstitutionen schaffen einen Interessenausgleich zwischen den Subjekten, die Finanzierungsmittel anlegen wollen (Überschusseinheiten), und den Marktteilnehmern, die Mittel aufnehmen wollen oder müssen (Defiziteinheiten). Daneben sorgen sie für den Transfer von Zahlungsmitteln. Die Gesamtheit derartiger Transaktionen einschließlich der sich dabei herausbildenden Usancen und der sie beeinflussenden institutionellen Rahmenbedingungen wird nach Michael Bitz als Finanzmarkt bezeichnet. Bitz schreibt dazu weiter: </p>
<blockquote><p>“In seiner einfachst denkbaren, gewissermaßen „archaischen“ Urform kann dieser Finanzmarkt allein als Geflecht einer Vielzahl von Verträgen gedacht werden, die zwischen den potentiellen Geldnehmern der ersten Gruppe und den potentiellen Geldgebern der zweiten Gruppe jeweils unmittelbar und ganz individuell, ohne allgemein vorgegebene Rahmenregelungen und ohne jegliche Einwirkung Dritter vereinbart werden.”</p>
</blockquote>
<p>In dieser Urform des Finanzmarkte existieren Banken höchsten als Institutionen zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs, jedoch nicht als Institutionen mit den heute bekannten Dienstleistungen. </p>
<p><b>Welche Probleme Finanzmärkte lösen sollen</b></p>
<p> <span id="more-15530"></span>
<p><b></b></p>
<p>Dieser Teil mag für Nicht-Banker ein wenig abstrakt wirken, jedoch lassen sich die meisten Aktivitäten auf den Finanzmärkten diesen Problemkategorien zuordnen. Die heutigen Formen institutioneller Arrangements (vulgo Bankdienstleistungen) sind nämlich nach Auffassung der Institutionenökonomen entstanden, weil der bilaterale Abschluss von Verträgen Schwierigkeiten machen kann. </p>
<p>Prinzipiell ist es denkbar, alle Transaktionen, die heute durch Finanzdienstleistungen angeboten werden, zwischen zwei Vertragspartnern direkt durchzuführen. So könnten etwa Aktien direkt zwischen Käufer und Verkäufer ohne Einschaltung von Banken, Börsen und Abwicklungshäusern gehandelt werden. Der mit einer solchen Transaktion zusammenhängende Aufwand ist allerdings so hoch, dass sich der Handel für die meisten Marktteilnehmer nicht lohnen würde (Suche nach geeigneten Handelspartnern, Aushandeln von Verträgen, physische Übergabe der Aktien, physische Übergabe des Geldes, Aufbewahrung im Tresor, Schneiden von Kupons, deren Einlösung bei Aktiengesellschaft etc). Durch die institutionellen Arrangements der Finanzmärkte werden solche Transaktionen deutlich vereinfacht und somit Kosten gespart. </p>
<p>Die Probleme von Finanztransaktionen hat Michael Bitz in einem Arbeitspapier (siehe Literaturverzeichnis) zusammengefasst: </p>
<ol>
<li><b>Informationsprobleme:</b> Die potentiellen Vertragsparteien müssen zunächst einmal Kenntnis von der Existenz geeigneter Marktpartner erlangen. Da Finanzkontrakte konstitutiv dadurch gekennzeichnet sind, dass Leistung und Gegenleistung zeitlich auseinanderfallen, müssen sich die potentiellen Geldgeber zudem ein Bild von der Verlässlichkeit ihres Vertragspartners bzw. des von ihm als Gegenleistung abgegebenen Rückzahlungsversprechens machen. </li>
<li><b>Losgrößen- oder </b><b>Betragsprobleme</b>: Anlage- und Finanzbedarf von zwei miteinander in Verbindung tretenden Marktpartnern müssen dem Betrage nach nicht übereinstimmen. Ein Kontrakt kommt in einer solchen Situation nur zustande, wenn zumindest ein Partner bereit ist, sich der anderen Seite anzupassen, indem er entweder seine Zahlungspläne ändert oder weitere Marktpartner zur Abdeckung des noch offenen Anlage- oder Finanzbedarfs sucht. </li>
<li><b>Fristenprobleme: </b>Selbst bei betragsmäßiger Übereinstimmung von Anlage- und Finanzbedarf ist es möglich, dass die Vorstellungen der beiden Parteien über die Dauer des beabsichtigten Finanzkontraktes divergieren. Wiederum kommt ein Vertrag nur zustande, wenn zumindest eine Seite bereit ist, von ihren ursprünglichen Fristenvorstellungen abzuweichen oder davon ausgehen kann, in späteren Zeitpunkten weitere Marktpartner zur Realisierung der eigenen Fristenvorstellungen zu finden. </li>
<li><b>Risikoprobleme: </b>Ob der Geldgeber die bei Vertragsabschluss fest vereinbarten oder in sonstiger Weise in Aussicht gestellten Rückzahlungen später auch wirklich erhält, hängt von der Ausgangssituation des Geldnehmers im Zeitpunkt der Mittelvergabe, der Umweltentwicklung sowie von der Geschäftspolitik des Geldnehmers während der Vertragsdauer ab, ist bei Abschluss des Finanzkontraktes also noch ungewiss. Ein Vertrag kommt somit nur zustande, wenn der Geldgeber bereit ist, solche Risiken mindestens in dem Maße zu tragen, wie sie ihn entsprechend seinem persönlichen Informationsstand über die drei genannten Risikoeinflussfaktoren treffen können. </li>
</ol>
<p>Aus diesen Problemen lassen sich dann die Funktionen von Finanzsystemen ableiten:</p>
<ol>
<li><b>Zahlungssystem- und Transferfunktion </b>(clearing and settlement payments): Ein Finanzsystem erleichtert durch die Verrechnung (clearing) und Abrechnung (settlement) von Forderungen bzw. Verbindlichkeiten den Handel von Gütern, Dienstleistungen und Vermögensgegenständen. Die Übertragung von Kapital über zeitliche und räumliche Distanzen ist eine grundlegende Aufgabe eines Finanzsystems (transferring resources across time and space). </li>
<li><b>Losgrößentransformation </b>(pooling resources and subdividing shares): Aggregation des auf viele Individuen verteilten Kapitalangebots für die Finanzierung von Unternehmen. </li>
<li><b>Risikoallokation und -</b><b>managment</b> (managing risk): Diese Funktion umfasst die Risikoallokation durch Fristen- und Risikotransformation sowie durch Hedging, Risikohandel, Diversifikation und Versicherung. </li>
<li><b>Informationsfunktion</b> (providing information): Die Marktpreise von Finanztiteln sowie deren Entwicklung im Zeitablauf produzieren Informationen über Preise und Risiken von Vermögenswerten. Terminkurse explizieren die Erwartungen der Marktteilnehmer. </li>
<li><b>Linderung von </b><b>Anreizproblemen</b> (dealing with incentive problems): Geeignete Finanzkontrakte sowie Screening, Signalling- und Monitoring-Aktivitäten verringern Informationsasymmetrien und lindern somit Anreizprobleme. </li>
</ol>
<p><b>Problemlösungen durch Banken </b><b><u>oder</u></b><b> Markt</b></p>
<p>Finanzinstitutionen, wie Banken, Börsen, Makler, Beteiligungsgesellschaften oder Hedge-Funds haben insbesondere deswegen ihre Berechtigung, weil sie für alle fünf Problemkategorien Unterstützung anbieten und den Marktteilnehmern helfen, die Transaktionskosten für Vertragsabschlüsse zu senken. Bitz schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>“Es liegt daher in der Logik eines marktwirtschaftlichen Systems, dass in der Welt eines zunächst archaischen Finanzmarktes weitere Wirtschaftssubjekte auftreten, die sich – selbstverständlich ihren eigenen wirtschaftlichen Vorteil verfolgend – bereit halten, die potentiellen Geldgeber und -nehmer bei der Bewältigung der genannten Probleme zu unterstützen. Die Liste der in der heute real existierenden Finanzwelt anzutreffenden „Helfer“ dieser Art reichen von Finanzmaklern über Rating-Agenturen bis hin zu Kreditversicherern.”</p>
</blockquote>
<p>Grundsätzlich bedarf es aber nicht zwingend einer Finanzinstitution. So schreibt Andreas Trauten in einem Arbeitsbericht des Kompetenzzentrum Internetökonomie (siehe Literaturverzeichnis): </p>
<blockquote><p>“Die grundlegenden Funktionen des Finanzsystems sind in allen Volkswirtschaften gleich und im Zeitablauf konstant, die Ausgestaltung und relative Bedeutung seiner Institutionen ist jedoch von Land zu Land verschieden und im Zeitablauf veränderlich. Insbesondere können bankbasierte und marktbasierte Finanzsysteme unterschieden werden. Erstere basieren stärker auf klassischen Kreditbanken („Commercial-Banks“), letztere stärker auf Kapitalmärkten in Verbindung mit Investmentbanken. Bankbasierte und marktbasierte Finanzsysteme stehen in Konkurrenz zueinander, da sowohl Kreditbanken als auch Märkte und Investmentbanken alle Aufgaben eines Finanzsystems übernehmen können.”</p>
</blockquote>
<p>Dass die derzeitigen Institutionen an den Finanzmärkten nicht in Stein gemeißelt sind, zeigen derzeit die ersten zarten Pflänzchen im Banking 2.0. Gern genommenes Beispiel sind die Peer-to-Peer-Eigenkapitalbörsen, die netzgestützt direkt Kredite zwischen Anlegern und Kreditnehmern vermitteln (siehe dazu <a href="http://www.blicklog.com/2009/11/02/p2p-kreditbrsen-gut-erklrt/" target="_blank">P2P-Kreditbörsen gut erklärt</a>)</p>
<p>__________________________________________</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<p><a href="http://www.fernuni-hagen.de/wiwi/forschung/beitraege/pdf/db389.pdf"><u>Bitz</u><u>, Michael:</u> <u>Banken als Einrichtungen zur Risikotransformation, Diskussionsbeitrag Nr.389 Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bank- und Finanzwirtschaft; </u><u>FernUniversität</u><u> in Hagen, 2006</u></a></p>
<p>Fest, Alexander: “Zwecke, Ansätze und Effizienz der Regulierung von Banken” 2008, in: Börsen, Banken und Kapitalmärkte: Festschrift für Hartmut Schmidt zum 65. Geburtstag, Wolfgang Bessler (Hrsg.) 2006. </p>
<p><a href="http://www.wi.uni-muenster.de/aw/download/hybride-systeme/Hybrid%2008.pdf"><u>Trauten, Andreas:</u> <u>Arbeitsbericht Nr. 8 des Kompetenzzentrums Internetökonomie und Hybridität Münster, Münster 2004</u></a></p>
<p><a href="http://vg00.met.vgwort.de/na/fe15dee03c427bb4ac50?l=http://www.wi.uni-muenster.de/aw/download/hybride-systeme/Hybrid%2009.pdf"><u>Aufderheide</u><u>, D.: Hybridformen in der Internetökonomie (Gegenstand und Methode eines rechtswissenschaftlichen und </u><u>institutionenökonomischen</u><u> Forschungsprogramms) Arbeitsbericht Nr. 9 des Kompetenzzentrums Internetökonomie und Hybridität Münster, Münster 2004</u></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Verst&#228;ndniskrise: &#220;ber mangelhafte Vorhersagen von &#214;konomen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 23:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Shiller]]></category>
		<category><![CDATA[Vorhersagen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Von Robert J. Shiller</p>
<p>Nur wenige Ökonomen haben die gegenwärtige Wirtschaftskrise vorhergesagt, und über ihre letztlichen Ursachen herrscht weitgehende Uneinigkeit. Und es kann daher auch nicht überraschen, dass die Ökonomen auch nicht gut besonders aufgestellt sind, um vorherzusagen, wie schnell die Krise enden wird.</p>
<p>Natürlich kennen wir alle die unmittelbaren Ursachen einer Wirtschaftskrise: Die Leute geben kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Robert J. Shiller</p>
<p>Nur wenige Ökonomen haben die gegenwärtige Wirtschaftskrise vorhergesagt, und über ihre letztlichen Ursachen herrscht weitgehende Uneinigkeit. Und es kann daher auch nicht überraschen, dass die Ökonomen auch nicht gut besonders aufgestellt sind, um vorherzusagen, wie schnell die Krise enden wird.</p>
<p>Natürlich kennen wir alle die unmittelbaren Ursachen einer Wirtschaftskrise: Die Leute geben kein Geld aus, weil ihre Einkommen gesunken oder ihre Arbeitsplätze in Gefahr sind oder beides. Aber man kann noch einen Schritt weiter zurück gehen: Das Einkommen der Menschen ist niedriger und ihre Arbeitsplätze sind gefährdet, weil sie kurz vorher kein Geld ausgegeben haben – und immer so weiter rückwärts in der Zeit, in einer sich wiederholenden Rückkoppelungsschleife.</p>
<p>Das Ganze ist ein Teufelskreis, aber wo und warum hat er angefangen? Warum hat er sich verschärft? Und wodurch lässt er sich revidieren? Die Ökonomen haben auf diese Fragen bisher keine klaren Antworten geben können.</p>
<p><a href="http://www.project-syndicate.org/commentary/shiller70/German" target="_blank">Weiterlesen im Project Syndicate</a></p>
<p> <span id="more-15678"></span>
<p>Das Project Syndicate hat dem Blick Log die Weitergabe der ersten drei Absätze gestattet. </p>
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		<title>Blicke in die Wirtschaft am 2010-03-15</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 21:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Frankreich und Spanien: Euro-Zone setzt Deutschland unter Druck http://bit.ly/d4B7Jd </p>
<p>Staatsfonds des Emirats Abu Dhabi-Fonds (Abu Dhabi Investment Authority) gewährt erstmals Blick in die Finanzen http://bit.ly/c4Yn7a </p>
<p>Marktreife sehnsüchtig erwartet: Neuer Akku verspricht fünfmal mehr Energie http://bit.ly/9DT5yg </p>
<p>Dodd-Plan zur Reform der US-Finanzmärkte: US-Notenbank Fed soll deutlich mehr Macht erhalten http://bit.ly/a7zmO0</p>
<p>Lehman wollte vor Pleite auch mit UBS fusionieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankreich und Spanien: Euro-Zone setzt Deutschland unter Druck <a href="http://bit.ly/d4B7Jd">http://bit.ly/d4B7Jd</a> </p>
<p>Staatsfonds des Emirats Abu Dhabi-Fonds (Abu Dhabi Investment Authority) gewährt erstmals Blick in die Finanzen <a href="http://bit.ly/c4Yn7a">http://bit.ly/c4Yn7a</a> </p>
<p>Marktreife sehnsüchtig erwartet: Neuer Akku verspricht fünfmal mehr Energie <a href="http://bit.ly/9DT5yg">http://bit.ly/9DT5yg</a> </p>
<p>Dodd-Plan zur Reform der US-Finanzmärkte: US-Notenbank Fed soll deutlich mehr Macht erhalten <a href="http://bit.ly/a7zmO0">http://bit.ly/a7zmO0</a></p>
<p>Lehman wollte vor Pleite auch mit UBS fusionieren, meldet NZZ <a href="http://bit.ly/dlYJms">http://bit.ly/dlYJms</a> </p>
<p>Banken Spaniens gelten als vergleichsweise solide. Nicht die dortigen Sparkassen. FTD <a href="http://bit.ly/dnayqM">http://bit.ly/dnayqM</a> <a href="http://twitter.com/blicklog/statuses/10529021842">3 hrs ago</a></p>
<p>Nach Bankenverband sollen Gläubiger gefährdeter Banken stärker mithaften und nicht erst im Falle der Insolvenz. <a href="http://bit.ly/cUCEQ9">http://bit.ly/cUCEQ9</a> </p>
<p>US-Einlagensicherung bekommt langsam Probleme Investoren für abgewickelte Banken zu finden. Handelsblatt <a href="http://bit.ly/cWcqnG">http://bit.ly/cWcqnG</a> </p>
<p>USA und Großbritannien droht langfristig Verlust der Bonitätsnote &quot;AAA&quot; bei Moody&#8217;s. Kurzfristig keine akute Gefahr. <a href="http://bit.ly/cZBYl7">http://bit.ly/cZBYl7</a></p>
<p>Zuversicht in der deutschen Wirtschaft wächst. Firmen investieren in den Aufschwung. <a href="http://bit.ly/d981dx">http://bit.ly/d981dx</a> Und wie wird finanziert?</p>
<p> <span id="more-15695"></span>
<p>Schuldenkrise: Wiwo berichtet über Staaten auf der Kippe und wie teuer die Verschuldungswelle wird <a href="http://bit.ly/dhWW7o">http://bit.ly/dhWW7o</a></p>
<p>Lehman Untersuchungsbericht von Anton Valukas belastet auch Buchprüfer Ernst &amp; Young und Kanzlei Linklaters. <a href="http://bit.ly/dw3Gk3">http://bit.ly/dw3Gk3</a> </p>
<p>Die FAZ über &quot;Goldmine oder Government Sachs&quot;. Eine Zusammenfassung der Imageprobleme der US-Investmentbank Goldman <a href="http://bit.ly/aolAX6">http://bit.ly/aolAX6</a> </p>
<p>Die Briten suchen nach neuen Geschäftsmodellen für ihre Wirtschaft und wollen mehr Konsum von Deutschen <a href="http://bit.ly/9dQiL6">http://bit.ly/9dQiL6</a> </p>
<p>Chef des Logistikunternehmens Dachser warnt vor Transportengpass und beklagt Umgang mit Banken <a href="http://bit.ly/aZUF8F">http://bit.ly/aZUF8F</a></p>
<p>Schwierige Suche nach Nachfolger für Hauptgeschäftsführer des Bankenverband. Prominente Köpfe haben abgelehnt <a href="http://bit.ly/apGikp">http://bit.ly/apGikp</a></p>
<p>Als erster Dax-Konzern fordert MAN auf eine längere Laufzeit der Kurzarbeit. <a href="http://bit.ly/aZXgE0">http://bit.ly/aZXgE0</a> </p>
<p>Fusionswünsche vor der Pleite: Deutsche Bank und viele andere ließen Lehman abblitzen, geht aus Bericht hervor <a href="http://bit.ly/9jWAhI">http://bit.ly/9jWAhI</a></p>
<p>Übernahme: Deutsche Bank trennt sich von &quot;Altlasten&quot; bei Sal. Oppenheim HB: <a href="http://bit.ly/bXNxQH">http://bit.ly/bXNxQH</a> </p>
<p><a href="http://ec.europa.eu/internal_market/payments/emoney/index_de.htm" target="_blank">&#160;</a><a href="http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/docs/2010/crd4/consultation_paper_en.pdf" target="_blank">&#160;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Banking 2.0 im Social Media Club München</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2010/03/15/banking-2-0-im-social-media-club-mnchen/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 16:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastbeitrag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Social Banking]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bin gespannt, ob man hier heute Abend etwas sehen kann. Laut dem Newsletter der Fidor Bank AG soll man hier heute zwischen 18:30 und 19:30 einer Diskussion zum Social Banking mit dem Vorstandssprecher der Fidor Bank AG Matthias Kröner im Livestream lauschen können.  Ob es funktioniert, wird man ab 18:30 sehen. Ziel des Social Media [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin gespannt, ob man hier heute Abend etwas sehen kann. Laut dem Newsletter der Fidor Bank AG soll man hier heute zwischen 18:30 und 19:30 einer Diskussion zum Social Banking mit dem Vorstandssprecher der Fidor Bank AG Matthias Kröner im Livestream lauschen können.  Ob es funktioniert, wird man ab 18:30 sehen. <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/02/social-media-club.html" target="_blank">Ziel des Social Media Clubs</a> ist es, das Thema Social Media für Jedermann zugänglich und verständlich zu machen.</p>
<p>Die Übertragung hat gut funktioniert und ist beendet. Eine Aufzeichnung habe ich bisher nicht finden können. Einen kurzen Bericht <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/03/beim-gestrigen-social-media-club-m%C3%BCnchen-ging-es-um-das-thema-social--banking-redner-des-abends-war-matthias-kr%C3%B6ner-vorst.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+typepad%2FlkIz+%28PR+Blogger%29" target="_blank">gibt es im Blog des PR Bloggers</a>. Eindrücke des Blick Logs von einer ähnlichen Veranstaltung von vor zwei Wochen auf der <a href="http://www.blicklog.com/2010/03/03/pendeln-zwischen-banking-1-0-und-2-0-ein-protokoll-der-webciety-und-cebit/" target="_blank">Webciety der CeBIT s</a>ind hier nachzulesen.</p>
<p>Webseite <a href="http://www.peoplezapping.com/places/smcmuc/" target="_blank">für die Übertragung</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuausrichtung der Banken bleibt im Dunkeln: Sch&#252;sse gegen 2.0-Aufsteiger</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2010/03/15/neuausrichtung-der-banken-bleibt-im-dunkeln-schsse-gegen-2-0-aufsteiger/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 00:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Seit Monaten fragen sich auch banknahe Beobachter sowie Anleger, wie sich Finanzinstitute auf die durch die Finanzkrise gestellten Herausforderungen ausrichten wollen (siehe dazu z.B. Auf der Suche nach neuen Wertschöpfungsstrukturen). Zur Neuausrichtung der ING-DiBa hat das Online Magazin Telepolis in der vergangenen Woche eines interessantes Interview mit dem Vorstandsvorsitzender Ben Tellings veröffentlicht. Die Aussagen Tellings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten fragen sich auch banknahe Beobachter sowie Anleger, wie sich Finanzinstitute auf die durch die Finanzkrise gestellten Herausforderungen ausrichten wollen (siehe dazu z.B. <a href="http://www.die-bank.de/banking/auf-der-suche-nach-neuen-wertschoepfungsstrukturen" target="_blank">Auf der Suche nach neuen Wertschöpfungsstrukturen</a>). Zur Neuausrichtung der ING-DiBa hat das Online Magazin Telepolis in der vergangenen Woche eines interessantes Interview mit dem Vorstandsvorsitzender <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32200/1.html" target="_blank">Ben Tellings veröffentlicht</a>. Die Aussagen Tellings bestätigen die gefühlte Skepsis, dass von einem echten Neuanfang nicht die Rede sein kann:<span id="more-15647"></span></p>
<blockquote><p>“Ankündigungen, transparentere Produkte und bessere Beratung anzubieten, hört man derzeit von vielen Banken. Ob den Worten Taten folgen werden, bleibt abzuwarten. Ich bin da skeptisch. Sollte die Branche keine Konsequenzen ziehen, helfen wohl nur gesetzliche Regelungen.”</p></blockquote>
<p>Auch dem Banking 2.0 erklärt Telling eine deutliche Absage:</p>
<blockquote><p>“Wenn Sie wollen, können Sie bei Facebook Fan der ING-DiBa werden. Ansonsten haben Sie aber Recht, dass wir im Web 2.0 nur sehr zurückhaltend agieren. Zum einen, weil abzuwarten bleibt, was wirklich von Dauer ist. Zum anderen, weil ein Großteil der Kunden in sozialen Netzwerken zwar ihre Freundschaften, nicht aber ihre Finanzen pflegen will. Was wir ganz klar beobachten ist, dass immer mehr Kunden immer mehr Aufträge über das Internet erteilen.”</p></blockquote>
<p>Ohne Not und überraschend schießt Tellings dann aber auf die Institute, die sich einen Neuanfang trauen, wie Smava oder Fidor:</p>
<blockquote><p>“Die Privatkredit-Börsen werden in ihrer Nische sicherlich Erfolg haben, aber eine Randerscheinung bleiben. Denn wer in diesem Markt als Anleger aktiv werden will, muss sich über den spekulativen Charakter des Investments im Klaren sein. Wer bereit ist, über Online-Kreditplattformen 15 Prozent oder noch mehr Jahreszins zu bezahlen, wird nicht selten von seiner Hausbank mangels Kreditwürdigkeit schon eine Ablehnung seines Kreditantrags erhalten haben.”</p></blockquote>
<p>Nun ist heute tatsächlich nicht klar, wie sich die neuen Institute auf Dauer entwickeln werden. Dennoch spricht aus solchen Aussagen große Unkenntnis und eine gehörige Portion Arroganz des Establishments. Lothar Lochmaier, der das Interview führte, holte in <a href="http://lochmaier.wordpress.com/2010/03/11/ing-diba-chef-ben-tellings-facebook-und-co-taugen-nicht-fur-finanzgeschafte-und-zweifelt-an-seriositat-von-peer-to-peer-banking-und-social-lending-smava-und-fidor-widersprechen-vehement/" target="_blank">seinem Blog ergänzende Aussagen</a> von Matthias Kröner, Geschäftsführer der <a href="http://www.fidor.de">Fidor Bank AG</a>, sowie von Alexander Artopé, Geschäftsführer von <a href="http://www.smava.de">Smava</a> ein:</p>
<blockquote><p><strong>Artope:</strong> Klar ist, dass smava gegenwärtig hinsichtlich der Volumina noch nicht mit einer größeren Bank gleichzusetzen ist. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass smava für jeden Kreditnehmer in Deutschland eine Alternative zum klassischen Bankkredit sein wird. Zwei Dinge sprechen dafür: immer mehr Menschen nehmen online einen Kredit auf. Und immer mehr Menschen interessieren sich dafür, mit WEM und WIE sie ihre Geldgeschäfte tätigen. Dabei gewinnen Angebote wie smava oder Fidor, weil sie Selbstbestimmung und Transparenz ermöglichen.</p>
<p>Sind soziale Kreditbörsen (Zinswucher) bzw. Community Banking (spekulative Investments) tatsächlich nur was für Kunden, die woanders wie bei der Hausbank nicht zum Zuge kommen, also letztlich für unseriöse Leute?</p>
<p>Artope: smava wird auf den ersten Blick manchmal mit einer Plattform verwechselt, die nur Kreditnehmern schlechter Bonität ein Angebot bietet. Das ist mitnichten der Fall. Wer ist denn bei smava? Erstens alle Personen mit guter und mittlerer Bonität, die einen einfachen Online-Kredit wollen. Zweitens Kreditnehmer, die bei Banken häufig durch die klassischen Zielgruppenraster fallen. Hier sind insbesondere Selbständige zu nennen. Drittens Leute, die Geldgeschäfte gerne direkt, transparent und selbstbestimmt tätigen. Die Fakten bestätigen dies: im Februar 2010 war der effektive Durchschnittszins bei smava rund 9,1%, d.h. 7,8% nominal (60 Monate Laufzeit).</p>
<p>Oder anders gefragt: Verändert sich auch die Welt des Online- und Mobile Bankings durch Community Banking und Social Lending?</p>
<p>Artope: Ja, mit Sicherheit.Social Lending wird häufig auf Anbieter wie Kiva, smava oder ZOPA bezogen, obwohl diese sehr unterschiedlich sind. Was sind die Gemeinsamkeiten? Transparenz und Selbstbestimmung. Konkret: in beiden Modellen treten Kreditnehmern nicht als Bittsteller auf, sondern sind gleichberechtigte Partner auf Augenhöhe. Ebenso können Anleger selbst transparent entscheiden, wem sie ihr Geld geben und wofür. Was sind die Unterschiede? Kiva ist non-profit, smava und ZOPA sind for-profit. „Sozial“ nennt man for-Profit Modelle wie smava aber auch, weil sie zusätzlich zur finanziellen Rendite eine soziale Rendite bieten. Konkret unterstützt man andere Menschen bei der Umsetzung eines Projektes. Häufig sogar Themen, die einem selbst wichtig sind. Teilweise gibt es dazu noch ein persönliches Dankeschön vom Kreditnehmer. Da dies immer mehr Menschen wichtig ist, wird selbst im for-profit Bereich Social Lending eine immer größere Rolle spielen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Kroener: Es mag ein Teil der Wahrheit sein, dass diese spezifischen Kunden bei einer Bank kein Geld bekommen. Manches mal aus nachvollziehbaren Gründen. Manches Mal aus weniger nachvollziehbaren Gründen – was wiederum eine Diskussion für sich wäre. Es wird der Sache jedoch nicht gerecht, eine derartige Innovation rein auf das Produkt-faktische und die Diskussion der Kreditwürdigkeit zu reduzieren.</p>
<p>Vielmehr steckt auch eine Verhaltensveränderung dahinter. Es gibt Menschen in unserem Land, die einfach nicht mehr mit einer Bank reden wollen, aus vielerlei Gründen. Man braucht hierzu nur einen Blick in die Medien werfen.</p>
<p>Die Aufgabe von Finanzdienstleistern ist es, das Vertrauen der Bürger wieder zurück zu gewinnen. Über welchen Weg dies nun geht, ist ja jedem Konzept selbst überlassen. Manche Konzepte, wie eben SMAVA und FIDOR haben sich für Transparenz und Kundenintegration entschieden.</p>
<p>Abgesehen davon wage ich folgende These aufzustellen: Ich sehe es eigentlich in der Verantwortung eines Finanzdienstleisters, sich Gedanken zu Produkten und Dienstleistungen zu machen, die auch und vor allen Dingen finanzschwächere Kundengruppen ansprechen, Da wäre mal Innovation gefragt -. Statt nur zu sagen: Ist nichts, machen wir nicht, haben wir noch nie gemacht.</p>
<p>Sind soziale Kreditbörsen (Zinswucher) bzw. Community Banking (spekulative Investments) tatsächlich nur was für Kunden, die woanders wie bei der Hausbank nicht zum Zuge kommen, also letztlich für unseriöse Leute?</p>
<p>Kroener: Das ist natürlich eine starke Verkürzung des faktisch Geschehenden und läßt ahnen, wie weit die Banken vom web 2.0 und damit vom Kunden weg sind. Es erinnert mich sehr stark an die Aussagen eines Frankfurer Privatkundenvorstands, als wir 1994 die DAB gegründet haben: „Dafür ist der deutsche Kunde nicht reif“. Ich denke, das sollte man auch den Kunden selbst überlassen. Und dann sollte man uns z.b. die Zeit geben, die Vision, die Idee erst einmal vernünftig umzusetzen und in den Markt zu bringen.</p>
<p>Aus Sicht der FIDOR BANK kann ich sagen, dass gegenwärtig vielleicht 10% von dem sichtbar sind, was wir uns als „finales“ Bild einer FIDOR BANK selbst skizziert haben. Und diese Skizze wird immer größer, denn nun diskutieren unsere User und Kunden mit! Und diese Leute haben Lust darauf, Finanzdienstleistung mitzugestalten. Ob das ein Zeichnen einer schlechten Kreditwürdigkeit ist, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>Rollt jetzt eine neue Innovationswelle auch über die reinen Internet-Dienstleister (Online Banking) hinweg, die keinen Mehrwert in der interaktiven Kundenkommunikation und -betreuung bieten?</p>
<p>Kroener: Nein auf keinen Fall. Ich kann allen Entscheidungsträgern nur empfehlen, unbedingt bei den bisherigen Ansätzen zu bleiben.</p>
<p>Oder anders gefragt: Verändert sich auch die Welt des Online- und Mobile Bankings durch Community Banking und Social Lending?</p>
<p>Kroener: Nun, mir wurde einmal mitgeteilt, dass 2/3 des Internet Contents mittlerweile user created sind -  auf das gesamte Internet bezogen. Im Rahmen der Finanzdienstleistung sind es keine 5%. Was fällt uns daran auf? Nachdem Amazon-Kunden auch Bankkunden sind, nachdem Holiday-Check-User auch Bankkunden sind, nachdem Ebay-Nutzer auch (noch) Bankkunden sind, nachdem Facebook User auch (noch) Bankkunden sind, nachdem wir das alles wissen, was macht uns als Banker so hoffnungsfroh, dass web 2.0 und all seine Konsequenzen die Finanzdienstleistung „verschonen“ wird? Was läßt uns glauben, dass der User, der auf allen anderen Internet-Angeboten und Seiten gewisse (web 2.0) Verhaltensweisen ausübt, diese Verhaltensweisen an der Tür zu seiner Bank ablegt und sich ausgerechnet dort ad infinitum mit einem „gestrigen“ Kommunikationsansatz zufrieden gibt?</p></blockquote>
<p>Die Aussagen Tellings bestätigen im Prinzip das, was der Blick Log bereits zum “schwerfälligen Weg der Banken in das 2.0-Zeitalter” zusammengefasst hatte (<a href="http://www.blicklog.com/2010/03/01/cebit-webciety-der-schwerfllige-weg-der-banken-in-das-2-0-zeitalter-teil-1/">Teil 1</a>, <a href="http://www.blicklog.com/2010/03/02/cebit-webciety-der-schwerfllige-weg-der-banken-in-das-2-0-zeitalter-teil-2/">Teil 2</a>). Darin hatte ich auch ausgeführt, warum die Unbeweglichkeit vieler Institute nicht überraschend ist. Gleichwohl bleiben mir die Worte des für das Privatkundengeschäft zuständige Vorstandsmitglied der Sparkasse Hannover, Axel Dankert, in Erinnerung. Er hatte den anwesenden Vertretern der Sparkassen einen Tipp gebe: “Gehen Sie hier einmal durch die Hallen der CeBIT und lassen sich ein wenig treiben. Bleiben Sie dann dort stehen, wo es voll ist und sich viele junge Leute aufhalten. Schauen Sie, wofür die sich interessieren und überlegen dann, was das für Ihr Geschäft bedeutet.”</p>
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		<title>Lesehinweis: Internationale Finanzm&#228;rkte: Funktionen, Entwicklung, Akteure</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 23:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bei einer Netzsuche entdeckte ich ein interessantes Dokument, dass auch für Nicht-Insider die Finanzmärkte mit ihren Akteuren gut verständlich darstellt. Es stammt vom im Dezember vergangenen Jahres verstorbenen Ökonomen Jörg Huffschmid. Er entmystifiziert in diesem Workshoppapier den “Bundenzauber”, den die Akteure auf den Finanzmärkte und die sie begleitenden Medien gern hinter einer eigenen für Außenstehende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Netzsuche entdeckte ich ein interessantes Dokument, dass auch für Nicht-Insider die Finanzmärkte mit ihren Akteuren gut verständlich darstellt. Es stammt vom im Dezember vergangenen Jahres <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/doku_und_debatte/2130523_Politischer-oekonom-Joerg-Huffschmid-ist-tot.html" target="_blank">verstorbenen Ökonomen Jörg Huffschmid</a>. Er entmystifiziert in diesem Workshoppapier den “Bundenzauber”, den die Akteure auf den Finanzmärkte und die sie begleitenden Medien gern hinter einer eigenen für Außenstehende unverständlichen Sprache verstecken.</p>
<p>In Teil 1 wird der Weg von der Investitionsfinanzierung zum Finanzinvestment skizziert. Im Teil 2 werden wichtige Akteure der Finanzbranche vorgestellt. Ergänzt wird es mit vielen verständlichen Schaubildern, die etwa zeigen wie Private Equity und Hedge Fonds funktionieren. Das Dokument ist trotz seiner politischen Färbung an einigen Stellen (Huffschmitt wurde zu den “linken” Ökonomen gezählt) gut geeignet für einen Einstieg in das “Mysterium” Finanzmarkt.</p>
<h5 style="text-align: center;"><a href="http://www-user.uni-bremen.de/~huffschm/docs2009/Finanzinvestoren_Retter_oder_Raubritter.pdf" target="_blank">Dokument ist als pdf unter diesem Link abrufbar</a></h5>
<p>Auf der Seite <a href="http://www.blicklog.com/finanzmarkte/finanzmarkte-und-instrumente-2/" target="_blank">Finanzmärkte und –instrumente</a> finden Interessierte außerdem zahllose kommentierte Links zu Artikeln über die Aktivitäten auf den Finanzmärkten.</p>
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		<title>Blicke in die Wirtschaft am 2010-03-14</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 20:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>NZZ findet: Facebook verliert seine Unschuld, weil immer mehr Werbung das soziale Netzwerk &#34;unterwandert&#34; http://bit.ly/bhYbEa</p>
<p>Bald 10&#8242;000 Selbstanzeigen in Deutschland wegen Steuerhinterziehung – Höchste Zahl in Baden-Württemberg, meldet NZZ http://bit.ly/cYwYIt </p>
<p>KfW lobt &#34;Hilfreiche Stützen für klamme Mittelständler&#34; ignoriert aber die Probleme in der Praxis http://bit.ly/avfThk </p>
<p>Finanzkrise in Griechenland : Ökonomen warnen vor Stabilitätshilfe in der FAZ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NZZ findet: Facebook verliert seine Unschuld, weil immer mehr Werbung das soziale Netzwerk &quot;unterwandert&quot; <a href="http://bit.ly/bhYbEa">http://bit.ly/bhYbEa</a></p>
<p>Bald 10&#8242;000 Selbstanzeigen in Deutschland wegen Steuerhinterziehung – Höchste Zahl in Baden-Württemberg, meldet NZZ <a href="http://bit.ly/cYwYIt">http://bit.ly/cYwYIt</a> </p>
<p>KfW lobt &quot;Hilfreiche Stützen für klamme Mittelständler&quot; ignoriert aber die Probleme in der Praxis <a href="http://bit.ly/avfThk">http://bit.ly/avfThk</a> </p>
<p>Finanzkrise in Griechenland : Ökonomen warnen vor Stabilitätshilfe in der FAZ <a href="http://bit.ly/ddxTpS">http://bit.ly/ddxTpS</a></p>
<p>Spekulanten: Gehasst oder Benötigt. FAZ mit einer umfangreicheren Betrachtung <a href="http://bit.ly/cd0IZo">http://bit.ly/cd0IZo</a></p>
<p>Versicherungsvermittler: Neue Pflichten verlängern Kundengespräche nur wenig <a href="http://bit.ly/aaAP3V">http://bit.ly/aaAP3V</a> </p>
<p>Von der Citi- zur Targobank. Die FTD fragt sich, ob der Imagewechsel gelingen kann <a href="http://bit.ly/8ZZ99i">http://bit.ly/8ZZ99i</a> </p>
<p> <a href="http://bit.ly/d687yd">
<p>Kreditklemme: Neuer Mediator soll vermitteln <a href="http://bit.ly/d687yd">http://bit.ly/d687yd</a></p>
<p> </a></p>
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		<title>Schutz von Daten und Privatsphäre interessiert nur noch Generation 40+</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2010/03/14/schutz-von-daten-und-privatsphare-interessiert-nur-noch-generation-40/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 23:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blickrand]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Privatheit]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Das Netz macht Vielen Angst (Foto: flickr/Marcos Dornbusch Lobo )</p>
<p>In den letzten Wochen und Monaten gab es unzählige Veröffentlichungen zu den “Gefahren des Netzes” für die Privatsphäre. Es wurde und wird gewarnt vor den sozialen Netzwerke als “unerschöpfliche Quelle persönlicher Daten”. Verbunden wird dies mit den Empfehlungen zum Umgang mit privaten Informationen. Klassiker sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 276px"><a title="Hungry spider von Marcos Dornbusch Lobo bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lobomarcos/3306731563/"><img style="display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3418/3306731563_97f1016a35.jpg" alt="Hungry spider" width="266" height="353" align="left" /></a><p class="wp-caption-text">Das Netz macht Vielen Angst (Foto: flickr/Marcos Dornbusch Lobo )</p></div>
<p>In den letzten Wochen und Monaten gab es unzählige Veröffentlichungen zu den “Gefahren des Netzes” für die Privatsphäre. Es wurde und wird gewarnt vor den sozialen Netzwerke als “unerschöpfliche Quelle persönlicher Daten”. Verbunden wird dies mit den Empfehlungen zum Umgang mit privaten Informationen. Klassiker sind stets die Partyfotos, die einem ein Personalchef beim Einstellungsgespräch vorhält und die angeblich zur Ablehnung der Einstellung führen.</p>
<p>Ich halte dieses Beispiel für eine der größten Legenden im Netz. Die Generation 40+, die nämlich vorwiegend vor diesen Gefahren warnt, hat offenbar gar nicht verstanden, was sich derzeit im Netz abspielt und vor allem, wie junge Leute damit umgehen.</p>
<p>Mir sagte kürzlich ein Jugendlicher, den ich nach dieser Thematik fragte: “Warum soll ich die privaten Partyfotos im Netz verstecken? Wenn ich deswegen keinen Job bekomme, dann ist das Unternehmen auch nicht richtig für mich. Auch der Personalchef feiert und bohrt in der Nase.” Ähnlich skizziert <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/498704" target="_blank">jetzt.de</a> die Jugendlichen:</p>
<blockquote><p>“Es ist uns egal. Und es ist uns auch egal, dass es ein Problem sein könnte. Wir lassen uns auf <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/497746">Partys fotografieren</a> und freuen uns sogar, dass die Bilder sich anschließend im Netz wieder finden, wir dokumentieren unser Leben online, singen peinliche Lieder in YouTube-Clips oder bloggen persönliche Details in <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/462482/2/1">Statuszeilen</a> und finden nichts dabei. Vielleicht ahnen wir, dass das nicht der beste aller Wege ist mit der so genannten <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/liste/l/12271">Privatsphäre</a> umzugehen, aber es ist uns dann doch egal.”</p></blockquote>
<p>Während der Autor diese Aussagen freilich für überspitzt hält, halte ich sie für tendenziell realistisch. Es wird daher Zeit, diesen Kulturwandel nicht einfach nur skeptisch gegenüber zu stehen, sondern sich aktiver mit ihm auseinander zu setzen. Natürlich sollen deswegen nich alle Bedenken weggewischt werden, dennoch tut die ältere Generation gut daran, zu akzeptieren, dass ihr Nachwuchs ganz anders mit Privatheit umgeht. Ich vermute daher, dass der Facebook-Gründer Marc Zuckerberg Recht hat, wenn er die Ära der Privatsphäre für beendet erklärt. &#8220;Die Leute finden es normal, nicht nur mehr Informationen unterschiedlicher Art zu teilen, sondern auch offener und mit mehr Leuten&#8221;, <a href="http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:agenda-nackt-im-netz/50078028.html" target="_blank">zitiert ihn die FTD</a>. &#8220;Diese soziale Norm ist etwas, das sich mit der Zeit verändert hat.&#8221;</p>
<p>Die Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger sagte vor einigen Tagen: <a href="http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~E0B6B4B962F294088BE862890061C3D08~ATpl~Ecommon~Scontent.html">„Google macht mich misstrauisch“</a>. Mich auch, dennoch stört dies offenbar immer weniger Menschen. Und woher soll denn die Gefahr von “Street View” tatsächlich kommen? Verweigert jemand die Zusammenarbeit mit mir, nur weil er auf Street View sieht, dass mein Rasen nicht gemäht war? Wohl kaum.</p>
<p><span id="more-15333"></span></p>
<p>Die Generation 40+ wird sich noch gut an die Diskussion um die Volkszählung in den 80er Jahren erinnern. Damals fällte das Bundesverfassungsgericht ein wegweisendes Urteil (<a href="http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv065001.html" target="_blank">Urteilstext hier</a>) und definiert das “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung" target="_blank">Recht auf informationelle Selbstbestimmung</a>“. Die junge Generation definiert die informationelle Selbstbestimmung anders als die älteren Semester und lässt deutlich mehr persönliche Informationen auf SchülerVZ, Facebook und Co, als die damalige Volkszählen zu erheben wagte. Sie wundern sich viel eher, wenn jemand keine oder nur ganz wenig Informationen im Netz von sich veröffentlicht. Das macht sie misstrauisch.</p>
<p>Dies gilt übrigens nicht nur für Personen, sondern auch für Unternehmen. Firmen mit unzureichender Webpräsenz, die außerdem jeden öffentlichen Dialog mit ihren Kunden verweigern, werden es in den nächsten Jahren immer schwerer haben. Die Schlagworte vom “Schweigen ist Gold” oder “Wissen teilt man nicht” werden irgendwann nicht mehr verstanden werden.</p>
<p>Natürlich ist es erschreckend, was “<a href="http://www.heise.de/meldung/Was-Facebook-ueber-Nicht-Mitglieder-weiss-921350.html">Facebook über Nicht-Mitglieder weiß</a>”. Man muss diese Entwicklung nicht gut finden oder fördern, aufhalten lässt sie sich aber dennoch nicht. Steve Lohn forderte in der New York Times das <a href="http://www.nytimes.com/2010/02/28/technology/internet/28unbox.html?ref=business" target="_blank">Redrawing der Route zur Online Privatsphäre</a> über neue Regelungen und Tools. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Weg richtig ist. Wir müssen zunächst einmal verstehen lernen, was hier genau passiert.</p>
<p>So sollten wir mehr darüber lernen, wie wir mit Informationen im Netz über Personen und Institutionen umzugehen haben. Wie sind private Informationen, wenn ich sie für relevant halte, überhaupt zu deuten? Lehne ich einen Bewerber, der gute Noten vorweist und einen Top-Eindruck hinterlässt, nur ab, weil er sich vor fünf Jahren auf der Abifeier mit seinen Kumpels in “Lloret De Mar” unvorteilhaft hat fotografieren lassen? Das wäre ein fataler Fehler. Mich persönlich machen eher Menschen misstrauisch, die mir ein viel zu glattes und perfektes Profil präsentieren. Auffällig ist das etwa bei Xing, wo ja viele Mitglieder ihre Profile anderen Mitgliedern öffnen. Es gibt wohl keinen Webseite, wo mehr “Missbrauch” mit persönlichen, sprich angepassten und manipulierten Lebensläufen getrieben wird, als in diesem Businessnetzwerk.</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~E0B6B4B962F294088BE862890061C3D08~ATpl~Ecommon~Scontent.html"></a></h3>
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		<title>So lassen wir uns gern t&#228;uschen</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 23:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastbeitrag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blickrand]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Filmindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nichts ist, wie es scheint. In der Wirtschaft merken die meisten Beobachter dies erst seit Implosion der Finanzmärkte. Wenn wir ins Kino gehen, wissen wir, dass die Bilder meist gut gemachte Illusionen sind. Wie real diese Illusionen wirken und wie gut getäuscht wird, macht das folgende Video deutlich. </p>
<p> 
<p>Gefunden auf Jungelcamp</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts ist, wie es scheint. In der Wirtschaft merken die meisten Beobachter dies erst seit Implosion der Finanzmärkte. Wenn wir ins Kino gehen, wissen wir, dass die Bilder meist gut gemachte Illusionen sind. Wie real diese Illusionen wirken und wie gut getäuscht wird, macht das folgende Video deutlich. </p>
<p> <object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/clnozSXyF4k&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/clnozSXyF4k&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object>
<p>Gefunden auf J<a title="http://www.jungelcamp.de/" href="http://www.jungelcamp.de/bildmomente/thats-tv/" target="_blank">ungelcamp</a></p>
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		<title>Blicke in die Wirtschaft am 2010-03-13</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 22:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delsn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Wiwo titelt &#34;Viele Medikamente sind völlig überteuert&#34; http://bit.ly/9duf0c </p>
<p>Nach Webers Abgang: Ansgar Tietmeyer soll Bankenverband führen http://bit.ly/9eL9DA </p>
<p>Totgesagte leben fröhlich: Zertifikate haben die Krise besser überstanden als gedacht, weiss die ZEIT http://bit.ly/aRIyxi </p>
<p>Seit die Steuersünder CDs mit Namen kursieren, berichten Anwälte von massenhaften Selbstanzeigen, darunter viele Erben http://bit.ly/aRIyxi </p>
<p>Tee oder Kaffee? Die FTD über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wiwo titelt &quot;Viele Medikamente sind völlig überteuert&quot; <a href="http://bit.ly/9duf0c">http://bit.ly/9duf0c</a> </p>
<p>Nach Webers Abgang: Ansgar Tietmeyer soll Bankenverband führen <a href="http://bit.ly/9eL9DA">http://bit.ly/9eL9DA</a> </p>
<p>Totgesagte leben fröhlich: Zertifikate haben die Krise besser überstanden als gedacht, weiss die ZEIT <a href="http://bit.ly/aRIyxi">http://bit.ly/aRIyxi</a> </p>
<p>Seit die Steuersünder CDs mit Namen kursieren, berichten Anwälte von massenhaften Selbstanzeigen, darunter viele Erben <a href="http://bit.ly/aRIyxi">http://bit.ly/aRIyxi</a> </p>
<p>Tee oder Kaffee? Die FTD über den Kampf zweier skurriler Bürgerbewegungen um die Gesundheitsreform in den USA <a href="http://bit.ly/9Xf5bU">http://bit.ly/9Xf5bU</a> </p>
<p>EU-Notfallplan für Griechenland wird durch Medien gereicht <a href="http://bit.ly/dA2Ptz">http://bit.ly/dA2Ptz</a> </p>
<p><a href="http://www.zerohedge.com/article/lehmans-repo-105-counterparties-barclays-mizuho-ubs-deustche-bank-and-kbc-may-have-attempted" target="_blank">Gegenpartei von Lehman&#8217;s Repo 105 u.a. UBS, Deutsche Bank May Have Attempted To &quot;Squeeze&quot; The Bank meint Zero Hedge</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der iFlat oder warum digitales Kabel-TV und der Pay-TV-Sender Sky Auslaufmodelle sind</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2010/03/13/der-iflat-oder-warum-digitales-kabel-tv-und-der-pay-tv-sender-sky-auslaufmodelle-sind/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 00:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Kabel]]></category>
		<category><![CDATA[iFlat]]></category>
		<category><![CDATA[Sky]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p> Der Pay-TV-Sender Sky hat gerade Zahlen veröffentlicht, die nur zur Überraschung des Managements schlechter als erwartet ausfielen. Warum sich Sky mit Neupositionierung in die Hölle katapultiert hat, war zuletzt im November Thema in diesem Blog.</p>
<p>Bei einer Sache war ich mir vor einigen Monaten noch nicht sicher. Ich zweifelte an einem Kommentar der FTD, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://blog.handelsblatt.com/mediawatcher/2010/01/11/sky-steht-mit-dem-rucken-zur-wand/" target="_blank"></a></h4>
<p><a href="http://www.blicklog.com/wp-content/uploads/2009/04/SkyDive_C80A/image.png"><img style="display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width: 0px;" title="image" src="http://www.blicklog.com/wp-content/uploads/2009/04/SkyDive_C80A/image_thumb.png" border="0" alt="image" width="384" height="314" align="left" /></a> Der Pay-TV-Sender <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/hohe-verluste-sky-kommt-nicht-aus-der-defensive;2536082" target="_blank">Sky hat gerade </a>Zahlen veröffentlicht, die nur zur Überraschung des Managements schlechter als erwartet ausfielen. Warum sich Sky mit <a href="http://www.blicklog.com/2009/12/08/sky-hat-sich-mit-neupositionierung-in-die-hlle-katapultiert/" target="_blank">Neupositionierung in die Hölle katapultiert hat</a>, war zuletzt im November Thema in diesem Blog.</p>
<p>Bei einer Sache war ich mir vor einigen Monaten noch nicht sicher. Ich zweifelte an einem Kommentar der FTD, die <a name="lid_50045813_lpos_2000000000499-R-COL-headline-415425591" href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:sky-pay-tv-hat-keine-chance-in-deutschland/50045813.html">Pay-TV in Deutschland keine Chance </a>gibt. Mittlere bin ich mir sicher: Pay-TV hat eine Chance, jedoch nicht mehr über das digitale Kabel und Satellit.</p>
<p>Schaut man sich an, wie immer mehr Menschen TV schauen, dann kann man nur zum dem Schluss kommen, dass dem TV über das Internet die Zukunft gehört. Bei dieser Binsenweisheit spielt es keine Rolle, ob es als IP-TV, Web-TV oder wie auch immer konsumiert wird. Der Grund ist simple, es ist mittlerweile einfacher und bequemer als das digitale TV.</p>
<p>Angebote wie <a href="http://zattoo.com/" target="_blank">Zattoo</a> oder <a href="http://www.livestation.com/" target="_blank">Livestation</a> geben bereits jetzt vor, wie es gehen könnte. Die <a href="http://www.handelsblatt.com/internet-tv-im-netz-auf-quotenjagd;2536428" target="_blank">deutschen TV–Sender feiern schon den Durchbruch</a> ihrer Videoplattformen im Internet. Man braucht sich nicht um zusätzliche Hardware zu kümmern (Digital-Receiver, HD-Receiver, Festplattenspieler etc.), die das Wohnzimmer vollstopfen. Und der nächste logische Schritt hat bereits begonnen. TV-Geräte werden mit einer <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/ratgeber/index.jsp?rubrik=3616&amp;key=standard_document_37926200" target="_blank">Internet-Schnittstelle</a> ausgestattet. Über DSL und WLAN lässt sich jedes TV-Gerät erreichen. Mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11n">IEEE 802.11n</a><em> </em>wird HD kein Problem mehr sein. Klar, noch kranken die internetfähigen TV-Geräte an Kinderkrankheiten. Dies wird sich aber schnell ändern. Wer soll mich also daran hindern, das digitale Kabel von Unitymedia durch Zatoo und einen internetfähigen Fernseher zu ersetzen.</p>
<p><span id="more-15294"></span></p>
<p>Gebremst wird der Prozess derzeit nur noch durch <a href="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_750982.html" target="_blank">umständliches Handling</a> und vor allem durch die Zuschauer bevormundende Rechtekämpf, die den Kundennutzen zum Teil erheblich einschränken. So fehlen etwa Zatoo in Deutschland noch die meisten privaten Kanäle und natürlich die Pay-TV-Sender. Private Sender streiten sich mit öffentlich rechtlichen Anstalten über die Archive. Dieser Streit ist lächerlich, zumal die privaten Sender Aggregatoren wie Zattoo gar nicht nutzen. Daneben schränkt das digitale Rechtemanagement die Aufzeichnungsmöglichkeiten von HD-Programmen ein.</p>
<p>Dabei zeigen Zattoo und Livestation, wie die Pay-TV-Welt morgen aussehen kann. In einer Oberfläche ist die gesamte Kanalauswahl übersichtlich vereint. Für Premium-Kanäle oder Premium-Qualität zahlt man extra. Aufzeichnungsmöglichkeiten und Archive, die das Konsumerlebnis rund machen würden, fehlen freilich noch.</p>
<p>Wie könnte die nähere Zukunft aussehen? Vermutlich wird in spätestens zwei Jahren Apple seinen<strong> iFlat</strong>-TV auf den Markt bringen und wie beim iPhone, iPod und iPad den Markt mit einer neuen Geräteklasse aufrollen. Anlog zu iTunes und ibook wird man über <strong>iChannel</strong> bequem seine TV-Kanäle buchen und dann munter durch Programme und Archive zappen können.</p>
<p>Die Dinosaurier des Digital-TV, wie Unitymedia, Kabel Deutschland, SES und Sky werden aussterben, wenn sie nicht zügig ihre Strategie ändern. Allein Sky hat von dieser Gruppe eine etwas bessere Chance, wenn der Sender seine Rechte geschickter vermarkten würden. Erstaunlich ist aber, dass die Rechteinhaber ausgerechnet das Feld der Premium-Inhalte via Internet nicht bedienen. Sky bietet zwar die Bundesliga über Web-TV an. Bei Preisen zwischen 10€ (dafür muss man schon Sky-Kunde sein) und 19€ als Nichtkunde brauche ich aber nicht auf die nächste Bilanz-PK von Sky zu warten, um zu wissen, dass <a href="http://blog.handelsblatt.com/mediawatcher/2010/01/11/sky-steht-mit-dem-rucken-zur-wand/" target="_blank">dieser Sender der größte Flopp</a> eines Rupert Murdoch werden wird.</p>
<p>Aber weitere Premium-Sport-Übertragungen sind Mangelware. Internationale Fußballligen, für die es ganz sicher einen markt gibt, sind legal in Deutschland über das Web nicht zu empfangen. Einzige Ausnahme ist hier <a href="http://www.laola1.tv/" target="_blank">Laola.tv</a> zu sein. Der Sender bietet immerhin live und kostenfrei Spiele der spanischen Primera Division.</p>
<p>Will man dagegen Fußball aus England, Italien oder Frankreich sehen, schaut der Fan in die Röhre. Da aber offensichtlich hoher Bedarf nach solchen Angebote besteht, breiten sich immer mehr illegale Streamingportale aus. Sucht man etwa bei Google nach “internet stream premier league fußball”, findet man kein einziges seriöses Angebot. Das ist erschreckend.</p>
<p>SKY Deutschland und die anderen digitalen Kabelanbieter hoffen auf den Durchbruch von HD-TV. Ich glaube, da wird man noch lange warten. HD wird sicher irgendwann kommen, aber nicht über die traditionellen Plattformen Kabel und Satellit. Wer ist denn bereit, jedes TV-Gerät im Haushalt mit zusätzlicher Hardware auszustatten. Angesichts der immer stärker werdenden Konkurrenz aus dem Netz, ist nicht damit zu rechnen, dass die Masse der Zuschauer auch noch zusätzlich dafür zahlen.</p>
<p>Der Tod des digitalen Kabel und des Satelliten-Empfangs wird schleichend kommen, aber er kommt. Spätestens mit dem Tod von Oma Stopka wird der den Haushalt auflösende Enkel fragen, was denn dieser Kasten neben dem TV-Gerät mit den vielen Kabeln eigentlich macht. Er wird keine Antwort erhalten und das Gerät dem Sperrmüll übergeben.</p>
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