Immobilien- und Hypothekenkrise (2007 – 2011)

Auf dieser Seite sammelt der Blick Log Links auf ausgewählte Beiträge zu der internationalen Immobilienkrise, insbesondere über den Brennpunkt in den USA.

HB: Europa steuert auf eine Immobilienkrise zu: In Spanien stehen massenweise Wohnungen leer.13.7.12):  In der Schweiz und in Frankreich steigen die Preise ins Unbezahlbare. In Deutschland gibt es die Blase bislang nur punktuell.

HB: Sinkende Häuserpreise – Die Immobilienkrise kehrt zurück (15.06.11): Die Häuserpreise in den USA und Teilen Europas sinken wieder kräftig. Experten fürchten, dies könnte den Banken erneut große Probleme bereiten.

HB: US-Häuserpreise fallen – Die Immobilienkrise kehrt zurück (30.3.11): Die Immobilienpreise in den USA fallen erneut und lassen die erhoffte Erholung in weite Ferne rücken. Fieberhaft arbeitet die Politik an einer Lösung.

HB: Immobilienkrise: US-Banken drohen weitere Rückschläge (24.1.11): Der Boom von 2008 wird den Instituten noch lange Probleme bereiten. Denn trotz Milliardenabschreibungen wie bei der Bank of America ist die Immobilienkrise längst nicht ausgestanden. Nun ziehen unzählige private Anleger vor die Gerichte.

The Atlantic: Will the Mortgage Market Die Without Government Guarantees? (8.1.11): As the housing policy debate gets underway this year in Congress, there’s really only one big decision to make: will the U.S. government continue to guarantee mortgages? Once that is determined, the rest is really just details about how to best implement policy. The Treasury could be moving away from government guarantees, even though the market and Democrats generally prefer them. In a sprawling op-ed this week in the New York Times, Vanity Fair writer Bethany McLean essentially argues that without government guarantees, the American mortgage market will fail. Is that true?

HB: Nach der Hypothekenkrise: Versicherer verklagt Bank of America (28.12.10): Die Bank of America wird mit einer Millionenschweren Klage eines Versicherers Allstate konfrontiert. Das Institut soll die Risiken von US-Hypotheken falsch dargestellt haben. Allstate möchte den Kauf eines Kreditpakets in Höhe von 700 Millionen Dollar annulieren.

Alphaville: That mysterious missing mortgage note (22.11.10): Whoops. Securitisation snafu straight ahead. The New York Times picked up on small court case — with big implications — over the weekend. According to testimony by a Bank of America executive, and presented as part of a New Jersey bankruptcy judge’s opinion, Countrywide (now part of BofA) may have missed out on a rather important bit of the securitisation process. From John Kemp vs Countrywide (via Scribd):

HB: Außergerichtliche Einigung: Wall Street knickt im Hypothekenskandal ein (18.11.10): Die großen US-Banken fürchten neue negative Schlagzeilen um illegale Zwangsversteigerungen. Jetzt kommen sie enteigneten Hausbesitzern entgegen: Ein Vergleich soll her. Wann dieser aber zustande kommt und wie er aussehen wird, ist noch unklar.

Market Watch: Dodd: Robo-signing the tip of the iceberg (16.11.10): Chase’s Lowman: We have worked ‘hard’ to strengthen procedures

The head of the Senate Banking Committee said Tuesday the foreclosure “robo-signing” crisis is the tip of the iceberg of mortgage documentation problems as he called for federal regulators to step up their efforts.

Handelszeitung: Es braucht ein Chapter 11 für Eigenheimbesitzer (11.11.10): Das Debakel mit den Hypotheken in den Vereinigten Staaten hat grosse Fragen über die «Rechtsstaatlichkeit» aufgeworfen – welches das allgemein akzeptierte Kennzeichen einer fortschrittlichen, zivilisierten Gesellschaft ist.

Rolling Stone: Invasion of the Home Snatchers (10.11.10): Matt Taibbi on how foreclosure courts are helping big banks screw over homeowners

FTD: USA im Immobilienstrudel (19.10.10): Erneut erschüttert der Häusermarkt Amerikas Wirtschaft. Staatsanwälte überprüfen Millionen von Zwangsversteigerungen, weil viele Banken nicht im Besitz der Hypotheken sind. Das Chaos ist zurück – der Finanzwelt drohen milliardenschwere Verluste.

Alphaville: A stab at securitisation (15.10.10): Some weekend foreclosure scandal, securitisation-related reading. It’s based on a 159-page class action lawsuit, filed in Kentucky on behalf of all Kentuckian homeowners, and against MERS and several financials. And it rather sums up what’s happening in the States at the moment — an outright attack on the legality of mortgage securitisations, specifically the idea of true sale. We’re going to steal the below chart from the FCIC again. It shows the typical creation process for a Mortgage-Backed Security (MBS). We’ve added in the master document custodian, which keeps and maintains key documents in the deal.

Spon: Zwangsräumungen – US-Staatsanwälte untersuchen Hypothekenriesen (14.10.10): Die US-Bankenbranche muss einen neuen Skandal verkraften: Zahlreiche Kreditinstitute sollen säumige Schuldner ohne ausreichende Prüfung aus ihren Häusern vertrieben haben. Jetzt ermitteln die Staatsanwälte.

Alphaville: The MBS mess from the beginning – the deal docs (12.10.10): Mike Konczal at Rortybomb, has a quick rebuff for anyone who thinks the foreclosure scandal is creating a mountain out of a molehill (of mortgage paperwork). It’s this pooling and servicing agreement for GSAMP Trust 2006-FM1. GSAMP Trust is a Residential Mortgage Backed Security (RMBS) deal created in 2006 out of subprime fixed- and adjustable-rate mortgages, worth almost $1bn. The parties involved in the transaction are:

Wiwo: US-Immobilien Zwangsversteigerungen droht Stillstand (12.10.10): In den meisten US-Regionen haben sich die Immobilienpreise mittlerweile auf niedrigerem Niveau stabilisiert. Doch das bedeutet nicht, dass die Krise bewältigt ist. US-Banken und ebenso deutsche Geldvermittler – besonders dick mit drin steckt die Deutsche Bank – werden noch Jahre mit den Folgen der Exzesse zu kämpfen haben.

NYT: Foreclosures Slow as Document Flaws Emerge (30.9.10): The foreclosure machinery that has forced millions of Americans out of their homes is beginning to seize up as some lenders and their lawyers are accused of cutting corners in their pursuit of rapid home repossessions.

FTD: Zwangsversteigerungen Obama verzweifelt am Häusermarkt (26.3.10): Millionen Amerikaner verlieren ihr Zuhause. Präsident Obama plant neue Hilfen für Immobilienbesitzer – die aber allenfalls kosmetische Auswirkungen haben dürften.

HB: Fannie und Freddie: Immobiliengiganten geraten unter Beschuss (24.3.10): Mehr als anderthalb Jahre nach der de facto Verstaatlichung der US-Immobilienfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae zeichnet sich keine schnelle Lösung für das milliardenschwere Problem ab.

Spiegel: Einfach Schrott (1.2.10): Klagen gegen Verantwortliche des US-Immobilien-Finanzierers New Century könnten zur ersten erfolgreichen Generalabrechnung mit der Finanzkrise führen.

FTD: Subprime-Kredite – Wie die Deutsche Bank mit US-Hausbesitzern kämpft (21.1.10): Die Frankfurter wollten auf dem US-Immobilienmarkt das große Rad drehen und ernteten nichts als Ärger. Hart wie kaum ein anderer gehen sie gegen Hausbesitzer vor, die ihre Schulden nicht bezahlen. Jetzt hagelt es Proteste und Niederlagen vor Gericht.

Wiwo: Wie US-Immobilien deutsche Banken gefährden (27.1.10): In den USA drohen Milliardenverluste bei Gewerbeimmobilien – und deutsche Banken drehen heftig mit an dem gefährlich schlingernden Rad. Wie die Branche das Problem verschleiert, welche Lasten auf Wirtschaft und Börse zukommen.

Wiwo: Teufelskreis dreht sich weiter (29.8.09): Trotz erster Entspannungssignale bleibt der US-Immobilienmarkt eine Gefahr für die Weltwirtschaft. Harvard-Ökonom Martin Feldstein erklärt warum.

Simoleon Sense: Ten Myths about Subprime Mortgages (23.7.09): This article comes straight from the Cleveland Fed… My favorite section of this article is “myth # 8- the subprime mortgage crisis was totally unexpected”. Clearly it was not unexpected just difficult to time.

WSJ: Guest Contribution: The (Mythical?) Housing Wealth Effect (22.6.09): Many economists have stated that consumer spending can’t rebound until house prices stop falling. But Charles W. Calomiris of Columbia University, Stanley D. Longhofer of the Barton School of Business and William Miles of Wichita State University argue that the wealth effect of housing has been overstated.

HB: Was Evangelikale über die Krise verraten (18.5.09): Evangelikale Christen sind in den USA eine nicht zu unterschätzende Religionsgruppe. Sie rechnen jederzeit mit dem Weltuntergang und stehen irdischem Reichtum skeptisch gegenüber. Ökonomen sind überzeugt: Wer die Ursache der Finanzkrise verstehen will, der muss sich mit den Evangelikalen beschäftigen. Was kurios klingt, hat einen seriösen Hintergrund.

FTD: Immobilien Preisverfall lockt erste Schnäppchenjäger (14.3.09): Die Immobilienpreise sind auf attraktive Niveaus gesunken. Einige Beteiligungsgesellschaften legen neue Fonds auf, um mit frischem Geld günstig einzukaufen und hohe Renditen zu erzielen.

Blick Log: Finanzkrise – Wie eine kleine Geschichte mit der großen Finanzkrise verbunden ist (15.3.09): Es ist eine kleine Geschichte, die gleich mehrfach mit der großen Geschichte verbunden ist. Es ist die Geschichte vom Elternhaus des US-Notenbankpräsidenten Ben Bernankes in Dillon (US Bundesstaat South Carolina), die Michael Phillips im Wall Street Journal erzählte.

WSJ: Delinquent Mortgages Hit Record Level (5.3.09): The recent housing bust has reignited interest in psychological theories of speculative excess (Shiller, 2007). I investigate this issue by identifying a segment of the U.S. population—evangelical protestants—that may be less prone to speculative motives, and uncover a significant negative relationship between their population share and house price volatility.

IMF-Working Paper: Irrational Exuberance in the U.S. Housing Market (März 2009)

Telepolis: Und noch ein Hilfspaket für die USA (19.2.09): Obama will mit 275 Milliarden den Immobilienmarkt stützen und sogar in der Euro-Zone können Staatspleiten drohen

NYT: Grafische Übersicht -Home Prices in Selected Cities

NYT: Greenspan Says He Was Mystified by Subprime Market (12.2.09)

DHB: Option ARM Borrower Psychology: The Dirty Truth behind the Worst Mortgage Product and Those that Abuse Them. My Name is Bob and I use Option ARMs. (21.1.09):  As we will soon painfully realize, Americans in all corners of the country will soon become extremely acquainted with the Alt-A and Option ARM terminology.  These loans initially were thought to be much safer than those pesky subprime mortgages.  You know, the loans that were made to low income families that supposedly set off financial Armageddon?  Option ARMs are simply ticking financial time bombs.  These loans are heavily concentrated in California and Florida.  Other states have these useless and putrid mortgage products but the aftermath and damage will be deeply felt in both coastal states.  If the country decides to create a “bad bank” (as if current banks were any good), then other states are going to get a delicious buffet of these exotic scorpions on a stick, otherwise known as Option ARMs.

HB: Subprime-Krise:  Warum hat niemand die Krise kommen sehen? (20.1.09): Wer die Subprime-Krise verstehen will, muss verstehen, warum Banken, Ratingagenturen und Investoren so kalt von den steigenden Zahlungsausfällen bei Subprime-Hypotheken überrascht wurden. Vier Ökonomen der US-Notenbank haben daher die Krise nachgespielt – und kommen zu einem erstaunlich klaren Ergebnis.

Ein Ende der Talfahrt ist noch nicht in Sicht (23.12.08)

Working Paper: Yuliya S. Demyanyk Federal Reserve Bank of Cleveland and  Otto Van Hemert
New York University – Department of Finance: Understanding the Subprime Mortgage Crisis (5.12.09
, pdf 40 Seiten): Using loan-level data, we analyze the quality of subprime mortgage loans by adjusting their performance for differences in borrower characteristics, loan characteristics, and macroeconomic conditions. We find that the quality of loans deteriorated for six consecutive years before the crisis and that securitizers were, to some extent, aware of it. We provide evidence that the rise and fall of the subprime mortgage market follows a classic lending boom-bust scenario, in which unsustainable growth leads to the collapse of the market. Problems could have been detected long before the crisis, but they were masked by high house price appreciation between 2003 and 2005.

NYT: Tax Break May Have Helped Cause Housing Bubble

Anatomy of a Train Wreck: Causes of the Mortgage Meltdown (3.10.08)

ifw: Weltweite konjunkturelle Auswirkungen von Immobilienkrisen (pdf)

R. Chrisopher Whale, Working Paper: The Subprime Crisis: Cause, Effect and Consequences (1.3.08, pdf 17 Seiten): Despite the considerable media attention given to the collapse of the market for complex structured assets that contain subprime mortgages, there has been too little discussion of why this crisis occurred. The Subprime Crisis: Cause, Effect and Consequences argues that three basic issues are at the root of the problem, the first of which is an odious public policy partnership, spawned in Washington and comprising hundreds of companies, associations and government agencies, to enhance the availability of affordable housing via the use of creative financing techniques. Second, federal regulators have actively encouraged the rapid growth of over-the-counter (OTC) derivatives and securities by all types of financial institutions. And third, also bearing blame for the subprime crisis is the related embrace by the Securities and Exchange Commission (SEC) and the Financial Accounting Standards Board of fair value accounting. After reviewing the Bush administration’s proposed solutions as flawed, this article recommends a strategy for subprime crisis resolution. Job one is to rebuild market confidence in structured assets by going back to first principles on issues such as market transparency, standardization of contracts, and accounting treatment. By reducing complexity on the trade of structured assets through simple deal structures and providing investors with the information they need to analyze collateral, for example by requiring SEC registration and public pricing of assets, much of the current liquidity problem is ameliorated.

ifw: Immobilienkrise in den Vereinigten Staaten. Historischer Vergleich und Implikationen für den Konjunkturverlauf (pdf)

Observer: Shiller on New York: We’re Ancient Rome, Right Before the Fall (15.1.08)

NZZ: Erste Sturmwarnungen zu vernehmen (30.9.2007) NZZ: Mit Immobilienderivaten gegen künftige Subprime-Krisen (24.8.2007)

„Triple-A Failure“ – Die Rolle der Rating-Agenturen in der Subprimekrise 2007, New York Times Magazine, 27.4. 2008 (english)

Robert J. Shiller: How a Bubble Stayed Under the Radar (NYT, 2.3.08)

Internationaler Währungsfonds: World Economic Outlook April 2008, Housing and the Business Cycle.(PDF, englisch)

Teleopolis: Sich selbst verstärkende Seifenblasen (5.1.08)

CGFS Papers No 26 Housing finance in the global financial market (Januar 2006, pdf)

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