Banken- und Finanzmarktkrise ab 2010

Mit dem Ende der großen Finanzmarktkrise 2007 -2010 hat sich das Finanzsystem noch lange nicht stabilisiert. Weiter geraten laufend große Kreditinstitute, andere Marktteilnehmer und die Finanzmärkte selbst in Turbulenzen. Auf dieser Seite stellt der Blick Log laufend aktuelle Links auf verschiedene Beiträge zur Bankenkrise bereit. Beiträge zur Bankenkrise bis 2009 sind hier zusammen gestellt, und zur Übersichtsseite über die Finanzkrise geht es hier.

HB: Milliardenrückzahlungen . Moodys warnt vor Ende der Staatsgarantien (25.03.14): Die Landesbanken müssen bis Ende 2015 ihre Schulden zurück zahlen, weil Staatsgarantien auslaufen. Nach Einschätzung der Ratingagentur Moody’s könnte das für die HSH Nordbank und die NordLB ein wahrer Kraftakt werden.

Manager Magazin: Drohender Crash – Die Spielsüchtigen – Geldhäuser zocken wieder (10.03.14): Die Krise ist vergessen, die Geldhäuser zocken wie eh und je. Schon geht die Angst vor einem neuen Crash an den Finanzmärkten um.

HB: „Keine Tabus“ – Österreich schließt Pleite von Alpe Adria nicht aus (09.02.14): Seit Monaten ringt die österreichische Regierung um ein Modell zur Abwicklung der Hypo Alpe Adria. Eine Pleite schließt Finanzminister Spindelegger nun nicht mehr aus. Befürworter sagen: Das sei die billigste Variante.

WSJ: Den Banken sitzt das Geld wieder lockerer (09.01.14)

Dail Finance:  The Big Banks Should Thank Big Ben This Week (31.01.14): This past week was a relatively smooth one for banks and other financials dependent on the moves of the Federal Reserve. The central bank’s Federal Open Market Committee held its monthly meeting –its last with Ben Bernanke as Chairman — and it produced little that shocked or stunned the financial world.

NYT-Dealbook: Banker Says Letting Banks Fail Is Essential to Rebuilding Public Trust (24.1.14): “Too big to fail” is no longer needed in some parts of the world in the wake of banking reforms, said Urs Rohner, the chairman of the Swiss bank Credit Suisse. But, he said, “people have to be convinced there may be banks that fail.”

NYT-Dealbook: Sufficient Financing to Aid Troubled Banks, European Officials Say (25.1.14): If ailing banks were not able to raise capital from investors, they would draw it from their own governments, and as a last resort, from the European bailout fund, Jeroen Dijsselbloem, the president of the Eurogroup of euro zone finance ministers, said at a panel discussion at the World Economic Forum

WSJ:Verlust der Deutschen Bank wird in Europa Schule machen (20.1.14): Der überraschende Milliardenverlust der Deutschen Bank im vierten Quartal ist möglicherweise nur der Beginn einer neuen Aufräumwelle unter Europas Banken. Viele Institute dürften sich auf diese Weise auf die anstehenden Bilanzprüfungen und Stresstest vorbereiten.

WSJ: Risky Bank Debt in Demand (16.01.14): Many Investors Think European Banks Are in Good Shape Ahead of Health Checks

HB: Staatsanleihen – EZB nimmt Banken eine Sorge (15.1.14): Ein Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) könnte die Bankenwelt durchrütteln – wenn auch Staatsanleihen dabei als ausfallgefährdet eingestuft würden. Doch in diesem Punkt deutet EZB-Präsident Draghi Milde an.

FAZ: Die Bankbilanz als Krisenindikator (8.1.14): Ökonomen suchen seit langem zuverlässige Frühindikatoren für schwere Finanzkrisen. Ein genauer Blick auf die Passivseite der Bankbilanz hilft, wenn nicht in allen, so doch in vielen Fällen.

2013

HB: Bankenrettung: ESM-Tochter soll außerhalb der Euro-Zone agieren (30.10.13): Die EU plant, die Bankenrettung in eine Tochtergesellschaft des ESM auszugliedern. Staaten außerhalb der Währungsunion dürften sich an dieser finanziell beteiligen – und im Gegenzug Hilfe im Bankensektor erwarten.

Telepolis: 166 Milliarden Euro allein für irische Bankenrettung (29.12.13): Banken und ihre Gläubiger können sich freuen, denn das Geld für die “Irland-Rettung” floss in ihre Taschen Was von der “Rettung” Irlands zu halten ist, hat Telepolis schon mehrfach ausgeführt. Aufgezeigt wurde, dass der

Blick Log: Überblick über Staatshilfen der EU zeigt Rückgang der Beihilfen für Banken (23.12.13): Am Freitag erschien auf der EU-Webseite die Pressemeldung der EU-Kommission die bereits erwartete Übersicht über die staatlichen Beihilfen für Banken. Die Veröffentlichung erfolgt offensichtlich so spät, dass ich zumindest bis Sonntag Abend darüber keine einzige Meldung gefunden habe.

Standard: Big Banks Have Big Problems (12.10.13): The debate on very large financial institutions has reached an important moment. At the instigation of Senators Sherrod Brown, Democrat of Ohio, and David Vitter, Republican of Louisiana, the Government Accountability Office is assessing the extent to which big banks and others receive advantages because they have implicit backing from the government.

FAZ: Schuldenkrise Die Suche nach Europas „Zombiebanken“ beginnt (11.10.13): Bald durchforstet die Europäische Zentralbank die Bilanzen von 130 Großbanken nach faulen Krediten und wertlosen Posten. Heikle Fragen sind noch offen: Was, wenn sie fündig wird?

NYT-Economix: The Big-Bank Subsidy (10.10.13):

FuW: Voodoo in den Bankbilanzen (13.9.13):

Spon: Gefahr durch Banken: Die Bombe tickt (13.9.13): Die Euro-Finanzminister sind in Vilnius zusammengekommen, um über die Rettung maroder Banken zu diskutieren. Trotz groß angekündigter Reformen sind die wichtigsten Krisenursachen noch immer nicht beseitigt. Der Finanzsektor bleibt auch fünf Jahre nach der Lehman-Pleite eine Gefahr für die Gesellschaft.

Big Picture: Top Economists, Financial Experts and Bankers Say Giant Banks Are Hurting Economy (12.9.13):

FuW: Die verpasste Chance (12.9.13): Fünf Jahre nach der Beinahe-Kernschmelze im Bankensystem lautet die bittere Erkenntnis: Die Finanzwelt ist nicht sicherer als zuvor. Was ist schiefgelaufen?

HB:  Pleiterisiko Notenbanker warnen vor zweitem Fall Lehman (6.9.13):  Führende deutsche Notenbanker haben davor gewarnt, dass sich ein Fall wie der Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers wiederholen könnte. Turbulenzen seien kaum zu vermeiden.

Welt: Warum die Bad Banks unverzichtbar sind (15.8.13)

HB:  LandesbankenWeitere WestLB-Altlasten abgeräumt (15.8.13):  Ein kleiner Halbjahresgewinn ist ein positives Signal für die Bad Bank der ehemaligen WestLB. In 15 Jahren sollen die Altlasten beseitigt sein. Doch schon heute zeigt der Abbau seine Folgen.

WSJ:  Das Zypern-Experiment und seine unbeabsichtigten Folgen (26.7.13):  Der harte Sparkurs und die Beteiligung von Bankeinlegern und Gläubigern an der Rettung Zyperns haben unerwartet tiefe Löcher in die Wirtschaft des Landes gerissen. Und durch den Bail-In sind möglicherweise russische Oligarchen zu Anteilseignern der größten Bank Zyperns mutiert.

Finanz- und Wirtschaft: Die verrückte Welt der Eigenkapitalquoten (5.7.13): Nach dem Regulierungsstandard Basel II dürfen Banken ihr Kreditrisiko mit eigenen Modellen abschätzen. Die Differenzen sind gewaltig.

Finanz- und Wirtschaft: Banken zahlen ihre Rettung selbst (5.7.13): Die EU-Abwicklungsdirektive bringt den Banken Gewinneinbussen. Änderungen sind auch in der Finanzierung nötig.

Blick Log: Steuerzahler als Muppet: Erstaunliches Storytelling zu “verminderter” Haftung für marode (1.7.13):

DWN:  Deutsche Steuerzahler müssen nun auch Altlasten der Banken bezahlen (22.6.13): Die europäischen Steuerzahler werden über den ESM nun überraschender Weise auch zur Bezahlung der Altschulden von europäischen Banken herangezogen. Das war nie vorgesehen. Doch weil der Bundestag zweifach für seine Entmachtung bei der Verwendung von deutschen Steuergeldern gestimmt hat, haben die Euro-Retter nun freie Bahn. Sie nutzen die Gunst der Stunde.

Welt: Bankenunion – Europa zofft sich, doch die Zeit drängt mehr denn je (20.6.13): Auf dem Treffen der Finanzminister droht der Kompromiss zur Bankenrettung zu scheitern. Dabei ist Eile geboten: Die faulen Kredite, unter denen Banken leiden, erreichen neue Rekordstände.

WSJ: Royal Bank of Scotland droht die Zerschlagung(20.6.13): Großbritannien ist zunehmend frustriert, dass die größtenteils verstaatlichte Royal Bank of Scotland die Finanzkrise nicht abzuschütteln vermag. Jetzt erwägt Schatzkanzler George Osborne die Radikalkur: Die Aufspaltung der RBS in einen gesunden Teil und eine Schrottsparte.

FT: Financial system ‘waiting for next crisis’ (2.6.13): Almost a year after the publication of his groundbreaking review of the UK’s equity markets, the London School of Economics professor will say in a keynote speech this week that the world is “waiting for the next crisis”.

WSJ: Europas Banken plündern EZB-Reserven (27.5.13): Die größten Banken Europas haben jahrelang Kapital bei den Zentralbanken angehäuft. Jetzt nehmen sie auf der Suche nach Rendite wieder Geld in die Hand.

HB:  Abwicklung von HRE und WestLBDie flüchtige Rückkehr der „Bad Banks“ (23.04.13): Bei ihnen lagern faule Wertpapiere in Milliardenhöhe. Dennoch erzielen die „Bad Banks“ von Hypo Real Estate und WestLB einen Gewinn. Die gute Marktlage macht es möglich. Doch erneute Erfolgsmeldungen erscheinen ungewiss.

WSJ: Die Bösen, die Ahnungslosen und die Gerissenen (13.4.13): Vor fünf Jahren brach die Bankenkrise aus, inzwischen stecken wir in einer Eurokrise, und ein Ende ist nicht in Sicht. Die eine ist von der anderen nicht zu trennen, auch wenn inzwischen alle mit dem Finger auf die Schuldensünder aus Südeuropa zeigen. Eine Zwischenbilanz.

Wirtschaftsdienst: Das europäische Finanzsystem nach dem Zypernprogramm (4/2013):  Die Krise der Europäischen Währungsunion ist durch den Konflikt um das Hilfsprogramm für Zypern im März 2013 erneut aufgeflammt. Nach einem gescheiterten Anlauf haben die Finanzminister der Euroländer nunmehr eine ordnungspolitisch vertretbare Lösung gefunden. Ihre Vorgehensweise hat jedoch zu einer großen Verunsicherung auf dem europäischen Finanzmarkt geführt. Der Autor vertritt die Auffassung, dass Erwartungssicherheit nur durch eine rasche Vollendung des Projekts einer Europäischen Bankenunion wieder hergestellt werden kann.

FAZ: Nach Zypern-Krise Märkte bewerten Bankrisiken neu (27.3.13): Der Fall Zypern zeigt, dass Gläubiger im Notfall mit Abschreibung auf ihre Einlagen rechnen müssen. Risikoprämien ziehen an.

WSJ: Wie sich Zyperns Banken in den Ruin spekulierten (28.3.13): “Banken des Landes. Mit blinder Gier bauten die Laiki Bank und die Bank of Cyprus ihr Geschäft in Griechenland aus, als alle anderen bereits das Weite suchten. Und Europas Aufseher bestärkten sie dabei. Protokoll eines kollektiven Versagens.”

Spon: Kapitallücke von 25 Milliarden Pfund: Britische Banken leiden unter Euro-Krise (27.3.13): Großbritanniens Banken müssen ordentlich Kapital nachlegen: Bis zum Jahresende sollen Barclays und Co. ihre Puffer um 25 Milliarden Pfund aufstocken, um sich gegen die Rezession in der Euro-Zone abzusichern. Einen Teil der Kapitallücke haben sich die Banken aber auch selbst zuzuschreiben.

HB: Zypern-Krise – Warum Laiki nicht Lehman ist (25.3.13): Als die USA die Pleite von Lehman Brothers beschlossen, geriet das globale Finanzsystem in eine Schockstarre. Mit dem Ende der zyprischen Laiki Bank soll das nicht passieren. Handelsblatt Online analysiert die Risiken.

HB: Neue Stresstests – IWF sorgt sich erneut um Europas Banken (16.3.13): Der Internationale Währungsfonds (IWF) befürchtet neuerliche Probleme am EU-Bankenmarkt. Immobilienmarktblasen und Reformmüdigkeit in einigen Ländern könnten zur Gefahr werden, warnt die mächtige Finanzorganisation.

HB:  Ex-BayernLB-Tochter – EU droht Hypo Alpe Adria mit Abwicklung (9.3.13):  Ins Schlingern geratene Banken lehrt die Europäische Union das Fürchten: Die EU-Wettbewerbshüter können eine Schließung durchdrücken. Davon scheint nun die Hypo Alpe Adria bedroht, die der BayernLB Geld schuldet.

NYT-Dealbook:  Banks Pass Fed’s Tests; Critics Say It Was Easy (7.3.13): The results of so-called stress tests on Thursday indicate that most banks would survive a severe recession and a crash in the markets, paving the way for banks to increase their dividends and buy back shares.

NYT-DB:  Honey, We Barely Shrunk the Financial System (6.3.13): After an unsustainable boom, some shrinkage in the global financial sector was inevitable, and desirable, the author writes. Besides, excluding the euro zone, cross-border capital flows are still reasonably healthy.

HB:  Bad Bank Zentralbankchef will RBS aufspalten (6.3.13): Der scheidende Chef der Bank of England, Mervyn King, hat eine Aufspaltung der RBS ins Gespräch gebracht. Die Gründung einer Bad Bank sei denkbar. So könne das Institut wieder für private Investoren interessant werden.

WSJ: Europas Banken hinken beim Aufräumen hinterher (17.2.13): Die US-Banken haben in der Krise hart eingesteckt. Zwar kämpfen sie noch mit den Sünden der Vergangenheit, doch es geht unverkennbar nach oben. Europas Geldhäuser tun sich viel schwerer damit, die Altlasten aufzuräumen.

HB: Europas Banken haben faule Kredite in Billionenhöhe (11.2.13): Immer weniger Unternehmen und Privatleute im Euro-Raum zahlen ihre Darlehen fristgerecht. Das Volumen an faulen Krediten erreicht die Rekordsumme von fast einer Billion Euro. Deutsche Institute stehen noch recht gut da.

Bloomberg:  Too Big to Fail Too Hard to Fix Amid Calls to Curb Banks (4.2.13)

HB: Beruhigung der FinanzkriseBanken zahlen EZB 137 Milliarden Euro zurück (25.01.13): Mehr als die Hälfte der beteiligten Banken zahlen der EZB noch vor Ablauf der Frist Geld zurück, insgesamt 137 Milliarden – mehr als von Analysten erwartet. Das liegt jedoch nicht nur an der abflauenden Finanzkrise.

FAZ: Entspannung in der Euro-Krise Deutsche Banken wollen EZB-Milliarden früh zurückgeben ( Mit zwei außergewöhnlichen Geldspritzen hat die Europäische Zentralbank um die Jahreswende 2011/2012 die Banken gestärkt. Deutsche Institute wollen noch im Januar anfangen, das geliehene Geld zurück zu zahlen.

WSJ: Eurozone hadert mit ESM-Bankenhilfen (15.1.12): In den Euroländern wachsen die Zweifel daran, marode Banken direkt mit Geldern aus dem Rettungsfonds ESM zu unterstützen. Eine der wichtigsten Waffen im Kampf gegen die Finanzkrise droht also noch vor dem ersten Einsatz stumpf zu werden.

2012

FAZ: Bankenrettung EU-Kommission genehmigt Staatshilfen für Dexia (28.12.12): Die franko-belgische Bank Dexia erhält eine Finanzspritze von 5,5 Milliarden Euro. Die EU-Kommission hat den Rettungsplan der Regierungen in Frankreich und Belgien durchgewunken.

SZ: Finanzkrise Steuerzahler stützte Bankensektor mit 1,6 Billionen Euro(21.12.12): Wer eine Vorstellung bekommen möchte, was eine Finanzkrise so kostet, erhält nun eine Zahl aus Brüssel: Allein in der Zeit von 2008 bis 2011 stützten die Länder der Europäischen Union die Bankbranche mit der praktisch nicht mehr vorstellbaren Summe von 1,6 Billionen Euro.

HB: Soffin – Bankenrettungsfonds macht Milliarden Miese (7.12.12): Bankenrettung ist offenbar kein gutes Geschäft: Schätzungen zufolge wird der Bankenrettungsfonds Soffin auch 2012 wieder Milliardenverluste machen. Eine Bank fiel dabei besonders ins Gewicht.

HB:West-LB-Abwicklung verhagelt Deutschlands Defizitabbau (27.11.12): Die hohen Kosten für die Abwicklung der Westdeutschen Landesbank (WestLB) treiben Deutschlands Haushaltsdefizit in die Höhe. Der Schuldenstand des Bundes dürfte damit weiter steigen.

HB:  Troika erlaubt Hilfe – Spaniens Banken benötigen 40 Milliarden Euro (26.11.12): Lob von der Troika: Spanien erfüllt alle Bedingungen für eine Milliarden-Auszahlung aus dem ESM-Rettungsschirm. Das besagt ein Bericht von Europäischer Union, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank.

HB: Was wird aus der Lebensversicherung? Versicherer im Erklärungsnotstand (14.11.12): Die niedrigen Zinsen gefährden die Lebensversicherer. Kunden sind verunsichert und fragen: Ist meine Lebensversicherung noch sicher? Soll ich kündigen? Was die Branche auf diese und andere Fragen antwortet im Liveticker.

HB: VerzinsungLebensversicherung auf der Kippe (08.11.12): Viele Lebensversicherer stehen vor ernsten Probleme. Den Schwachen gehen die Reserven aus. Auch die Kunden sind betroffen. Welche Lebensversicherung gut durch die Krise kommt – und welche nicht.

Welt:  Hypo Real Estate – “Hier wird das Geld der Steuerzahler verschwendet” (3.11.12): Das HRE-Auffanginstitut könnte 1,2 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren sparen, rechnet ein Grünen-Finanzexperte vor. Dazu müsste die Finanzagentur des Bundes die Finanzierung übernehmen.

SZ: Liste systemrelevanter Banken Deutsche Bank ist “too big to fail”(2.11.12):  Ihr Zusammenbruch könnte die Weltwirtschaft gefährden: Die Deutsche Bank gilt nach Einschätzung des Finanzstabilitätsrats als eine der vier wichtigsten Banken der Welt. Deshalb muss sie ihr Eigenkapital erhöhen. Eine wirksame Strategie im Fall einer Insolvenz gibt es nach Ansicht von Bundesbank-Vorstandsmitglied Dombret aber immer noch nicht.

HB: Ausgelagerte Kredite – 60 Milliarden Euro für die spanische Bad Bank (29.10.12): Bis Ende November will Spanien eine gigantische Abwicklungsanstalt auf die Beine stellen, die vor allem Immobilienkredite aufnehmen soll. Auf Hypotheken müssen die Banken große Abschläge hinnehmen.

HB: Finanzmärkte – Achtung, Blasengefahr! (22.10.12): Die großen Notenbanken fluten die Märkte mit billigem Geld. Möglicherweise mit katastrophalen Folgen, warnen Experten. Wo die Gefahr von Vermögensblasen am größten ist – und wo der nächste Crash droht.

Acemaxx Analytics: Finanzsektor und Finanzkrise (21.10.12): Was wäre passiert, wenn die Banken von der öffentlichen Hand nicht gerettet worden wären? Wie hätte es heute nach der Finanzkrise ausgesehen, wenn es nicht zu Bail-out von Finanzunternehmen gekommen wäre?

HB: Moody’s-Studie – Auf deutsche Banken kommen harte Zeiten zu (19.10.12): Harter Wettbewerb, niedrige Zinsen: Es sieht nicht gut aus für die deutschen Banken, befindet die Ratingagentur Moody’s in einer Studie. Sie begründet auch, warum die Banken Risiken nicht gut ausgleichen können.

FAZ: Geringe Zinskosten Europas Banken erhalten günstigere Kredite (12.10.12): Am Anleihemarkt liegen die Zinskosten für Banken erstmals seit drei Jahren wieder unter denen für Unternehmen. Zudem kommen sie wieder an Dollar

WSJ: Teufelskreis bedroht europäische Banken (10.10.12):  Europas Banken sind immer noch die Stiefkinder der Anleger. Viele fürchten, dass die Banken unrealisierte Verluste vertuschen. Doch das ist nur teilweise richtig. Das Problem der Banken sind nicht die faulen Kredite, sondern die gesunden.

HB: IWF-Bericht – „Die Risiken sind gestiegen“ (9.10.12): Der Internationale Währungsfonds (IWF) will Europa zu mehr Handeln schocken. In seinem Global Financial Stability Report entwirft er ein Horrorszenario für Europas Banken für den Fall, dass Europa die Union nicht stärkt.

Telepolis: Banken als tickende Zeitbomben (4.10.12): Malte Heynen über die Verantwortung der Deutschen Bank bei der Bankenkrise und ihre realen Dimensionen. Teil 1. Nach Ansicht des Journalisten Malte Heynen sind wir auch im vierten Jahr nach dem großen Beinahe-Zusammenbruch des internationalen Bankensystems nicht am Ende der Wirtschaftskrise angelangt, sondern stehen an deren Anfang. Mit den diversen Bankenrettungsschirmen und dem ESM wurde die Katastrophe nicht verhindert, sondern nur ihr Ausbruch vertagt: “Uns droht der größte Wirtschaftscrash der Geschichte.” Dafür sind aber nicht individuelle moralische Verfehlungen innerhalb der spekulationswütigen Bankergilde verantwortlich zu machen, sondern das Bankensystem als Ganzes krankt an grundlegenden Konstruktionsfehlern. Wie Heynen in seinem Buch Raubzug der Banken ausführlich darlegt, war einer der Mit-Verursacher der Krise die Deutsche Bank.

HB: Presseschau – Zweiten Stresstest bestanden (4.10.12): Europas Großbanken haben ihr Eigenkapital in den letzten Monaten deutlich aufgepolstert und sich so besser gegen Risiken gewappnet.  Doch ganz ausgestanden sind nach Meinung der Wirtschaftspresse die Probleme noch nicht.

WSJ: EBA verordnet Banken Sicherheitspolster (3.10.12)

WSJ: Spanienkrise zerrt an deutschen Banken (25.9.12): Lange galten gedeckte Schuldverschreibungen spanischer Banken als Hort der Sicherheit. Deutschlands Finanzinstitute griffen massig zu. Jetzt aber ist kein Ende der spanischen Schuldenkrise in Sicht. Viele Banken versuchen, die einst so bejubelten Papiere loszuwerden. Sie sitzen auf einem Pulverfass.

ZEIT: USA Undank ist der Banken Lohn (23.9.12): Vor vier Jahren hat Barack Obama die Wall Street gerettet. Das haben die Geldmanager längst vergessen.

FAZ: Geplante Anleihenkäufe der EZB BIZ warnt vor Hoffnung auf Geldpolitik(16.9.12): Der neue Quartalsbericht der BIZ zeigt, dass gerettete Banken aus der Krise nichts gelernt haben. Die BIZ fordert außerdem Strukturreformen für Südeuropa und warnt vor zu viel Euphorie über die steigenden Aktienkurse.

Blick Log: Ist der Finanzsektor zu groß? (13.9.12)

FT Alphaville: Draghi, Spanish banks, and revisiting the collateral issue (5.9.12)

WSJ:Spaniens Banken auf dem Trockenen (5.9.12): Die Hilfszusage aus Europa über 100 Milliarden Euro hat wenig geholfen. Um Spaniens Banken steht es schlechter als je zuvor. Ihnen geht zusehends das Geld aus. Die Notenbank in Madrid muss schon zum letzten Mittel greifen.

FAZ: Eurokrise Brüssel will Bankenrisiken vergemeinschaften(3.9.12): Die EU-Kommission will nicht nur die einheitliche Bankenaufsicht bei der EZB ansiedeln: EU-Binnenmarktkommissar Barnier fordert auch vergemeinschaftete Fonds zur Bankenabwicklung und zur Einlagensicherung.

FTD: Verstaatlichung in Frankreich: Bankpleite bringt Hollande in Not (3.9.12): Im Wahlkampf wetterte Frankreichs Präsident gegen Staatshilfen für strauchelnde Geldinstitute. Jetzt muss François Hollande selber einspringen: Die Hypothekenbank CIF wird verstaatlicht – und das gewaltige Haushaltsloch des Landes wächst an.

Working Paper: Bankenrettung, Bankenaufsicht und Bankenunion (9/2012): In diesem Beitrag stellen wir zwei Modelle vor, in denen die
Einführung eines lender of the last resort den Geschäftsbankensektor entscheidend beeinflusst. Im ersten Fall ist die Einführung stabilisierend,
im zweiten Modell hingegen destabilisierend. Die beiden Modelle eignen sich hervorragend, um die derzeitige Diskussion um eine europäische Bankenrettung und eine europäische Bankenaufsicht modelltheoretisch zu beleuchten. Zahlenbeispiele illustrieren die Herangehensweise
bei der Ableitung der Modellergebnisse. Von Michael Frenkela, Jan-Christoph Rülkeb und Georg Stadtmann

SZ: Europas faule Kredite — Wie das Gift der Finanzwirtschaft ins System tröpfelt (18.8.12):  Meinung Die Banken Europas sitzen auf einer Billion fauler Kredite. Dumm nur, dass diese Lasten in offiziellen Rechnungen überhaupt nicht erfasst sind, sondern in Bad Banks ausgelagert sind. Auch die Europäische Zentralbank muss aufpassen, dass sie nicht eines Tages eine Abwicklungstochter gründen muss – denn sie ist längst im Schattenschuldenreich angekommen.

FAZ: Schuldenkrise Europas Banken sitzen auf Problemkrediten in Billionenhöhe (15.8.12): Die Schuldenkrise frisst sich tief in die Bilanzen der europäischen Banken. In nur vier Jahren hat sich das Volumen der Kredite verdoppelt, die nicht mehr fristgerecht getilgt wurden. Inzwischen liegt es bei mehr als einer Billion Euro.

WSJ: Die Wunderwaffen der klammen Euro-Banken (13.8.12): Europäische Banken profitieren davon, dass die anhaltende Eurokrise den Wert ihrer langfristigen Schulden senkt. Sie kaufen reihenweise Anleihen mit Rabatt zurück, verbuchen hübsche Gewinne und steigern so ihre Kapitalbasis. Vor allem die Commerzbank hat mit gewieften Manövern die Gunst der Stunde genutzt.

Voxeu: Is lending by state banks more stable over the business cycle? (2.8.12): Bank bonuses may not have changed much in the last few years, but their owners have. This column asks whether government-owned banks may bring stability to the supply of credit over the business cycle and especially at a time of financial crisis.

FTAlpha: Negative rates as a precursor to the death of banking (31.7.12)

WSJ: So sieht das Testament der Deutschen Bank aus (4.7.12): Die Deutsche Bank rechnet zwar nicht mit ihrem Ende. Einer Forderung des US-Gesetzgebers folgend hat der deutsche Branchenprimus aber einen Plan für seine Abwicklung im Krisenfall vorgelegt. Und siehe da: Die Heimat ist hier sehr wichtig.

FAZ: Verstaatlichte Immobilienbank „Bad Bank“ der HRE macht knapp 10 Milliarden Verlust (3.7.12): Die „Bad Bank“ der vom Staat geretteten Hypo Real Estate hat im vergangenen Jahr fast 10 Milliarden Euro verloren – vor allem wegen Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen. Der Fehlbetrag geht auf Kosten der Steuerzahler.

HB: Bad Bank – FMS legt Bilanz mit Milliardenlasten vor (2.7.12): Bei der Bad Bank der vom Staat geretteten Hypo Real Estate, die FMS Wertmanagement, sieht es schlecht aus. Am Dienstag will das Abwicklungsinstitut den Jahresbericht vorlegen. Der wird vermutlich negativ ausfallen.

HB: Nach EU-Gipfel – Top-Ökonomen streiten über direkte Bankenhilfen (2.07.12): Für seine Behauptung, die Euro-Beschlüsse gefährdeten Deutschlands finanzielle Stabilität, erntet Ifo-Chef Sinn harsche Kritik anderer Ökonomen. Dabei steht er mit seiner Kritik an der Rettungspolitik nicht alleine.

HB: ESM schmiedet Banken und Staat zusammenTödliche Abhängigkeit (2.7.12): Der EU-Gipfel gibt Europa eine neue Ordnung: Staat und Banken verlieren jede Distanz, der Rettungsschirm ESM macht beide Welten zur Schicksalsgemeinschaft. Sie soll den Euro retten – ist aber nicht kontrollierbar.

HB: Euro-Gipfel Banken dürfen sich beim Rettungsfonds bedienen (29.6.12): Durchbruch in der Nacht. Mit direkter Bankenhilfe durch den Euro-Rettungsfonds will die Euro-Zone Spanien und Italien retten. Wichtige Voraussetzung: Eine Bankenaufsicht für Europa. Ist Kanzlerin Merkel die Verliererin?

WSJ: Bankaktien gefangen im Teufelskreis (26.6.12): Wer rettet die Banken? Die EZB hat den Sektor gestützt, darf die Probleminstitute aber nicht direkt rekapitalisieren. Den Staaten wiederum fehlen die Mittel. Sie sind ihrerseits auf die Hilfe der Banken angewiesen. Anleger müssen darauf hoffen, dass der Teufelskreis durchbrochen wird

HB: BIZ-Jahresbericht – Europas Banken verwundbar wie nach der Lehman-Pleite (24.6.12): Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) malt ein düsteres Bild von der Lage der Bankenbranche. Der Zustand ähnele dem nach dem Kollaps von Lehman Brothers. Die Bilanzen müssten umgehend saniert werden.

FAZ: Marode Finanzinstitute Menetekel Bankenunion(22.6.12): Der Ruf nach einer europäischen Bankenunion wird immer lauter. Wenn sie kommt, müssen für Südeuropas Wackelbanken heimische Steuerbürger zahlen. Für etwas zu haften, über das man keine Kontrolle hat, darf man dem Steuerzahler nicht zumuten. Eine Analyse.

WSJ: Selbsteinschätzung der Banken gefährlich (22.6.12): Bis Ende Juni müssen Europas Banken ihre Kapitallücken schließen. Die bestimmen sie im Verhältnis zu den „risikogewichteten” Anlagen – was auch immer sie darunter verstehen. Genau das ist das Problem von Regulier

WSJ: Moody’s stuft globale Großbanken herunter (22.6.12)

HB:Wie Steuerzahler die Banken füttern (14.6.12):
Private Banken erhalten laut einer neuen Studie im großen Ausmaß Steuergeld. Auf diesem Weg erhalten die Geldhäuser Milliardensummen.
Doch nur einen Bruchteil der Subventionen treibt der Staat wieder ein.

HP: JPMorgan Chase Gets $14 Billion Per Year In Government Subsidy: Study (19.6.12)

Bloomberg: Dear Mr. Dimon, Is Your Bank Getting Corporate Welfare? (19.6.12)

  • Studie: Quantifying Structural Subsidy Values for Systemically Important Financial Institutions  (5/2012): Claimants to SIFIs receive transfers when governments are forced into bailouts. Ex ante, the bailout expectation lowers daily funding costs. This funding cost differential reflects both the structural level of the government support and the time-varying market valuation for such a support. With large worldwide sample of banks, we estimate the structural subsidy values by exploiting expectations of state support embedded in credit ratings and by using long-run average value of rating bonus. It was already sizable, 60 basis points, as of the end-2007, before the crisis. It increased to 80 basis points by the end-2009.

WSJ: Der Zerfall des europäischen Bankensystems (15.6.12) 

WSJ: Wie Spaniens Politik Bankia gegen die Wand fuhr (11.6.12)

Zeit :Bankenkrise – Spanien bleibt viele Antworten schuldig (10.6.12): Ein Zuschuss von 100 Milliarden Euro kann womöglich Spaniens Banken retten. Doch Europa verschließt die Augen vor der Verschuldung der Regionen.

FAZ: Die Banken haben Spanien ins Unglück getrieben (9.6.12): Bis zu 80 Milliarden Euro brauchen die spanischen Banken des Landes, schätzt der IWF. Dabei galt das Land lange Zeit als vorbildlich. Wie konnte es so weit kommen?

FAZ: Schuldenkrise IWF: Spaniens Banken brauchen mindestens 40 Milliarden Euro (9.6.12) ·  Der IWF veröffentlichte seine Analyse des spanischen Finanzsystems in aller Eile vorzeitig. Der Währungsfonds forderte Spanien auf, schnell zu handeln. Spekuliert wird, dass Madrid schon an diesem Samstag die EU um Hilfe bitten könnte. Am Nachmittag soll es eine Telefonkonferenz der Euro-Finanzminister geben.

FTD: Schuldenkrise Banken drängen Spanien unter den Rettungsschirm (8.6.12): Der deutsche Bankenverband will Spanien dazu bewegen, schnell europäische Hilfe anzunehmen. Die Regierung in Madrid signalisiert ihr Einlenken. Die Möglichkeiten von Premier Mariano Rajoy sind jedoch begrenzt. Die Optionen im Überblick.

Welt: Kritik an Barniers Bankenrettungsplänen (7.6.12): Brüssel will Aktionäre und Gläubiger statt Steuerzahler zur Kasse bitten

HB: Reformen wirken nicht – Die unendliche Bankensanierung (6.6.12): Eine Reform nach der anderen – und trotzdem ist Spaniens Bankensystem von Stabilität weit entfernt. Kein Wunder also, warum das Vertrauen der Märkte zu wünschen übrig lässt. Doch es gibt auch einen Lichtblick.

Voxeu:  Cleaning up the mess: Bank resolution in a systemic crisis (6.6.12): In Greece, the problem is an insolvent government bringing down the banks. In Spain, the problem is now insolvent banks bringing down the government. This column argues that despite their differences, the potential costs to the rest of Europe mean that both problems require a European solution.

WSJ: ESM und Banken kommen so schnell nicht zusammen (5.6.12)

WSJ: Europas Banken machen die Grenzen dicht (5.6.12): Europas Banken trauen sich gegenseitig nicht mehr über den Weg – und geben sich deswegen auch keine Kredite mehr. Anleger sollten dieser Abschottungspolitik mehr trauen als den Bilanzen der Kreditinstitute

BI: A Risk Management Approach To Handling The Huge Banks (5.6.12): Much has been written recently about JP Morgan’s $3B CDS loss and Morgan Stanley’s Facebook IPO debacle. We also have many in Congress and other parts of the government again raising a stink about banks “there they go again”. Their answer: Rules, rules & more rules.

HB: Spanische Banken brauchen 40 Milliarden Euro (4.6.12): Die Finanzlage spanischer Banken ist ein kritischer Punkt in der Diskussion über die Lage der Eurozone. Der Vorstandschef der auch in Deutschland aktiven Santander schätzt den Bedarf der Branche auf 40 Milliarden Euro.

HB: Staatliche HilfenPortugal greift seinen Banken unter die Arme (4.6.12): Erst Spanien, jetzt Portugal: Das iberische Land muss seine großen Banken mit Milliardenhilfen stützen. Dafür nimmt der Staat 6,6 Milliarden Euro in die Hand.

FTD: Krisenbanken Bilanz-Alchemie nervt Investoren (24.5.12): Bis Ende Juni müssen Europas größte Banken mehr als 100 Mrd. Euro frisches Eigenkapital auftreiben. Weil ihnen die Aktionäre kaum noch Geld anvertrauen, schrauben die Institute ihre Bilanzsummen herunter, um die Auflagen zu erfüllen. Die Bilanz-Alchemie macht immer mehr Investoren misstrauisch.

Cicero: Bankenschwindel – Wie aus der Finanz- eine Schuldenkrise gemacht wurde (12.5.12): Es ist der wohl größte PR-Coup der Geschichte: Die Banken haben sich aus der Schusslinie genommen, indem sie aus der Finanz- eine Staatsschuldenkrise machten. Die Politik zieht daraus die falschen Schlüsse. Jetzt aber wird die Kritik an Merkels Spardiktat immer lauter

HB: Spanische Großbank Bankia lässt sich teilverstaatlichen (9.5.12): Die spanische Finanzgruppe Bankia wird zu einem großen Teil verstaatlicht. 45 Prozent des Kapitals der Bank liegen künftig in der Hand der Regierung. Das Geldinstitut gilt als größter Sorgenfall in Spaniens Bankensektor.

HB: Bittere MedizinSpaniens Banken müssen noch stabiler werden (9.5.12): Spaniens Ministerpräsident Rajoy will bei den Banken weiter aufräumen. Die Institute des Krisenlandes sollen weitere 35 Milliarden Euro zurückstellen, so hieß es aus Finanzkreisen. Doch die Märkte bleiben skeptisch.

FTD: Staatshilfe nötig Spanien droht neue Bankenpleite (7.5.12):Bis zu 10 Mrd. Euro muss Spanien in die angeschlagene Großsparkasse Bankia pumpen, damit das Institut nicht unter der Last überbewerteter Immobilien zusammenbricht. Bislang hatte Madrid weitere Hilfen abgelehnt – um die Sanierung des Staatshaushaltes nicht zu gefährden.

WSJ: Große Banken bunkern ihr Geld (7.5.12): Europas führende Banken legen immer mehr Geld auf die hohe Kante. Ein schlechtes Zeichen: Offenbar stellt sich die Finanzindustrie auf neue Turbulenzen ein.

FTD: Soffin Bankenrettungsfonds bilanziert tiefrot (27.4.12): Die Umschuldung Griechenlands sorgt auch beim Bankenrettungsfonds Soffin für deftige Buchverluste. Müsste der Staat den Fehlbetrag sofort ausgleichen, wären mehr als 20 Mrd. Euro fällig.

FTD: Credit-Suisse-Zahlen Schluss mit dem Bewertungsunfug bei Banken (25.4.12): Die Regeln, wie die eigenen Schulden zu bilanzieren sind, führt zu absurden Ergebnissen. Was aber Banken daraus machen, grenzt an plumpe Täuschung. Es ist Zeit, diesen Zirkus zu beenden

FTD: Euro-Rettungsfonds Irland will ESM für Banken öffnen (23.4.12): Regierungschef Kenny fordert die Änderung des ESM-Vertrages: Der Rettungsfonds soll auch direkte Kredite an kriselnde Banken geben können. Der Ire kann sich sogar einen Abwicklungsfonds für Banken der Euro-Zone vorstellen.

HB: Spanische Banken kämpfen ums Überleben (20.4.12): Die spanischen Banken müssen 54 Milliarden Euro Rückstellungen bilden. Das treibt sie in die Existenzkrise: Im schlimmsten Fall muss die Regierung in Madrid Hilfe aus dem Euro-Rettungsfonds beantragen.

HB: Anleihekäufe Banken verlagern Risiken auf Steuerzahler (20.4.12):  Die Banken der Schuldenstaaten häufen massenweise Staatsanleihen an. Experten sprechen von einem „Risiko durch die Hintertür“. Wenn die Institute gerettet werden müssen, sind auch die Steuerzahler in Deutschland dran

HB: Abwicklung von Bad BanksDie Untoten des deutschen Finanzsystems (16.4.12): Das Ende einer Bank lässt sich schnell verkünden. Die EU hat längst das Aus einiger deutscher „Bad Banks“ besiegelt. Doch bis die WestLB-Tochter Westimmo und andere verschwunden sind, wird es noch lange dauern.

WSJ: Neue Abstufungen könnten Banken ins Schlingern bringen (16.4.12): Europas Banken müssen sich in den kommenden Wochen auf weitere Rating-Abstufungen einstellen. Das könnte den Druck auf die instabile Branche erhöhen und die seit langem schwelende Finanzkrise auf dem Kontinent weiter verlängern.

Querschüsse: Banken wieder klar im Krisenmodus (13.4.12): Es wird immer offensichtlicher, die LTRO-Injektionen der EZB verpuffen gnadenlos, weder wurde mit dieser enormen Liquiditätszufuhr an die europäischen Banken die Kreditvergabe an die Realwirtschaft angekurbelt, noch der Interbankenmarkt, also die Kreditvergabe unter den Finanzinstituten selbst, noch konnten über einen längeren Zeitraum die Renditen der Staatsanleihen signifikant gedrückt werden …

FTD: Billiges Zentralbankgeld Banken wollen EZB-Krisenhilfe rasch zurückzahlen (1.4.12): Die Geldausstattung ist üppig und billig – doch die großen Institute Europas suchen längerfristige Refinanzierungsmöglichkeiten. Die Krisenkredite der EZB wollen einige von ihnen schon in diesem Jahr los werden.

Welt: Zombie-Banken den “goldenen Schuss” setzen (1.4.12): Pleitebanken wurden nach der Finanzkrise nicht abgewickelt. Sie torkeln als “teure Untote” von einer Liquitätsspritze zur nächsten und halten die Politik auf Trab. Doch es gibt einen Weg aus dem Chaos

HB :  Zerschlagene Landesbank – Der bittere Abgang der WestLB (20.03.12): Im vergangenen Jahrzehnt pumpten Steuerzahler und Eigentümer 21 Milliarden Euro in die WestLB. Nun bereitet das elftgrößte Kreditinstitut Deutschlands seine eigene Beerdigung vor. Doch selbst dafür fehlt noch Geld.

FTD: Finanzsektor Schrumpfkur für Spaniens Banken (19.3.12): In Spanien fusionieren endlich sanierungsbedürftige Geldinstitute. Doch Grund aufzuatmen gibt es deshalb längst nicht: Die Probleme der Banken müssen im Kern angegangen werden.

Spon: Finanzkrise – “Die Märkte schreien nach immer mehr Geld” (19.3.12): Um die Finanzkrise zu bekämpfen, haben die Notenbanken die Finanzmärkte mit billigem Geld geflutet. Bundesbank-Vorstand Joachim Nagel hält diese Politik für potentiell gefährlich und erklärt im Interview, warum sich die Finanzinstitute künftig auf härtere Zeiten einstellen müssen.

HB: Stresstest der Notenbank – Aktionäre vieler US-Banken können sich freuen (13.3.12): Die amerikanische Notenbank hat 19 Großbanken des Landes einem Stresstest unterzogen. Die große Mehrheit besteht die Prüfung, doch die Citigroup gehört zu den Verlierern. Etliche Bankaktien schnellen aber nach oben

NYT-DB: What Europe Could Have Learned From the U.S. Bank Bailout (12.3.12): Was the United States government savvier about its banks than the Europeans?

Presse: Katzenjammer in der Zockerbude (13.3.12): Die Kommunalkredit-Affäre zeigt, dass Banken gern Hasard zulasten Dritter, nämlich der Steuerzahler, spielen. Das gehört umgehend abgestellt.

FAZ: Schuldenschnitt Deutschlands größte Bad Bank braucht Geld (21.02.12): Der Schuldenschnitt für Griechenland trifft vor allem die Bad Bank der maroden Hypo Real Estate. Keine andere private Bank besitzt derart viele griechische Staatsanleihen.

WSJ: Heilung mit Co-Co-Bonds (13.2.12): Spanien und Portugal wollen ihren Banken mit einer Anleihegattung Kapital zuführen, die in der Finanzkrise von 2008 bekannt geworden ist: Sogenannte Contingent Convertibles sollen die Rettung bringen.

Bloomberg: Draghi $158B Free Lunch Boosts Bank Profits (13.2.12): Banks are benefiting from a European Central Bank subsidy that could reach 120 billion euros ($158 billion), enough to pay every bonus at financial firms in London for the next 24 years at today’s levels.

BL: The Next Big Sp(T)ender: Die 200 Mrd. EURO-Subvention der EZB für “notleidende” Banken (13.2.12): In der Zeit vor der Finanzkrise war die Geldpolitik der Zentralbank ja nur etwas für volkswirtschaftliche Seminare. Mittlerweile ist die Offenmarktpolitik der Zentralbanken aber richtig heiß geworden. Und selten zuvor wurde wochenlang im Vorfeld einer angekündigten geldpolitischen Maßnahme so intensiv diskutiert, wie vor dem nächsten bereits im Dezember angekündigten Drei-Jahres-Tender. Bei diesem Tender leiht die Europäische Zentralbank (EZB) Geschäftsbanken im Euroraum für einen festgelegten Zeitraum Geld und verlangt dafür bestimmte Sicherheiten.

NYT: Economists Warn of Long-Term Perils in Rescue of Europe’s Banks (12.2.12): Few would begrudge Mario Draghi his boast last week that he and the European Central Bank had prevented a disastrous credit crisis by showering banks with cheap loans in December.

FT Alphaville: The dramatic final days of MF Global (7.2.12): From the Powerpoint of the trustee’s update on their investigation — re-ordered slightly, for narrative flow. Let’s start with the timeline of margin calls…

Dealbook NYT: MF Global Trustee Sheds New Light on Chaos at Firm (6.2.12): MF Global first misused customer money on Oct. 26, five days before filing for bankruptcy, investigators said on Monday, shedding new light on the extent of potential wrongdoing at the brokerage firm and the chaos that prompted the breach.

Telepolis: “Islands Häresie stellt einen Test der ökonomischen Doktrin da” (31.1.12): Island erholt sich von der Krise – auch weil es sich weigerte, die Bankenschulden zu sozialisieren, und mehr Demokratie zugelassen hat. Nun stellt sich der IWF hinter Island. Island, das im Oktober 2008 seine aufgeblähten Banken gerettet hat und kurz darauf selbst vor der Pleite stand, erholt sich von der Krise. Maßgeblich beteiligt war die Entscheidung, die Bankenschulden nicht zu sozialisieren, den Wohlfahrtstaat zu erhalten und die Bürger stärker in die Politik einzubeziehen. Während Ökonomen dies lange als sicheren Weg in den finanziellen Selbstmord gebrandmarkt haben, sprechen nun die Tatsachen für Islands Politik. Auch der IWF stellt sich hinter Island und will aus seinem Einsatz auf der Insel Lektionen ziehen. Das könnte ein Umdenken der mächtigen Institution einleiten.

WSJ: EZB-Kredite stellen Banken vor Dilemma (27.1.12): Die EZB hat die Banken im Dezember mit fast einer halben Billion Euro billigem Geld versorgt. Jetzt müssen sie entscheiden: Investieren sie in lukrative aber riskante Staatsanleihen oder horten sie es mit Verlust.

SZ: Bankenrettung - Undemokratisch, ungerecht, unsichtbar (26.1.12): Ein Gastbeitrag von Gerhard Schick Europas Schuldenkrise ist längst eine Bankenkrise. Deshalb holt Deutschland den Bankenrettungsfonds wieder hervor. Doch die Finanzinstitute werden auf europäischer Ebene gerettet – ohne Transparenz. Was die Regierungschefs der EU und die Europäische Zentralbank im Moment machen, dient vor allem den Interessen der Bankaktionäre.

FAZ:  Europäische Finanzindustrie Die Banken machen sich ganz klein (22.1.12): Die Finanzindustrie schrumpft ihr Geschäft: Mehr als vier Billionen Euro verschwinden aus den Bilanzen der Banken. Wenn das mal gutgeht.

Time: Too Big to Save? (19.1.12): Bailouts hurt capitalism. How we can keep from needing them in the first place.

FTD: Strenge Kapitalvorschriften Von wegen Zwangsverstaatlichung von Banken (10.1.11):Die Kapitalerhöhung der Unicredit auch auch etwas Gutes: Sie funktioniert. Banken können Eigenkapital also immer noch am Markt auftreiben – wenn auch zu horrenden Kosten

BI: The Best Way To Reduce Risk In The Banking System Is To Stop Rewarding It (7.1.12): In the previous section I argued that some opponents of a stock transaction tax bill actually give evidence that supports the imposition of such a tax since their proposed cost—a 10% drop in the stock market–is in fact unlikely to occur. I further state that the imposition of a trade tax would actually have ancillary benefits greater than even the costs of a 10% market drop–specifically in terms of re-allocating valuable resources away from stock trading. However I think there is a better way than imposing a transaction tax to create the same benefit of reducing the size of the financial sector—a way that would further achieve a much desired goal of reducing the need for future bank bailouts.

ZEIT:  Banken Hauptsache, sicher (6.1.12): Die Banken parken Hunderte Milliarden Euro bei der Zentralbank. Muss die Wirtschaft darunter leiden?

HB: Ausgabe neuer Aktien – Unicredit-Probleme sind Warnschuss für Commerzbank (04.01.12): Happiger Abschlag: Die Hypo-Vereinsbank-Mutter Unicredit muss große Zugeständnisse an die Investoren machen, um an frisches Geld zu kommen. Das ist auch für die Commerzbank eine schlechte Nachricht.

Independent: Iceland fared better than us by letting its banks fail (2.1.12) ICELAND pursued better policies than Ireland or Latvia when the three countries’ economies collapsed in 2007 because the Reykjavik government allowed banks to fail, according to a new report by the influential Bruegel think tank.

HB: Abwicklung Die Bad Banks sind mehr als nur Müllschlucker (2.1.12): Die Abwicklungsbanken von WestLB und Hypo Real Estate haben beim Verkauf schwer verkäuflicher Vermögensposten keine Eile. Und so manches Giftpapier ist beim Verkauf doch mehr wert als gedacht

2011

Eine animierte Grafik der US-Bankpleiten von 2008 bis August 2011 gibt es hier vom Wall Street Journal,

Bruegel: A tale of three countries: recovery after banking crises (29.12.11): The purpose of this Policy Contribution is to compare the policy responses in, and the adjustments made by, the three countries. Based on this comparison, it draws lessons for exchange rate policy, internal devaluation, capital controls, banking sector restructuring and fiscal consolidation. It makes a strong case for a European banking federation. Three small, open European economies — Iceland, Ireland and Latvia – experienced serious trouble during the global financial crisis. Behind their problems were rapid credit growth and expansion of other banking activities in the years leading up to the crisis, largely financed by international borrowing. The crisis hit Latvia harder than any other country, and Ireland also suffered heavily, while Iceland exited the crisis with the smallest fall in employment, despite the greatest shock to the financial system.

HB: Die Sucht der Banken nach EZB-Geld (22.12.11): Die Rekordnachfrage der Banken nach milliardenschweren EZB-Krediten polarisiert die Medien: Wie schlimm ist es um die Institute bestellt? Und wohin führt die Hintertür zur Staatsfinanzierung?

HB: Euro-KriseDer listige Plan der EZB (21.12.11): Fast 500 Milliarden Euro leihen sich Banken für drei Jahre bei der Zentralbank. Der Geldregen ist aber nicht nur ein Banken-Rettungspaket. Tatsächlich geht es der EZB um die Schuldenstaaten. Und der Steuerzahler haftet.

HB: Europas BankenDas große Zittern vor dem Absturz (21.12.11): Die Bilanzsummen der Megabanken sind oft größer als das Sozialprodukt ihrer Länder. Wenn sie kippen, droht das die Realwirtschaft mit in den Abgrund zu reißen. Die EZB sieht die Gefahr – und reagiert mit einem Geldsegen.

Alphaville:  A tale of two collateral markets (19.12.11): The BIS quarterly review, which was published last week, provided some interesting thoughts on current liquidity and funding conditions (both secured and unsecured) — and how central bank transmission mechanisms have been affected as a result.

HB: EZB schlägt Alarm Finanzstabilität gefährdet wie seit Lehman nicht mehrDie EZB warnt vor einer systemischen Krise: Die Risiken für die Finanzstabilität im Euroraum haben „beträchtlich“ zugenommen, finden die Währungshüter. Sie sehen den Euro-Raum an einem Wendepunkt

FAZ: Bankenrettungsfonds Bund schneidert neuen Soffin auf Commerzbank zu (14.12.11): Die Bundesregierung hat den Bankenrettungsfonds Soffin neu aufgelegt. Er wird über die gleichen Möglichkeiten verfügen wie sein Vorgänger: Neu ist vor allem, dass Banken nicht nur wie bisher toxische Wertpapiere, sondern auch Staatsanleihen auslagern können. Genau das ist das Problem der Commerzbank.

Telepolis: Pleite von MF Global entlarvt Finanzplatz London als verrottet (10.12.11): Das Pyramidenspiel der Investmentbanken basiert maßgeblich auf der lockeren britischen Finanzmarktregulierung, die laut ThomsonReuters das unbegrenzte Jonglieren mit Kundengeldern erlaubt. Siehe dazu auch

FTD: Systemrelevante Institute Die PIIGS-Risiken der Banken (9.12.11):Infografik Für den Stresstest haben die Institute ihre Bilanzen durchleuchtet. Ein Überblick über die nach Absicherungsgeschäften verbleibenden Nettoforderungen an die hoch verschuldeten Länder Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien, kurz PIIGS

HB: Stresstest Sechs deutsche Banken fallen durch (8.12.11): Sechs deutsche Geldhäuser haben den Stresstest der europäischen Bankenaufsichtsbehörde Eba nicht bestanden. Bei den meisten Instituten war das bereits bekannt, aber nicht bei allen.

Zeit:  Schuldenkrise – Das Bankensystem wird künstlich beatmet (8.12.11): Die Banken leihen sich untereinander kaum noch Geld, die EZB übernimmt das Risiko. Mögliche Verluste muss die Allgemeinheit tragen, schreibt H.-P. Burghof im Gastbeitrag.

HB: Wie die Banken sich schön rechnen (23.11.11): Die Kernkapitalquoten der Banken sind niedriger, als sie aussehen. Müssten die Institute Bilanzen wie in jeder anderen Branche vorzeigen, bekämen viele keinen Kredit mehr.

FAZ: Schuldenkris -  Geschäft der Banken bedroht (16.11.11): Die Erfahrung, dass der Staat nicht immer ein sicherer Schuldner ist, versetzt die Banken in Aufruhr. Ohne die Fiktion der „risikolosen Anlage“ müssen die Banken umdenken.

Alphaville: It’s a capital ratio of two (15.11.11): Or, how crunchy a credit crunch from European banks might we get? We know European banks have until the end of June 2012 to get their core capital ratios up to 9 per cent. The European Banking Authority is going to detail individual bank targets on Friday, Reuters reports.
Alphaville: MF Global aftershocks (11.11.11): Eleven days after MF Global filed for bankruptcy and the search party for around $600m of customer funds is still hard at work. But it wasn’t meant to be this way. Client funds are supposed to be segregated in such a way as to be easily identifiable and transferable in the wake of exactly this type of event
Die Presse: Banken tricksen an Bilanzen herum (10.11.11): Den europäischen Banken stehen strengere Eigenkapitalvorschriften bevor. Weil die Institute keine Kapitalerhöhungen durchführen wollen, ändern sie ihre Bewertungen. Kapitallücke der Banken von 106 Mrd. Euro.

Zeit: Banken Rechnen mangelhaft (4.11.11): Ob Bilanzfehler oder verspielte Milliarden – die Finanzindustrie beweist ein ums andere Mal, dass sie mit dem eigenen System überfordert ist.

Alphaville: MF Global – 2008 parallels like you wouldn’t believe (2.11.11): For today’s edition of history rhyming, have a look at this (seminal) piece of research from Citigroup’s Matt King.

SZ: Wie die Banken in die Krise geraten sind – und was ihnen bevorsteht (17.10.11): Ein absurdes Spiel: Lange Zeit haben Staaten davon profitiert, dass Banken zügellos ihre Anleihen kaufen konnten. Jetzt aber, in der Not, fangen Regierungen an, den Markt zu regulieren. Fragen und Antworten zur Rolle der Banken in der Krise.

SZ: Politiker zeigen Verständnis für Occupy-Bewegung – Billig-Angriff auf die Banker (17.10.11): Von der Bundeskanzlerin bis zum EZB-Chef: Etliche Politiker adeln die Occupy-Bewegung mit ihrer Zuneigung. Das ist peinlich. Denn alle wissen, dass der Protest zu kurz greift und den Feind falsch benennt. Für die aktuelle Krise sind nicht zockende Banken verantwortlich – sondern verantwortungslose Regierende.

HB: Druck auf Finanzkonzerne – Bonität der Bankenriesen steht auf der Kippe (17.10.11): In den Frankfurter Bankentürmen wird es ungemütlich. Von der einen Seite drohen die Ratingagenturen mit Bonitäts-Herabstufung. Von der anderen diskutieren Experten über noch schärfere Regulierung der Institute.

Spon: Kritik an Finanzindustrie – Politiker erklären Banken zum Staatsfeind (16.10.11): Geldhäuser zerschlagen, Zocker hart bestrafen: In seltener Eintracht knöpft sich die Politik die Finanzindustrie vor, selbst die FDP scheint sich mit der weltweiten Anti-Banken-Bewegung zu solidarisieren. Der Staat will so Stärke signalisieren, doch der neue Kurs ist populistisch – und riskant.

HB: Bankenverband „Die Politik darf uns keinen Krieg erklären“ (15.10.11): Der Präsident des Bankenverbandes warnt vor einem “Krieg” mit der Politik. Er fordert eine gemeinsame Lösung der Krise – schiebt die Schuld daran aber auf die Politik.

Zeit: Bankenrettung Wieder Hilfe für die Banken (13.10.11): Die Krise bedroht ein weiteres Mal die Kreditinstitute. Wie konnte das bloß passieren?

HB: RekapitalisierungBanken wackeln – trotz staatlicher Infusionen (10.10.11): Kapital allein ist nicht genug: Trotz aller Notoperationen der Regierungen drohen Europas Banken zum Dauerpatienten zu werden. Denn die Finanzmärkte und die Ratingagenturen haben ihr Urteil längst gefällt.

FAZ: Verstaatlichung Belgien übernimmt Teile der Dexia-Bank (10.10.11):  Der belgische Staat übernimmt für vier Milliarden Euro den belgischen Ableger der französisch-belgischen Dexia und will mit Frankreich und Luxemburg für 90 Milliarden Euro garantieren.

HB: Breiter WiderstandBanken stemmen sich gegen Zwangsverstaatlichung (10.10.11): Erst forderten es die Regierungen in Paris und Berlin, nun hat sich auch der künftige EZB-Chefvolkswirt Asmussen dafür ausgesprochen, Europas wichtigste Banken zwangsweise zu rekapitalisieren. Die Branche ist empört

FTD: Was eine Griechen-Pleite für die Banken bedeutet (10.10.11): Der harte Schuldenschnitt scheint unvermeidbar. Aber eine Pleite Athens birgt die Gefahr einer Kettenreaktion – mit schweren Auswirkungen auf das Weltfinanzsystem. Ein Überblick über mögliche Folgen.

HB:  Eskalation der Euro-KriseDas große Zittern der US-Banken (10.10.11): An der Wall Street fürchten sich die Banker längst nicht mehr nur vor den Problemen im eigenen Lande. Die Eskalation der Euro-Krise gibt auch jenseits des großen Teiches Anlass zur Furcht.

FAZ: Europas Schuldenkrise Werden Banken zu Kapitalerhöhung gezwungen? (7.10.11): Europas Regierungen überlegen, Banken zur Erhöhung ihres Eigenkapitals zu zwingen. Frankreich drängt auf die Einbeziehung der Deutschen Bank. Deren Chef Ackermann hält davon nichts.

Spon: Staatshilfe für Geldhäuser – Bankenrettung soll Finanzcrash verhindern (7.10.11):Schon wieder Staatsgeld für die Banken? Die Pläne der Euro-Länder dürften viele Steuerzahler wütend machen. Doch die Rettungsaktion ist nötig, um eine fatale Kettenreaktion zu verhindern. Denn ein Crash des Finanzsystems könnte ganze Volkswirtschaften in den Abgrund stürzen – auch Deutschland.

HB: Merkel erwägt Banken-Rettung (6.10.11): Die Schuldenkrise macht die Kanzlerin weiter nervös: Angela Merkel hat erneut versprochen, die Banken notfalls mit Steuergeld zu retten wie 2008. Wie sicher sind Europas Geldhäuser noch? Die Bankaufseher zittern bereits.

HB:  Bankenkrise – Der Soffin ist tot, es lebe der Soffin (5.10.11): Eigentlich, so argumentiert die Bundesregierung, seien die deutschen Banken Inseln der Stabilität inmitten des Sturms. Gleichzeitig bringt sie selbst aber eine Neubelebung des nationalen Bankenrettungsfonds ins Spiel.

FTD: IWF will Europas Banken zu 200 Mrd. Frischgeldzufuhr zwingen (5.10.11):Der Internationale Währungsfonds fordert einen Großeinsatz zur Euro-Rettung und Krisenabwehr. Er möchte, dass die Geldhäuser notfalls auch gegen ihren Willen Eigenkapital aufstocken. Kanzlerin Merkel rät zur Eile: “Ich denke, dass die Zeit drängt.”

HB: Bankenkrise – Merkel will Banken notfalls neuen Blankoscheck geben (5.10.11): 2008 rettete Angela Merkel Banken vor der Pleite. Sie würde es wieder tun, wenn die Schuldenkrise sich zuspitzt, sagt die Bundeskanzlerin nun. Schon beim nächsten EU-Gipfel könnte Steuergeld auf die Tagesordnung kommen.

Spon: Teure Kreditversicherungen – Pleiteangst bringt Banken in Bedrängnis (5.10.11): Die Gefahr einer neuen Bankenkrise wächst: Kreditausfallversicherungen für europäische Institute sind teurer als nach dem Crash des US-Geldhauses Lehman Brothers. Finanzminister Schäuble und seine Kollegen aus der Euro-Zone wollen nun konkrete Schritte vereinbaren, um neues Unheil abzuwenden.

HB: EU will Krisenkapital der Banken testen (5.10.11): Die drohende Finanzkrise macht die EU nervös: Angeblich wollen die Finanzminister bei der Bankenaufsicht EBA Daten über die Kapitaldecke ihrer kriselnden Banken anfordern, um die Folgen einer Griechen-Pleite zu testen.

BL: Das nicht mehr lösbare Trilemma der Finanzbranche oder warum die Zwangskapitalisierung droht (5.10.11): Die Bankenkrise 2.0 gerät immer stärker in den öffentlichen Fokus. Im Beitrag von gestern “Herbstgewitter über europäischen Banken” war ich bereits kurz auf die drohende Zwangskapitalisierung europäischer Banken eingegangen. Die Schlagzeilen von gestern und die Entwicklungen an den Börsen zeigen, wie ernst das Thema ist. Im Handelsblatt war zu lesen, dass die belgisch-französische Großbank Dexia kurz vor der Zerschlagung steht. Jetzt wollen Belgien und Frankreich dem Finanzkonzern helfen. In einem weiteren Beitrag schrieb das Blatt: “Angst vor einer Bankenkrise geht um. In ganz Europa brechen die Kurse der Finanzinstitute ein. Die Banken trauen sich nicht mal mehr untereinander.” Und auch Finanzminister Schäuble verschließt nicht mehr die Augen vor den Realitäten.

HB: Wirtschaftsprüfer – Schuldenkrise erfasst deutsche Banken (3.10.11): Wirtschaftsprüfer schlagen Alarm: Längst nicht alle deutschen Banken sind operativ gut aufgestellt. Besonders krisensicher erscheinen die Geldhäuser nicht – ein EZB-Experte sieht dringenden Handlungsbedarf.

BL: Herbstgewitter über europäischen Banken: Wann kommt die Zwangskapitalisierung? (4.10.11): Glaubt man dem Wetterbericht, dann soll sich mit dem heutigen Dienstag der Sommer verabschieden und der Herbst durchstarten. Herbst, das ist die Zeit für die trüben Gedanken. Mit nachdenklicher Miene habe ich Ende vergangener Woche den TSI-Kongress in Berlin verfolgt. Schwerpunkt dort war die Unternehmensfinanzierung und die Refinanzierung der Banken. Die Stimmung, die ich von dort mitgenommen habe empfand ich als herbstlich. Und das ist möglicherweise noch eine freundliche Wertung, andere könnten sagen, die Stimmung kommt einer Winterdepression gleich.

FTD: Schuldendebakel Die Krise der europäischen Banken (30.9.11): Die europäischen Geldhäuser gehören zu den größten Kreditgebern der Euro-Zone, weshalb die Krise sie massiv belastet. Sie kämpfen mit Problemen an allen Fronten. Ein Überblick.

HB: Kapitalaufstockung Man muss die Banken zu ihrem Glück zwingen (29.9.11): Europas Banken brauchen mehr Kapital. Nur so sind sie in der Lage, den überfälligen Schuldenschnitt der Staaten zu verkraften. Doch die wehren sich. Wenn es mit guten Worten nicht geht, muss man sie zwingen.

HB: Geldengpass in EuropaRatingagentur S&P fürchtet Kreditklemme (29.09.11): Die schärfere Regulierung von Banken und Versicherern wird nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor’s Kredite für Unternehmen deutlich verteuern – am härtesten könnte es europäische Firmen treffen.

FAZ: Zwangs-Rekapitalisierung gefährdeter Banken – Die Alternative zum Rettungsschirm (28.9.11): Damit die europäischen Banken einer Staatsinsolvenz trotzen können, brauchen sie frisches Kapital. Eine zwangsweise Rekapitalisierung gefährdeter Banken könnte die Rettungsfonds für hochverschuldete Euroländer ersetzen. Die deutschen Steuerzahler käme dies wesentlich günstiger. Die Bundesregierung sollte diesen Schritt tun. Dann könnte eine geordnete Insolvenz Griechenlands das Siechtum des Landes im Würgegriff von Schuldendienst und Austeritätspolitik beenden und wie ein Befreiungsschlag wirken.

FAZ: Mindestens 16 Kreditinstitute unter Druck – Staaten drängen Banken zur Kapitalaufnahme (23.9.11): Die Staaten erhöhen den Druck auf die finanzschwachen Banken, ihre Kapitalausstattung zu verbessern. Wolfgang Schäuble stellte vor Journalisten klar, dass die Kapitalisierung der Banken in Europa nicht Sache der Europäischen Zentralbank sei.

FAZ: Bankenrettung – Wieder muss der Staat ran (18.9.11): Die Banken stürzen in eine neue Krise. Die Ratings fallen, die Kurse brechen ein. Die europäischen Geldhäuser brauchen dringend neues Kapital.

FAZ: Junge Banker – Die kriminellen Zocker aus den Handelsräumen (18.9.11): Schon wieder hat ein Banker Milliarden verspielt. Ausgerechnet bei der Schweizer UBS. Das Geltungsbedürfnis treibt junge Männer in die Katastrophe.

BP: There Are No Rogue Traders, Only Rogue Banks (17.8.11). They $2 billion hit of UBS is being called the work of a “Rogue” Trader. This is a false and misleading statement. Why?  Because there are no rogue traders — just as there are no predatory borrowers — there are only rogue banks.

FAZ: Schuldenkrise - Deutschland haftet mit 400 Milliarden (16.9.11): Deutschland wird viel stärker für überschuldete Euroländer haften als bislang angenommen. Nach einer Analyse der Deutschen Bank kann sich die Bürgschaft von 211 Milliarden Euro verdoppeln.

Zeit: Banken – Angst vor der nächsten Super-Krise (8.9.11.): Drei Jahre nach dem Ausbruch der Weltfinanzkrise trocknet wieder der Geldfluss zwischen den Instituten aus. Kommt es zu einem zweiten Fall Lehman?

HB: Krisenrisiken: Wo die größten Gefahren für die Banken lauern (20.7.11): Die Finanzkrise hatte für die Banken die Vertreibung aus dem Paradies zu Folge. Doch es kann noch viel schlimmer kommen. Denn die Geldhäuser sehen sich gleich mehreren Großrisiken ausgesetzt.imagegallery

FTD: EBA-Prüfung Analysten verreißen Stresstest (15.7.11): ”Das ist keine Lösung , die Vertrauen herstellt”: Experten von Banken lassen kaum ein gutes Haar an dem europäischen Bankenstresstest. Ihrer Meinung nach ist er realitätsfern und hat keine Aussagekraft.

FTD: Stresstest geht glimpflich über die Bühne (15.7.11): Die Ergebnisse des europäischen Bankenstresstests sind veröffentlicht und jeder sieht sich bestätigt. In den Staaten, aus denen die Durchfaller kommen, herrscht Gelassenheit. Die europäische Aufsicht EBA wird jedoch von allen Seiten kritisiert.

BL:  Dokumentation: Ergebnisse des EBA-Banken Stresstests für Europa (15.7.11)

SZ: Banken in Europa Die Angst vor der Transparenz (15.07.11): Chaos in Europa, Krise in den USA – und jetzt auch noch das: An diesem Freitag wurden die 90 wichtigsten Banken Europas buchstäblich bloßgestellt: Detailliert wie nie zuvor kann sich nun die Öffentlichkeit über den Zustand der Kreditinstitute in Europa informieren. So viel Transparenz macht den Banken Angst: Der deutsche Bankenverband befürchtet gar, dass so konkrete Aussagen über einzelne Institute den Markt “überfordern” könnten.

BL: Stress-Test-Veröffentlichungen als Beruhigungspille und PR-Maßnahme für Finanzsektor (15.07.11): Wie im vergangenen Jahr warten wir wieder mehr oder weniger gespannt auf die Veröffentlichung der Stresstestergebnisse. Die European Banking Authority (EBA) informierte die EU-Finanzminister am vergangenen Dienstag über die Ergebnisse der neuen Banken-Stresstests informieren. Heute werden die Testergebnisse veröffentlicht werden. Insgesamt wurden 91 Banken getestet.

Spon:  Schuldenkrise – Wer die größten Griechen-Risiken trägt (26.6.11): Was passiert, wenn Griechenland pleitegeht? Experten warnen vor einer zweiten Finanzkrise – einer Kettenreaktion, die weltweit Banken kollabieren lässt. Große Risiken könnten in den USA liegen.

SZ: EU-Forderung an Landesbank HSH Nordbank soll Flugzeuggeschäft verkaufen (16.6.11): Die Nordländer haben ihre Landesbank HSH mit Milliarden gerettet. Nun fordert die Europäische Union eine Kurskorrektur statt Privatisierung. Zu einem Verkauf könnte es aber trotzdem kommen.

FTD: Umschuldung – Iren bitten private Gläubiger doch noch zur Kasse (16.6.11): Die Beteiligung der Investoren am Schuldendesaster spielt eine zentrale Rolle in der Griechenland-Frage. Den Gläubigern irischer Banken drohen nun trotz eines Versprechens der Regierung Verluste – gegen die Haltung der EZB.

HB: Banken – Einfach nicht lernfähig (12.06.11): Banken, die in der Krise 1998 vor dem Kollaps standen, hat auch die jüngste Finanzkrise schlimmer getroffen als andere Institute.

FTD: Probleminstitut HRE-Bad-Bank braucht frisches Steuergeld (25.5.11): Die Bad Bank der verstaatlichten Hypo Real Estate hat ihr Eigenkapital komplett verbrannt. Deshalb muss bald der Soffin einspringen.

BL: Interessiert das eigentlich nicht mehr? 4 weitere Mrd. Euro für Altlasten der Hypo Real Estate zu Lasten der Steuerzahler (17.05.11): Ich werde wohl nie richtig verstehen, warum manche Themen 100te oder gar tausende Meldungen verschiedenster Medien und Blogs erzeugen, andere so gut wie gar keine. Eine Meldung ohne besondere Resonanz ist die, dass uns Steuerzahler die Geschäfte der Hypo Real Estate (HRE) erneut mit fast 4 Mrd. belastet haben. Und dies ist nicht einmal überraschend.

Economist:  The problems of size -  Survival of the fattest: What, if anything, can be done about banks that are too big to fail? (12.5.11): SUPERVISORS THE WORLD over are trying to work out ways of dealing with banks that are too big to fail. The most obvious solution is to chop them up into manageable bits so none is too big or interconnected to be allowed to go. But it is far from perfect. For a start, carving up big banks that operate internationally does not necessarily reduce their risk—on the contrary, their geographical spread may have made them safer. And Spain’s troubled savings banks show that when many small banks stumble they can cause as much trouble as one big one. The risks on their books are often concentrated.

FTD: Mögliche Umschuldung – Sorge um Hellenen lähmt Bankenanleihemarkt (12.5.11): Das Jahr startete so gut für neu emittierte Bankanleihen aus den Euro-Krisenländer. Davon ist nichts mehr zu spüren, denn seit Ostern gab es keine Neuemissionen in der Euro-Peripherie. Auch als Folge dessen steigen die Risikoaufschläge für Covered Bonds deutlich an

MM: WestLB-Einigung - Die Verschwundbank-Lösung (15.4.11) Analyse Nach monatelangem Hin und Her präsentieren die WestLB-Eigner nun endlich eine Lösung für ihr marodes Geldinstitut. Es soll zur Verbundbank schrumpfen. Was zukunftsträchtig klingt, kommt einer Abwicklung gleich – und wird noch monatelang für Streit sorgen.

HB: Deutscher BankentagWulff und Merkel warnen vor neuer Krise (31.03.11): Es war der erste Bankentag seit der Finanzkrise. Für Bundespräsident Wulff die Gelegenheit, Deutschlands Top-Bankern eine Standpauke zu halten. Und auch Kanzlerin Merkel nahm kein Blatt vor den Mund.

HB: Stresstest-ErgebnisIrlands Banken werden zum Fass ohne Boden (31.03.11): Angeblich sind sie nicht systemrelevant. Irlands Banken machen Europa aber dennoch große Sorgen. Die krisengeschüttelte Institute brauchen 24 Milliarden Euro zusätzliches Geld.

FTD: Simon Johnson – Gefährlicher Giftcocktail in der Schuldenkrise (30.3.11): Amerikas Banken, die zu groß sind, um sie scheitern zu lassen, befinden sich auf gutem Weg zu groß zu werden, um sie zu retten. Letztlich kommt diese Entwicklung zu einem Ende, wie wir es in Island, Irland oder Griechenland erlebt haben – und diese Länder sind erst der Anfang.

FAZ: Regierung bittet um Hilfe – Die Bankenkrise in Irland spitzt sich zu (27.3.11): Irlands Regierung bittet die EZB um mittel- bis langfristige Liquiditätshilfen. Bald wird die irische Notenbank auch das Ergebnis eines „Stresstests“ der Banken des Landes veröffentlichen.

HB:  Dreifacher Schock:S&P spielt Schreckenszenario für Märkte durch (23.3.11): Was passiert mit den Märkten, wenn die europäische Wirtschaft zusammenbrechen und die Anleihemärkte kollabieren würden? Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat dieses Horrorszenario durchgespielt.

FTD: Die Kernschmelze des Kapitalismus (17.3.11): Atom- und Finanzkrise hängen zusammen. Die japanische Schuldenmisere und die weltweite Energieknappheit werden auch die Probleme der Euro-Zone weiter verschärfen. Am Ende des Jahrzehnts wird sich das kapitalistische System von Grund auf geändert haben.

Zeit: Hypo Real Estate Wo Abschreiben teuer wird (14.3.11): Im Herbst schob der Bund den Bilanzmüll der Hypo Real Estate in eine Bad Bank. Erst jetzt tritt zutage, wie groß die Risiken wirklich sind – und wie lange sie den Steuerzahler bedrohen.

Wirtschaftsblatt: Riesige “Schatten-Banken” bedrohen Weltfinanzsystem (10.3.11): Das Welt-Finanzsystem ist nach Einschätzung von IWF-Experten noch immer weit weniger gegen Finanzkrisen gewappnet als erwartet. Von grenzüberschreitend tätigen Mega-Finanzkonzernen gehe weiter ein großes Risiko für die Stabilität des internationalen Finanzsystems aus, stellen IWF-Experten in einem Diskussionspapier fest.

HB: IWF-Analyse zur Finanzkrise: Die Welt hat die Monsterbanken immer noch nicht im Griff (10.3.11): Die Bankenrettung hat das System instabiler, nicht sicherer gemacht, sagt der Internationale Währungsfonds. Die Finanzmärkte bleiben krisenanfällig – solange die Politik die Monsterbanken nicht zurechtstutzt.

FAZ: SchuldenkriseSchon wieder wanken Banken (6.3.11): Bald gipfelt es wieder in Europa. Aber die Politiker verschweigen die fragile Lage ihrer Banken. Dabei ist das der Kern der Euro-Krise. Die Krise ist wieder dort angekommen, wo sie einmal anfing.

HB: Royal Bank of Scotland: Bondgläubiger sollten Banken mitsanieren (2.3.11): 2008 hatte die Royal Bank of Scotland der britischen Regierung einen Verlustrekord beschert. Um so etwas in Zukunft zu vermeiden, hat RBS-Chef Stephen Hester eine provokante Strategie auf Lager.

HB: Mittelstandsbank: IKB weiterhin auf Staatsgarantien angewiesen (28.2.11): Die Neuausrichtung der IKB bleibt trotz eines Quartalsgewinns eine große Herausforderung. Zwar konnte die Mittelstandsbank ihre Verluste reduzieren, doch sie bleibt weiterhin von Staatshilfen abhängig.

HB: Nachrangpapiere: Moody’s stuft Bankanleihen drastisch zurück (18.2.11): Moody’s senkt den Daumen über Nachranganleihen 23 deutscher Banken. Die Ratingagentur glaubt nicht mehr an ein Einspringen des Staates bei Bankenpleiten. Das erhöht die Risiken für Anleihegläubiger massiv.

HB: WestLB-Zukunft: Das Ende der großen Landesbank-Lösung (12.2.11): Die Zukunft der WestLBsieht nicht wirklich rosig aus. Bis zum 14. Februar muss geklärt sein, wie es mit dem Finanzinstitut weitergeht – derzeit stehen die zeichen auf Zerschlagung oder Verkauf. Und selbst wenn die WestLBin einem Stück erhalten bleibt, es wird hart Einschnitte geben, die das Ende einer großen Landesbank-Lösung bedeuteten.

BL: Hypo Real Estate vor dem Aus? Existenzberechtigung durch EU-Kommission und Gutachten für Bundesregierung doppelt angezweifelt (10.2.11): Als der Blick Log im Oktober vergangenen Jahres von der Bewertungsverschleierung bei der Übertragung von Vermögensgegenständen in eine Bad Bank schrieb, interessierte dies zwar vergleichsweise viele Leser (und eine Zeitschrift druckte den Beitrag sogar ab), eine öffentliche Diskussion wurde dadurch allerdings nicht ausgelöst. Leider, denn es ging und geht hier um sehr hohe Risiken für den Steuerzahler.

HB: Bankenbranche: Rekordverlust – 17,6 Milliarden Euro bei Anglo Irish (8.2.11): Die Anglo Irish Bank schlägt einige Negativrekorde. Nun hat das bereits verstaatlichte Bankhaus einen Verlust von 17,6 Milliarden Euro angehäuft.

FTD: Krise der Cajas – Spaniens kleineres Übel (17.1.11): Irgendeinen Tod wird Spanien in den kommenden Wochen sterben müssen – es fragt sich nur, welchen. Denn es wird Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero kaum gelingen, gleichzeitig das Staatsdefizit herunterzufahren und das marode spanische Bankensystem zu sanieren.

Risknet: Von der Bankenkrise zur Staatenkrise und wieder zurück- Das Damoklesschwert eines Zusammenbruchs des Finanzsystems (12.1.11): Die Idee eines geeinten Europas geht zurück bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, als anschließend die ersten Verträge über eine wirtschaftliche Zusammenarbeit (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) unterschrieben wurden. Schon damals stand die Frage im Raum, ob ökonomische Integration eine notwendige Voraussetzung für politische Integration (die das primäre Ziel zu dieser Zeit darstellte) ist. Das Problem war damals, dass sich eine politische…

SZ: Ex-Vorstand Gribkowsky (05.01.11): Verhaftung verschärft Krise bei der BayernLB. Eine Festnahme belastet die krisengeschüttelte BayernLB: Ex-Vorstand Gribkowsky soll ein Millionen-Vermögen vor der Steuer versteckt haben.

2010

HB: Bankenjahr 2011: Die Zwei-Klassen-Gesellschaft der Banken (2.1.11): Im neuen Jahr peilen die großen Banken in Deutschland und Amerika wieder Milliardengewinne an. Doch ob Bankenabgabe, Basel III oder Bondprobleme – die Liste der Herausforderungen für die Geldinstitute ist lang, und viele Risiken bleiben. Ein Ausblick auf das Bankenjahr 2011.

HB: Zukunft offen: Zerschlagung ist die letzte Chance für die WestLB (28.12.10): Die Zukunft der WestLB steht auf der Kippe. Immer deutlicher schält sich heraus, dass das Institut nicht als komplette Bank, sondern wohl eher in Teilen verkauft wird. Eine Fusion mit der Helaba und dem zentralen Vermögensverwalter Dekabank hat nach Handelsblatt-Informationen jetzt höchste Priorität. Doch der Deal ist kompliziert.

Zeit: Bankenrettung Irland verstaatlicht die Allied Irish Bank (23.12.10): Irland hat seine Anteile an der Allied Irish Bank massiv aufgestockt. Die Regierung kontrolliert nun beinahe den gesamten irischen Bankensektor.

FAZ: Bad Bank -Irlands Friedhof für gescheiterte Bankerträume (22.12.10): Vor einem Jahr wurden die Iren für ihren beherzten Plan zur Bankenrettung international gelobt. Heute gilt die staatliche Auffanggesellschaft eher als Teil des Problems, das Irland zum Rettungsfall gemacht hat. Die Bad Bank hält faule Kredite für 71,2 Milliarden Euro.

HB: Drohende Kapitallücke: Spekulationsobjekt Staatsanleihen (21.12.10): Wegen der Schuldenkrise könnten Anleihen der Euro-Länder künftig nicht mehr risikolos in den Bankbilanzen stehen, Ökonomen und Finanzanalysten drängen auf eine Neubewertung. Die Folge: Die Finanzhäuser leiden oder der Euro.

HB: Immobilien-Krise: Irlands Bad Bank kauft Kredite im Wert von 71 Milliarden Euro (20.12.10): Viel hilft viel, dachten sich die Erfinder des Rettungsschirms für klamme Euro-Länder. Doch der Fall Irland zeigt: Trotz Schirm werden die Probleme größer. Und die Abwertungsspirale dreht sich immer schneller. Jeder zehnte Immobilienkredit gilt als kritisch. Jetzt hat Irlands Bad Bank Immobilienkredite von heimischen Banken mit einem Nominalwert von rund 71 Milliarden Euro gekauft.

Welt: Eurokrise: Deutsche Banken haben besonders viel Geld in Irland (18.12.10): Laut IWF haben deutsche Banken stärker als andere Geld in Irland investiert. Im krisengeplagten Land liegen Kredite in Milliardenhöhe.

FAZ: Basel III – Banken brauchen bis 2019 mehr als 600 Milliarden Euro (16.12.10): Die neuen Liquiditätsstandards von Basel III sind von den Banken schon weitgehend erfüllt. Doch die Regelungen machen vor allem Großbanken zu schaffen. Der Baseler Ausschuss zeigt Auswirkungen schärferer Eigenkapitalvorschriften.

Spon: Schuldenatlas: Wo die Milliarden deutscher Banken stecken (14.12.10):Ist die Euro-Krise eine Gefahr für Deutschlands Banken? 2,4 Billionen Euro haben sie ins Ausland verliehen – an Unternehmen, Staaten, Finanzinstitute. Ein Teil der Summe befindet sich in Krisenländern wie Irland oder Portugal.

HB: Kredite an Krisenstaaten: Deutsche Banken fürchten um Milliarden (13.12.10): Griechenland und Irland, Portugal und Spanien sind stark von ausländischen Geldgebern abhängig. Besonders deutsche Banken haben sich in den vergangenen Jahren stark in den Krisenstaaten engagiert. Doch viele Finanzinstitute scheuen nun das Risiko – und senken ihre Kredite allmählich.

HB: Kreditwirtschaft: EZB wird von Wirklichkeit überrollt (2.12.10): Der Rat der EZB wird nach Meinung namhafter Volkswirte beschließen, seine Liquiditäthilfen für die Kreditwirtschaft nicht zurückzunehmen. Er wird die volle Zuteilung von Liquidität zum Notenbankzins von einem Prozent fortsetzen. Außerdem wird mit einer Verlängerung des Ankaufprogramms Staatsanleihen gerechnet.

HB: EU verlängert Beihilfe: Staatliche Finanzspritzen für Banken bis 2011 (1.12.10): Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 lockerte die EU-Kommission die Regeln für finanzielle Zuschüsse an Banken. Zwei Jahre sind vorbei, doch nicht nur in Irland stehen die Banken wieder unter massivem Druck. Brüssel verlängert die Beihilfen deshalb bis Ende 2011.

HB: US-Kongress: Bankenrettung wird für Steuerzahler deutlich billiger (30.11.10): Nicht zuletzt die Erwartung, dass die Rettung der Banken in der Finanzkrise 50 Milliarden Dollar und teurer wird, kostete die Demokraten bei den US-Kongresswahlen Stimmen. Die neuen Zahlen aus dem Haushaltsbüro des US-Kongresses kommen für Präsident Barack Obama zu spät. Die Kosten werden auf nur rund 25 Milliarden Dollar taxiert.

HB: Sparkassen: Das gefährliche Spiel der Banken (30.11.10): Sparkassen und Genossenschaftsbanken steuern bisher stabil durch die Finanzkrise und schlagen sich deutlich besser als die Groß- und Landesbanken. Doch ihr Erfolg könnte sich rasch ins Gegenteil drehen – falls die kurzfristigen Zinsen steigen sollten.

HB: City Talk: Warum die Stresstests zu zahm ausfielen (30.11.10): Die Irlandkrise hat die Bankenstresstests aus dem vergangenen Sommer entwertet. Jetzt erkennt man: Vertrauenskrisen lassen sich nicht simulieren.

HB: Bilanztricks: Großes Misstrauen unter den brasilianischen Banken (27.11.10): Dubiose Bilanztricks haben bei der Banco Panamericano fast zur Pleite geführt. Der Skandal hat Auswirkungen auf die gesamte Branche. Der Kredithandel zwischen den Instituten liegt nun danieder. Auch Buchprüfer wie Deloitte, BDO und KPMG stehen im Fokus.

FAZ: Irland-KriseDie List der deutschen Banken (22.11.10): Deutschland soll jetzt auch Irland retten. Und die deutschen Banken finden das gut. Kein Wunder: Denn das schont ihre Bilanzen vor Abschreibungen. Längst hat die Finanzwelt die Politik fest im Griff.

FTD: Vorwürfe und fragwürdige Investments Eine Bank mit Risiken und Nebenwirkungen: Nach herben Verlusten in der Finanzkrise ist das Geldhaus der Apotheker und und Ärzte nun auch noch in eine Bestechungsaffäre verwickelt. Vom Abstieg eines Instituts, das eigentlich nichts falsch machen konnte.

HB: Bankensterben: Die Kleinen zahlen die Zeche (6.11.10): Während alle Welt das Ende der Finanzkrise feiert und viele Großbanken schon wieder Milliardengewinne machen und Boni ausschütten, geht das Bankensterben unvermindert weiter – sogar heftiger als im Krisenjahr 2009. Jetzt traf es erneut eine Regionalbank in den USA. Es ist das 143. Institut, dem die Luft ausging. Ein Grund: Die Großen bekamen Milliardenhilfen, dagegen schleppen die kleinen Banken die Schulden ihrer Kunden mit und ersticken daran.

Business Insider: Is Bank Of America The Most Exposed If There’s A Brand New Mortgage-Bond Scandal? (13.10.10): Earlier, we wrote about Felix Salmon’s contention that there’s a new mortgage fraud scandal that has the potential to dwarf Goldman’s ABACUS dealings. In this fraud scenario, banks took advantage of their information advantage and sold CDOs with mortgages they knew to be bad without clear representation to investors.

Wiwo: Offene ImmobilienfondsRisse hinter glänzenden Fondsfassaden (13.10.10): Krisenfonds verkaufen Bürohäuser, um Anleger auszahlen zu können. Ihre Immobilien müssen sie zuvor massiv abwerten. Die Fonds der großen Bankengruppen dagegen weisen unverdrossen Kursgewinne aus. Haben sie wirklich günstiger eingekauft – oder zögern sie Abwertungen nur hinaus?

HB: Eigenkapital: „Commerzbank ein Dauer-Systemrisiko für Steuerzahler“ (13.10.10): Dass die Commerzbank als zweitgrößtes deutsches Kreditinstitut von den internationalen Regulierern auf die Liste der systemrelevanten Banken gesetzt werden soll, sorgt für Unruhe im politischen Berlin. Hintergrund ist die Sorge, dass der Steuerzahler der teilverstaatlichten Bank deshalb erneut unter die Arme greifen muss.

HB: ÜBERLEBENSKAMPF Die dubiosen Tricks der WestLB (8.10.10) Die Westdeutsche Landesbank kämpft ums Überleben, auch mit unschönen Methoden. Ihre Bilanz enthält Ungereimtheiten, die nun von der Europäischen Kommission überprüft werden. Die WestLB bleibt risikoreich.

BL: Hypo Real Estate: Skandal liegt nicht in Bonizahlungen, sondern in “Bewertungsverschleierung” und Gläubigerbevorzugung (5.10.10):  Die ehemaligen und aktuellen Verantwortlichen in und für die Hypo Real Estate dürften derzeit ihre Freude an der aktuellen Bonidebatte haben, denn die überdeckt in der medial geführten Debatte den eigentlichen Skandal für uns Steuerzahler, nämlich die Bevorzugung der Gläubiger und die Verschleierung der Bewertung und damit der Risiken, die der Bund trägt. Die Debatte um die Aufweichung der Bonivorgaben für staatlich gestützte Kreditinstitute stellt ein außerordentlich untergeordnetes Problem dar im Vergleich zur der Bewertungsproblematik der Bank und der Begünstigung der Gläubiger der HRE.

FAZ: Rekordtransaktion – HRE startet „Bad Bank“ (1.10.10): An diesem Wochenende startet die größte Transaktion in der Geschichte des deutschen Bankwesens. In der Nacht zum Freitag ging die „Bad Bank“ der HRE an den Start. Zwei Jahre nachdem die HRE mit Milliardenhilfen vor dem Untergang bewahrt wurde, hat die heiße Phase der Aufspaltung begonnen.

FAZ: Rezession – Die Woche der Wahrheit für Irlands Banken (27.9.10): Der Kapitalbedarf der angeschlagenen Anglo Irish Bank belastet den verschuldeten irischen Staat und drückt die Volkswirtschaft in die Rezession. Doch von den anderen Banken ist kaum weiterer Kapitalbedarf zu erwarten. Der Abschwung läuft langsam aus.

Wiwo: Landesbanken-Neuordnung Wer über die Fusion von WestLB und BayernLB entscheidet (27.9.10): Mit der angedachten Fusion von WestLB und BayernLB kommt endlich Bewegung in die seit Jahren blockierte Landesbankendebatte. Welche zentralen Akteure über den Erfolg der Rettungsaktion entscheiden.

Welt: Die Bank, die keiner will (26.9.10): Boni, Pensionen, Chaos – statt den Wert der Staatsbank zu maximieren, betreibt die Politik die Abwicklung der HRE. Das kostet den Steuerzahler Milliarden

FAZ: Bankenrettungsfonds – Verlängerung um ein Jahr im Gespräch (16.9.10): Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise hat die Regierung den Bankenrettungsfonds Soffin im Eilverfahren zusammengezimmert. Eigentlich sollte er zum Jahresende auslaufen, doch jetzt wird in der Koalition eine Verlängerung geprüft.

Bank: Globale Finanzbranche – Schnellkraft oder Ausdauer? (9/2010): Die Finanzkrise geht in ihr viertes Jahr. Während intensiv um bessere Regulierung für Banken gerungen wird, vieles aber komplexer ist als erwartet und zugleich mit der ausufernden Staatsverschuldung einiger Länder neues Unheil für die Finanzmärkte droht, muss das Geschäft weitergehen, müssen Banken Geld verdienen und sich im globalen Wettbewerb gegeneinander behaupten. Wie gut gelingt ihnen das? Wie hat sich die Branche im Krisenjahr 2009 geschlagen? Hat sie erkennbar aus Fehlern gelernt? Wieder anziehende Erträge deuten darauf hin, dass die Schnellkraft vielfach wiederhergestellt ist – aber steht dahinter auch schon eine bessere Kondition? Ein Blick auf die diesjährige Analyse des britischen Magazins „The Banker“.

BL: Schwächeln deutsche Banken auf der Eigenkapitalseite mehr als geahnt? (9.8.10): Der Ökonomie-Nobellpreisträger Michael J. Spence hat kürzlich in dem Aufsatz „In finance we distrust“ über das Misstrauen gegenüber der Finanzwirtschaft geschrieben. Er macht dort verschiedene zum Teil allerdings unrealistische Vorschläge zur Wiederherstellung des Vertrauens zum Finanzwesen. In Deutschland ist das Vertrauensverhältnis zwischen Banken, Politik, Aufsicht, Kunden und Anlegern weiterhin sehr fragil. Aktuell tragen aber Regierung und Aufsichtsbehörden dazu bei, das Vertrauen erneut zu beschädigen. Dies liegt vor allem an diversen Aktivitäten, die signalisieren, dass die Kapitalausstattung deutscher Banken in Wirklichkeit deutlich schlechter sein könne, als angenommen. Welche Aktivitäten sind damit gemeint?

WSJ: Europe’s Bank Stress Tests Minimized Debt Risk (7.8.10): Europe’s recent “stress tests” of the strength of major banks understated some lenders’ holdings of potentially risky government debt, a Wall Street Journal analysis shows.  As part of the tests, 91 of Europe’s largest banks were required to reveal how much government debt from European countries they held on their balance sheets. Regulators said the figures showed banks’ total holdings of that debt as of March 31.

Bank: Vertrauen in Banken- Es bleibt noch viel zu tun (8/2010): Das Image der Banken in Deutschland hat durch die Finanzmarktkrise erheblich Schaden genommen. Während das Vertrauen der Deutschen in ihre eigene Hausbank relativ stabil geblieben ist, hat das gesellschaftliche Ansehen der Kreditwirtschaft insgesamt doch stark gelitten. Die Nachwirkungen halten an, haben sich zuletzt aber deutlich entschärft.

HB: Stresstest: Warum die deutschen Banken in der Zwickmühle stecken (7.7.10): Für viele Banken ist es die Wahl zwischen Pest und Cholera: Verweigern sie die Veröffentlichung des Stesstests, nähren sie den Verdacht, etwas zu verbergen. Stimmen sie zu, bestehen den Test aber nur mit Einschränkungen, ist die Not noch größer.

HB: BIZ-Jahresbericht: Die Bilanzen der Banken werden extrem belastet (30.6.10): Die Finanzinstitute bleiben unter extremem Druck, warnt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in ihrem neuen Jahresbericht. Am stärksten betroffen sind die Investmentbanken – und die Hedge-Fonds-Branche, und das obwohl diese an der Krise kaum eine Schuld tragen.

HB: Dünnes Kapitalpolster: Die Banken sind noch immer in Gefahr (29.6.10): Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) widerspricht der Finanzlobby, fordert Stresstests und pocht auf die Finanzreform. Ihr Jahresbericht offenbart: Das Kapitalposter der Banken ist zu dünn.

FTD: Kampf um Zwangsouting – Banken lassen Berlin beim Stresstest auflaufen (29.6.10):Der Umgang mit europaweiten Bankenstresstests entwickelt sich in Deutschland zu einem Machtkampf zwischen Regierung und der Kreditwirtschaft. Nach FTD-Informationen verweigern diverse Institute die geplante Veröffentlichung der Daten.

HB: Stresstest: Deutsche Bank, Commerzbank und BayernLB bestehen (29.6.10): Laut übereinstimmenden Medienberichten haben alle drei getesteten deutschen Banken den jüngsten Stresstest der europäischen Bankenaufsicht CEBS bestanden. Deutsche Bank, Commerzbank und BayernLB haben die Tests offenbar ohne Probleme hinter sich gebracht.

HB: Bankenhilfe: Deutschland trägt die rote Laterne (14.6.10): Viele Industrieländer könnten bei der Bankenhilfe noch gut davonkommen. Frankreich, die Schweiz und Österreich haben mit ihren Rettungspaketen sogar Geld verdient. Nur in Deutschland ist ziemlich klar, dass der Staat am Ende leer ausgeht.

HB: Schrottanleihen: Die Banken gehen auf Sichtflug (10.6.10): Die Nervosität unter den Banken steigt. Die Insitute fürchten, dass sich mehr Schrottanleihen in den Bilanzen verstecken – und leihen sich kein Geld mehr aus. Die Beschwichtigungen der EZB verlieren in dieser Situation immer mehr an Glaubwürdigkeit.

HB: Taunus: US-Behörde nimmt Deutsche Bank ins Visier (10.6.10): Der Deutschen Bank droht ein milliardenschweres Problem in den USA. Eine Tochter des deutschen Branchenprimus könnte drastisch unterkapitalisiert sein. Die US-Einlagensicherung kritisiert fehlendes Eigenkapital der amerikanischen Tochter Taunus.

HB: Landesbanken: Bad Bank der WestLB kann richtig loslegen (3.5.10): Die WestLB hat bei ihrer Sanierung ein wichtiges Etappenziel erreicht. Die „Bad Bank“, in die unter anderem toxische Wertpapiere ausgelagert werden sollen, ist nun im Handelsregister eingetragen. Die schwerste Aufgabe steht aber noch bevor: der Verkauf der Kernbank.

Spon: Risiko Umschuldung – Griechen-Krise bedroht deutsche Staatsbanken (28.4.10): Die Idee klingt so einfach wie verlockend: Weil Banken mit griechischen Anleihen gezockt haben, sollen sie sich an der Rettung des Pleitelands beteiligen, verlangen viele Politiker. Eine Milchmädchenrechnung – denn betroffen wären vor allem Institute, die ganz oder teilweise dem Staat gehören.

WSJ: Big Banks Mask Risk Levels (9.4.10): Quarter-End Loan Figures Sit 42% Below Peak, Then Rise as New Period Progresses; SEC Review

FTD: Problemkredite – Ex-Citigroup-Manager wirft Management Versagen vor (8.4.10): Die US-Großbank Citigroup hat nach Angaben eines Ex-Managers im Vorfeld der weltweiten Finanzkrise Missstände im eigenen Haus nicht beseitigt. Richard Bowens Aussagen zeichnen von der Citigroup das Bild einer Bank, die sich wenig darum gekümmert hat, dass Kreditgeschäfte nicht hauseigenen Standards entsprachen.

FTD: Inside Soffin (1.4.10): Seit eineinhalb Jahren kämpfen die Mitarbeiter des Bankenrettungsfonds Soffin gegen den Absturz des Finanzsystems. In aller Stille brachten sie die erste deutsche Bad Bank auf den Weg. Ein Besuch im teuersten und geheimnisvollsten Startup der Republik.

FTD: Exit-Strategie Wie die Commerzbank den Staat loswerden will(31.3.10): Das Coba-Management will die Möglichkeiten einer Kapitalerhöhung voll ausreizen – und hat dennoch über Jahre nicht genug Geld, staatliche Hilfgelder zurückzuzahlen. Deshalb dürfte Vorstandschef Blessing vergebens darauf hoffen, wieder ein Jahresgehalt in Millionenhöhe zu kassieren.

FAZ: Finanzkrise – Irische Regierung rettet abermals Banken (31.3.10): Der Allied Irish Bank, dem drittgrößten Geldkonzern des Landes, droht die Übernahme durch den Staat. Finanzminister Lenihan spricht von der „größten Herausforderung“. Insgesamt kommt die Bankenrettung den irischen Staat deutlich teurer zu stehen als angenommen.

SZ: Sal. Oppenheim und Arcandor – Middelhoff – das Gespenst der Pleite (29.3.10): Wie gut geht es Thomas Middelhoff? Offenbar besser als dem von ihm einst geführten Pleitekaufhauskonzern Arcandor. Es gab sogar viel Beraterhonorar.

FTD: Folgen der Finanzkrise – Das Geheimorgan der Bankenrettung (26.3.10): So mächtig der Rettungsfonds Soffin ist – seine Milliardenengagements muss auch er rechtfertigen: vor dem “10a-Ausschuss”, einem Organ des Bundestags. Am Freitag tritt dort Commerzbank-Chef Blessing an.

HB: Aufstieg und Fall einer Dynastie: Die Oppenheims – das Ende einer Saga (26.3.10): Die Kölner Privatbankiers von Sal. Oppenheim haben ihre Unschuld verloren und müssen nun den Staatsanwalt fürchten. Nicht durchgeknallte Fondsmanager oder Investmentbanker haben die Bank hingerichtet, sondern die kleine, aber feine Clique der persönlich haftenden Gesellschafter. Wie Graf Krockow und seine Kollegen die Privatbank verzockten.

FTD: Das Bankgeheimnis der IKB (26.3.10): Nach ihrer Fastpleite wähnt die Öffentlichkeit die IKB in Sicherheit. Doch es regen sich Zweifel an der neuen Strategie. Deutschlands Spitzenbanker fürchten, dass der Mittelstandsspezialist wieder zu einem Problem werden könnte

HB: Tag nach Wieandt-Abgang: Die neue HRE-Spitze muss viele Probleme lösen (26.3.10): Die verstaatlichte Krisenbank HRE hat 2009 trotz eines Milliardenverlusts besser abgeschnitten als erwartet. Doch bei der Vorlage der Zahlen interessierte vor allem einer, der nicht mehr dabei war: der völlig überraschend abgetretene Chef Axel Wieandt. Bei der Such nach Gründen für seinen Abgang gibt es erhellende Neuigkeiten.

ZDF: Verzockt, verloren, verstaatlicht … Was kostet uns die Hypo Real Estate? (18.3.10):  Die Hypo Real Estate, eine Jahrhundertpleite, ein Milliardengrab: Wie konnte eine einzige Bank das deutsche Finanzsystem bis an den Rand des Abgrunds bringen? Die ZDF-Dokumentation “Verzockt, verloren, verstaatlicht … Was kostet uns die Hypo Real Estate?” zeigt auf, mit welch riskanten Geschäften die Banker das Geld verzockt haben. Eine ZDF-Dokumentation (Video) von Karl Hinterleitner und Michael Haselrieder.

HB: Wettbewerbskontrolle: Brüssel gibt bei Banken kein Pardon (15.3.10): Auf mehr Milde der EU-Kommission bei der Kontrolle von staatlichen Beihilfen können die deutschen Finanzinstitute nicht hoffen. Der neue Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia will den Kurs seiner Vorgängerin grundsätzlich fortsetzen. Den Landesbanken droht ein heißer Sommer.

HB: HRE belastet: Milliardenverlust bei Rettungsfonds Soffin (25.2.10): Bisher sah die Bankenrettung wie ein gutes Geschäft für den Staat aus. Doch der deutliche Wertverlust beim verstaatlichten Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate lässt die Sorgen wachsen, dass der Bund auf hohen Verlusten sitzenbleiben könnte – Belastungen von bis zu vier Milliarden Euro scheinen durchaus realistisch.

Wiwo: Märchen vom Großreinemachen bei Commerzbank (23.2.10): Die Commerzbank hat im vierten Quartal mal wieder einen Riesenverlust eingefahren und damit nicht nur die Analysten enttäuscht. Wer daraus ableitet, das Institut habe besonders sorgfältig ausgekehrt, um befreit durchzustarten, sollte sich allerdings auf Enttäuschungen gefasst machen.

HB: Wachstum: Sind staatliche Banken besser als ihr Ruf? (11.2.10): Bis zur Krise galten private Geldinstitute als Schlüssel für hohes Wirtschaftswachstum. Neue Studien stellen diesen Konsens nun nachhaltig infrage und haben so einen Streit in dem Fach ausgelöst. Es geht nicht nur um die Frage, ob staatliche Banken besser sind als ihnen nachgesagt wird, sondern auch um die Methode, mit der man das beurteilt.

Wiwo: US-Notenbank Banken-Bonus von der Fed (10.2.10): Geredet wird von der Exitstrategie, mit der die US-Notenbank meint, die Liquidität wieder einzufangen, die sie in der Krise ins Bankensystem gepumpt hat. Doch was als Exitstrategie verkauft wird, entlarvt sich einmal mehr als Bonusprogramm für die Wall Street.

Wiwo: Milliardengrab Landesbank Anatomie des BayernLB-Skandals (10.2.10): Jetzt wird ausgemistet: In wenigen Tagen startet der Untersuchungsausschuss zum Kauf der österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria durch die BayernLB. Wie getrickst wurde, woher die Verluste kommen – die Skandalchronik.

Cicero: Schafft die Landesbanken ab! (02/2010): In ihrer jetzigen Form sind die Landesbanken überflüssig. Eine Zukunft haben die Institute nur, wenn sie entpolitisiert werden und ein Geschäftsmodell finden. Sie suchen noch immer.

FAZ: Krise des Finanzsystems – Amerikas Bankenrettung schafft neue Risiken (31.1.10): Das stattliche Tarp-Programm zur Rettung amerikanischer Banken gerät zunehmend in die Kritik. Das Risiko einer noch tieferen Krise des Finanzsystems wird damit erhöht. Systemrelevante Banken verlassen sich nun noch mehr auf den Staat.

NZZ: «Too big to remain silent» (28.1.10):  Schweizer Grossbanken tun sich schwer mit der faktischen Staatsgarantie.Die Krise hat gezeigt, dass die Schweizer Grossbanken zu gross sind, um sie untergehen zu lassen. Die faktische Staatsgarantie hält den Steuerzahler in Geiselhaft. Die Grossbanken tun sich schwer, sich öffentlich dagegen auszusprechen.

HB: Fall Hypo Group Alpe Adria: Drei Dutzend Banker zittern vor der Justiz (21.2.10): Die Liste derjenigen, die in der Affäre um den überteuerten Kauf der Hypo Group Alpe Adria in den Fokus der Staatsanwaltschft geraten, liest sich allmählich wie ein „Who’s Who“ der BayernLB. Finanzkreisen zufolge gehört nun auch Ex-Chef Michael Kemmer zur illustren Runde der Verdächtigen, denen Untreue vorgeworfen wird.

Spon: Streit um Finanz-Regulierung – Sieben Gebote gegen den Wahn (21.1.10): Die deutsche Politik lässt die Banken womöglich ungeschoren aus der Krise kommen – und begeht damit einen fatalen Fehler. Sie muss die Geldkonzerne zügeln, mit Strafabgaben und Boni-Grenzen. Sieben Regeln, die die Regierung jetzt beschließen muss.

FAZ: Giganten der Börse – Zwischen Google und Goldman liegt die ganze Welt (21.1.10): Die Investmentbank und die Suchmaschine sind mehr als nur Unternehmen. Ihre Gewinne und die Entwicklung ihrer Aktien stehen auch für Grenzfragen, die von den Gesellschaften selbst beantwortet werden müssen. weiter

HB: Überweisungen: Facebook revolutioniert das Web 2.0 (19.1.10): Europas größtes Online-Bezahlsystem Click and Buy ermöglicht ab Februar erstmals im Online-Netzwerk Überweisungen. In der Branche trifft die Entscheidung, Bezahlsysteme auch bei Seiten wie Facebook einzuführen, auf positive Resonanz. Dennoch bleibt die Frage nach der Datensicherheit.

HB: Management-Ausbildung: Grüne Banker sind gefragt (17.1.10): Nachhaltige Geldanlagen sind gefragt. Dem Trend folgte die Ausbildung zum Nachhaltigkeitsbanker. Das Bochumer Institute for Social Banking baut jetzt den einzigartigen Masterstudiengang “Social Banking and Social Finance” aus. Studenten sollen in der Ausbildung lernen, wie sie nicht nur Geld verdienen, sondern ihrem Handeln Sinn geben.

Telepolis: OECD gegen Investment-Banken (17.1.10): Ohne strenge Trennung von Investment- und Kommerzbanken wäre eine Reform der Bankenregulierung zum Scheitern verurteilt. In ihrer aktuellen Analyse Elephant in the room: The Need to Deal with What Banks Do gehen die OECD-Ökonomen Adrian Blundell-Wignall, Gert Wehinger und Patrick Slovik hart mit den Investmentbankern ins Gericht. Denn während einige Großbanken, die sich auf das Kommerzgeschäft konzentriert hatten, durchaus gut durch die Krise gekommen sind, verzeichneten Finanzkonglomerate, die vor allem auf Investmentbanking, die Strukturierung komplexer Derivate und den Eigenhandel gesetzt hatten, gewaltige Verluste.

HB: Rezession: – US-Banken sehen die Krise nicht ausgestanden (15.1.10): Der US-Finanzsektor kommt nur schwer aus der Krise. Gut ein Jahr nach der Lehman-Katastrophe verdienen die im S&P-500 vertretenen Institute nur noch ein Zehntel so viel wie vor der Rezession. Aufwärts geht es nur langsam, vor allem für die vielen mittleren und kleinen Banken. Was den Banken Kopfschmerzen bereitet.

Spon: Privatbank Sal. Oppenheim – Nummer eins im Niedergang (15.1.10): Finale eines Familienunternehmens: Bei Sal. Oppenheim geben die haftenden Gesellschafter die Geschäftsführung ab. Die legendäre Privatbank kämpft um die Zukunft unter der neuen Mutter Deutsche Bank – doch das Vertrauen ist angekratzt. Treue Kunden mit großen Millionenvermögen machen sich davon.

FTD: Warnung vor Bankaktien – Propheten im eigenen Hause (6.1.10): Hartes Urteil: Finger weg von deutschen Bankaktien, heißt es in einer aktuellen Studie. Brisanter indes ist die Herkunft der Verfasser: die Deutsche Bank.

HB: Banken-Wertberichtigungen: Eine neue Bewährungsprobe steht an (3.1.10): Wenn die deutsche Finanzaufsicht öffentlich etwas Mahnendes sagt, muss man aufhorchen. „Aus Aufsichtssicht haben wir große Sorge, dass uns die Wertberichtigungen im Kreditgeschäft einholen werden. Was bisher an Risikovorsorge gebildet wurde, kann noch lange nicht alles sein“, sagt Peter Lutz, Abteilungspräsident Banken bei der BaFin, mit Blick auf 2010.

Banken- und Finanzmarktkrise ab 2010

Mit dem Ende der großen Finanzmarktkrise hat sich das Finanzsystem noch lange nicht stabilisiert. Weiter geraten laufend große Kreditinstitute, andere Marktteilnehmer und die Finanzmärkte selbst in Turbulenzen. Auf dieser Seite stellt der Blick Log laufend aktuelle Links auf verschiedene Beiträge zur Bankenkrise bereit. Beiträge zur Bankenkrise bis 2009 sind hier zusammen gestellt und zur Übersichtsseite Finanzkrise geht es hier.

FAZ: Irland-Krise - Die List der deutschen Banken (22.11.10): Deutschland soll jetzt auch Irland retten. Und die deutschen Banken finden das gut. Kein Wunder: Denn das schont ihre Bilanzen vor Abschreibungen. Längst hat die Finanzwelt die Politik fest im Griff.

FTD: Vorwürfe und . . . → Read More: Banken- und Finanzmarktkrise ab 2010

Aktuelle Berichterstattung

Aktuelle Berichterstattung und Beiträge zur Aufarbeitung der Finanzkrise

Zeit: Deutschland Die wahren Kosten der Finanzkrise (24.11.10): Die Finanzkrise kostet jeden Deutschen mindestens 9000 Euro. Je nachdem wie sich die Wirtschaft entwickelt, könnte der Betrag noch gewaltig steigen.

DB-NYT: Can Wall St. Justify Its Existence? (22.11.10): A strange industry exists that mints multimillionaires on the basis of stock movements and bond issues – can it justify its existence, or will it simply purchase the political favors to continue as before?

Acemaxx-Analytics Dodd-Frank-Gesetz: Die „geordnete Auflösung“ der Finanzunternehmen (14.11.10): Es mag geschmacklos erscheinen, aber wir müssen uns auf die nächste Finanzkrise, die . . . → Read More: Aktuelle Berichterstattung

2 Jahre nach dem Exodus von Lehman und AIG

Vor zwei Jahren war die Finanzwelt in Aufruhr. Nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman (hier der Link zum Insolvenzantrag der Investmentbank) folgte die dramatische Rettung des “Versicherungskonzerns” AIG. Spätestens mit 9/15 geriet die Finanzkrise in das breite Blickfeld der Öffentlichkeit.

Der Blick Log will hier aber keine Retrospektive starten. Dafür sorgen in diesen Tagen viele andere Medien (siehe folgenden Ticker und unten Rückblicke aus den letzten Tagen).

Ticker zur Finanzkrise: 2 Jahre nach Lehman

Wer in Retrolaune ist und etwas tiefer bohren möchte, für den habe ich gleich noch ein paar Surfhinweise. Ich möchte für diese . . . → Read More: 2 Jahre nach dem Exodus von Lehman und AIG

Deutsche Bank überrascht mit üppiger Kapitalerhöhung und spielt mit den Märkten

Die Deutsche Bank plant eine üppige Kapitalerhöhung, die bis zu 9 Mrd. € umfassen soll (mehr Details dazu in den Presseberichten unten). Sie soll, so wird gestreut, zur kompletten Übernahme der Postbank und der durch Basel III erforderlichen höheren Eigenkapitalausstattung dienen. Andere sehen das kritischer und wollen sich nicht Sand in die Augen streuen lassen. Markus Gärtner fragt sich in seinem Blog:

“Kann es also sein, dass uns bei der Vorlage des Banken-Stresstests doch nicht der ganze Wein einge-schenkt wurde? Wir alle, auch in diesem Blog, haben es ja vermutet, angesichts der wenig realistischen Stresstest-Kriterien. So insgeheim erwischt man sich bisweilen dabei, dass man den ein oder anderen Zweifel hegt, ob man nicht vielleicht ein bisschen zu negativ an die Sachlage herangeht.”

Markus liefert folgende Grafik dazu

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Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht im Halbfinale von Basel III (mit Presseschau)

Auch zwei Jahre nach der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers und unzähligen Absichtserklärungen das Finanzsystem sicherer zu machen, wartet die Finanzbranche immer noch auf die geplanten Änderungen der Eigenkapitalregeln, im Volksmund Basel III genannt. Heute tagt der Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht und will bis zum Wochenende die finalen Regelungen dieses zentralen Bausteins einer neuen Finanzordnung vereinbaren.

Bereits im Juli sickerte durch, das nach Druck der Bankenlobby die neuen Spielregeln laxer auszufallen als es der erste Entwurf (hier das ursprüngliche Konsultationspapier als pdf, ein gut lesbare Zusammenfassung und am 1.110. aktualisierte Zusammenfassung hier der Kapitalanforderungen und hier der Liquiditätsanforderungen Deloitte hier als pdf) vorgesehen hat. Die neue Fassung soll inhaltlich entschärft sein und die Anwendung angeblich von 2012 auf 2018 verschieben.

Zu den Grundprämissen von Basel III schrieben David Milleker und Stefan Sauerschell (beide Union Investment) in der FTD:

“Basel hat das Ziel, die Geschäftsaktivität einer Bank so zu regulieren, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit der Bank minimiert wird. In der Realität ist die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Bank aber nicht unabhängig von der Ausfallwahrscheinlichkeit anderer Banken. Gerade im Falle eines systemischen Schocks besteht in der Regel eine positive Korrelation, und durch sich selbst verstärkenden Rückkoppelungsprozesse steigen die Ausfallwahrscheinlichkeiten aller Banken.

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Welche SDAX Aktien haben das größte Potenzial?

Schon vor zwei Wochen begannen wir unseren Marktüberblick mit folgendem Satz: “Unser bisheriges Szenario ist weiterhin voll intakt.” und das gilt so weiterhin. Wie unsere Abonnenten im aktuellen Sharewise Börsenbrief schon wissen, war eine Korrektur des DAX unter die Marke von 6.000 Punkten unser Wunschszenario, da an solch runden, psychologisch wichtigen Marken meist eine Menge Stoppkurse liegen und diese im Rahmen des sogenannten “Stoppfishing” sehr gerne von instituionellen Großanleger ausgelöst werden, um so noch einmal billig einkaufen zu können. . . . → Read More: Welche SDAX Aktien haben das größte Potenzial?

Schwächeln deutsche Banken auf der Eigenkapitalseite mehr als geahnt?

Der Ökonomie-Nobellpreisträger Michael J. Spence hat kürzlich in dem Aufsatz „In finance we distrust“ über das Misstrauen gegenüber der Finanzwirtschaft geschrieben. Er macht dort verschiedene zum Teil allerdings unrealistische Vorschläge zur Wiederherstellung des Vertrauens zum Finanzwesen.

In Deutschland ist das Vertrauensverhältnis zwischen Banken, Politik, Aufsicht, Kunden und Anlegern weiterhin sehr fragil. Aktuell tragen aber Regierung und Aufsichtsbehörden dazu bei, das Vertrauen erneut zu beschädigen. Dies liegt vor allem an diversen Aktivitäten, die signalisieren, dass die Kapitalausstattung deutscher Banken in Wirklichkeit deutlich schlechter sein könne, als angenommen. Welche Aktivitäten sind damit gemeint?

Bund sorgt für Aufweichung der Basel III-Regeln

 

Etwas überraschend haben in der vorvergangenen Woche ausgerechnet deutsche Vertreter die Reform der verschärften Eigenkapitalregeln blockiert. Diese Blockade führt im Ergebnis dazu, dass die Kapitalausstattung der Banken nicht so zügig weiter erhöht werden muss und deutlich weniger Belastungen auf kapitalschwache Banken zukommen, als noch vor während der Finanzkrise gefordert.

Zum (landespolitischen) Hintergrund empfehle ich diese Kolumne von Wolfgang Münchau in der FTD: Der Stress nach dem Test

Bund will Erleichterungen in Brüssel für Bad Banks Continue reading Schwächeln deutsche Banken auf der Eigenkapitalseite mehr als geahnt?

Blicke in die Wirtschaft am 2010-08-07

Familienunternehmen: Aktien inhabergeführter Konzerne glänzen im Vergleich http://tinyurl.com/32wmf8o Gleiche Interessen ->Agency Theorie # Deutsche Industrieproduktion: Auf Rekordkurs – Meinung – Kommentare + Analysen – Politik – Handelsblatt.com http://tinyurl.com/282rag9 # Infografik: So geht’s der Weltwirtschaft | FTD.de http://tinyurl.com/33cpvam # Verlust mit Derivaten: Buffett verzockt 1,4 Milliarden Dollar | FTD.de http://tinyurl.com/34gy8cu # Golf von Mexiko: BP will Katastrophen-Ölquelle nicht aufgeben – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft http://tinyurl.com/2vhxolb # Abschiedsmail des Roland-Berger-Chefs: Außen hart, innen ganz weich – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft http://tinyurl.com/2aq2vmd # ACEMAXX-ANALYTICS: FDIC: Anzahl Bankschliessungen klettert auf 109 http://tinyurl.com/35do9xk # ACEMAXX-ANALYTICS: Stresstests: Banken Catwalks http://tinyurl.com/3y9rvel . . . → Read More: Blicke in die Wirtschaft am 2010-08-07

Video: Quants: The Alchemists of Wall Street

Statt eines Beitrags heute ein längerer Videobeitrag. Gefunden bei Nigecus in Nachgetreten: Banken-Stresstest

Quants are the math wizards and computer programmers in the engine room of our global financial system who designed the financial products that almost crashed Wall st. The credit crunch has shown how the global financial system has become increasingly dependent on mathematical models trying to quantify human (economic) behaviour. Now the quants are at the heart of yet another technological revolution in finance: trading at the speed of light. What are the risks of treating the economy and its markets as a complex machine? . . . → Read More: Video: Quants: The Alchemists of Wall Street

Blicke in die Wirtschaft am 2010-08-06

Schwache Erholung: US-Jobmarkt kommt nicht in Fahrt | FTD.de http://tinyurl.com/27lhb5b # Das Erholungsrennen: Welche Branchen brummen | FTD.de http://tinyurl.com/2b8eqfu # Nach US-Spendeninitiative: Deutsche Superreiche behalten ihre Milliarden | FTD.de http://tinyurl.com/27bj2p8 # Geschäftsmodell der Finanzinvestoren schien tot. Nun haben sie wieder Hunger und suchen vergeblich nach Deals http://tinyurl.com/2729nhe # Fehlende Innovationen: Gute Gründer gesucht | FTD.de http://tinyurl.com/2ekvzd8 # Gemeinsames Internetportal: TV-Sender verbünden sich im Netz | FTD.de http://tinyurl.com/24cl8z9 # FTD-Summerschool: Weiche Ziele für harte Manager | FTD.de http://tinyurl.com/2cs3cnq # Deutsche Industrieproduktion: Auf Rekordkurs – Meinung – Kommentare + Analysen – Politik – Handelsblatt.com http://tinyurl.com/282rag9 # BP-Ölkatastrophe: Experten zweifeln Erfolge . . . → Read More: Blicke in die Wirtschaft am 2010-08-06

Welche MDAX Aktien haben das größte Potenzial?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Das Portal Sharewise ist eine deutsche Aktien-Community und verfügt mittlerweile über mehr als 58.000 registrierte Mitglieder aus aller Welt, die die Plattform sehr rege und intensiv nutzen. Dabei geben die Sharewise Mitglieder konkrete Kauf- und Verkaufsempfehlungen sowie das Kursziel zu einzelnen Aktien ab. Sharewise wertet diese Daten aus, um so einerseits die besten Tippgeber zu identifizieren und andererseits die besten Aktien zu ermitteln. Das Ergebnis dieses quantitativen Systems ist die Sharewise Aktien Rangliste, welche als Basis für den Sharewise Börsenbrief dient.

Einen Teil des quantitativen Systems stellt Sharewise nun regelmäßig kostenlos allen Mitgliedern zur Verfügung. Dazu wird ausgewertet, welche Aktien das größte Potenzial besitzen. Diese Einschätzung basiert auf allen 58.000 Mitgliedern und liefert Ihnen eine gute Basis unterbewertete Aktien zu identifizieren.

Beginnen möchten wir heute mit einem Marktüberblick und anschließend gehen wir detailliert auf die MDAX Aktien ein, die das größte Potenzial aufweisen.

Marktüberblick

Nachdem wir vor zwei Wochen an dieser Stelle noch über das eher langweilige Marktgeschehen berichteten, hat sich die Situation inzwischen deutlich verändert. Unser bisheriges und unverändert bevorzugtes Szenario sieht eine weitere Seitwärtsbewegung des Dow Jones zwischen 9.700 und 10.500 sowie des DAX zwischen 5.700 und 6.300 Punkten vor. Demzufolge sollten die Märkte im August, alleine schon aus “Angst” vor dem “Crashmonat” September, nochmals unter Druck geraten und die untere Begrenzung dieses Seitwärtstrends testen. Ab Mitte/Ende September dann, so unsere Markteinschätzung, dürfte den Leitindizes der charttechnische Ausbruch nach oben gelingen und eine Jahresendrallye starten, welche den Dow Jones auf über 11.200 und den DAX auf 6.800 Punkte führen sollte. Continue reading Welche MDAX Aktien haben das größte Potenzial?

Blicke in die Wirtschaft am 2010-08-02

Union: Staatshilfen für Banken keine Dauereinrichtung – Politik – Deutschland – Handelsblatt.com http://tinyurl.com/37e6o9b # Mehr Bauausgaben: Gute Konjunkturdaten mildern Fed-Pessimismus http://tinyurl.com/2v5ran8 # Dow Jones feiert Konjunktur-Bonanza http://tinyurl.com/2wmptdf # Mit dem Aufschwung: Der Mut zu Übernahmen wächst – Unternehmen – Banken + Versicherungen – Handelsblatt.com http://tinyurl.com/359qdwz # Neuigkeiten in der NYT zum neuen Millionen-Insiderskandal um texanische Milliardäre http://tinyurl.com/27xz5ph # Schwache Finanzprozesse, unnötige Kosten: “Lost in Transaction” – computerwoche.de http://tinyurl.com/23w8lqe # Wirtschaftsreförmchen: Ein bisschen Perestroika in Havanna | FTD.de http://tinyurl.com/37b3d5x # Milliardenschuldenstaat USA: Über Arizona kreist der Pleitegeier | FTD.de http://tinyurl.com/335k6bq # Höhere Auslastung: Maschinenbauer bejubeln Auftragsplus | FTD.de http://tinyurl.com/35jofau . . . → Read More: Blicke in die Wirtschaft am 2010-08-02

Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-31

Lesenwertes Essay von James K. Galbraith: Der Raubtier-Staat: Freie Märkte sind die Ausnahme in den USA. http://tinyurl.com/2uernjn # Leitartikel: Was von der Dotcom-Blase übrig blieb http://tinyurl.com/2ff7opz # Geheimes Erbe: Haider-Vermögen in Liechtenstein entdeckt http://tinyurl.com/2ap993g # Wirtschaft für Kinder: Wann zahlt Deutschland seine Schulden zurück? | Wirtschaft | ZEIT ONLINE http://tinyurl.com/26myrmq # Die Vermögensfrage in der FAZ: Kauf von Immobilien auf Vorrat ist ein fragwürdiges Vorhaben http://tinyurl.com/22ovezf # Ehemaliger “Starmanager” Edzard Reuter: “Führungsschichten der Wirtschaft rekrutieren sich immer selbst” http://tinyurl.com/24rlls3 # Standard & Poor’s: Ratings – keine Wissenschaft, nur Meinungen http://tinyurl.com/26akh2h Angst vor neuen US-Finanzgesetzen? # Discount-Riese: Aldi entdeckt . . . → Read More: Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-31

Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-30

In London will sich das Retailbanking neu erfinden: Metro Bank geht erfrischend anders an den Start http://tinyurl.com/3a4rfb4 # Transparenz der Banken: Die nützliche Seite des Stresstests | FTD.de http://tinyurl.com/32nw5bu # Verkauf von Krediten: Banken wagen vorsichtige Schritte auf dem Verbriefungsmarkt http://tinyurl.com/3xbcve3 # Immobilienmarkt: Krise in Dubai schwappt auf gemächlich Abu Dhabi über http://tinyurl.com/2eyumhk # Erholung der US-Wirtschaft hat an Schwung verloren, BIP wuchs in Q2 spürbar langsamer http://tinyurl.com/2g5m3m4 # Arbeitszimmer: Das Handelsblatt über die letzte Zuflucht des deutschen Mannes http://tinyurl.com/2fhm495 # Nachfolger GF für Bundesverband deutscher Banken: Banken suchen immer noch nach neuem Cheflobbyisten http://tinyurl.com/3y9tt2y # “Double-Dip”-Gefahr: USA . . . → Read More: Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-30

Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-29

EU-Gipfel im Mai: Als der Euro gerettet wurde – Euro-Krise – Wirtschaft – FAZ.NET http://tinyurl.com/2enukru # Unternehmen im Aufschwung: Die Gewinne deutscher Großkonzerne steigen – Unternehmen – Wirtschaft – FAZ.NET http://tinyurl.com/2uc8ywt # Finanzmarkt: Deutsche Vorbehalte gegen Bankenregulierung – Wirtschaftspolitik – Wirtschaft – FAZ.NET http://tinyurl.com/2wlbav7 # Deutschlandfonds: Verbände betteln Brüderle an – Wirtschaftspolitik – Wirtschaft – FAZ.NET http://tinyurl.com/2wgfxc5 # Entscheiderblog » Blog Archive » Warum wir Fehlentscheidungen treu bleiben http://tinyurl.com/28y62gf # Collateral Management für Unternehmen: Kreditsicherheiten geschickter verwalten. Eine Einschätzung im Blick Log http://tinyurl.com/38ebbkf # Netzwelt-Ticker: Google und CIA finanzieren Web-Orakel – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt http://tinyurl.com/3xot8jv . . . → Read More: Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-29

Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-28

Finanzlobby: Wie Versicherer unabhängige Finanzberatung verhindern – WirtschaftsWoche http://tinyurl.com/2v9mnsv # Benchmarks für die Finanzabteilung: Wie teuer ist Ihr Bestellprozess? – CFOworld http://tinyurl.com/23o38hp # Schneller schlau mit dem Handelsblatt: Wie tricksen späte Wespen ihre Nebenbuhler aus? http://tinyurl.com/2b9sj49 # Erholung: Der wacklige Aufschwung der Autobranche – Unternehmen – Industrie – Handelsblatt.com http://tinyurl.com/22lnkex # Auftragseingang: US-Konjunkturdaten schüren Angst vor „Double Dip“ http://tinyurl.com/24gv6rs # Neue Web-Abzocke: BKA warnt vor Betrug beim Online-Banking http://tinyurl.com/26qhvyv # Nach Umfrageeinbruch: CDU-Mittelstand greift Merkel-Vertrauten an – Politik – Deutschland – Handelsblatt.com http://tinyurl.com/29rznr8 # Strategievergleich: Was Josef Ackermann von Santander lernen kann http://tinyurl.com/2adbpxl # Loveparade-Tragödie: „Die Verantwortung trägt . . . → Read More: Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-28

Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-26

Lt. Zero Hedge + Dow Jones haben DZ + WGZ Bank Länderanleihen umgebucht, um Abwertung für Stresstest zu vermeiden http://tinyurl.com/24tqfzk # Einer der besten Beiträge über den Stresstest bei Querschüsse: “Stresstest ohne Stress” http://tinyurl.com/28utnyl # Boersenpoint über das mögliche Platzen der CDS-Blase http://tinyurl.com/32qzxp8 # New Yorker: Blame Games. Wall Street, the White House, and the weak economy. http://tinyurl.com/ru1g http://tinyurl.com/2f5wp5u # Schwarzgeld: Die Mafia wäscht ihr Geld so leicht wie nie – Nachrichten Geld – WELT ONLINE http://tinyurl.com/22nz6vx # Offene Fragen nach dem Stresstest (Finanznachrichten, NZZ Online) http://tinyurl.com/24jmtas # Deflation durch fortschreitende Überalterung. Wenig beachteter Aspekt in Debatte über . . . → Read More: Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-26

Epilog zum Sommertheater um die Stresstests europäischer Banken

Das Sommertheater der Finanzbranche hat mit der Veröffentlichung der Stresstest-Ergebnisse am vergangenen Freitag (Dokumentation hier) einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Der Blick Log hat seine Kritik bereits am vergangenen Montag formuliert. Der Kern der Kritik war: Der Stresstest berücksichtigt nicht die Maximalabschläge, die auf Vermögensverkäufe notwendig wären, wenn Banken ihre fälligen Verbindlichkeiten zahlen müssten.

Ob die Testergebnisse dies tatsächlich nicht berücksichtigt haben, lässt sich freilich schwer beurteilen, weil die Öffentlichkeit zwar über konsolidierte Ergebnisse, nicht aber über Details der Methodik informiert wurde. Lediglich einige Rahmenparameter, wie Abschläge auf Staatsanleihen oder konjunkturelle Einflüssen wurden genannt (siehe dazu etwa die ausführliche Presseerklärung der Bundesbank). Für eine wirklich ausgezeichnete Darstellung zur bekannten Methodik des Stresstests siehe vor allem den Beitrag von Steffen Bogs auf Querschüsse:  “Stresstest ohne Stress”.

Die Kritik vieler Fachleute (Auswahl im Handelsblatt) ist in vielen Punkten berechtigt, dennoch wird meist eine Frage offen gelassen: Was wäre passiert, wenn die Banken Stresstestergebnisse so veröffentlicht hätten, wie es die „Experten“ sich gewünscht hätten und wie sie (hoffentlich) intern in den Häusern selbst durchgeführt werden?

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Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-25

Rücktritt in Kürze erwartet: Für BP-Chef Hayward ist die Uhr abgelaufen http://tinyurl.com/38t5gab Will wohl Segeln im Golf # Loveparade-Tragödie: Schwere Vorwürfe gegen Stadt und Veranstalter http://tinyurl.com/2w7a3ry # Chronologie des Schreckens: Wie die Loveparade zur Katastrophe wurde http://tinyurl.com/3yysr2k # Karstadt-Mietstreit angeblich wieder einmal vor Ende: Goldman Sachs kommt Investor Berggruen nun doch entgegen http://tinyurl.com/33m8km4 # Nach AIG-Rettung 2008: DZ Bank erhielt Milliardensumme von Goldman für CDS-Geschäfte http://tinyurl.com/34dksyd Und? Vertrag erfüllt # Chinas Immobilienrausch greift um sich. Blase erreicht Provinzen: http://tinyurl.com/37o59p9 # NYT: Fair Game – Seeing vs. Doing for the Wall Street banks http://tinyurl.com/2bxvxx6 # Social Web prophezeite Loveparade-Tragödie”In . . . → Read More: Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-25

Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-24

Bitteres Ende der Loveparade mit Massenpanik: Tote und Schwerletzte in Duisburg http://is.gd/dEGh5 # NYT Level Playing Fields, in Soccer and Finance http://tinyurl.com/39o2n9c Wall Street Exhales After Sidestepping Pay Czar’s Wrath – WSJ.com http://tinyurl.com/34hdh9j # With Results In, Exercise’s Rigor Is Questioned – WSJ.com http://tinyurl.com/3a2edcs # Contador feiert schon den Tour-Sieg http://tinyurl.com/2wwrklc Bemerkenswerter Andy Schleck. Freue mich auf die Fortsetzung des Duell 2011 # Schwacher Stresstest: Triumph der Geldlobby – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft http://tinyurl.com/3ae3z3v # Wofür brauchen wir eigentlich noch Bargeld? « Finance 2.0 http://tinyurl.com/37knhft # Liliane Bettencourt: Die alte Frau und das Geld – Wirtschaftspolitik . . . → Read More: Blicke in die Wirtschaft am 2010-07-24