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	<title>Kommentare zu: Banking 1.0 meets Banking 2.0</title>
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	<description>Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Feb 2012 00:38:15 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: 2.0-Instrumente f&#252;r die 1.1-Banken &#171; Blick Log</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/comment-page-1/#comment-3061</link>
		<dc:creator>2.0-Instrumente f&#252;r die 1.1-Banken &#171; Blick Log</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 00:08:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Blick Log: Banking 1.0 meets Banking 2.0  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Blick Log: Banking 1.0 meets Banking 2.0  [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Was Social Banking wirklich sein könnte &#171; Blick Log</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/comment-page-1/#comment-2871</link>
		<dc:creator>Was Social Banking wirklich sein könnte &#171; Blick Log</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 00:13:34 +0000</pubDate>
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		<description>[...] soziale Internet verschlafen. Der letzte umfassendere Beitrag des Blick Logs zum Thema ist hier: “Banking 1.0 meets Banking 2.0”   Blick Log über Twitter folgen oder Beitrag über folgende Dienste empfehlen, ausdrucken oder [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] soziale Internet verschlafen. Der letzte umfassendere Beitrag des Blick Logs zum Thema ist hier: “Banking 1.0 meets Banking 2.0”   Blick Log über Twitter folgen oder Beitrag über folgende Dienste empfehlen, ausdrucken oder [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Geht doch mehr beim Banking 2.0? Newcomer noa bank gestartet &#171; Blick Log</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/comment-page-1/#comment-2667</link>
		<dc:creator>Geht doch mehr beim Banking 2.0? Newcomer noa bank gestartet &#171; Blick Log</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 00:08:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Woche schrieb ich über meine Skepsis, was die Innovationsfreudigkeit der “klassischen” Finanzbranche betrifft. Dem widerspricht die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Woche schrieb ich über meine Skepsis, was die Innovationsfreudigkeit der “klassischen” Finanzbranche betrifft. Dem widerspricht die [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Boris</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/comment-page-1/#comment-2658</link>
		<dc:creator>Boris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 13:50:38 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

und Danke für diesen sehr guten und inspirierenden Artikel. Das Thema wird nun häufiger diskutiert, aber man möchte weiterhin die alten Schläuche verwenden. Kann da Matthias Kröner nur zustimmen. Auch ich war auf der Somesso 09 und nahm dort an einer Diskussionsrunde teil. Mein Eindruck: Die meisten Unternehmen haben Angst vor der durch das soziale Internet hervorgerufenen Transparenz. Nur wenige möchten wirklich etwas verändern und mal ganz ehrlich -ohne externen Druck bzw. hätten sich die Banken (wenn ich die Banken sage, meine ich nicht alle Banken) nicht erwischen lassen, würde keinerlei Bereitschaft zur Veränderung bestehen. 
Warum befassen sich also Banken mit Social Media oder thematisieren Social Banking? Weil ein gewisser externer Druck entstanden ist und damit sie, dann - sobald sie glauben die neuen Entwicklungen verstanden zu haben und die Krisensymptome nicht mehr kommuniziert werden - Systeme und Strukturen aufsetzen können, die es ermöglichen den Schalter wieder auf &quot; the same procedure as ever&quot; umstellen können.
Damit verkennen Sie allerdings die Grundprinzipien des Internets bzw. überschäten die Möglichkeiten der Regulierung durch Gesetze etc. (siehe auch Musikbranche, Verlagsbranche, etc.)
Das soziale Internet, Social Media und neue Ansätze im Banking gehören - wie Matthias Kröner in seinem Kommentar geschrieben hat, sehr eng zusammen. Es wird Banken geben, die werden Social Media versuchen als Marketing Instrument zu nutzen, denn das Social in Social Media steht ja keinesfalls für gut oder besser sondern allenfalls für menschliches Handeln vermittelt über soziale Internet Technologien. Das Potential von Social Media geht aber weit darüber hinaus. Es ermöglicht eben schon Dinge besser oder anders zu machen. Es birgt die Chance dafür Finanzdienstleistungen so zu gestalten, dass Menschen dadurch besser oder glücklicher werden, d.h. sie Finanzthemen wieder verstehen, die Macht des Handelns zurückgewinnen und vielleicht sogar Spass dabei haben. 
Das soziale Internet kann Unternehmen, Organisationen und Institutionen grundsätzlich verändern. Die Frage wie Menschen überlebenswichtige Aufgaben lösen wird prinzipiell neu gestellt. Es könnte sich dann zum Beispiel herausstellen, dass Selbstorganisation besser als Organisation funktioniert. Was würde das für Unternehmen bedeuten? 
Ich behaupte an dieser Stelle, dass in großen Teilen unserer Eliten die Tragweite der potentiellen Veränderungen noch gar nicht erkannt wird und überall dort, wo die Erkenntnis langsam keimt (Musikbranche, Verlagsbranche, Politik) fängt man erst mal an sich mit den klassischen Instrumenten, nämlich Klagen, Regelungen etc. zu wehren.
Social Banking oder Banking 2.0 ist eine soziale Innovation. Ähnlich wie das was Schultze Delitsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen vor fast 150 Jahren gemacht haben. 
Und das, was das Internet heute offeriert ist möglicherweise sogar eine neue Aufklärung. Deshalb hier mal ein Zitat.
&quot;Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines andern zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht aus Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. &#039;Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!&#039; ist also der Wahlspruch der Aufklärung.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>und Danke für diesen sehr guten und inspirierenden Artikel. Das Thema wird nun häufiger diskutiert, aber man möchte weiterhin die alten Schläuche verwenden. Kann da Matthias Kröner nur zustimmen. Auch ich war auf der Somesso 09 und nahm dort an einer Diskussionsrunde teil. Mein Eindruck: Die meisten Unternehmen haben Angst vor der durch das soziale Internet hervorgerufenen Transparenz. Nur wenige möchten wirklich etwas verändern und mal ganz ehrlich -ohne externen Druck bzw. hätten sich die Banken (wenn ich die Banken sage, meine ich nicht alle Banken) nicht erwischen lassen, würde keinerlei Bereitschaft zur Veränderung bestehen.<br />
Warum befassen sich also Banken mit Social Media oder thematisieren Social Banking? Weil ein gewisser externer Druck entstanden ist und damit sie, dann &#8211; sobald sie glauben die neuen Entwicklungen verstanden zu haben und die Krisensymptome nicht mehr kommuniziert werden &#8211; Systeme und Strukturen aufsetzen können, die es ermöglichen den Schalter wieder auf &#8221; the same procedure as ever&#8221; umstellen können.<br />
Damit verkennen Sie allerdings die Grundprinzipien des Internets bzw. überschäten die Möglichkeiten der Regulierung durch Gesetze etc. (siehe auch Musikbranche, Verlagsbranche, etc.)<br />
Das soziale Internet, Social Media und neue Ansätze im Banking gehören &#8211; wie Matthias Kröner in seinem Kommentar geschrieben hat, sehr eng zusammen. Es wird Banken geben, die werden Social Media versuchen als Marketing Instrument zu nutzen, denn das Social in Social Media steht ja keinesfalls für gut oder besser sondern allenfalls für menschliches Handeln vermittelt über soziale Internet Technologien. Das Potential von Social Media geht aber weit darüber hinaus. Es ermöglicht eben schon Dinge besser oder anders zu machen. Es birgt die Chance dafür Finanzdienstleistungen so zu gestalten, dass Menschen dadurch besser oder glücklicher werden, d.h. sie Finanzthemen wieder verstehen, die Macht des Handelns zurückgewinnen und vielleicht sogar Spass dabei haben.<br />
Das soziale Internet kann Unternehmen, Organisationen und Institutionen grundsätzlich verändern. Die Frage wie Menschen überlebenswichtige Aufgaben lösen wird prinzipiell neu gestellt. Es könnte sich dann zum Beispiel herausstellen, dass Selbstorganisation besser als Organisation funktioniert. Was würde das für Unternehmen bedeuten?<br />
Ich behaupte an dieser Stelle, dass in großen Teilen unserer Eliten die Tragweite der potentiellen Veränderungen noch gar nicht erkannt wird und überall dort, wo die Erkenntnis langsam keimt (Musikbranche, Verlagsbranche, Politik) fängt man erst mal an sich mit den klassischen Instrumenten, nämlich Klagen, Regelungen etc. zu wehren.<br />
Social Banking oder Banking 2.0 ist eine soziale Innovation. Ähnlich wie das was Schultze Delitsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen vor fast 150 Jahren gemacht haben.<br />
Und das, was das Internet heute offeriert ist möglicherweise sogar eine neue Aufklärung. Deshalb hier mal ein Zitat.<br />
&#8220;Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines andern zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht aus Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. &#8216;Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!&#8217; ist also der Wahlspruch der Aufklärung.&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Join(t) Venture: Fusion zwischen Berliner &#8222;Mauerfall&#8220; und Finanzindustrie? &#171; Social Banking 2.0 &#8211; Der Kunde übernimmt die Regie</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/comment-page-1/#comment-2654</link>
		<dc:creator>Join(t) Venture: Fusion zwischen Berliner &#8222;Mauerfall&#8220; und Finanzindustrie? &#171; Social Banking 2.0 &#8211; Der Kunde übernimmt die Regie</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 10:36:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/#comment-2654</guid>
		<description>[...] gemeinsamen Unternehmen zwischen Bank 1.0 und Social Banking 2.0 kommen, wie es der Blicklog vor wenigen Tagen beleuchtet hat. Join the [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] gemeinsamen Unternehmen zwischen Bank 1.0 und Social Banking 2.0 kommen, wie es der Blicklog vor wenigen Tagen beleuchtet hat. Join the [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: links for 2009-11-04 &#124; FutureWorks Research</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/comment-page-1/#comment-2640</link>
		<dc:creator>links for 2009-11-04 &#124; FutureWorks Research</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 20:02:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Banking 1.0 meets Banking 2.0 (tags: FW newfinance) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Banking 1.0 meets Banking 2.0 (tags: FW newfinance) [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Legoprinzip: Blicklog verdrahtet alte und neue Banken &#171; Social Banking 2.0 &#8211; Der Kunde übernimmt die Regie</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/comment-page-1/#comment-2636</link>
		<dc:creator>Legoprinzip: Blicklog verdrahtet alte und neue Banken &#171; Social Banking 2.0 &#8211; Der Kunde übernimmt die Regie</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 13:46:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/#comment-2636</guid>
		<description>[...] http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] <a href="http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/" rel="nofollow">http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/</a> [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Kröner</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/comment-page-1/#comment-2635</link>
		<dc:creator>Matthias Kröner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 13:40:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/#comment-2635</guid>
		<description>erst einmal vielen Dank für die sehr ausführliche Schilderung der gegenwärtigen Diskussion. Zu dieser Darstellung passen die Erkenntnisse des gestrigen Tages (SOMESSO Konferenz in Zürich). Anwesend waren Marketing- und Kommunikations-Experten diverser schweizerischer Großbanken sowie Berater. Um es kurz zu machen: Man bewundert die web 2.0 Orientierung eines Barack Obama (der dies ja aus vielerlei hinsicht offensiv aber sehr sehr vorsichtig nutzen muss), sieht sich aber selbst aus rechtlichen (und anderen) Gründen nicht in der Lage, web 2.0 features zu nutzen. Man scheitert schlicht und einfach an der organisatorischen Frage, wer im Haus was und wann sagen darf. Insofern sehe ich keine Chance für etablierte Häuser, dies wirklich offensiv zu machen, denn diese Problematik trifft auf alle zu. Außer: Der CEO des Hauses macht es. Und damit bin ich beim nächsten Punkt: Web 2.0 muss von oben nach unten durch eine Unternehmung gehen. Ein Vorstand kann web 2.0 nicht &quot;anordnen&quot;. Web 2.0 - darüber hinaus - ist nicht &quot;nur&quot; Bestandteil eines Marketing- und Kommunikationsmixes. Web 2.0 ist eine strategische Grundentscheidung des Gesamtunternehmens. Warum?

Web 2.0 hat - in unserer Ausinterpretation - sehr unterschiedliche Facetten:
- die offensichtlichste ist die Integration des Kunden in die Wertschöpfung...
- sowie der Austausch der Kunden und User untereinander.
- Darüber hinaus entsteht aber die Anforderungshaltung an die Unternehmen/Unternehmer Lösungen zu entwickeln, die den Möglichkeiten und Gesetzen des Internets gerecht werden. Problemlose, internationale Skalierbarkeit sowie die Vermeidung aller unnötigen Kosten. Alleine diese beiden Punkte sind für Banken ein riesige Herausforderung.
- web 2.0 bringt auch die notwendigkeit mit sich, sich über micro- und peer-to-peer-themen den kopf zu zerbrechen. das gilt auch fürs Banking.
- peer-to-peer banking ist dabei eine sinnvolle ERGÄNZUNG zum klassischen Angebot. Eine alleinige ausrichtung auf peer-to-peer sehen wir nicht als sinnvoll an, weil es dem kunden schlicht zu wenig alternativen bietet und darüber hinaus auch das anbietende unternehmen ausschließlich auf einem bein stehen läßt.

to cut a long story short: Web 2.0 und Banking gehören zusammen, bedingen sich fast gegenseitig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>erst einmal vielen Dank für die sehr ausführliche Schilderung der gegenwärtigen Diskussion. Zu dieser Darstellung passen die Erkenntnisse des gestrigen Tages (SOMESSO Konferenz in Zürich). Anwesend waren Marketing- und Kommunikations-Experten diverser schweizerischer Großbanken sowie Berater. Um es kurz zu machen: Man bewundert die web 2.0 Orientierung eines Barack Obama (der dies ja aus vielerlei hinsicht offensiv aber sehr sehr vorsichtig nutzen muss), sieht sich aber selbst aus rechtlichen (und anderen) Gründen nicht in der Lage, web 2.0 features zu nutzen. Man scheitert schlicht und einfach an der organisatorischen Frage, wer im Haus was und wann sagen darf. Insofern sehe ich keine Chance für etablierte Häuser, dies wirklich offensiv zu machen, denn diese Problematik trifft auf alle zu. Außer: Der CEO des Hauses macht es. Und damit bin ich beim nächsten Punkt: Web 2.0 muss von oben nach unten durch eine Unternehmung gehen. Ein Vorstand kann web 2.0 nicht &#8220;anordnen&#8221;. Web 2.0 &#8211; darüber hinaus &#8211; ist nicht &#8220;nur&#8221; Bestandteil eines Marketing- und Kommunikationsmixes. Web 2.0 ist eine strategische Grundentscheidung des Gesamtunternehmens. Warum?</p>
<p>Web 2.0 hat &#8211; in unserer Ausinterpretation &#8211; sehr unterschiedliche Facetten:<br />
- die offensichtlichste ist die Integration des Kunden in die Wertschöpfung&#8230;<br />
- sowie der Austausch der Kunden und User untereinander.<br />
- Darüber hinaus entsteht aber die Anforderungshaltung an die Unternehmen/Unternehmer Lösungen zu entwickeln, die den Möglichkeiten und Gesetzen des Internets gerecht werden. Problemlose, internationale Skalierbarkeit sowie die Vermeidung aller unnötigen Kosten. Alleine diese beiden Punkte sind für Banken ein riesige Herausforderung.<br />
- web 2.0 bringt auch die notwendigkeit mit sich, sich über micro- und peer-to-peer-themen den kopf zu zerbrechen. das gilt auch fürs Banking.<br />
- peer-to-peer banking ist dabei eine sinnvolle ERGÄNZUNG zum klassischen Angebot. Eine alleinige ausrichtung auf peer-to-peer sehen wir nicht als sinnvoll an, weil es dem kunden schlicht zu wenig alternativen bietet und darüber hinaus auch das anbietende unternehmen ausschließlich auf einem bein stehen läßt.</p>
<p>to cut a long story short: Web 2.0 und Banking gehören zusammen, bedingen sich fast gegenseitig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dels</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/comment-page-1/#comment-2629</link>
		<dc:creator>dels</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 07:24:46 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Enigma,
als Entwicklungslinie oder gar Vergleich hatte ich den Text gar nicht verstanden. Dafür ist mE das Material in der Gesamtsumme aus dem 2.0-Sektor noch zu dünn. Hier geht es eigentlich mehr um die Philosophie. Dabei teile ich durchaus ihre kritische Betrachtung und vermute ebenfalls, dass die klassischen Banken erst einmal die Techies machen lassen und sich einfach die erfolgreichen Modelle einkaufen oder halt nachmachen. So war das in der Vergangenheit, und es gibt keine Anzeichen, dass sich das diesmal ändert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Enigma,<br />
als Entwicklungslinie oder gar Vergleich hatte ich den Text gar nicht verstanden. Dafür ist mE das Material in der Gesamtsumme aus dem 2.0-Sektor noch zu dünn. Hier geht es eigentlich mehr um die Philosophie. Dabei teile ich durchaus ihre kritische Betrachtung und vermute ebenfalls, dass die klassischen Banken erst einmal die Techies machen lassen und sich einfach die erfolgreichen Modelle einkaufen oder halt nachmachen. So war das in der Vergangenheit, und es gibt keine Anzeichen, dass sich das diesmal ändert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: enigma</title>
		<link>http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/comment-page-1/#comment-2626</link>
		<dc:creator>enigma</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 02:22:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blicklog.com/2009/11/04/banking-1-0-meets-banking-2-0/#comment-2626</guid>
		<description>Ich halte die von Ihnen vorgestellte Entwicklungslinie von Banking 1.0 zu Banking 2.0 für nicht korrekt! Warum? Ich habe den miesen Verdacht, daß dabei der (eigentlich) ausrangierten Standardtheorie von den Banken als Losgrößen- und Fristentransformatoren wieder einmal das Sterben verunmöglicht wird. Denn so, wie Smava et. al. derzeit dargestellt werden, ist außer den gerade genannten Funktionen NICHTS zu sehen, während die Institution Banking 1.0 sich noch mit solch umstrittenen Dingen wie KREDITSCHÖPFUNG beschäftigen DARF und MUSS! Letzteres ist bei den 2.0 Banken (bis jetzt) nicht vorgesehen und ich vermute mal, daß es ohne substanzielle Änderungen am Geschäftskonzept, die die 2.0er wieder in die regulatorische Nähe der 1.0er bringen würden, nichts mit der großartigen Zukunftsfähigkeit der P2P Banken werden wird.

Anders gesagt: hier werden Dinge miteinander verglichen, die so gut wie nichts miteinander zu tun haben, oder positiv formuliert, nur so viel wie ein durchkalkulierter Dienstleistungsauftrag mit Nachbarschaftshilfe! Das eigentliche Web 2.0 Feature, nämlich die Möglichkeit zur interaktiven Kommunikation, kennen die 1.0er Banken doch auch, aber in negativem Sinne: ist der Kredit erst mal vergeben, müssen sie den eigentlich vereinbarten Geschäftsinformationen oft genug hinterherrennen! Warum? Weil sie eine indirekte Versicherungspflicht gegenüber ihren Kunden und Gläubigern und Aktionären haben. Was haben die 2.0er für Versicherungsaufgaben? Ich schätze mal ungeschützt, daß sie als bloße Kreditvermittler lediglich Provisionseinkommen erzielen können oder wollen. Und mit diesem Unterschied würde ich es mir gut überlegen, ob die suggerierte Entwicklungslinie von 1.0 zu 2.0 überhaupt eine ist und wenn ja, was die 2.0er noch machen müssen, um überhaupt in die Funktionsebene Banking 1.0 kommen zu können.

Ohne die Euphorie bremsen zu wollen: die wahrscheinlichste Entwicklung wird sein, daß sich die 1.0er Banken die 2.0er Versuche als Marketing-Gag einverleiben, was immerhin für die Köpfe (und evtl. Angestellten) der 2.0er den Vorteil hat, daß sie ins Establishment reinschlüpfen können. Und das ist schon den Versuch wert...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte die von Ihnen vorgestellte Entwicklungslinie von Banking 1.0 zu Banking 2.0 für nicht korrekt! Warum? Ich habe den miesen Verdacht, daß dabei der (eigentlich) ausrangierten Standardtheorie von den Banken als Losgrößen- und Fristentransformatoren wieder einmal das Sterben verunmöglicht wird. Denn so, wie Smava et. al. derzeit dargestellt werden, ist außer den gerade genannten Funktionen NICHTS zu sehen, während die Institution Banking 1.0 sich noch mit solch umstrittenen Dingen wie KREDITSCHÖPFUNG beschäftigen DARF und MUSS! Letzteres ist bei den 2.0 Banken (bis jetzt) nicht vorgesehen und ich vermute mal, daß es ohne substanzielle Änderungen am Geschäftskonzept, die die 2.0er wieder in die regulatorische Nähe der 1.0er bringen würden, nichts mit der großartigen Zukunftsfähigkeit der P2P Banken werden wird.</p>
<p>Anders gesagt: hier werden Dinge miteinander verglichen, die so gut wie nichts miteinander zu tun haben, oder positiv formuliert, nur so viel wie ein durchkalkulierter Dienstleistungsauftrag mit Nachbarschaftshilfe! Das eigentliche Web 2.0 Feature, nämlich die Möglichkeit zur interaktiven Kommunikation, kennen die 1.0er Banken doch auch, aber in negativem Sinne: ist der Kredit erst mal vergeben, müssen sie den eigentlich vereinbarten Geschäftsinformationen oft genug hinterherrennen! Warum? Weil sie eine indirekte Versicherungspflicht gegenüber ihren Kunden und Gläubigern und Aktionären haben. Was haben die 2.0er für Versicherungsaufgaben? Ich schätze mal ungeschützt, daß sie als bloße Kreditvermittler lediglich Provisionseinkommen erzielen können oder wollen. Und mit diesem Unterschied würde ich es mir gut überlegen, ob die suggerierte Entwicklungslinie von 1.0 zu 2.0 überhaupt eine ist und wenn ja, was die 2.0er noch machen müssen, um überhaupt in die Funktionsebene Banking 1.0 kommen zu können.</p>
<p>Ohne die Euphorie bremsen zu wollen: die wahrscheinlichste Entwicklung wird sein, daß sich die 1.0er Banken die 2.0er Versuche als Marketing-Gag einverleiben, was immerhin für die Köpfe (und evtl. Angestellten) der 2.0er den Vorteil hat, daß sie ins Establishment reinschlüpfen können. Und das ist schon den Versuch wert&#8230;</p>
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