Kommentare zu: LIBOR-Strafen der EU: Nicht zu groß für Bestrafung http://www.blicklog.com/2013/12/05/libor-strafen-der-eu-nicht-zu-gro-fr-bestrafung/ Notizen über Wirtschaft, Finanzen, Management und mehr Thu, 09 Oct 2025 13:01:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.25 Von: Journalismus Hinterfragt http://www.blicklog.com/2013/12/05/libor-strafen-der-eu-nicht-zu-gro-fr-bestrafung/comment-page-1/#comment-225573 Fri, 06 Dec 2013 07:43:30 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34710#comment-225573 Fragen Sie doch einmal nach, wer von dem Vertrauensverlust in die Banken bisher profitiert hat. Da rühmt sich z.B. eine große Vermögensberatung, ihren Kunden keine riskanten Lehmann-Zertifikate verkauft zu haben. Dumm ist nur, dass sie vielen Kunden „offene Immobilienfonds“ als so sicher wie Tages-/Festgeld verkauft haben. Die Fonds sind geschlossen und werden nun aufgelöst. Die Kunden können nicht wie geplant über ihr „Vermögen“ verfügen. Aber das wird nun in der Eigenwerbung gerne verschwiegen.

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Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2013/12/05/libor-strafen-der-eu-nicht-zu-gro-fr-bestrafung/comment-page-1/#comment-225350 Thu, 05 Dec 2013 16:24:18 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34710#comment-225350 Der Artikel im Handelsblatt aus dem letzten Jahr bringt etwas Licht in die Frage:
Wohin die Strafen der Banken fließen
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/finanzskandale-wohin-die-strafen-der-banken-fliessen/7517996.html
Dort steht aber leider nicht, was mit den EU-Strafen passiert.

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Von: Kleine Presseschau vom 5. Dezember 2013 | Die Börsenblogger http://www.blicklog.com/2013/12/05/libor-strafen-der-eu-nicht-zu-gro-fr-bestrafung/comment-page-1/#comment-225325 Thu, 05 Dec 2013 14:59:44 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34710#comment-225325 […] Blick Log: LIBOR-Strafen der EU: Nicht zu groß für Bestrafung […]

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Von: Dirk Elsner http://www.blicklog.com/2013/12/05/libor-strafen-der-eu-nicht-zu-gro-fr-bestrafung/comment-page-1/#comment-225320 Thu, 05 Dec 2013 14:47:15 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34710#comment-225320 Das ist exakt so. Das Problem der Asymmetrie der Gehälter und ihr Einfluss auf die Risikoneigung hatte ich vor 4 Jahren hier als Thema im Blog
http://www.blicklog.com/2009/12/15/die-finanztheorie-erklrt-warum-hohe-boni-den-unternehmenswert-senken/

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Von: Lutz Breunig http://www.blicklog.com/2013/12/05/libor-strafen-der-eu-nicht-zu-gro-fr-bestrafung/comment-page-1/#comment-225318 Thu, 05 Dec 2013 14:43:20 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34710#comment-225318 … was macht die europäische Kommission eigentlich mit diesen Bußgeldern? Sind diese Beträge an bestimmte Verwendung gebunden?

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Von: Nixda http://www.blicklog.com/2013/12/05/libor-strafen-der-eu-nicht-zu-gro-fr-bestrafung/comment-page-1/#comment-225247 Thu, 05 Dec 2013 10:46:46 +0000 http://www.blicklog.com/?p=34710#comment-225247 Die vermeintlich hohen Strafen werden nichts ändern. Das Risiko für die eigentlichen Täter ist nämlich nicht hoch. Bei Erfolg bekommen sie einen hohen Bonus, beim Auffliegen bezahlt die Bank eine Strafe. Für die Manager der Abteilung oder der Bank sieht die Kalkulation noch besser aus: Kommt man durch, steigt ihr Bonus und die Karrierechancen, wenn nicht, dann fliegt der Mitarbeiter, weil man ja selbst von nichts wusste.

Diese Risikoasymetrie schreit geradezu danach auch in Zukunft genutzt zu werden. So lang für die Banken und ihre Mitarbeiter „to big to jail“ gilt, können wir uns auf die regelmäßigen Skandale aus dem Bankensektor genauso einstellen, wie auf eine resignierende Öffentlichkeit. Nicht nur die Banken haben aus ihren Kunden Muppets gemacht, sondern auch die Politik, die nicht einschreitet.

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