Schattenbanken

Mit Schattenbanken befasst sich die Fachwelt seit einiger Zeit und werden die interessierte Öffentlichkeit in den nächsten Jahre intensiver beschäftigen. Manche glauben, der nächste Finanzcrash gehe von diesen im Vergleich zu traditionellen Banken unkontrollierten Kapitalsammelstellen aus. Das ist aber reine Spekulation, denn noch weiß man eigentlich viel zu wenig über diesen Teil des Finanzsektors, der noch im Schatten der Aufmerksamkeit steht.

Lothar Lochmaier definiert in seinem Buch “Schattenbanken” als ein paralleles Geldwesen, “das sich – je nach kultureller Ausprägung – durch den informellen Geldtransfer direkt zwischen Menschen oder Gruppen auszeichnet. Es umgeht im Sinne  einer finanziellen Tauschwirtschaft die offiziellen Mechanismen von Staaten,  Regierungen und Banken. Persönliche Beziehungen stellen bei dieser Variante das zentrale Bindeglied in einem sorgsam nach außen gehüteten Vertrauensgeflecht dar.” Schattenbanken vergeben etwa abseits des regulierten Finanzsystems Kredite Dazu gehören etwa Geldmarktfonds, Indexfonds, Hedge-Fonds, Private-Equity-Firmen, aber auch Versichererungsgesellschaften.

Ich stelle auf dieser Seite Berichte und Studien zum Thema zusammen, um so einen Überblick zu erhalten.

FAZ: Finanzkrise Bankenregulierung lässt Schattenbanken im Dunkeln (13.12.13): Die Schattenbanken haben in der Finanzkrise eine wesentliche Rolle gespielt. Von der Regulierung der Banken könnten sie profitieren.

Sober Look: Need a corporate loan? Forget your bank – tap the shadow banking system instead (14.11.13)

Voxeu: Shadow banking and the global financial ecosystem (07.11.13) by Zoltan Pozsar: Modern banks operate in a complex global financial ecosystem. This column argues that regulating banks properly requires updating our ideas about how they operate. Modern banks finance bond portfolios with uninsured money market instruments, and thus link cash portfolio managers and risk portfolio managers. Gone are the days when banks linked ultimate borrowers with ultimate savers via loans and insured deposits. The Flow of Funds should therefore be updated to reflect the new realities of the global financial ecosystem.

Working Paper: Bagehot was a Shadow Banker: Shadow Banking, Central Banking, and the Future of Global Finance (5.11.13): At the heart of both the modern shadow banking system and the 19th century banking system described by Walter Bagehot is the wholesale money market, with the central bank providing a liquidity backstop. We characterize shadow banking as “money market funding of capital market lending” and construct a model of such a system with dealers making markets and setting prices for funding and risk. Using this model, we describe the secular expansion of the market-based credit system and its rapid collapse during the global financial crisis. The model also clarifies the economic functions of the market-based credit system, the role of the central bank in such a system, and the global character of US dollar funding markets.

ZEIT: G 20 und SchattenbankenDas 70-Billionen-Dollar-Problem (5.9.13):  Die G 20 wollen die Schattenbanken in den Griff bekommen. Das ist tatsächlich dringend nötig – und gar nicht so schwierig, wie manche immer wieder behaupten.

NZZ: Ursprünge des Schattenbankenwesens – Wie die Parallelwelt entstand (30.8.13):

WSJ: Die gefährlichen Schulden der chinesischen Schattenbanken (25.6.13): In China wächst die Furcht vor einer Schuldenkrise und den Machenschaften von Schattenbanken, die höhere Risiken eingehen als traditionelle Geldhäuser. Kritiker erinnert die Lage bereits an den Subprime-Hypotheken-Boom in den USA

DRadio: Das Comeback riskanter Papiere – Schattenbanken in den USA (29.5.13):  Hochriskante Kredite, minimales Eigenkapital und enorme Summen fremden Geldes – genau diese Geschäftspolitik der Schattenbanken war es, die in den USA maßgeblich an der Entstehung der Finanzkrise beteiligt war. Jetzt feiert das Geschäft mit hochspekulativen Papieren ein Comeback.

DWN: Wegen Banken-Krise: Schattenbanken boomen und gehen immer mehr Risiko (18.5.13): Die globale Banken-Regulierung entpuppt sich als Rohrkrepierer. Die großen Profiteure sind die unregulierten Schattenbanken. Diese Hedge Fonds gehen immer mehr Risiko und profitieren von den politischen Panik- Entscheidungen.

Businessweek: China’s Shadow Banking Sector Tops $5.8 Trillion, Report Says (8.5.13)

Voxeu: Shadow banking: Economics and policy priorities (12.1.13): The risks associated with shadow banking are at the forefront of the regulatory debate. Yet, this column argues that there is as yet no established analytical approach to shadow banking. This means that policy priorities are not clearly motivated. But if we analyse securitisation and collateral intermediation – the two shadow banking functions most important for financial stability – a solid framework that includes existing policy recommendations, as well as some alternative ones, begins to emerge

FT-Alpha: Shadow boxing with a very real system (4.2.13): FT Alphaville spent part of the weekend at a conference on shadow banking organised by the City Political Economy Research Centre. Though, as it turns out, much of the message was: be not afraid of shadow banking, some classifications are born, some are achieved and others have a name that sticks but is very much disliked thrust upon them.

2012

HB: Wirtschaftsstudie – Schattenbanken-Regeln verstärken Kreditklemme (3.12.12): Eine zu pauschale Schattenbanken-Regulierung könnte den Kreditfluss merklich abbremsen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Wirtschaftskanzlei Allen & Overy. Die Experten warnen vor einer vorschnellen Regulierung

FAZ: Finanzkrise und ihre Folgen Wie gefährlich sind die Schattenbanken? (19.11.12): Schattenbanken sind Firmen, die viel Geld verwalten – aber trotzdem nicht als Banken reguliert werden. Sie verwalten heute mehr Geld als vor der Finanzkrise. Ist das schlimm? Vier Anmerkungen.

FTD: Finanz-Ungetüm: So bedrohlich sind die Schattenbanken (19.11.12): Die internationalen Aufsichten wollen dem Treiben der sogenannten Schattenbanken nicht mehr länger untätig zusehen. Zu groß ist das Ungetüm geworden, zu gefährlich – und kaum zu regulieren. Die FTD erklärt das Phänomen.

HB: Schattenbanken – Die 67-Billionen-Dollar-Branche (19.11.12): Das System der Schattenbanken ist offenbar größer als gedacht. Der Anteil der USA geht zurück, dafür gewinnt Europa an Gewicht. Vor allem in Großbritannien breitet sich der Sektor aus. Die Aufseher sind alarmiert.

Handelszeitung: Schattenbanken grösser als vor Finanzkrise (19.11.12): Sie haben keine Bankenlizenz und agieren im Schatten der offiziellen Geldinstitute. Die Schattenbanken. Laut Banken-Regulieren sind sie so gross wie nie.

Finews: Wer gilt denn überhaupt als Schattenbank? (8.11.12): Um globale Risiken im Schattenbankensektor einzudämmen, müssten andere Staaten vorangehen, allen voran die USA, findet Martin Hess von der Bankiervereinigung.

RepoWatch: An overview of shadow banking for journalists (15.6.12)

HB: Risiko im VerborgenenReich der Schattenbanken steht auf der Kippe (4.6.12): Das Geschäft der Schattenbanken blüht auf, seitdem sich die Regeln für Institute verschärft haben. Hier sammeln sich sämtliche hochriskante Geschäfte. Nun soll Licht in das Reich des Verborgenen gebracht werden.

Ökonomenstimme: Schattenbanken gehören abgeschafft (13.4.12): Auch vier Jahre nach der Lehman-Brothers-Pleite liegt im Finanzsektor vieles noch im Argen. Eine transparente und durchgreifende Finanzsektorregulierung ist nicht in Sicht. Zwar werden auf den unterschiedlichen Ebenen – international, europäisch, national – immer wieder Anläufe zur Etablierung einer tragfähigen Finanzarchitektur unternommen, aber letztendlich stellen sich die wenigsten als zielführend heraus. Besonders deutlich wird dies …

FT Alphaville: The inevitability of shadowy banking (and how to regulate for it) (11.4.12): FT Alphaville decided earlier this week that we are sick of the term “shadow banking”. We’ve failed to come up with an alternative, however, and in the meantime Edward Kane, a professor at Boston College, has presented a paper entitled “The inevitability of shadowy banking” at the Atlanta Fed-hosted financial marketsconference.

FT: Shadow banking out of the shadows (10.4.12)

BL: Was sind Schattenbanken? Definition der Europäischen Kommission (21.3.12): Die Europäische Kommission hat am Montag ein Grünbuch zum Schattenbankwesen veröffentlicht (Presseerklärung dazu hier). Darin stellt sie dar, wie sie die Risiken dieses Teils des Finanzsektors regulieren will. Sie präzisiert in diesem Grünbuch, das hier in deutscher Sprache als pdf geladen werden kann, auch ihre Definition von Schattenbanken.

FT Alphaville: ETFs as shadow banking entities (20.3.12): A list of shadow-banking entities, as defined by the European Commssion in its latest green paper on shadow banking:

HB:Brüssel zerrt Schattenbanken ins Scheinwerferlicht (19.3.12): Formal sind es keine Banken, aber sie handeln wie welche – und machen 46 Billionen Euro Umsatz. Die EU will das Treiben der vielfältigen Fonds und Gesellschaften streng regulieren – und wirft den ersten Stein ins Wasser

HB: Grauzone der Finanzwirtschaft – „Wer da was genau im Schatten macht“ (19.03.12): Weltweit wächst die Angst, dass verborgene Gefahren das weltweite Finanzsystem erneut aus dem Gleichgewicht bringen könnten. Was sich hinter den Schattenbanken verbirgt.

HB: Michel Barnier „Banker sind keine Wohltäter“ (19.3.12): Schattenbanken sind die „große Bedrohung für die Finanzstabilität“, warnt EU-Kommissar Michel Barnier im Interview. Er erklärt, wie er mit einer strikten Regulierung die Risiken des Schattensektors eindämmen will

SB2.0:Schattenbanken: Wie reguliert man die dunkle Seite der Finanzindustrie? (7.3.12): Bislang sind staatliche Akteure an der globalen Regulierungsfront kaum von der Stelle gekommen. Die Preisfrage lautet, an welcher Stelle soll die Zähmung der Schattenbanken überhaupt ansetzen, um eine durchgreifende produktive Wirkung zu entfalten. Handelt es sich am Ende doch nur um eine drittklassige Theateraufführung? Für derartige Events ist ja in Deutschland derzeit die FDP zuständig. Jedenfalls will deren Chef und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler den Schattenbanken jetzt mit einem Acht-Punkte-Plan auf den Leib rücken.

FTD: Bankenregulierung EU knöpft sich Schattenbanken vor (13.2.12): Jenseits von Bankbilanzen, Geldmarktfonds und Hedge-Fonds führen Zweckgesellschaften ein weitgehend unreguliertes Eigenleben. Die EU sieht das als Gefahr für den gesamten Finanzsektor und will eingreifen

WSJ: USA legt Geldmarkt-Plan fest (7.2.12): Mehr als drei Jahre nach dem Kollaps von Lehman Brothers steht die US-Börsenaufsicht SEC vor dem Abschluss eines kontrovers diskutierten Vorhabens: Die Stützung der 2,7 Billionen Dollar schweren Geldmarkt-Fondsindustrie.

SZ: Kampf gegen Schattenbanken (4.2.12):Die neue Bafin-Chefin Elke König verspricht eine stärkere Kontrolle

HB: Neue Bafin-Chefin König fordert scharfe Regulierung der Schattenbanken (2.2.12): Die neue Bafin-Präsidentin gibt ihre Visitenkarte ab: Elke König fordert eine stärkere Kontrolle riskanter Hedge-Fonds-Geschäfte. Den deutschen Banken attestiert sie genug Widerstandskraft in der Euro-Schuldenkrise

Opednews: America’s Shadow Banking System, A Web of Financial Fraud (26.1.12): The Wall Street Journal reported on January 19 th that the Obama Administration was pushing heavily to get the 50 state attorneys general to agree to a settlement with five major banks in the “robo-signing” scandal.   The scandal involves employees signing names not their own, under titles they did not really have, attesting to the veracity of documents they had not really reviewed.   Investigation reveals that it did not just happen occasionally but was an industry-wide practice, dating back to the late 1990s; and that it may have clouded the titles of millions of homes.   If the settlement is agreed to, it will let Wall Street bankers off the hook for crimes that would land the rest of us in jail — fraud, forgery, securities violations and tax evasion.

EU-Infothek: Die Hedgefonds aus dem Reich der Schattenbanken (23.1.12):  Hedgefonds genießen nicht das beste Ansehen. Sie gelten mindestens als Brandbeschleuniger, wenn nicht sogar als Brandstifter. Tatsächlich bewegen Schattenbanken atemberaubende Summen im Billionen-Umfang. Doch Politiker, die diese Fonds einst zuließen, machen es sich zu leicht, alle Verantwortung auf Heuschrecken und andere Sündenböcke abzuschieben.

Reuters: Analysis: Beijing targets trusts to stem shadow banking risks (20.1.12): China is intensifying its cat-and-mouse pursuit of the 4 trillion yuan ($635 billion) investment trust industry, with credit risks on the rise as economic growth slows.

Jilnik: Schattenbanken: Das nächste Pyramidenspiel (19.12.11): In der unregulierten und undurchsichtigen Welt der Schattenbanken lauert ein bisher unbekanntes Monster: Die exotischen “Mehrfachhypotheken” versprechen schnelles Geld. Aber jetzt droht die Pyramide einzustürzen.

Basler Zeitung: Credit Suisse und die Schattenbanken (19.12.12): Die Schweizer Grossbank soll sich an undurchsichtigen Finanzkonstrukten beteiligen. In den Augen der internationalen Finanzmarktregulatoren sind das fragwürdige Geschäfte mit grossem Risikopotenzial.

Der Standard: Wer sind die Schattenbanken? (16.12.11): Man zählt all jene dazu, die im weitesten Sinne am Kreditvergabeprozess mitwirken, ohne der Bankenregulierung zu unterliegen. 60 Billionen Euro sollen sie bewegen

Zero Hedge:Presenting Kyle Bass’ Analysis On Shortening Collateral Chains; Or The Gradual Evisceration Of Shadow Banking (15.12.11):

Zero Hedge: Shadow Rehypothecation, Infinite Leverage, And Why Breaking The Tyranny Of Ignorance Is The Only Solution (10.12.11)

Alphaville: Shadow banking and the seven collateral miners (9.12.11)

IMF Working Paper: The Nonbank-Bank Nexus and the Shadow Banking System (12/2011): The present way of thinking about financial intermediation does not fully incorporate the rise of asset managers as a major source of funding for banks through the shadow banking system. Asset managers are dominant sources of demand for non-M2 types of money and serve as source collateral ‘mines’ for the shadow banking system. Banks receive funding through the re-use of pledged collateral ‘mined’ from asset managers.  Accounting for this, the size of the shadow banking system in the U.S. may be up to $25 trillion at year-end 2007 and $18 trillion at year-end 2010, higher than earlier estimates.  In terms of policy, regulators will need to consider the re-use of pledged collateral when defining bank leverage ratios. Also, given asset managers’ demand for non-M2 types of money, monitoring the shadow banking system will warrant closer attention well beyond the regulatory perimeter.

Vox-EU: Can shadow banking be addressed without the balance sheet of the sovereign? (16.11.11): The shadow banking system is vast; but why did it arise? Some view it as regulatory arbitrage while others view it as the market fulfilling investors’ demand for ‘riskless’ assets. This column explains the issues and discusses policy options.

Reuters: Finanzaufseher wollen Schattenbanken in den Griff bekommen (28.10.11)

Euractiv: FSB-Analyse zum 60-Billionen-Dollar-Sektor – Nehmen die G20 Schattenbanken ins Visier? (28.10.11): Hedgefonds, Zweckgesellschaften und Geldmarktfonds operieren oftmals unreguliert in Steuerparadiesen. Das System der “Schattenbanken” umfasst mittlerweile 60 Billionen US-Dollar. Im Zuge neuer Bankenregeln könnte sich der Sektor noch weiter aufblähen, warnen Finanzaufseher.

Financial Stability Board: Shadow Banking: Strengthening Oversight and Regulation (27.10.11)

Wiener Zeitung: Schattenbanken bedrohen Finanzsystem weiterhin (26.10.11)

ARD: “Schattenbanken” als unterschätzter Risikofaktor (25.10.11)

Welt: Kreditklemme – Chinas Schattenbanken geraten gefährlich ins Wanken (21.10.11): In China werden Milliarden an schwarzen Krediten vergeben, bis zu zehn Prozent des BIP. Experten zufolge kann das nicht mehr lange gut gehen.

IMF: Institutional Cash Pools and the Triffin Dilemma of the U.S. Banking System (1.8.11): Through the profiling of institutional cash pools, this paper explains the rise of the “shadow” banking system from a demand-side perspective. Explaining the rise of shadow banking from this angle paints a very different picture than the supply-side angle that views it as a story of banks’ funding preferences and arbitrage. Institutional cash pools prefer to avoid too much unsecured exposure to banks even through insured deposits. Short-term government guaranteed securities are the next best choice, but their supply is insufficient. The shadow banking system arose to fill this vacuum. One way to manage the size of the shadow banking system is by adopting the supply management of Treasury bills as a macroprudential tool.

Wiwo: Hedgefonds & Co.Die dunkle Macht der Schattenbanken (28.7.11): Spekulative Investoren verfügen heute über mehr Geld und Einfluss auf das weltweite Finanz- und Wirtschaftssystem als je zuvor. Die Politik hat es versäumt, ihnen Fesseln anzulegen. Wie sich die Milliardenspieler immer wieder der staatlichen Regulierung entziehen – und wie sie schon bald den nächsten Crash auslösen könnten.

Focus: FinanzmärkteDie böse neue Welt der Schattenbanken (19.7.11): Von wegen „Banken-Stresstest“: Die wahren Gefahren drohen der Finanzwelt durch das raketenartige Wachstum hochriskanter Hedge-Fonds und anderer Zockerbuden – ohne jede Kontrolle.

Nigecus: Shadow Banking System: Was 1930 und 2007 gemein haben (23.5.11): Ich habe da ein Lesehinweis. Erschienen in der Frühjahrsausgabe des Brookings Papers of Economic Activity, von Gary Gorton und Andrew Metrick, mit dem Titel „Regulating the Shadow Banking System“ (http://www.brookings.edu/~/media/Files/Programs/ES/BPEA/2010_fall_bpea_papers/2010b_bpea_gorton.pdf). Das schöne ist, dass da gleich zwei gute Kommentare/Diskussionen von Andrei Shleifer und Daniel K. Tarullo drangehängt sind.

Manager Magazin: Schattenbanken – Geldhäuser verschieben erneut Milliardenrisiken (27.4.11): Die Spielhalle ist wieder eröffnet. Geldhäuser verschieben Milliardenrisiken ins unkontrollierte Schattenbankensystem. Gegen üppige Gebühr nehmen Hedgefonds den Banken heikle Risiken aus Kreditbündeln ab: Aufseher warnen bereits vor dem nächsten Crash.

Financial Stability Board: Shadow Banking: Scoping the Issues – A Background Note of the Financial Stability Board (12.4.11)

Economist´s View: Slides for “Shadow Bank Runs and Balance Sheet Recessions” (22.10.10)

Economists View: Moral Hazard in the Shadow Banking System (9.10.11)

GARY GORTON, ANDREW METRICK: Regulating the Shadow Banking System (Herbst 2010): The shadow banking system played a major role in the recent financial crisis but remains largely unregulated. We propose principles for its regulation and describe a specific proposal to implement those principles. We document how the rise of shadow banking was helped by regulatory and legal changes that gave advantages to three main institutions: money-market mutual funds (MMMFs) to capture retail deposits from traditional banks, securitization to move assets of traditional banks off their balance sheets, and repurchase agreements (repos) that facilitated the use of securitized bonds as money. The evolution of a bankruptcy safe harbor for repos was crucial to the growth and efficiency of shadow banking; regulators can use access to this safe harbor as the lever to enforce new rules. History has demonstrated two successful
methods for regulating privately created money: strict guidelines on collateral, and government-guaranteed insurance. We propose the use of insurance for MMMFs, combined with strict guidelines on collateral for both securitization
and repos, with regulatory control established by chartering new forms of narrow banks for MMMFs and securitization, and using the bankruptcy safe harbor to incentivize compliance on repos.

Federal Reserve Bank of New York: Shadow Banking – Staff Report no. 458 (7/2010): The rapid growth of the market-based financial system since the mid-1980s changed the nature of financial intermediation in the United States profoundly. Within the market-based financial system, “shadow banks” are particularly important institutions. Shadow banks are financial intermediaries that conduct maturity, credit, and liquidity transformation without access to central bank liquidity or public sector credit guarantees. Examples of shadow banks include finance companies, asset-backed commercial paper (ABCP) conduits, limited-purpose finance companies, structured investment vehicles, credit hedge funds, money market mutual funds, securities lenders, and government-sponsored enterprises.

FCIC: Heraring  & Testimony: The Shadow Banking System (4.5.10):

New York Fed: The Shadow Banking System: Implications for Financial Regulation (7/2009): The current financial crisis has highlighted the growing importance of the “shadow banking system,” which grew out of the securitization of assets and the integration of banking with capital market developments. This trend has been most pronounced in the United States, but it has had a profound influence on the global financial system. In a market-based financial system, banking and capital market developments are inseparable: Funding conditions are closely tied to fluctuations in the leverage of market-based financial intermediaries. Growth in the balance sheets of these intermediaries provides a sense of the availability of credit, while contractions of their balance sheets have tended to precede the onset of financial crises. Securitization was intended as a way to transfer credit risk to those better able to absorb losses, but instead it increased the fragility of the entire financial system by allowing banks and other intermediaries to “leverage up” by buying one another’s securities. In the new, post-crisis financial system, the role of securitization will likely be held in check by more stringent financial regulation and by the recognition that it is important to prevent excessive leverage and maturity mismatch, both of which can undermine financial stability.

Zoltan Pozsar: The Rise and Fall of the Shadow Banking System (7/2008)