Zur neuen Finanzordnung (aktuell)
Die Debatte um die nähere Zukunft der Finanzwelt wird weniger geprägt durch neue Dienstleistungen und Technologien, sondern deutlich mehr durch die gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen. Auf dieser Seite sind ausgewählte Berichte, Beiträge und Dokumente zur Debatte über eine neue Finanzordnung zusammengestellt.
FAZ: Die Vermögensfrage Gesetz über Honorarberatung ist Aktionismus (5.5.13): Die Qualität in der Finanzberatung lässt sich nur mit Hilfe solider Ausbildung steigern. Die Frage der Entlohnung ist von nachrangiger Bedeutung.
NZZ: Too-big-to-fail-Problematik – Sanierung und Abwicklung von systemrelevanten Banken (3.5.13): Im folgenden Beitrag werden die Grundprinzipien der Sanierungs- und Abwicklungsstrategie der Finma für global tätige systemrelevante Banken erläutert. Neu sollen auch Gläubiger zu Sanierungsbeiträgen verpflichtet werden können.
WSJ: Banken soll die Lust auf Risiko vergehen (2.5.13): Bankenaufseher halten den US-Finanzsektor noch immer für zu wackelig. Sie wollen Großbanken jetzt zwingen, sich langfristiger und damit teurer zu refinanzieren. Der Appetit auf Risiko soll so sinken.
Iconomix: Warum Eigenkapital sexy ist (29.4.13): Bankenkrisen zu verhindern ist einfach: Gib den Banken mehr Eigenkapital und höre nicht auf die Banker!, so Anat Admati und Martin Hellwig in ihrem neuen Buch «The Banker’s new Clothes».
NYT-Dealbook: The Seductive Simplicity of a New Banking Bill (26.4.13): Senators Sherrod Brown, Democrat of Ohio, and David Vitter, Republican of Louisiana, not only want to toughen the overhaul of the financial system, but also simplify it.
SZ: Dortmund und der Götze-Wechsel Ein Fall für die Finanzaufsicht (26.4.13): Die Finanzaufsicht Bafin hat es meist mit Banken zu tun. Jetzt interessieren sich die Finanzwächter allerdings auch für Fußball. Der Grund: Der BVB könnte beim Götze-Wechsel gegenüber seinen Aktionären Informationspflichten verletzt haben. Es droht ein Bußgeld von bis zu einer Million Euro.
Bloomberg: Banks May Lose $17 Billion of Revenue, Report Says (22.4.13)
HB: Schäuble pocht auf EU-VertragDeutschland bremst bei Aufbau der Bankenunion (13.4.13): Bis Mitte 2014 sollte die Bankenunion der Euro-Zone stehen – damit Finanzinstitute notfalls sicher abgewickelt werden können. Der Zeitplan ist gescheitert – wegen rechtlicher Unsicherheiten tritt Schäuble auf die Bremse.
HB: Staatlicher KonkurrentPrivatbanken nehmen KfW unter Beschuss (13.4.13): Die staatliche KfW soll der Bankenaufsicht durch die BaFin unterworfen werden, fordern die deutschen Privatbanken. Die KfW sei weitaus profitabler als ihre privaten Konkurrenten und müsse stärker reguliert werden.
WSJ: Wie EMIR die Fragilität der Finanzmärkte erhöht (11.4.13): Wandel im Bankwesen folgt oft nicht technischen Neuerungen, sondern regulatorischen Anforderungen. Nicht immer ist diese Art von Wandel positiv. Ein Beispiel ist der Markt für außerbörslich gehandelte Derivate. Hier werden Risiken nur von einer Seite zur anderen verlagert.
HB: Dublin – Eurogruppe beschließt gemeinsame Bankenaufsicht (12.4.13): Die Euro-Staaten stellen ihre Banken unter eine zentrale Aufsicht. Das Kernstück der Bankenunion wurde einstimmig beschlossen. Andere Pfeiler des Vorhabens bleiben jedoch umstritten.
HB: IWF-Chefin Europas Bankenreform geht Lagarde zu langsam (10.4.13): Zu wenig Kapital, zu viele faule Kredite: Das europäische Bankensystem kommt bei IWF-Direktorin Lagarde schlecht weg. Sie fordert umfassende Aufräumarbeiten von Europa – und gibt auch den USA Zunder
Presse: EU will Banken bei Pleiten der Konkurrenz bluten lassen (10.4.13): Die irische EU-Ratspräsidentschaft schlägt vor, auch Interbanken-Guthaben heranzuziehen. Das Gesetz könnte 2015 in Kraft treten. Doch es gibt ernste Vorbehalte.
Via Nachdenkseiten: Sebastian Dullien: Finanzmarktreformen seit 2009 (9.4.13): Ist mehr Haftung alleine die Lösung? Fazit des Powerpointvortrags:
- Tausende Seiten Reformen seit 2009 waren sicher nicht falsch
- Reformen und Diskussionen setzen aber zu stark auf Anreizprobleme
- Makroökonomische Stabilität und Komplexitätsreduktion sind möglicherweise wichtiger, sind aber vernachlässigt worden
- Finanzkrisen bleiben weiter möglich
Quelle: Vortrag auf dem IMK Konjunkturforum „Finanzmärkte Revisited“, 21.3.2013, Berlin [PDF - 745 KB]
FSCB: The Fifth Clearing & Settlement Plenary Meeting (3.4.13): We had our fifth plenary meeting of the Clearing & Settlement Working Group (CAS-WG) in March. The meeting covered all the latest issues, news and views, and was kicked off by Greg Caldwell, Chair of the Regulations Subject Group, who outlined the complexity of European and Global Regulations through this slide outlining the Rubik’s Cube of Regulations.
HB: Einigung bei Bankenaufsicht„Größter Schritt zu mehr Integration seit dem Euro“ (19.3.13): EU-Staaten und Parlament haben sich auf die gemeinsame Bankenaufsicht für die Eurozone geeinigt. Die Kontrollbehörde soll schrittweise bis März 2014 bei der EZB aufgebaut werden. Notenbanker sehen den Vorstoß kritisch.
FSCB: The EU Financial Transaction Tax Directive: An overview (18.3.13)
WSJ: Wie man zu große Banken wieder einfangen kann (11.3.13): Eine Bank zu sein, die zu groß zum Scheitern ist, bringt eine Reihe von Annehmlichkeiten mit sich. Das ist falsch – und es gibt Möglichkeiten, es zu ändern.
WSJ: Schäuble und Fitschen streiten über die Regulierung (11.3.13): Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist in der Debatte um Finanzstabilität am Montag auf einen harten Widersacher getroffen. Mit Jürgen Fitschen hatte die Unions-Bundestagsfraktion den Co-Chef der Deutschen Bank zu einem Kongress in den Reichstag nach Berlin eingeladen – und es gab kaum einen Punkt, in dem der oberste Finanzpolitiker und der oberste Banker Deutschlands auf dem Podium übereinstimmten.
Huff Post: Stress Test Results Raise Questions Over Federal Reserve’s Ability To Assess Big Banks (9.3.13): The newest stress tests for U.S. banks produced scores that are at odds with other measures of lenders’ safety, in another sign that some institutions may be too big for regulators to understand and executives to manage. …
NYT: Easy ‘A’ on Bank Stress Tests? (8.3.13): The big question raised by some analysts was whether the Fed was too lenient in the so-called stress tests of banks. | Dell’s directors face an increasing challenge as they prepare to defend the proposed buyout of the computer maker. | The chief executive of Pandora Media said on Thursday that he would be leaving the Internet radio company. | Lawyers gathered in Las Vegas for the American Bar Association’s three-day White Collar Crime National Institute.
- How Holder’s Surprising ‘Too Big to Jail’ Admission Changes Debate
- Transcript: Attorney General Eric Holder on ‘Too Big to Jail’
NYTDB: A Citi Hedge Fund Business Prepares for Life on Its Own (28.2.13): One of Citigroup’s internal hedge fund units is spinning off, free from its corporate parent and the restrictions that have come with new banking regulations.
HB: Bonusschranke Einigung über Grenzen für Banker-Boni in der EU (28.2.13): Europäische Banken müssen ab 2014 Sonderprämien an Mitarbeiter begrenzen. Sie dürfen künftig nur noch so hoch sein wie das feste Grundgehalt. Die Banker hatten sich mit Zahlungen in Multimillionenhöhe in Verruf gebracht.
HB: Haushalt 2014 – Schäuble schreibt Finanztransaktionssteuer vorerst ab (24.1.13): Der Bundesfinanzminister plant im Bundesetat für 2014 keine Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer ein. Ursprünglich hatte das Ministerium zwei Milliarden Euro veranschlagt. Der Einführungstermin wackelt offenbar.
WSJ: Wie Europas Großbanken ihre Risiken schönrechnen (21.2.13): Weil sie vor Anlegern und Aufsehern besonders solide dastehen wollen, greifen große europäische Banken immer häufiger zu weitgehend kosmetischen Rechenmanövern und präsentieren danach glänzende Kapitalquoten und Risikowerte. Dagegen wollen die Bankenkontrolleure in einigen Ländern nun vorgehen.
HB: Warum die EU-Finanzsteuer ihr Ziel verfehlen wird (19.2.13): Die EU-Finanztransaktionssteuer hilft nicht, zukünftige Krisen zu vermeiden. Sie trifft vielmehr die Falschen, also in erster Linie die Kunden der Banken. Dabei gibt es wesentliche passgenauere Alternativen.
Wirtschaftliche Freiheit: Bankenregulierung, Fristentransformation und Lobby-Einfluss (19.2.13): Die allgemeine Berichterstattung über die Finanzkrise ist seit Lehman durch zwei fundamentale Probleme gekennzeichnet: Die Flut an Informationen und den Mangel an Differenzierung. In einer solchen Konstellation droht nicht nur der Überblick verloren zu gehen, sondern es besteht angesichts dessen auch die Gefahr, dass die Öffentlichkeit die relevanten Frontlinien überhaupt nicht erkennen kann.
Telepolis: Wem nützt die Finanztransaktionssteuer wirklich? (15.02.13): Auf den Spuren eines verdeckten Rettungspaketes für Euro-Anleihen. Seit Ausbruch der angeblichen Weltfinanzkrise stand die Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer ganz vorne auf der Agenda von Kritikern der internationalen Finanzmärkte. Diese glaubten, durch so eine Steuer würden insbesondere die als toxisch eingestuften Derivate gebremst – und damit die Risiken für Staaten und Banken gemindert. Sogar als “Steuer gegen Armut” wurde die neue Abgabe gefeiert. Doch nun kam alles ganz anders.
WSJ: Finanzministerium will Bankenaufsicht nicht neu ordnen (17.2.13): Das Bundesfinanzministerium hat der Neuordnung der Bankenaufsicht in Deutschland eine Absage erteilt. Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass die Bundesbank künftig allein für die Kontrolle der Kreditinstitute in Deutschland zuständig sein wolle.
FAZ: Börsenhandel Heftiger Widerstand gegen Finanztransaktionssteuer (15.2.13): Nicht nur die Hochfequenzhändler zittern vor der von Angela Merkel vorangetriebenen Finanztransaktionssteuer: Nachteile werden auch für die Altersvorsorge erwartet und für die Börse Eurex in Frankfurt. Sogar beim Koalitionspartner FDP regt sich Protest.
ZEIT: Transaktionssteuer soll weltweite Finanzgeschäfte treffen (13.2.13): Die Europäische Union forciert ihre Pläne zur Transaktionssteuer. Sie soll gelten, sobald einer der elf Teilnehmerstaaten in einen Handel involviert ist – weltweit
FAZ: Trennbanken Kapitalisieren statt spalten (8.2.13): Banken werden nicht sicherer, wenn das riskante Handelsgeschäft vom Einlagen- und Kreditgeschäft abgespalten wird. Daher wird das geplante Trennbankengesetz das Finanzsystem nicht stabiler machen.
Ergänzt wurden die Beiträge durch eine “Mindmap zur neuen Finanzordnung”, mit einer Übersicht der wichtigsten aktuellen Regeln sowie geplanter bzw. diskutierter Änderungen.
HB: Regulierung Manager und Banker sollen persönlich Haften (6.02.13): Wenn sich Manager und Banker verzocken drohen ihnen harte Konsequenzen: Bei schwerem Fehlverhalten müssen sie mit einer Geld- oder Gefängnisstrafe rechnen. Das Kabinett beschloss einen weitreichenden Gesetzentwurf.
WSJ: Trennbanken-Pläne treffen Deutsche Bank härter als erwartet (5.2.13): Die Bundesregierung will bei der Regulierung von Banken hart durchgreifen. Anders als Frankreich will Deutschland bei Geschäften mit Hedgefonds besonders strenge Maßstäbe anlegen. Das dürfte vor allem für die Deutsche Bank teuer werden, die in diesem Bereich zu den Weltmarktführern zählt.
NYT-Dealbook: Osborne Promises More Regulatory Power to Split Up British Banks (4.2.13): British regulators will have the power to split up banks that fail to “ring fence,” or separate, risky trading activity from retail banking, George Osborne, the chancellor of the Exchequer, said in a speech on Monday.
Acemaxx: Freunde des Schwindels am Finanzmarkt (4.2.13): Wie viele andere Befürworter der Finanzreform ist auch Paul Krugman von der zuletzt verabschiedeten Form des Gesetzes enttäuscht, wie der Träger des Wirtschaftsnobelpreises in seiner lesenswerten Kolumne (“Friends of Fraud“) am Montag in NYTimes bemerkt. Das Dodd-Frank Gesetz hat die Regulierungsbehörden ermächtigt, die Exzesse am Finanzmarkt im Zaum zu halten. Die Finanzindustrie ist aber in der Lage, mit ihrem Vermögen und dem Einfluss die Wachhunde (watch dogs) nur allzu leicht in Schosshunde (lap dogs) zu verwandeln.
WSJ: Gesetz droht mehr Banken mit Trennung von Risiken (4.2.13): Die Bundesregierung will gegen hohe Risiken in den Bankenbilanzen rigoroser vorgehen als bislang erwartet. Nicht nur die Deutsche Bank DBK.XE -3,36% wird sich darauf einstellen müssen, dass sie unter ein Trennbankengesetz fallen wird, mit dem eine Abspaltung risikobehafteter Geschäfte zwangsweise durchgesetzt werden kann.
FSCB: Banks only survive because of regulations (1.2.13): We recently celebrated the two hundredth birthday of Charles Darwin. Darwin, the man who broke through the prejudiced views of the religious world of the Victorian era by being brave enough to say we were descended from apes and not created by God.
FAZ: Trennbanken Die Risiken bleiben (30.1.13): Banken sollen künftig riskante Handelspraktiken vom üblichen Geschäft abspalten. Das Finanzministerium hat dazu ein Gesetzesentwurf ausgearbeitet. Er ist kein großer Wurf.
Marketsmedia: Industry Still Not Ready For OTC Derivatives Reforms (30.1.13)
NZZ: EZB – Die EZB tritt bei den Bankreformen auf die Bremse (28.1.13): Die EZB begrüsst das Bestreben der EU-Kommission, die europäischen Banken strukturell zu reformieren. Doch gleichzeitig befürchtet sie, dass die Banksysteme der einzelnen Länder dafür zu unterschiedlich sind.
FAZ: Bilanz nach fünf JahrenBankenaufsicht nach der Finanzkrise (26.01.13): Wie weit hat die Politik ihr Versprechen eingelöst, Banken schärfer zu überwachen und Steuerzahler vor Verlusten zu schützen? Welche Regeln gelten, was wird diskutiert?
EU-Infothek: Banken & Finanzen – „London Whale“ und Bankenregulierung (24.1.13): Während die Bankenregulierung in Deutschland zusehends zum Wahlkampfthema wird, zeigt ein Bericht der größten US-Bank JP Morgan, dass die vielleicht wichtigsten Risiken von den laufenden Regulierungsversuchen nicht berührt werden.
HB: BGH-Urteil Anleger können in Deutschland gegen Ratingagenturen klagen (16.1.13): Gute Ratings von Agenturen wie S&P haben viele Anleger zu Investitionen in riskante Zertifikate verleitet. Nun hat der BGH entschieden, dass Anleger vor deutschen Gerichten gegen die Ratingagenturen klagen können.
HB: Volcker-Regel – Wie Goldman Sachs das Eigenhandelsverbot umgeht (9.1.13): Im Zuge der Finanzkrise wurden in den USA die Regel für den Eigenhandel der Banken verschärft. Das Skandalinstitut Goldman Sachs scheint diese entgegen den Aussagen seines Chefs nicht ganz so ernst zu nehmen.
NT-Dealbook: Easing of Rules for Banks Acknowledges Reality (7.1.13)
NYT-Dealbook: Asking Hedge Funds to Turn Themselves In (7.1.13): Hedge funds had long operated under the regulatory radar, with few reporting obligations and a well-deserved reputation for secrecy. Now, the government is weighing whether to require them to report any suspicious transactions, like insider information or manipulation of stock prices.
SZ: Billionen-Polster wegen Basel-III-Regeln — Finanzaufseher schenken Banken vier Jahre mehr Zeit (7.1.13): Nach einer Reihe von Schocks und Strafen zur Abwechslung mal ein Sieg für die Banken. Sie haben nun vier Jahre mehr Zeit bekommen, ihre Kapitalpuffer zu vergrößern, um für Krisen besser gewappnet zu sein.
WSJ: Regulierer fahren Vorgaben für Banken deutlich zurück (6.1.13): Als Antwort auf die Finanzkrise verabschiedeten die Regulierer 2010 scharfe Vorgaben für die Bankenbranche.Seither haben die Institute gegen dies neuen Regeln angekämpft. Jetzt sind sie am Ziel: Die Basel-III-Vorschriften werden an entscheidenden Stellen drastisch gelockert
Bloomberg: Basel Becomes Babel as Conflicting Rules Undermine Safety (3.1.13)
2012
Zeit: Transaktionssteuer treibt Großinvestoren in die Derivate (25.12.12): Die Transaktionssteuer soll Spekulanten treffen. Das Gegenteil könnte der Fall sein. Das Beispiel Frankreich zeigt: Womöglich ist der Staat der Dumme.
Reuters: After Libor, arguments against financial regulation are a joke (19.12.12)
FAZ: Systemrelevante Geldhäuser Banken kritisieren Sanierungspläne der Finanzaufsicht (18.12.12): Die Zahl der Institute, die „Testamente“ vorlegen müssen, bleibt weiterhin offen. Der Bankenverband wirft der Finanzaufsicht Bafin vor, willkürlich festgelegt zu haben, wer „systemrelevant“ ist.
FAZ: „Basel III“ Bankenaufseher rechnen mit mehr Kooperation aus Amerika (16.12.12): „Basel III“ heißt ein wichtiges internationales Projekt zur Bankenregulierung. Amerika und Europa sind darüber zerstritten – doch jetzt scheinen sich die Vereinigten Staaten etwas zu bewegen.
Börsen-Zeitung: Clearingpflicht für Derivate startet “erst Ende 2013″ (14.12.12)
NYT-Dealbook: British Regulator Says Banks ‘Too Big to Prosecute’ (14.12.12): Andrew Bailey, the future chief of the Prudential Regulation Authority, a newly created British regulator, believes that some banks have become too big to prosecute, a fear that has been echoed in the United States.
WSJ: Fed legt Finanzreform-Entwurf für ausländische Banken vor (14.12.12): Die US-Notenbank hat am Freitag ihren mit Spannung erwarteten Entwurf über die neusten Bankenregeln für ausländische Finanzinstitute vorgelegt. Demnach sollen ausländische Banken, die in den USA operieren, denselben Regeln unterworfen werden wie die Heimatbanken. Vor allem Bank und Barclays wären betroffen.
HB: Kapitalvorschriften – Basel III verschiebt sich um ein Jahr (13.12.12): Das politische Tauziehen um „Basel III” hält an. Die strengeren Kapitalvorschriften sollten eigentlich 2013 in Kraft, doch das EU-Parlament noch keine Entscheidung gefällt. Die Einführung verschiebt sich um ein Jahr.
WSJ: Bankenaufsicht unter Dach und Fach (13.12.12): Die EU-Finanzminister haben die geplante neue europäische Bankenaufsicht am frühen Donnerstagmorgen offiziell beschlossen. Damit werden künftig die größten Banken auf dem Kontinent einheitlich kontrolliert.
BL: Basel III ist im Prinzip geplatzt und das ist gut so (12.12.12):
WSJ: Dealbook: Wall Street’s Expanding Scope (12.12.12): The financial industry increasingly finds itself at the center of the economic debate. | Wall Street is preparing for a new phase of federal oversight. | Increasingly, hedge funds are exerting political and economic influence. | Private equity firms are rarely private anymore.
Format: “Basel III steht am Abgrund” (11.12.12): Die weltweiten Finanzaufsichtsbehörden suchen nach einem Kompromiss zu den Liquiditätsvorschriften für Banken – Schlüsselkomponente für Basel III. Die Aussichten auf Einigung stehen denkbar schlecht. Es geht vor allem um die Frage, inwieweit der geplante Mindeststandard innerhalb von Basel III gelockert werden kann – angesichts der zunehmenden Rufe nach einer Verwässerung und nach einer verzögerten Umsetzung, um die Wirtschaftserholung nicht zu gefährden.
SZ: Schluss mit “too big to fail” (10.12.12): Die Finanzaufseher aus den USA und Großbritannien haben einen Plan vorgelegt, mit dem die Wirtschaft vor den Pleiten systemrelevanter Banken geschützt werden soll. Künftig sollen Aktieninhaber und andere Gläubiger haften – aber nicht mehr die Regierungen.
- Paper: Resolving Globally Active, Systemically Important, Financial Institutions
- FT: UK ready to ‘trust’ US over failing banks
- FT: When global banks fail, resolve them globally
- FT: US and UK unveil failing banks plan
- FAZ: Lehren aus der Lehman-Pleite Ein Plan zur Abwicklung von Großbanken in der Krise (10.12.12)
WSJ: Ratingagentur S&P sieht “massive Schwächen” bei Basel III (5.12.12): Das Regelwerk Basel III für Banken hat nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor’s „massive Schwächen”. Kurz vor der geplanten schrittweisen Einführung des Regelwerkes sagte Managing Director Stefan Best: “Einer der größten … Siehe dazu auch
FT: Europe dallies on derivatives regulation (4.12.12)
Welt: EU kann Januar-Frist für Basel-III-Einführung nicht einhalten (3.12.12): Nach den USA hat jetzt auch die Europäische Union (EU) erklärt, dass sie die so genannten Basel- III-Regeln nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt im Januar 2013 in Kraft setzen wird. In der EU gibt
FTD: Basel III: Bankkunden zahlen für Regulierung (3.12.12): Die Zinsen sinken, die Regulierung knebelt das Kreditgeschäft der Banken. Aber dennoch: die Margen für die Banken sind beim Geldverleihen längst auf Zehnjahreshoch. In die Röhre schauen die Kreditnehmer.
CFOWorld: Platzt jetzt Basel III? (26.11.12): Die Umsetzung von Basel III gerät ins Stocken. Doch was tun, wenn sachliche Argumente nicht weiterhelfen? Man einigt sich auf einen bösen Buben. Dirk Elsner blickt hinter die Kulissen.
HB: Pläne für den Krisenfall Bundesregierung verlangt „Banken-Testamente“ (24.11.12): Die Bundesregierung fordert von den Banken sogenannte „Testamente“. Das sind Pläne, wie die Bank im Krisenfall saniert oder geschlossen werden soll. Profiteur dieser Testamente wäre der Steuerzahler.
HB: Liquiditätspuffer – Flüssige Banken und blanke Firmen (24.11.12): Neben den Eigenkapitalregeln gilt es für Banken in Zukunft auch Liquiditätspuffer einzuhalten. Doch bei aller guten Absicht hat das einen Pferdefuß. Denn die Vorschriften gehen zu Lasten der übrigen Wirtschaft.
HB: Basel IIIDer Irrglaube an das Eigenkapital (24.11.12): Die USA wollen die höheren Eigenkapitalregeln für Banken nun doch nicht umsetzen, die Europäer rufen “Foul”. Doch womöglich haben die Amerikaner recht: Ökonomen sehen höheres Eigenkapital als trügerische Sicherheit.
FAZ: Zahlungsverkehr Die Einzugsermächtigung stirbt (23.11.12): Die Einzugsermächtigung wird abgeschafft: Vom 1. Februar 2014 an gelten nur noch schriftlich erteilte Mandate. Für die Verbraucher bedeutet das mehr Schutz, für die Unternehmen mehr Aufwand.
HB: Basel IIIUS-Regulierer drängt Europa zur Aufgabe von Bankenkapitalregeln (19.11.12): Der Vize-Chef der US-Bankenaufsicht FDIC will die neuen, internationalen Eigenkapitalregeln für Banken kippen. Die Regeln seien zu komplex, meint Thomas Hoenig. Er schließt einen Alleingang der USA nicht aus.
HB: Basel III – Ringen um Kapitalregeln entzweit Bankenwelt (19.11.12): Die neuen Kapitalregeln für Banken sollen die Branche wetterfest gegen neuerliche Krisen machen. Doch Aufseher und Geldhäuser ringen um die Auflagen. Und selbst innerhalb der beiden Lager herrscht Uneinigkeit.
BL: SEPA-Begleitgesetz verabschiedet: Droht nun Trubel bei den Lastschriften? (12.11.12): Bundestag und Finanzwelt lagen in den letzten Jahren häufig in ihren Positionen auseinander. Unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit gibt es nun erneut eine Diskrepanz zu einem europäischen Thema, nämlich SEPA. SEPA steht für Single Euro Payments Area und umfasst die Einführung neuer Verfahren für den EURO-Zahlungsverkehr, insbesondere auf EURO lautende Lastschriften und Überweisungen. SEPA soll den EURO-Zahlungsverkehr günstiger und schneller machen. Im Grunde handelt es sich bei der hier betrachteten Diskrepanz nur um ein Umsetzungsdetail. Das hat es allerdings in sich, vor allem weil es weitreichende Auswirkungen auf die Welt der Unternehmen, Verlage oder Spendenorganisationen hat. SEPA krempelt nämlich das in Deutschland besonders beliebte Lastschriftverfahren vollkommen um.
Börsen-Zeitung: Weidmann fordert Unterlegung von Staatsanleihen mit Eigenkapital (20.11.12): Bundesbank: Voraussetzung für Bankenunion – Institute fühlen sich von Regulierungsflut überrollt
Überblick der bisher erschienenen Folge der Beitragsreihe “SEPA-Umstellung für Unternehmen” auf CFOWorld:
- Drohung über der Unternehmenswelt (7. September 2012)
- Rechtliche Grundlagen mit Praxisbezug (17. September 2012)
- Überweisungen – Credit Transfer im Überblick (24. September 2012)
- Aufwand durch Lastschriftmandate (4. Oktober 2012)
- Feinheiten der Lastschriftverfahren (11. Oktober 2012)
- Sollten sich Unternehmen mit SEPA beschäftigen? (25.10.12)
HB: Bundesbank – USA beteiligen sich offenbar an Basel III (12.11.12): Die USA werden laut Bundesbank bei der Bankenregulierung Basel III nicht außen vor sein. Demnach rechnen die Bundesbanker mit einer Beteiligung ab 2013. Die G20-Länder müssten sich den Kapitalregeln unterwerfen, hieß es
NYT-Dealbook: Regulator Faces Another Lawsuit Over Dodd-Frank (9.11.12): The CME Group, the giant Chicago exchange, sued its regulator late Thursday over a new rule that aims to shed light on the derivatives market in the latest legal assault on the Dodd-Frank regulatory overhaul.
WSJ: Wie Google den US-Wahlkampf verzerrt (6.11.12): Wer auf Google nach „Obama” sucht, bekommt Trefferlisten angezeigt, die sich ständig verändern. Bei der Suche nach „Romney” ist das nicht der Fall. Das Wall Street Journal ist der Frage nachgegangen, warum das so ist.
HB: G20-FinanzministerAufseher wollen “Schattenbanken” 2013 in den Griff bekommen (6.11.12): Bessere Überwachung und Kontrolle der Schattenbanken: Die internationalen Finanzaufseher wollen in den nächsten zehn Monaten den massiven Einfluss sogenannter Schattenbanken auf das Finanzsystem in den Griff bekommen.
HB: Finanzaufsicht BafinDeutsche Großbanken müssen Notfallpläne vorlegen (2.11.12): Die Bafin will vorbeugen und verlangt von mehr als 15 deutschen Banken Sanierungspläne. Die Pläne sollen greifen, wenn eine Pleite kurz bevorsteht. Zwei Geldinstitute müssen die Konzepte schon in diesem Jahr abliefern.
HB: Ungedeckte Ausfallversicherungen – Europa verbietet Wetten auf Staatspleiten (31.10.12): Versicherung oder Brandbeschleuniger? An Kreditausfallversicherungen scheiden sich die Geister. Die EU wird die umstrittenen Papiere nun verbieten. Experten warnen, dass sich Investoren deshalb aus Europa verabschieden.
ZEIT: Finanzberatung Beraten und verkauft (29.10.12): Die Regierung will Anleger besser schützen. Aber mit dem Verbot von Provisionen tut sie sich schwer.
HB: Kein Zwang zu gegenseitiger Hilfe – Banken-Abwicklungsfonds bleiben national (23.10.12): EU-Pläne für einen europaweiten Abwicklungsfonds der Banken sind gescheitert. EU-Binnenkommissar Barnier wollte durchsetzen, dass sich die Banken in Europa im Notfall untereinander helfen müssen.
FAZ: Bankenunion Barnier: Bankenabwicklungsfonds erst 2013 (22.10.12): Banken sollen für die Abwicklung maroder Finanzinstitute zahlen und nicht die Steuerzahler. EU-Binnenmarktkommissar Michael Barnier will nächstes Jahr einen Vorschlag machen.
HB: Kompromiss – EU-Gipfel einigt sich über Bankenaufsicht (18.10.12): Besonders Deutschland und Frankreich sind sich über eine gemeinsame europäische Bankenaufsicht nicht grün gewesen. In der Nacht zum Freitag fanden die 27 EU-Staaten einen Kompromiss – aber keinen Zeitplan.
NYT-Dealbook: Why the F.D.I.C.’s Approach to Financial Failures Makes Sense (17.10.12): The Federal Deposit Insurance Corporation’s “single receivership” approach offers a better way to avoid an uncoordinated and destabilizing series of insolvencies for systemically important financial institutions, the author contends.
HB: Gutachten stellt Reform der Bankenaufsicht in Frage (17.10.12): Ein internes Gutachten des Europäischen Rats könnte die geplante Reform der europäischen Finanzaufsicht verhindern. Geltendes Recht verhindere die Übertragung von Kompetenzen auf die Europäische Zentralbank.
Nyt-Dealbook: Regulators Propose Capital Rules for Derivatives Trading (17.1ß12): Firms like Goldman Sachs and JPMorgan Chase would have to bolster their capital cushion and post additional collateral for certain derivatives trades under the new plan proposed by the Securities and Exchange Commission.
i´X: Wenn der Pizza-Bestelldienst zur Bank wird (17.10.12)
Welt: Banken-Rettungsfonds – Steuerzahler soll nicht für SoFFin-Verluste haften (17.10.12): Die deutschen Geldhäuser sollen weitere zwei Jahre lang Hilfen aus dem staatlichen Rettungsfonds SoFFin in Anspruch nehmen können. Neu ist: Eine Bankenabgabe soll die Verluste des Fonds decken.
Welt: Professor Krahnen, Mitglied der Liikanen-Kommission im Gespräch: “Banken mit Skalpell, nicht mit der Axt zerlegen” (17.10.12): Nach der Finanzkrise sollte das Bankensystem stabiler werden – aber wie? Eine von der EU eingesetzte Kommission hat Vorschläge ausgearbeitet. Der Bankenverband ist schon jetzt empört
Carta: Finanzmärkte im Katastrophenschutz (16.10.12): Aus Panikforschung und Crowd Management lässt sich womöglich Einiges über richtiges Handeln bei Bankenkrisen ableiten.
FTD: Kapitalanlagegesetzbuch Was auf Fondsanleger zukommt (13.1012): Das Finanzministerium will Investment- und geschlossene Fonds künftig gesetzlich gemeinsam regeln. Einige Vorschläge des neuen Gesetzbuchs erscheinen sehr strikt – andere zudem sehr kompliziert. Was die Regeln für Privatanleger bedeuten.
NZZ: IMF-Papier empfiehlt strengere Bankenregulierung – Für Aufspaltung der Grossbanken (10.10.12)
- Das Paper zum Download: Banking and Trading von Arnoud W.A. Boot and Lev Ratnovski
FTD: Finanzaufsicht: Briten stellen Basel III auf den Kopf (9.10.12): Aus Angst vor einer Rezession lockert die britische Finanzaufsicht die Kapital- und Liquiditätsregeln für heimische Banken. Der Schritt könnte neue Debatten auslösen – und die Umsetzung von Basel III weiter verzögern.
Blick Log: Bankenregulierung Mehr Rechte für die Kunden (7.10.12): Noch nie war das Vertrauen in die Banken so mies wie heute. Wie kann das besser werden? Die Politik hat da ein paar Ideen.
FTD: Vorschläge der Liikanen-Gruppe: Banken sollen Geld der Sparer nicht verzocken dürfen (2.10.12): Eine EU-Expertengruppe unter Vorsitz des finnischen Notenbankchefs schlägt einen Sicherungsmechanismus vor, um Sparer vor den Folgen einer Fehlspekulation zu schützen. Der Plan fällt aber weniger drastisch aus, als von der Branche befürchtet. Revolutionär sind dagegen die Vorschläge für Banker-Boni
FAZ: Bankenregulierung Die Banken an die Leine legen (1.10.12): Soll man die Banken zerschlagen? Oder sollte man sie lieber dazu nötigen, sich größere Sicherheitspuffer zuzulegen? Ein Überblick über die wichtigsten Vorschläge.
HB: Reformpläne für den Libor – 300 Billionen Dollar suchen einen neuen Maßstab (28.9.12): Einige gierige Händler von Großbanken haben den Leitzinssatz manipuliert und die Finanzwelt einmal mehr erschüttert. Die britische Finanzaufsicht hat nun ihre Reformpläne vorgelegt. Doch der große Wurf bleibt aus.
FTD: Bankenregulierung: EBA torpediert Basel-III-Pläne der EU (27.9.12): Die Bankenaufseher lehnen den Entwurf ab, von Banken bei der Vergabe von Firmenkrediten weniger Eigenkapital zu verlangen. Die EBA fürchtet, dass diese Praxis die finanzielle Stabilität der Geldinstitute gefährden könnte.
HB: Studie des Wissenschaftlichen Dienstes Bundestag zweifelt an Plänen für europäische Bankenaufsicht (27.9.12): Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags kommt zu dem Ergebnis, dass die Kompetenz für die Bankenaufsicht nicht ohne weiteres an die EZB abgegeben werden kann. Hierfür sei ein Gesetzgebungsverfahren im Bundestag nötig
Blick Log: Steinbrücks Papier zur Bankenregulierung enthält für alle etwas (26.9.12)
HB: HochfrequenzhandelE – U-Parlament will Blitzhändler an die Kette legen (26.9.12): Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur Regulierung des Hochfrequenzhandels verabschiedet. Damit soll der schnelle Börsenhandel ausgebremst werden. Weitaus weit reichender ist ein Vorhaben des EU-Parlaments.
Blick Log: Vor Steinbrücks Bankenpapier: Aktuelle Regulierungsvorhaben der Finanzbranche (25.9.12)
SZ: Regulierung der Finanzmärkte Kapitalismus, ein bisschen gezähmt (24.09.12): Finanzmärkte und Geldinstitute stärker kontrollieren – das soll das große Thema der SPD für die Bundestagswahl im kommenden Jahr werden. Dabei hat die Politik aus dem Krisenjahr 2009 durchaus gelernt. Ob bei Bankenregulierung, Managergehältern oder riskanten Zockerpapieren: Zahlreiche Verbesserungsvorschläge wurden bereits durchgesetzt – wenn auch längst nicht alle.
NYT-DB: As Wall Street Fights Regulation, It Has Backup on the Bench (24.9.12): As the financial industry confronts a wave of new government regulations, it has sympathetic ears in a key federal appeals court.
FTD: Hochfrequenzhandel: Europa-Parlament will superschnellen Börsenhandel bremsen (21.9.12): Das computergestützte Algotrading macht rund 40 Prozent der Orders an deutschen Börsen aus, in den USA fast doppelt so viel. Um die Macht der Computer an den Börsen einzuschränken, wollen Politiker dem automatischen Handel den Zahn ziehen: Ab 2014 will Brüssel eine Höchstgeschwindigkeit für Börsengeschäfte vorgeben.
NYT-DB: Lawmakers Lobbying, Bankers Retiring and Movements Fizzling (21.9.12): Internal government documents showed lawmakers pushing behind the scenes to mute the Volcker Rule. | Goldman Sachs introduced someone who may be the first of the next generation of leaders. | Andrew Ross Sorkin declared Occupy Wall Street a fad.
DWN: Bankenaufsicht: Kompromiss-Vorschläge immer chaotischer (21.9.12): Die EU braucht eine gemeinsame Bankenaufsicht, um den ESM starten zu können. Weil Deutschland sich querlegt, kommen jetzt vom zuständigen Kommissar Vorschläge, die die Kontrolle ins völlige Chaos führen würden.
BWBl.:Technik braucht keine Bank (17.9.12): Die mobile Zahlungsverkehrs- und Kreditlandschaft hat sich an den japanischen Kreditinstituten vorbeientwickelt. Wesentlicher Faktor: eine standardisierte Mobile Payment-Plattform von NTT DoCoMo. Die Entwicklung in Fernost sollte für deutsche Institute ein Warnsignal sein, sich auf diesem Feld aktiver als bisher zu engagieren.
HB: Beruhen die neuen Eigenkapitalregeln auf Denkfehlern? (17.9.12): Die neuen Basel III Regeln sollten der hemmungslosen Finanzwirtschaft Einhalt gebieten. Doch die neuen Regeln sind nur ein winziger Schritt in die richtige Richtung. Viele Baustellen bleiben im Rohzustand.
FTD: Profianleger in der Bredouille: Pfandbriefe werden knappes Gut (17.9.12): Die Basel-III-Regeln und die EZB-Hilfen haben eine paradoxe Nebenwirkung: Profianleger wie Pensionsfonds und Versicherer müssen ihr Geld in riskantere Investments als in deutsche Pfandbriefe anlegen.
FAZ: Schuldenkrise Europas Bankenaufsicht kommt nicht so schnell (15.9.12): Nach dem Willen der EU-Kommission hätte die Europäische Bankenaufsicht am 1. Januar anfangen sollen zu arbeiten. Doch so schnell wird es nicht gehen. Deutschland und einige Nicht-Euro-Staaten sind dagegen.
HB: Neue Liquiditätsregeln – Aufseher wollen Banken „punktuell entlasten“ (14.9.12): Mit der vor zwei Jahren beschlossenen Einführung einer Liquiditätskennziffer für Banken kommen auf die Geldhäuser teils große Belastungen zu. Doch jetzt dürften die Finanzinstitute auf Erleichterungen hoffen.
FTD: Kenneth Rogoff – Verloren in tausend Regeln (12.9.12): Regulierungsbehörden wollen mit immer komplizierteren Gesetzen die Finanzbranche in den Griff bekommen. Dabei wäre eine Vereinfachung der richtige Weg.
HB: EZB als zentrale Aufsicht Barroso fordert mit Bankenplänen Berlin heraus (12.9.12): Die EU-Pläne für eine neue einheitliche Bankenaufsicht in der Euro-Zone haben in Berlin teils heftige Reaktionen ausgelöst. Merkel stellte sich vehement dagegen, den Grünen geht der Barroso-Vorstoß nicht weit genug
FTD: Selbstabwicklung von Pleiteinstituten: Bankentestamente bleiben schwammig (11.9.12): Große Banken müssen den US-Behörden Pläne für den Fall ihrer Pleite vorlegen. Das soll Chaos wie nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers vorbeugen. Doch was die Institute präsentieren, entpuppt sich als eine einzige Enttäuschung.
Börsen-Zeitung: Für eine zweigeteilte Aufsicht gibt es keine Legitimation (11.9.12)
ZEIT: Banker-Boni Alles wieder futsch (10.9.12): Mehr Banken fordern jetzt Geld von skrupellosen Angestellten zurück. Gute Idee, aber auch eine Ablenkung.
FTD: Lehren aus der Finanzkrise: EU-Experten wollen Banken am Zocken hindern (10.9.12): Stehen Banken vor der Pleite, muss meist der Steuerzahler blechen – auch für riskante Geschäfte am Kapitalmarkt. Das soll sich nach dem Willen von Politikern und Aufsehern ändern. Eine Expertengruppe arbeitet an der Idee, Institute zur Abtrennung von Handelsgeschäften zu zwingen.
WSJ: Neue Bankenregeln kommen pünktlich zum Jahresende (3.9.12): Die neuen Kapitalvorschriften für Banken – bekannt unter dem Stichwort Basel III – sind ein steter ein Zankapfel zwischen der Finanzaufsicht und der Finanzwirtschaft. Die Banken fordern eine Verschiebung des für 2013 geplanten Starts. Dem erteilt Bafin-Chefin Elke König aber eine klare Absage.
Mobifunk Experten: Mobile Payment – warum wir es wagen sollten (7.9.12)
FTD: Korruptionsprävention bei Rohstoffgeschäften: Industrie kritisiert US-Börsenregeln für mehr Transparenz (2.9.2): Ab Herbst 2013 gelten für Firmen an US-Börsen schärfere Transparenzregeln für Rohstoffgeschäfte. Auch die EU will nachlegen. Die Industrie lehnt die US-Vorgaben ab und setzt auf Freiwilligkeit.
SZ: Diskussion über Bankenaufsicht – Schäuble wettert gegen EU-Pläne (31.08.12): Alles Murks! Finanzminister Schäuble wehrt sich gegen die Pläne des EU-Kommissars Barnier, der eine einheitliche Aufsicht über alle gut 6000 Banken der Euro-Zone plant. Die deutsche Kreditwirtschaft selbst ist in ihrer Haltung zur Bankenunion tief gespalten.
FAZ: Börsenaufsicht Amerikas Geldmarktfonds drohen mehr Regeln (28.8.12): Nach dem gescheiterten Versuch der Börsenaufsicht SEC wollen Notenbank und Finanzministerium mehr Vorschriften durchsetzen. Der Finanzstabilitätsrat könnte helfen.
HB: Umstrittene EU-PlänePläne zur Bankenaufsicht spalten die Branche (17.08.12): Es geht ein Riss durch die deutsche Kreditwirtschaft. Der private Bankenverband unterstützt den EU-Vorstoß zu einer einheitlichen Bankenaufsicht der Euro-Zone, Sparkassen und Genossenschaftsbanken lehnen das strikt ab.
HB: HochfrequenzhandelDeutsche Regulierungspläne stoßen auf Kritik (17.08.12): Börsenhändler wehren sich gegen die Pläne der Bundesregierung zur Regulierung des Hochfrequenzhandels. Zwar sei man einer Kontrolle grundsätzlich gegenüber aufgeschlossen, doch müsse auf Einheitlichkeit geachtet werden.
WSJ: Aufbau der Euro-Bankenaufsicht birgt politischen Sprengstoff (10.8.12): In der Sommerpause arbeiten die Eurokraten fieberhaft an einem Konzept zur neuen Bankenpolizei der Eurozone. Diese soll der EZB untergeordnet werden. Das aber beinhaltet zahlreiche Stolpersteine.
WSJ: US-Kleinbanken wehren sich gegen Basel III (6.8.12): Auch in den USA wollen die Behörden die Basel-III-Regeln in Gesetze gießen. Lokale Banker aber gehen auf die Barrikaden: Die Fußfesseln machen ihnen das Geschäft kaputt, sagen sie.
Voxeu: Macroprudential policy: Economic rationale and optimal tools (6.8.12): Macroprudential policy is meant to reduce the risks from the financial sector spilling over to the wider economy. But the debate over how to do so goes on. This column argues that macroprudential policy can be analysed through the prism of market failures that it is supposed to address.
Innovationen: AIFM-Richtlinie – Geschlossene Fonds werden reguliert (6.8.12)
Mobilfunk Experten: Mobile Payment – Bezahlen mit dem Smartphone (4.8.12)
RMRG: Basel III-Einführung erst Mitte 2013 realistisch (31.7.12)
FTD: Investmentfonds Durchsichtiges Leihgeschäft (31.7.12): Fondsanbieter sollen künftig Erträge aus der Wertpapierleihe ihren Fonds gutschreiben. Die FTD erklärt, was es damit auf sich hat
Bloomberg: European Bank Regulator Imperiled by German Zombie Banks (30.7.12)
WSJ: US-Bankenriesen bekommen weiter Schonfrist (30.7.12): In den USA mehren sich die Stimmen, die eine Zerschlagung der großen Banken fordern. Doch die Diskussion ist nicht neu: Die Bank of America hat einen solchen Schritt bereits geprüft und verworfen. Auch die Obama-Regierung will das Rad der Zeit nicht zurückdrehen.
Banking Club: Finanzaufsicht bringt deutsche Banken ins Schleudern (26.6.12): Die Europäische Finanzaufsicht stellt Ende Juni neue Regeln für den Derivatehandel auf, die European Market Infrastructure Regulation EMIR. Mit dem engen Zeitplan und der unkoordinierten Vielzahl neuer regulatorischer Initiativen stehen deutsche Banken vor schwer lösbaren Aufgaben.
WSJ: Basel III: Verwirrte Anleger, verärgerte Banker (26.6.12)
HB: „Too small to live” – Kleinbanken in den USA geben auf (23.6.12): Die harte Regulierung nach der Finanzkrise sollte die Wall Street treffen. Doch sie rafft vor allem die kleinen Institute dahin. Viele können sich die teuren Aufsichtsprozesse nicht leisten.
WSJ: Regulierer grenzen Problem des Hochfrequenz-Handels ein (20.6.12)
FTD: Kritik an Bonitätswächtern Ratingagenturen sollen für Urteile haften (20.6.12): Das Europäische Parlament will Ratingagenturen für ihre Urteile haftbar machen. Der Vorstoß ist Teil eines Pakets neuer EU-weit gültiger Regeln, die zum Ziel haben, die Bonitätsbewerter an eine kürzere Leine zu nehmen und ihre Macht zu beschränken.
BaFin: Geldwäscheaufsicht über E-Geld-Produkte (15.6.12): Die Geldwäscheaufsicht über E-Geld-Produkte befindet sich im Umbruch – sowohl in Deutschland als auch auf europäischer und globaler Ebene. In Deutschland gelten hierzu seit Jahresbeginn neue gesetzliche Regelungen, zu denen die BaFin nun ein erläuterndes Merkblatt veröffentlicht hat.
HB: Basel III – Fed kämpft gegen Bankenlobby (11.06.12): Die USA halten sich an internationale Abmachungen: Die Notenbank will die internationalen Kapitalregeln Basel III in ganzer Strenge einführen. Das bedeutet dreimal so viel Kapital wie heute – die Branche ist entsetzt.
WSJ: Merkel will gemeinsame Bankenaufsicht (5.6.12): Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für eine gemeinsame Aufsicht aller Banken in der EU ausgesprochen. Den Vorschlag gemeinsamer Haftung lehnt Berlin weiter ab. Noch, denn aus Europa und den USA wächst der Druck auf weitergehende Maßnahmen.
Wirtschaftsdienst: Wege zu einer stärkeren Trennung von Investment- und Geschäftsbanking (Juni 2012): Hätte eine Trennung von Investment- und Geschäftsbanking die Finanzkrise verhindern können? Vieles spricht dafür. So hätte die Verringerung der Interdependenzen zwischen den Banken sowie die Abschirmung des Geschäftsbankings und die dadurch ermöglichte kontrollierte Insolvenz der Investmentsparte zu mehr Sicherheit im System geführt, wodurch die Finanzkrise nie diese Ausmaße angenommen hätte. Die Autoren erläutern hier, wie ein solches System (für Deutschland) ausgestaltet werden könnte.
WSJ: J.P. Morgan weckt Frankensteins Geschwistern (15.5.12): Das Verlustgeschäft von J.P. Morgan ist der Beweis, dass große Banken immer noch zu groß sind. Die Erkenntnis vom “Too big to fail” macht die Wall Street zum Risiko an sich. Doch die US-Regulierer haben jetzt einen Plan , wie die Kolosse verkleinert werden können.
ZEIT: EU-Kapitalmarktregeln Briten lockern Blockade der Bankenreform (15.5.12): Im Streit um die Kapital-Puffer der Kreditinstitute zeichnet sich eine europäische Lösung ab. Die EU könnte Großbritannien nationale Sonderrechte einräumen.
WSJ: Basel III: Haben wir nicht schon genug Probleme? (8.5.12): Die Europäer streiten über schärfere Bankenregeln. Dabei sind nicht einmal die vorigen komplett umgesetzt. Die Krise des Finanzsektors ist zudem nicht ausgestanden. Abwarten wäre da ratsamer.
HB: Stimmt es, dass…Sind einheitliche Regeln für Banken nötig? (4.5.12): Die Bundesregierung stellt keine höheren Eigenkapitalanforderungen an die eigenen Banken, als das Minimum nach dem Regelwerk Basel III vorschreibt. Sie will eine Kreditverknappung vermeiden.
ZEIT: EU: Berlin erwartet fristgerechte Umsetzung von Basel-III (03.05.12): Die «Basel-III»-Regeln genannten Vorgaben müssten «wirklich eins zu eins in ganz Europa» sowie transparent, eindeutig, schnell und fristgerecht umgesetzt werden, verlautete am Donnerstag aus Kreisen der Bundesregierung. Das sei ein zentrales Anliegen
Wirtschaftsblatt: Neue Hürden für Bankenregulierung (3.5.12): Basel III. EU-Parlament stellt sich einige Bestimmungen ganz anders vor
FTD: Bankenregulierung: Basiswissen über Basel III (30.4.12):Die wichtigsten Fragen zu Basel III. von Mark Schrörs Brüssel Wenn sich die EU-Finanzminister am Mittwoch in Brüssel treffen, steht nur ein Thema auf der Tagesordnung: die Umsetzung der neuen Kapitalregeln für Banken (Basel III) in EU-Recht.
Wirtschaftsblatt: Streit um neue Eigenkapitalregeln für Banken (30.4.12)
HB: Stimmt es, dass …Ist Basel III reine Augenwischerei? (23.4.12): Die neuen Basel-Regeln sollen angeblich Bankenkrisen verhindern – aber im Kern ist der Ansatz verfehlt. Offenbar soll der Aktivismus nur von der notwendigen grundlegenden Reform des Banken- und Geldsystems ablenken.
HB: FinanzstabilitätsratBankenaufseher nehmen regionale Banken ins Visier (20.4.12): Bei den Bemühungen des internationalen Finanzstabilitätsrats geht es nicht mehr nur darum, eine erneute globale Wirtschaftskrise zu verhindern. Neben Großbanken sollen auch regionale Banken stärker überwacht werden.
NZZ: Bei Grossbanken klafft ein Geldloch (12.4.12): Auswirkungsstudie zu «Basel III» veröffentlicht: Den grössten Banken weltweit fehlen fast 500 Milliarden Euro, um die Kapitalvorschriften von «Basel III» zu erfüllen. Mit dem neuen Regelwerk soll die Kapitaldecke der Finanzinstitute gestärkt werden, damit diese künftige Krisen besser überstehen. Presseerklärung der BIS hier, Studie im Volltext hier
Voxeu: Regulators should encourage more diversity in the financial system (12.4.12): “Don’t put all your eggs in one basket” is standard financial advice. This column says that financial regulators are violating that principle. It argues that financial institutions have become too similar to each other, making financial crises more likely. It proposes a regulatory approach based on relative stock market correlations that would encourage greater diversity in the financial system.
HB:Bankenaufseher mit Schwindsucht (10.04.12): Mit immer neuen Behörden will Europa Glauben machen, es habe die Finanzmärkte im Griff. Doch weiterhin ist die Aufsicht zu schwach. Nun bietet sich die Chance, das System endlich effektiv zu gestalten.
HB: Derivate-Experte im Interview „Wir sollten dem Markt freien Lauf lassen“ (8.4.12): Der Gründer der weltweit ersten Klimabörsen Richard Sandor erklärt, warum er einerseits an regulierte Börsen glaubt und andererseits die Gefahr einer Überregulierung sieht.
Spon: Neues Wall-Street-Gesetz – Obama lässt die Zocker von der Leine (5.4.12): Mit großem Pomp hat US-Präsident Obama ein neues Wall-Street-Gesetz unterzeichnet. Es soll Startups und Börsengänge fördern. Doch zugleich lockert die neue Regelung Schutzregeln für Investoren. Kritiker fürchten eine Betrugswelle an der Wall Street
WSJ: Wettrüsten am Finanzmarkt (5.4.12): Je umfassender die Vorschriften der Finanzaufsichten werden, desto komplexere Produkte lassen sich die Banker einfallen. Sollte eine Seite dieses Wettrüsten für sich entscheiden, könnte das verheerende Folgen haben.
WSJ: Großverdiener Dimon holt zum Schlag aus (5.4.12): James Dimon streicht jedes Jahr selbst für Wall-Street-Verhältnisse ein Top-Gehalt ein. Trotzdem holt der Manager zu einem Rundumschlag gegen strengere Regeln für Banken aus und dürfte damit wie schon im vergangenen Jahr Politiker auf die Palme bringen.
NYT-DB: Can Securitization Live With Volcker? (4.4.12): Some recent mortgage-backed securities deals by Credit Suisse show how Wall Street may adapt to a more regulated era.
FTD: Krisenkosten EU beerdigt Finanztransaktionssteuer (1.4.12): Auf den großen Wurf konnten sich die europäischen Partner nicht einigen. Deshalb wird über eine Börsenumsatzsteuer nach britischem Vorbild diskutiert. Ob Derivate einbezogen werden, ist offen
Voxeu: Time to set banking regulation right (28.3.12): Excessive risk-taking by large banks was among the main causes of the 2008–09 financial crisis. This column argues that the antidote to excessive risk-taking should come from the elimination of the subsidies of the banking charter and the implicit promise of bailout in case of major losses, and the introduction of strong incentives for management and shareholders to preserve the capital of their bank.
FTD: Tochter Taunus Corp. Deutsche Bank umgeht Milliardenkosten durch US-Finanzmarktreform (22.3.12): Das Geldhaus hat seine Tochtergesellschaften in den Vereinigten Staaten umgebaut. Damit entgeht die Bank Mehrkosten in Milliardenhöhe
WSJ: SEC Probes Rapid Trading (22.3.12): Federal securities regulators are examining whether some sophisticated, rapid-fire trading firms have used their close links to computerized stock exchanges to gain an unfair advantage over other investors.
SZ: Kritik an Bankkontrollbehörde Bafin Kraftlose Kontrolleure (10.3.12): Viele wissen nicht, dass sie sich bei schlechter Beratung an die Bankkontrollbehörde Bafin wenden können. Die wenigen, die es doch tun, beschweren sich meist über private Institute – doch Deutschlands oberste Bankenaufseher lassen die Verbraucher allein.
HB: Wall-Street-RegulierungUS-Aufseher halten Volcker-Regel für gefährlich (5.3.12): Das Herzstück der schärferen Regulierung der Wall Street droht zu scheitern. Sogar innerhalb der Führung der Börsenaufsicht SEC mehrt sich die Kritik am Spekulationsverbot für Banken, der sogenannten Volcker-Regel.
FTD: Finanzmarkt EU-Wertpapieraufsicht fletscht die Zähne (4.3.12): Die Europäische Aufsicht für Wertpapiere will sich aus dem engen Griff der EU-Mitgliedsstaaten freiboxen. Künftig wird sich die ESMA bei Verboten von Leerverkäufen einfach über nationale Aufseher hinwegsetzen.
Reuters: Forget Volcker — bring back Glass-Steagall (1.3.12): Imagine you are a financial regulator whose agency is underfunded, understaffed and under-trained and that firms under your jurisdiction are likely to pick off your best employees by offering them triple the salary you pay them.
HB: Internationaler Bankenverband - Bankenregulierung schadet der Güterwirtschaft (25.02.12): Der Internationale Bankenverband kritisiert die Entwicklung der nationalen Regelsetzungen für Banken. In Mexiko City fordern sie die G20 auf, die Regulierungen auf den Prüfstand zu stellen.
NYT-DB: The Volcker Rule, Made Bloated and Weak (22.2.12): Last week, it finally became clear that the Volcker Rule was as good as dead. The Volcker Rule, named after Paul A. Volcker, former chairman of the Federal Reserve, is meant to bar financial institutions that are protected and subsidized by the federal government from trading for their own accounts. That is, it’s pretty simple: Traders shouldn’t speculate for their own personal gain using the money you and I pay in taxes.
WSJ: Fed legt Bankenregeln hinter verschlossenen Türen fest (21.2.12): Die laufende Überarbeitung der Regeln für das US-Finanzsystem findet weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die US-Notenbank Federal Reserve agiert bei ihren Entscheidungen inzwischen meist hinter verschlossenen Türen – ein starker Kontrast zum jüngsten Bekenntnis zu mehr Transparenz bei den Zinsentscheidungen.
HB: Sorge um Basel IIIKleine Banken bangen um ihr Überleben (17.2.12): Das Regelwerk Basel III stellt an Banken neue Kapitalanforderungen. Diese gelten nicht nur für Riesen wie die Deutsche Bank, sondern auch für die privaten Geldhäuser von nebenan – und für die wird es schmerzhaft.
HB: Bilanzakrobaten – Aufseher auf der Fährte von Schönrechnern (16.2.12): Der Verdacht, dass Banken mit ihren internen Risikomodellen ihre Bilanzen aufhübschen, kursiert schon lange. Nun will der internationale Bankenausschuss untersuchen, welche Häuser sich Wettbewerbsvorteile verschaffen.
ZEIT: Europapolitik Banker gegen Banker (15.2.12): Europas Politiker unterliegen zu oft dem Einfluss der Finanzindustrie. Eine Gruppe ehemaliger Finanzmanager will das ändern.
US-FED: Regulatory Reform: Communications with the Public (14.2.12): The Federal Reserve Board will be involved in many rulemakings to implement the Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act of 2010. During the rulemaking process, meetings will take place between the Board and the public–representatives of bank organizations, consumer groups, trade associations, researchers and academics–that allow the Board to gather information and help educate the public on matters subject to agency rulemaking. The meetings contribute to an informed rulemaking process. Categories:
- Systemic Designations, Enhanced Prudential Standards, and Banking Supervision and Regulation
- Derivatives Markets and Products
- Interchange Fees
- Payments, Settlement and Clearing Activities and Utilities
- Consumer Financial Protection
- Resolution Framework
HB: Pro und ContraDer Kampf der Sparkassen gegen die Regulierung (8.2.12): Die Sparkassen wollen von der Banken-Regulierung ausgenommen werden. Es gibt gute Gründe dafür – und dagegen. Sie werden heute auf einer Handelsblatt-Tagung mit den Sparkassen diskutiert. Die wesentlichen Argumente.
FTD: Solvency II BaFin-Chefin zweifelt an Zeitplan (3.2.12): Die neuen EU-Aufsichtsregeln Solvency II sollen laut EU-Kommission ab 2013 gelten und nach einem Übergangsjahr ab 2014 von Versicherern und Aufsicht angewandt werden. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin zeigt sich skeptisch.
ZEIT: Lobbyismus – Gewinnt die Bank schon wieder? (2.2.12): Banken stärker regulieren? Von wegen. Hunderte Finanzlobbyisten setzen in Brüssel alles daran, eine schärfere Regulierung ihrer Branche zu verhindern.
WSJ: Bankaufseher wollen Regeln dehnen (1.2.12): Banken sollten ihr Geld zur Vermeidung einer neuen Finanzkrise in sicherere Anlagen stecken. Was dazu gehört, sehen die Geldhäuser weniger streng. Jetzt scheinen sie bei den Regulierern in Europa Gehör zu finden.
WSJ: Bankenregulierung: Jeder kocht sein eigenes Süppchen (30.1.12): Die Diskussionen rund um die Eurozone haben den Wirtschaftsgipfel in Davos ein wenig von den Titelseiten verdrängt. Trotzdem wurde in der Schweiz eines der bestimmenden Themen der kommenden Monate diskutiert: die Regionalisierung des Bankwesens.
HB: Firmendarlehen – Regionalbanken wehren sich gegen Basel-III-Bestimmung (30.1.12): Ärger bei Sparkassen und Volksbanken. Weil Basel III die Geldhäuser zwingt, für Firmendarlehen mehr Eigenkapital zu hinterlegen, sehen die Institute ihr Geschäft mit Mittelstandskrediten gefährdet und wehren sich.
WSJ: EU fürchtet neue US-Bankenregel als Krisenverstärker (27.1.12): Zwischen der Europäischen Union und den USA bahnt sich ein Konflikt zur Bankenregulierung an. EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier hält die geplante „Volcker-Regel” für potenziell krisenverschärfend
CW: Basel III: Neue Anforderungen an die IT /11.1.12): Neue Regulierungsvorschriften sind in der Regel mit hohen Umsetzungskosten verbunden. Mit «Basel III» tritt ab 1. Januar 2013 eine überarbeitete Bankenregulierung in Kraft. Was bedeutet das für die Banken-IT?
FTD: Basel III Aufseher lassen Banken abblitzen (10.1.12): Der Basler Ausschuss beharrt darauf, dass Geldinstitute ab 2015 Liquiditätspuffer anlegen müssen. Auf konkrete Forderungen der Banken wollen sich die Aufseher gar nicht erst einlassen
ZEIT: Bankensystem Von wegen Finanzmarkt-Regulierung (8.1.12): Nach der Lehman-Pleite vor drei Jahren sollte die Finanzwelt umgebaut werden. Doch bis jetzt ist keines der Ziele verwirklicht worden, schreibt Harald Schumann.
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