Zur neuen Finanzordnung (aktuell)

Die Debatte um die nähere Zukunft der Finanzwelt wird weniger geprägt durch neue Dienstleistungen und Technologien, sondern deutlich mehr durch die gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen. Auf dieser Seite sind ausgewählte Berichte, Beiträge und Dokumente zur Debatte über eine neue Finanzordnung zusammengestellt.

WSJ: Banks Face Added Capital Requirements (6.7.14): Basel Committee May Reduce Lenders’ Latitude on Weighing Risk

Gründerszene: Zahlungsdiensterichtlinie 2 Warum bald wohl noch mehr Startups eine BaFin-Lizenz brauchen (1.7.2014): Wer Zahlungen für andere abwickelt, braucht dafür eine Erlaubnis. Tritt der aktuelle EU-Gesetzesvorschlag in Kraft, wird die BaFin-Lizenzpflicht ausgeweitet.

DWN: Die Finanz-Elite von Basel entmachtet Banken und Regierungen in Europa (28.06.14):

Finextra: EBA publishes draft standards for systemically important institutions (06.06.14): The European Banking Authority (EBA) published today final draft Regulatory Technical Standards (RTS) on the methodology for identifying Global Systemically Important Institutions (G-SIIs), final draft Implementing Technical Standards (ITS) on special disclosure rules applicable to G-SIIs, and final guidelines on special disclosure rules for large institutions.

Voxeu: Are banks too large? (31.05.14): Large banks have grown and become more involved in market-based activities since the late 1990s. This column presents evidence that large banks receive too-big-to-fail subsidies and create systemic risk, whereas economies of scale in banking are modest. Hence, some large banks may be ‘too large’ from a social perspective. Since the optimal bank size is unknown, the best policies are capital surcharges and better bank resolution and governance.

Bundesbank: Was sich mit der Bankenunion verändert (22.05.14)

Zeit: Anlegerschutz – Noch mehr Regeln für noch mehr Schutz (22.05.14):  Die Große Koalition will mit neuen Vorschriften den Bürger vor Abzocke auf den Finanzmärkten schützen. Entmündigung sei das aber nicht, betont sie vorsichtshalber.

Welt: Schäuble und Maas lassen den Papiertiger los (22.05.14):  Anleger sollen besser vor dubiosen Angeboten auf dem “Grauen Kapitalmarkt” geschützt werden – mit Transparenz und mehr Finanzaufsicht. Die Wirkung dürfte allerdings begrenzt sein, bemängeln Kritiker.

IAS Plus: Erste umfassende Bilanz der Reform der Finanzmarktregulierung (20.05.14)

Zeit: BankenregulierungSicherheit hat ihren Preis (10.05.14):  Nach der Finanzkrise gibt es neue Regeln für Banken und Kapitalmärkte. Die Kosten dafür sind hoch. Was bedeutet das für die Kunden?

NYT-Dealbook: Regulator Suggests End to Banks’ Self-Grading (8.5.14): Daniel K. Tarullo, a Federal Reserve governor, said regulators should consider stopping the practice of banks’ using their own internal models to set capital requirements.

WSJ: US-Finanzaufseher weiten die Kampfzone aus (8.5.14): Die USA haben den Banken nach der Finanzkrise Fußfesseln angelegt. Doch diese Regulierung schafft neue Probleme: Jetzt übernehmen andere Finanzfirmen lukrative Geschäfte der Geldinstitute – und setzen damit möglicherweise die Stabilität des Finanzsystems aufs Spiel

Acemaxx: Vollgeld-System versus fraktionales Reserve-System (27.04.14):

WSJ: EZB übernimmt Bankenaufsicht am 4. November (25.04.14):

Blick Log: Beschluss des Europaparlaments zur Bankenunion (15.04.14): Das EU-Parlament hat heute der geänderten Fassung der Bankenunion zugestimmt. Die Details der Bankenunion sind mit den kenntlich gemachten Änderungen des Europaparlaments in dem folgenden Dokument zu finden:

Zeit: Europaparlament beschließt Recht auf Girokonto (15.04.14): Zukünftig sollen alle Bürger in der EU ein Konto eröffnen können – auch wenn sie keinen festen Wohnsitz haben. Die Umsetzung in nationales Recht kann aber noch dauern.

EU-Parlament: Basisinformationsblätter: Verständliche Informationen für Kleinanleger (15.04.14)

Beschlusse des EU-Parlaments: Änderung der Richtlinie 2009/65/EWG des Rates zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW)

WSJ: Europaparlament verschärft Regulierung von Finanzmärkten (15.04.14)

FAZ: Genauere „Beipackzettel“ EU will bessere Infoblätter für Finanzprodukte (02.04.14):  Wie können Anleger ihre Finanzprodukte verstehen? In Deutschland gibt es bereits „Beipackzettel“ für Finanzprodukte, aber die sind schwer verständlich. Eine neue EU-Regel soll schärfere Regeln bringen.

FSCB: Basel III: a mess of regulatory conflicts? (31.03.14)

HB: Aufseher in der Kritik – Die Bafin wird zum Thema im Bundestag (26.03.14): Die Finanzaufsicht Bafin ließ die unter Betrugsverdacht stehende Anlagegesellschaft S&K lange gewähren. Anlegerschützer kritisieren die Behörde scharf. Die Ministerien mauern, nun verlangt die Opposition Auskunft

WSJ: BaFin nimmt Ticketbörse  Viagogo ins Visier (14.03.14): Die Ticketbörse Viagogo könnte mit ihrem intransparenten Geschäftsmodell in schwieriges Fahrwasser geraten. Die Finanzaufsicht BaFin befasst sich mit dem Unternehmen. Die Frage steht im Raum, ob Viagogo für seine Finanztransaktionen eine Lizenz benötigt. Falls ja, droht dem Zweitmarkt erheblicher

HB: Anlegerschutz – Wenn Aufseher wegschauen (14.03.14): Die Finanzzocker von S&K legten Tausende Anleger aufs Kreuz. Staatsanwälte waren ihnen früh auf der Spur und informierten die Finanzaufsicht. Doch die Kontrolleure zauderten – und ließen Anleger ins Messer laufen.

Washington Post: How Deutsche Bank found alternative ways for profitability under Basel III regulations (07.03.14)

WSJ: Commerzbank-Kontrolleurin befürwortet Limit für Banken-Anleihekäufe  (06.03.14): Seit der Eurokrise tobt ein Streit darüber, ob die Banken für Staatsanleihen in ihren Büchern Eigenkapital vorhalten müssen. Aufseher wollen es, die Banken wehren sich. Gertrude Tumpel-Gugerell schlägt einen Kompromiss vor.

FAZ: G20-Gipfel in Sydney Großbanken wollen nicht noch mehr reguliert werden (22.02.14): Die Weltfinanzelite kommt in Sydney zusammen: Finanzminister und Zentralbank-Bosse streiten um die richtige Weltwirtschaftspolitik. Führende Banker drängen darauf, nicht noch mehr Regeln für sie zu beschließen.

WSJ: Fed zwingt Auslandsbanken neue Kapitalregeln auf (19.02.14): Die US-Notenbank Federal Reserve hat neue Kapitalregeln für die US-Töchter ausländischer Großbanken erlassen. Geldhäuser wie die Deutsche Bank müssen möglicherweise neue Milliarden-Rücklagen bilden.

NZZ: Regulatorische Nachwehen zum Prokon-Ausfall – Nur Wissen schützt Anleger (13.02.14): Kleinanleger werden in Deutschland mit obskuren Finanzanlagen jährlich um Milliardenbeträge betrogen. Abhilfe bietet nicht nur eine bessere Überwachung, sondern auch mehr Aufklärung.

HB: FinanzprodukteBafin-Chefin spricht sich für Risiko-Ampel aus (12.02.14): Rot, gelb, grün: Durch eine simple Kennzeichnung will die Bafin-Präsidentin Elke König erreichen, dass Verbraucher problematische Anlagen besser erkennen können. Auch die Frage höherer Bußgelder bleibe auf der Agenda.

WSJ:  Großbanken mogeln sich an neuen US-Finanzregeln vorbei (11.02.14): Europäische Großbanken wollen ihre US-Töchter mit findigen Ideen gegen schärfere Kapitalvorschriften wappnen. Experten warnen, dass die geplanten Manöver dem Bankensystem insgesamt mehr schaden als nützen.

FAZ: Neue Aufseherin will mehr Banken abwickeln (10.02.14): Europas neue Bankenaufseherin will die Banken härter angehen. Angeschlagene Banken sollen nicht mehr so oft mit anderen zusammengeschlossen werden, findet sie.

WSJ: Regulierung stellt Dienstleister vor technische Probleme (09.02.14):  Banken, Versicherer und Vermögensverwalter müssen künftig per Knopfdruck alle relevanten Daten zu Finanztransaktionen an die Aufseher schicken können. Das überfordert in der Regel die IT. Abhilfe ist teuer und für kleine Firmen kaum selbst zu leisten.

Blick Log:  Die Bafin und Prokon: Ganz so einfach ist das nicht (06.02.14): Nun hat es aber doch die Finanzaufseher in Deutschland erwischt. Und das mit einem Fall, der mit der großen Finanzkrise 2007 bis 2010 nichts zu tun hat: Mit Prokon. Nach einem Bericht des Handelsblatts soll die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) bereits mehrere Jahre über die prekäre Finanzlage des insolventen Windparkfinanzierers Prokon informiert gewesen sein.

FAZ:  Finanzplatz London Banken-Lobby: Wir umgehen den Bonusdeckel einfach (06.02.14): Die EU will die Gehaltsexzesse in der Finanzbranche eindämmen. Über ein entsprechendes Gesetz sagt der Cheflobbyist in London ganz offen: Die neue Regel ist wirkungslos.

FAZ: Bankenabwicklung erzürnt EU-Finanzminister (03.02.14): Wie werden marode Banken abgewickelt? Europaparlament und EU-Staaten müssen sich in dieser existentiellen Frage noch einigen. Momentan liegen sie noch weit auseinander.

Spon: Grafik zum Abwicklungsmechanismus: Bankenkrise als Wuselbild (31.1.14): Der Europäische Rat ist ein Kochtopf, die EZB hat Glubschaugen: Die Europäischen Grünen haben EU-Pläne für die Bankenunion als Grafik aufarbeiten lassen. Das Ergebnis weckt Zweifel an dem Ziel, Kreditinstitute künftig an nur einem Wochenende abzuwickeln.

NZZ: Angst vor Wettbewerbsnachteil (31.01.14): Deutsche Banken fordern Rechtssicherheit bei CoCos. Unklarheiten bezüglich steuerlicher Handhabung von CoCos verunsichern deutsche Institute. Bisher kam kein einziges solches Wertpapier auf den Markt. Dies könnte sich bald ändern.

WSJ: Goldman umgeht die neuen Boni-Grenzen (30.1.14): Großbritannien hat Goldman Sachs die Erlaubnis für ein komplexes neues Lohnsystem erteilt. Damit gewinnt die US-Investmentbank einen Vorsprung vor der Konkurrenz. Die muss sich weiter mit den neuen EU-Beschränkungen für Boni herumschlagen.

FAZ: Verbot des Eigenhandels So will die EU die großen Banken sicherer machen (29.01.14): Binnenmarktkommissar Barnier will vor allem etwa 30 Großbanken einschränken. Die dürften dann nicht mehr Aktien kaufen oder riskante Derivate handeln. Aber es gibt viel Kritik an dem Vorschlag. Dazu Info der EU Kommission

HB: Eigenhandel gebremst: Bankenreform light aus Brüssel (29.01.14):  Der Eigenhandel gilt als Krisenauslöser, der ganze Banken in Schieflage bringen kann. Die EU-Kommission will Institute deshalb zwingen, diese riskanten Geschäfte abzutrennen. Die Pläne hierzu fallen allerdings milde aus.

HB: Finanzstabilitätsrat – Referenzkurse brauchen strengere Überwachung (24.1.14): Der Finanzstabilitätsrat will Referenzkurse für Devisen stärker kontrollieren. Am Devisenmarkt werden weltweit pro Tag Währungen im Wert von mehr als fünf Billionen Dollar gehandelt – unter geringen Regulierungen.

FAZ: Wissen Bankenregulierer was sie tun? (21.1.14):  Die neue Bankenregulierung in Amerika könnte mehr Probleme machen, als sie löst.

HB: Nach Fall Prokon: Bundesregierung will Anlegerschutz verbessern (20.01.14): Die Bundesregierung zieht aus dem Fall Prokon Konsequenzen und möchte die Bafin mit mehr Befugnissen ausstatten. Die Finanzaufsicht dürfte den Plänen nach künftig gefährliche Anlageprodukte vom Markt nehmen.

SB 2.0: Provisionsberatung: MiFID II degradiert Kleinanleger zu “Plankton” (16.1.14)

WSJ: Europa gelingt Durchbruch bei Finanzmarktregeln (15.1.14): Nach langen Verhandlungen haben sich die Unterhändler der EU auf eine Neufassung der Finanzmarktrichtlinie Mifid II geeinigt. Engere Grenzen gelten künftig für außerbörsliche Transaktionen, für den Handel mit Rohstoff-Derivaten und für den Hochfrequenzhandel.

SZ: Mifid-Richtlinie zur Börsenregulierung: EU setzt Finanzmarkt engere Grenzen (15.1.14): Die Finanzmärkte sollen sicherer und transparenter werden. Deshalb einigen sich die Mitglieder der EU-Kommission auf die Mifid-Richtlinie zur Regulierung der Börsen. Der computergesteuerte Hochfrequenzhandel und Spekulationen

HB: Hochfrequenzhandel – EU beschließt strengere Finanzmarkt-Regeln (15.1.14): Die Europäische Union will Spekulationen an der Börse erschweren. In einer Marathon-Sitzung wurde eine härtere Regulierung beschlossen, die mehr Transparenz bringen soll.

Project Syndicate: Brandschutz für die Finanzmärkte (14.1.14): Von Robert Shiller: Wenn wir seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 etwas gelernt haben, dann, dass die Vermeidung einer weiteren Krise schwieriger ist, als sich die meisten Menschen das vorgestellt haben. Eine wirksame Krisenprävention erfordert nicht nur die Neugestaltung der Finanzinstitutionen mittels kreativer Anwendung der Prinzipien guter Finanzwirtschaft, sondern auch, dass Politiker und ihre Wähler diese Prinzipien ebenfalls verstehen.

FuW: Basel III schreibt Verschuldungsquote von 3% vor (13.01.14)

WSJ: Aufseher lockern Kapitalregel für Banken (13.1.14): Internationale Bankenaufseher haben sich dem Druck der Banken gebeugt und die Leverage Ratio verwässert – eine Kapitalregel, welche die Finanzbranche eigentlich weniger riskant machen soll. Die gelockerte Version lässt Banken auf dem Papier jetzt finanzstärker aussehen.

2013

WSJ: Bankanleger tappen im Dunkeln  (30.12.13): Um das Finanzsystem sicherer zu machen, wollen Politiker und Aufseher strengere Regeln für Banken durchsetzen. Bislang ist aber alles andere als klar, wie diese aussehen sollen. Anlegern bleibt letztlich nur eins: Sie müssen der Fed vertrauen.

SZ: Gesetzentwurf der EU-Kommission: Trennbankensystem wird große Mogelpackung (28.12.13): Die Idee schien aussichtsreich: Banken sollen künftig ihr riskantes Investmentbanking vom Kundengeschäft trennen. Mit diesem Ansatz will die EU einer neuen Finanzkrise ein für alle Mal entgegenwirken

Wiwo: Aufspaltung von GeldhäusernEU will abgemildertes Trennbanken-Gesetz (28.12.13): Die EU will Banken zur Aufspaltung zwingen, um Risiken für die Kunden zu verringern. Die Entscheidung muss allerdings die Bankenaufsicht fällen, wenn sie die Bankgeschäfte als Gefahr für die Finanzstabilität einschätzt.

WSJ: Berlin hat bei der Bankenunion alles richtig gemacht (26.12.13): Zu komplex, schwerfällig und schwach auf der Brust: Am Abkommen zur europäischen Bankenunion haben Kritiker viel auszusetzen. Doch die Häme ist zu einem großen Teil fehl am Platz. Hätte Deutschland einfach den Geldbeutel geöffnet, wäre wohl noch weniger erreicht worden.

WSJ: Goldman Sachs nutzt Schlupflöcher der Volcker-Regel  (23.12.13): Die Volcker-Regel verbietet Banken eigentlich, mehr als 3 Prozent an einem Hedgefonds oder einem Private-Equity-Portfolio zu halten. Doch es gibt Schlupflöcher. Goldman Sachs nutzt diese bereits mit Immobilienfonds.

FAZ: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren Wie wir lernten, die Banken zu hassen (22.12.13) ·  Banken haben die Steuerzahler Milliarden gekostet. Und wollen jetzt einfach so weitermachen. Das empört uns. Darauf Wirtschaftliche Freiheit Ordnungsruf: Die „Bankenhasser“ der FAZ

FAZ: Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Die diskrete Superbank (21.12.13) In Basel sitzt die mächtigste unbekannte Bank der Welt. Hier wird beschlossen, wonach sich jede Bank richten muss. Hier sprechen Notenbank-Präsidenten über die Dummheit von Finanzministern, aber auch über Dinge, die die Finanzmärkte der Welt bewegen.

HB: Bankenregulierung – Führt mehr Eigenkapital zu weniger Krediten? (20.12.13):  Banken müssen künftig mehr Eigenkapital anhäufen. Die Geldinstitute haben kritisiert, dass sie deswegen weniger Kredite vergeben können. Doch bislang gibt es keine Anzeichen für eine Kreditklemme.

HB: Verhandlungsmarathon – Europas Bankenunion steht (19.12.13):  Mit einem Kraftakt schließen die Europäer unmittelbar vor dem EU-Gipfel die Bankenunion ab. Die Verhandlungen ziehen sich hin – der Teufel steckt im Detail. Die Bankenunion ist zur Zeit das Vorzeigevorhaben der Union.

Cicero: Eigenkapitalquote – Die Angst der Banker (19.12.13): Wenn Banken stärker reguliert werden, können sie angeblich nicht mehr so viele Kredite vergeben. Stimmt das?

HB:  Bankenunion: Immer auf die Kleinen (19.12.13): Nicht nur die großen, auch die kleinen trifft es: Sparkasse, Apotheker-Bank, Rentenbank – sie alle werden von der Europäische Zentralbank durchleuchtet. Manchmal scheitert der Bilanz-TÜV schon an Verständigungsproblemen.

ZEIT: WertpapiereAchtung, Totalverlust! (17.12.13): Banken müssen Kunden über die Risiken von Wertpapieren aufklären – und das nun auch in einer Sprache, die jeder versteht.

Zero Hedge: “Anything Goes And Nothing Matters” (16.12.13):  The so-called Volker Rule for policing (ha!) banking practices, approved by a huddle of federal regulating agency chiefs last week, is the latest joke that America has played

HB: EY und Co. EU beschneidet Macht der Wirtschaftsprüfer (17.12.13): Die EU will als Lehre aus der Finanzkrise die Macht der „Großen Vier“ – Deloitte, Ernst & Young, KPMG und Pricewaterhouse-Coopers – einschränken. Doch die Regeln fallen viel sanfter aus als ursprünglich geplant.

Blick Log: Bankenabwicklung für Muppets: Tsunami mit Pappwänden aufhalten (16.12.13): Europa wird sich wohl in dieser Woche für eine “Lösung zur Abwicklung maroder Banken” feiern. Ich werde da nicht mitfeiern, denn es handelt sich um eine Muppet-Falle für die Steuerzahler. In den nächsten Tagen werden wir nämlich wieder einmal ein schwer verdauliches Papier zu lesen bekommen, in denen der “Kompromiss” für einen weiteren Baustein der Bankenunion gepriesen wird: Die Lösung für die Bankenabwicklung oder in der Eurokratensprache („Single Resolution Mechanism“, SRM).

Risiko Manager: Beschwerde gegen Transaktionssteuer (13.12.13):Die sechs größten deutschen Bankenverbände haben offiziell Beschwerde gegen die Finanztransaktionssteuern in Italien und Frankreich eingelegt. In zwei entsprechende Briefe an die EU-Kommission hatte das Wall Street

FAZ: Strafen und Regeln Zahltage für die Banken (12.12.13): Für die Banken wird es teuer. Sie müssen Strafen für alte Sünden zahlen, neue Regeln beachten und für die nächste Krise vorsorgen. Hier sind ihre fünf wichtigsten Rechnungen.

Spiegel: Beschwerde bei der EU-Kommission Deutschlands Banken torpedieren Transaktionsteuern (12.12.13): Führende Verbände der deutschen Finanzwirtschaft fordern in vertraulichen Beschwerdebriefen: Die EU-Kommission soll die neue Abgabe auf Aktienkäufe in Frankreich und Italien verbieten. Insider glauben, dass die Bankenlobby so die geplante EU-Transaktionsteuer verhindern will.

FAZ: Bankenunion Die Eckpunkte der Bankenabwicklung stehen fest (11.12.13):  Die EU-Finanzminister haben sich im Grundsatz darauf geeinigt, wie marode Banken künftig abgewickelt werden sollen. Doch längst sind nicht alle Streitfragen gelöst. Ein Überblick.

HB: Ökonomen-Kritik an laschen Regeln Die Mär von der harten Bankenregulierung (11.12.13): Politiker in den USA und der EU wollen die Banken an die Kandare nehmen – sagen sie zumindest. Jüngstes Beispiel ist die Volcker-Regel. Doch Ökonomen halten die Regulierungs-Vorschläge für „wirkungslose Kosmetik.“

Reuters: EU vor Einigung im Dauerstreit über Bankenabwicklung (11.12.13)

Dealbook zur Volcker Rule in den USA (10./11.13):

FAZ: Das Regulierungsmonster (11.12.13):  Mit den neuen Vorschriften für amerikanische Banken sollen Spekulationsgeschäfte unterbunden werden. Besser als Verbote wären strengere Eigenkapitalauflagen.

FAZ: Finanzreform Fed verbietet Banken Eigenhandel mit Wertpapieren (10.12.13): Es ist ein Kernelement der Finanzmarktreform in Amerika: Banken ist bis auf wenige Ausnahmen der Eigenhandel mit Wertpapieren verboten. Und sie dürfen keine Hedgefonds-Teilhaber mehr sein.

WSJ: Die Nachteile einer europäischen Bankenunion (7.12.13): Das Ringen um eine europäische Bankenunion dauert an. Durch die Verzögerung werden notwendige Veränderungen im Bankensystem aufgeschoben, die das dringend nötige Wachstum in der Eurozone ankurbeln könnten

SZ: Pläne für gemeinsame Bankenaufsicht -  Banken sollen sich selber retten (7.12.13): Nach den Plänen der EU-Kommission müssen Geldhäuser künftig selbst für die Sanierung maroder Institute aufkommen. Sie sollen 55 Milliarden Euro ansparen. Darin ist man sich einig. Doch es gibt immer noch viele Streitpunkte.

HB: Politik vs. Fitschen – Volle Breitseite gegen den Deutsche-Bank-Chef (5.12.13): Wenige Sätze von Schäuble zur Bankenregulierung haben gereicht, um Deutsche-Bank-Chef Fitschen aus der Fassung zu bringen. Die Wirkungen seiner Kritik sind fatal: Plötzlich wendet sich die Politik geschlossen gegen ihn.

Risiko-Manager:  US-Aufsicht untersucht Praxis des Kreditrisikotransfers (2.12.13): Unternehmen, Investoren und Vermögensverwalter laufen Sturm gegen eine härtere Gangart der US-Finanzaufseher bei den als CLOs bekannten forderungsbesicherten Wertpapieren. Sie fürchten, dass die schärferen Regeln einen 300 Milliarden US-Dollar großen Markt für US-Unternehmenskredite praktisch außer Gefecht setzen. Die Aufseher wollen hingegen erreichen, dass die relativ laxe Praxis beim Zeichnen von Krediten ein Ende findet.

WSJ: Fed widmet sich dem Systemrisiko kurzfristiger Kredite (2.12.13): Kurzfristige Kredite sind das Schmiermittel der Finanzmaschinerie an der Wall Street. Als sie nicht mehr verfügbar waren, stürzte der Markt in der Finanzkrise 2008 regelrecht ab. Jetzt widmet sich die US-Notenbank endlich auch diesem Risiko.

WSJ: Finanzbranche und Firmen wehren sich gegen schärfere Kreditregeln (30.11.13):

NZZ: Risiken im US-Hypothekarmarkt – Was Regulatoren Bauchweh macht (20.11.13): Mit Hypotheken unterlegte Papiere sind die Spezialität der sogenannten M-Reits. Eine halbe Billion Dollar ist die Nische gross, die weltweit den Argwohn von Aufsichtsbehörden erweckt. Es handelt sich um «M-Reits», die Hypothekenpapiere von Fannie Mae und Freddie Mac kaufen und diese sehr kurzfristig refinanzieren.

FAZ: Finanzaufsicht Das lückenhafte Konzept zur Bankenunion (18.11.13): Mit ihren Bankenunion-Plänen will die Politik endlich aufräumen im Bankensektor. Der Teufelskreis zwischen Banken- und Staatsschuldenkrise wird dabei aber nicht durchbrochen. Eine Analyse.

Spon:  Euro-Rettungsfonds ESM: EU-Finanzminister planen direkte Bankenhilfen (15.11.13):  Die Pläne sehen hohe Hürden vor: Unter strengen Auflagen sollen pleitebedrohte Banken in Europa künftig Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds ESM erhalten können. Steuerzahler sollen bei Schieflagen von Finanzinstituten möglichst verschont bleiben.

NYT-Dealbook: Virtual Money Draws Notice of Regulators (14.11.13)

WSJ: EU-Banker auf Diät (12.11.13): Ab 2014 regeln neue EU-Gesetze die Bezahlung von Bankmitarbeitern. Dann soll Schluss sein mit exzessiven Boni. Für die Finanzbranche dürften die Folgen gravierend sein.

HB: ESM – Wachsender Widerstand gegen direkte Bankenhilfen (11.11.13): Der ESM soll künftig strauchelnden Banken notfalls direkt helfen können. Das hat die deutsche Bundesregierung den Euroländern zugesagt. Doch die Zustimmung im Bundestag kippt – nicht nur durch Widerstand der Opposition.

HB: Bankenaufsicht – Deutsche Bank muss weniger Kapital zurücklegen (11.11.13): Der Relevanz der Deutschen Bank für das internationale Finanzsystem scheint abzunehmen: Nach Einschätzung des Finanzstabilitätsrats kann das größte deutsche Geldinstitut die Eigenkapital-Rücklagen bald reduzieren.

HB: Bankenaufsicht – Risikobewertung soll strenger kontrolliert werden (31.10.13): Aufsichtsexperten befürchten, dass vor allem große Banken ihre Risiken künstlich kleinrechnen. Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht möchte deshalb eine Art Untergrenze in die Prüfung von Risikomodellen einziehen.

WSJ: EU-Bankenaufsicht kann 2014 starten (15.10.13): Die neue europäische Bankenaufsicht kann in rund einem Jahr die Arbeit aufnehmen. Die EU-Finanzminister gaben am Dienstag in Luxemburg endgültig den Startschuss für den Aufbau der neuen Kontrollbehörde. Bei anderen Bauteilen der Bankenunion steht der EU jedoch noch viel Arbeit bevor.

FAZ:  Bankenunion Rettungsfonds drängt bei Bankenabwicklung nicht nach vorn (13.10.13): Der Euro-Rettungsfonds ESM soll in der geplanten Bankenunion möglicherweise die Abwicklung maroder Finanzinstitute übernehmen. ESM-Chef Regling sieht dies allerdings skeptisch.

HB: Geldanlage – Der Floskel-Irrgarten der Banker (11.10.13): Die Bafin mahnt die Banken, die Vorgaben für ihre Produktinformationsblätter einzuhalten. Wie Banker mit Finanz-Kauderwelsch, „unrichtigen oder irreführenden Angaben“ und versteckten Risiken ihre Kunden verwirren.

Presse: Im Bankenmeer der trägen Tanker und schnellen Boote (10.10.13):  Die Finanzwelt wird seit dem Schock von 2008 von einer beispiellosen Regulierungswut heimgesucht. Wo soll das hinführen?

Cash: Basel III: «Es gibt keine einfache Antwort (06.10.13): Auf die Banken kommt eine breitgefasste internationale Verschuldungsobergrenze zu, die ausserbilanzielle Risiken erfasst und verhindern soll, dass die Finanzinstitute Risiken verstecken.

Welt: Der europäischen Bankenaufsicht droht ein Chaos (22.9.13): Schon in einem Jahr soll die EZB Europas Banken kontrollieren. Doch wie das konkret aussehen soll, weiß noch niemand. Ein überambitionierter Zeitplan lässt hingegen das Schlimmste befürchten.

Handelsblatt: BankenregulierungEZB setzt EU-Regierungen unter Druck (21.09.13): Die Bankenkontrolle für rund 130 Geldhäuser unter Führung der Europäischen Zentralbank ist startklar. EZB-Direktoriumsmitglied Yves Mersch knüpft die Bilanzprüfung aber an harte Bedingungen.

Euromoney: European Commission wades into shadow banking with money-market rules (September 2013): European regulators are beginning to get to grips with previously hidden quarters of the shadow banking system with a series of proposals to regulate money market funds (MMFs) .

NYT-Dealbook: When Trying to Follow Rules Isn’t Enough (20.9.13): JPMorgan’s general counsel, a former top Securities and Exchange Commission regulator, couldn’t stop the “London whale” matter and other regulatory woes, James B. Stewart writes in his Common Sense column for The New York Times

WSJ: Banken brauchen Grenzen (17.9.13): Darf eine Bank Rohstoffe lagern und mit ihnen handeln? Über diese Frage wird in Washington wieder erbittert gestritten. Die Fed und der US-Kongress stehen dabei vor einem Schlamassel, das sie selbst geschaffen haben.

Working Paper: Systemic Risk, International Regulation, and the Limits of Coordination (16,9,13) by Gazi Ishak Kara. This paper examines the incentives of national regulators to coordinate regulatory policiesin the presence of systemic risk in global financial markets. In a two-country and three-periodmodel, correlated asset fire sales by banks generate systemic risk across national financial mar-kets. Relaxing regulatory standards in one country increases both the cost and the severityof crises for both countries in this framework. In the absence of coordination, independentregulators choose inefficiently low levels of macro-prudential regulation. A central regulatorinternalizes the systemic risk and thereby can improve the welfare of coordinating countries.Symmetric countries always benefit from coordination. Asymmetric countries choose differentlevels of macro-prudential regulation when they act independently. Common central regulationwill voluntarily emerge only between sufficiently similar countries.

FAZ: Streit um Bankenunion Asmussen bringt ESM für Bankenabwicklung ins Spiel (13.9.13): Die EZB und Deutschland bleiben bei den geplanten Regeln zur Abwicklung maroder Banken auf Konfrontationskurs. Im Kern steht die Frage, was geschieht, wenn dem Abwicklungsfonds in der Anfangszeit Geld fehlt.

FAZ: Bankenregulierung Vertrauen in Banken schaffen, aber wie? (12.9.13): Die EZB will Bilanzen von 130 europäischen Banken durchleuchten. Das ist die Voraussetzung, um die Europäische Bankenunion zu beginnen. Doch noch fehlen Kriterien und unabhängige Prüfer.

FSCB: Bank regulators have got it wrong (11.9.13)

HB: Einigung erreicht – EZB kann an Zeitplan für Bankenunion festhalten (11.09.2013): Europaparlament und EZB haben sich geeinigt – und eine Hängepartie in Sachen Bankenunion verhindert. Experten halten den Zeitplan dennoch für ambitioniert. Uneinigkeit besteht noch über die Abwicklung maroder Banken

WSJ: Wie Chinas Banken harte Kreditvorschriften umgehen (7.9.13)

FAZ: Bankberatung Wie Anlegerschutz schadet (31.8.13): Unter dem Deckmantel des Anlegerschutzes ist ein bürokratisches Monster entstanden, das allen Anlegern schadet. Dabei sollte klar sein: Der Staat wird nie komplett ausschließen können, dass sich Sparer für ungeeignete Produkte entscheiden.

WSJ: Letzte Chance für Europas Finanzreformen (27.8.13):  Von Bankenunion bis Geldmarktfonds: In diesem Herbst wird sich die Zukunft des europäischen Finanzsystems entscheiden. Es ist die letzte Chance, rechtliche und strategische Konsequenzen aus der Krise zu ziehen.

Bankless Times: Why Big Banks Support Regulations Against Big Banks (29.7.13): Three years ago, the government passed a bill that clamped down on the tobacco industry, putting restrictions and outright bans on everything from advertising to flavored cigarettes. The bill had one surprising supporter: cigarette giant Altria. Altria was the only tobacco …

HB: Bankenabwicklung – Schäuble dementiert Verzögerungstaktik bei EU-Plänen (26.7.13): Die EU will im Umgang mit Pleitebanken das letzte Wort – zum Unwillen von Finanzminister Schäuble. Einem Zeitungsbericht, er wolle die Pläne notfalls mit Verzögerungstaktik stoppen, folgte aber umgehend ein Dementi.

Welt: EU-Kakophonie behindert jeden Paradigmenwechsel (25.7.13): Marode Banken sollen künftig möglichst nicht mehr die Steuerzahler belasten. Deswegen haben sich die Europäer im Grundsatz auf neue Regeln verständigt. Im Detail gibt es aber genug faule Kompromisse.

Finextra: Regulators begin HFT crack down on market spoofing algorithms (22.7.13)

HB: Juristische ZweifelBundesbank zerpflückt geplante EZB-Bankenaufsicht (22.07.13): Die Politik will die geplante EZB-Bankenaufsicht so schnell wie möglich einsetzen. Doch die Bundesbank bemängelt in den Plänen zahlreiche Schwachstellen und fordert insbesondere eine solide Rechtsgrundlage.

WSJ: Briten drohen rücksichtslosen Bankern mit Haft (8.7.13): In Großbritannien sollen Banker für rücksichtsloses Verhalten künftig ins Gefängnis. Das sieht ein neuer Plan des Finanzministeriums zur Reform der skandalgeschüttelten Bankenbranche vor. Wann genau aber ist ein Banker rücksichtslos? Anwälte halten den Vorstoß für gefährlich

GFT Blog: Regulierung dominiert den Wandel in der Finanzwelt (1.7.13);

WSJ: EU-Finanzminister beschließen Regeln für Bankenpleiten (27.6.13); Bei ihrem Treffen in Brüssel haben sich die EU-Finanzminister in der Nacht zum Donnerstag auf eine neue Richtlinie geeinigt, nach der Steuerzahler bei der Pleite von EU-Banken künftig finanziell geschont werden müssen.

Welt: Finanzsystem – “Die nächste Krise wird wahrscheinlicher” (20.6.13.): Neue Regeln sollten verhindern, dass das Schicksal der Staaten an das der Banken geknüpft ist – und umgekehrt. Doch die Reform ist keine. Ökonomen raten dem Steuerzahler, “die Taschen aufzumachen”.

Guardian: Our banks are not merely out of control. They’re beyond control (19.6.13): Jailing reckless bankers is a dangerously incomplete solution. The market is bust. Institutions that are too big to fail are too big to exis

WSJ: US-Aufseher verschaffen Banken bei Swap-Auflagen mehr Luft (12.6.13): Die US-Finanzaufsicht räumt den größten Investmentbanken der Wall Street bei der Ausgliederung von komplizierten Derivategeschäften zwei Jahre mehr Zeit ein. Der Schritt der dürfte Wasser auf die Mühlen der Kritiker an der bisherigen Umsetzung neuer Gesetze sein

WSJ: Derivate-Lobby drückt sich vor Bankenverlusten (12.6.13): Der Streit um die Frage, wer die Verluste von Pleitebanken schultern soll, geht in die nächste Runde. Jetzt haben sich Mittler im Börsenhandel, so genannte Clearinghäuser, über die neuesten EU-Pläne beschwert. Sie fordern eine Ausnahmeregel.

WSJ: Kommission plant EU-Kontrolle für Skandalzins Libor (6.6.13)

WSJ: Gegenwind für die Bankenunion (5.6.13):Auf dem Höhepunkt der Krise waren sich Euroländer und EZB einig: Eine zentralisierte Aufsichtsbehörde muss die Banken überwachen. Kurz vor der nächsten EZB-Sitzung sehen das einige Länder, allen voran Deutschland, anders. Alte Ängste steigen auf.

HB: Weltgrößter Vermögensverwalte rBlackrock warnt vor Überregulierung (4.6.13): Der Skandal um den Zinssatz Libor sorgte für Erschütterung. Aufsichtsbehörden arbeiten nun an Alternativen für den Libor. Blackrock warnt in der Diskussion vor einer lähmenden Regulierung der Indizes.

RMRG: BaFin: Sicherheitentransformation bringt „neue Risiken“ ins Bankensystem (4.6.13)

HB:Finanztransaktionssteuer verzögert sich (02.06.13): Die in einer europäischen Gemeinschaftsaktion geplante Start der Finanztransaktionssteuer könnte erst später kommen als geplant. Nach Angaben der Bundesregierung dürfte der Prozess „noch eine Weile andauern“.

Focus: Hilfe für Bankkunden – Dieser Kundenschutz schützt nur die Banken(29.5.13): Bei Finanzgeschäften werden Verbraucher fast zu Tode geschützt. Das bewahrt sie nicht vor Fehlentscheidungen, nutzt aber den Banken. Dabei könnte alles so viel einfacher sein.

WSJ: Was darf Europas neue Bankenpolizei? (26.5.13): Berlin und Frankfurt haben seit Ausbruch der Eurokrise ein schwieriges Verhältnis. Neuestes Streitthema: die Bankenunion. Politiker und EZB-Entscheider können sich einfach nicht einigen, wer künftig die Verluste von Pleite-Banken in Europa aufteilen darf.

WSJ: EU streitet über Haftung von Banksparern (14.5.13): Finanzminister der Europäischen Union sind uneins in der Frage, wie Guthaben von Sparern behandelt werden sollen, deren Banken in Schwierigkeiten geraten sind. Damit liegt ein neuer Stolperstein auf dem Weg zu einer größeren finanziellen Integration des Währungsblocks. Schon bei der Frage, wie der Rettungs- und Abwicklungsmechanismus für gestrauchelte Geldhäuser aufgezogen werden sollte, hatten sich am Vortag die Geister geschieden.

FAZ: Die Vermögensfrage Gesetz über Honorarberatung ist Aktionismus (5.5.13): Die Qualität in der Finanzberatung lässt sich nur mit Hilfe solider Ausbildung steigern. Die Frage der Entlohnung ist von nachrangiger Bedeutung.

NZZ: Too-big-to-fail-Problematik – Sanierung und Abwicklung von systemrelevanten Banken (3.5.13): Im folgenden Beitrag werden die Grundprinzipien der Sanierungs- und Abwicklungsstrategie der Finma für global tätige systemrelevante Banken erläutert. Neu sollen auch Gläubiger zu Sanierungsbeiträgen verpflichtet werden können.

WSJ: Banken soll die Lust auf Risiko vergehen  (2.5.13): Bankenaufseher halten den US-Finanzsektor noch immer für zu wackelig. Sie wollen Großbanken jetzt zwingen, sich langfristiger und damit teurer zu refinanzieren. Der Appetit auf Risiko soll so sinken.

Iconomix: Warum Eigenkapital sexy ist (29.4.13):  Bankenkrisen zu verhindern ist einfach: Gib den Banken mehr Eigenkapital und höre nicht auf die Banker!, so Anat Admati und Martin Hellwig in ihrem neuen Buch «The Banker’s new Clothes».

NYT-Dealbook: The Seductive Simplicity of a New Banking Bill (26.4.13):  Senators Sherrod Brown, Democrat of Ohio, and David Vitter, Republican of Louisiana, not only want to toughen the overhaul of the financial system, but also simplify it.

SZ: Dortmund und der Götze-Wechsel Ein Fall für die Finanzaufsicht (26.4.13): Die Finanzaufsicht Bafin hat es meist mit Banken zu tun. Jetzt interessieren sich die Finanzwächter allerdings auch für Fußball. Der Grund: Der BVB könnte beim Götze-Wechsel gegenüber seinen Aktionären Informationspflichten verletzt haben. Es droht ein Bußgeld von bis zu einer Million Euro.

Bloomberg: Banks May Lose $17 Billion of Revenue, Report Says (22.4.13)

HB: Schäuble pocht auf EU-VertragDeutschland bremst bei Aufbau der Bankenunion (13.4.13): Bis Mitte 2014 sollte die Bankenunion der Euro-Zone stehen – damit Finanzinstitute notfalls sicher abgewickelt werden können. Der Zeitplan ist gescheitert – wegen rechtlicher Unsicherheiten tritt Schäuble auf die Bremse.

HB: Staatlicher KonkurrentPrivatbanken nehmen KfW unter Beschuss (13.4.13):  Die staatliche KfW soll der Bankenaufsicht durch die BaFin unterworfen werden, fordern die deutschen Privatbanken. Die KfW sei weitaus profitabler als ihre privaten Konkurrenten und müsse stärker reguliert werden.

WSJ: Wie EMIR die Fragilität der Finanzmärkte erhöht (11.4.13): Wandel im Bankwesen folgt oft nicht technischen Neuerungen, sondern regulatorischen Anforderungen. Nicht immer ist diese Art von Wandel positiv. Ein Beispiel ist der Markt für außerbörslich gehandelte Derivate. Hier werden Risiken nur von einer Seite zur anderen verlagert.

HB: Dublin – Eurogruppe beschließt gemeinsame Bankenaufsicht (12.4.13):  Die Euro-Staaten stellen ihre Banken unter eine zentrale Aufsicht. Das Kernstück der Bankenunion wurde einstimmig beschlossen. Andere Pfeiler des Vorhabens bleiben jedoch umstritten.

HB: IWF-Chefin Europas Bankenreform geht Lagarde zu langsam (10.4.13): Zu wenig Kapital, zu viele faule Kredite: Das europäische Bankensystem kommt bei IWF-Direktorin Lagarde schlecht weg. Sie fordert umfassende Aufräumarbeiten von Europa – und gibt auch den USA Zunder

Presse: EU will Banken bei Pleiten der Konkurrenz bluten lassen (10.4.13):  Die irische EU-Ratspräsidentschaft schlägt vor, auch Interbanken-Guthaben heranzuziehen. Das Gesetz könnte 2015 in Kraft treten. Doch es gibt ernste Vorbehalte.

Via Nachdenkseiten:  Sebastian Dullien: Finanzmarktreformen seit 2009 (9.4.13): Ist mehr Haftung alleine die Lösung? Fazit des Powerpointvortrags:

  • Tausende Seiten Reformen seit 2009 waren sicher nicht falsch
  • Reformen und Diskussionen setzen aber zu stark auf Anreizprobleme
  • Makroökonomische Stabilität und Komplexitätsreduktion sind möglicherweise wichtiger, sind aber vernachlässigt worden
  • Finanzkrisen bleiben weiter möglich

Quelle: Vortrag auf dem IMK Konjunkturforum „Finanzmärkte Revisited“, 21.3.2013, Berlin [PDF - 745 KB]

FSCB: The Fifth Clearing & Settlement Plenary Meeting (3.4.13):  We had our fifth plenary meeting of the Clearing & Settlement Working Group (CAS-WG) in March. The meeting covered all the latest issues, news and views, and was kicked off by Greg Caldwell, Chair of the Regulations Subject Group, who outlined the complexity of European and Global Regulations through this slide outlining the Rubik’s Cube of Regulations.

HB: Einigung bei Bankenaufsicht„Größter Schritt zu mehr Integration seit dem Euro“ (19.3.13): EU-Staaten und Parlament haben sich auf die gemeinsame Bankenaufsicht für die Eurozone geeinigt. Die Kontrollbehörde soll schrittweise bis März 2014 bei der EZB aufgebaut werden. Notenbanker sehen den Vorstoß kritisch.

FSCB: The EU Financial Transaction Tax Directive: An overview (18.3.13)

WSJ: Wie man zu große Banken wieder einfangen kann (11.3.13): Eine Bank zu sein, die zu groß zum Scheitern ist, bringt eine Reihe von Annehmlichkeiten mit sich. Das ist falsch – und es gibt Möglichkeiten, es zu ändern.

WSJ: Schäuble und Fitschen streiten über die Regulierung (11.3.13): Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist in der Debatte um Finanzstabilität am Montag auf einen harten Widersacher getroffen. Mit Jürgen Fitschen hatte die Unions-Bundestagsfraktion den Co-Chef der Deutschen Bank zu einem Kongress in den Reichstag nach Berlin eingeladen – und es gab kaum einen Punkt, in dem der oberste Finanzpolitiker und der oberste Banker Deutschlands auf dem Podium übereinstimmten.

Huff Post: Stress Test Results Raise Questions Over Federal Reserve’s Ability To Assess Big Banks (9.3.13): The newest stress tests for U.S. banks produced scores that are at odds with other measures of lenders’ safety, in another sign that some institutions may be too big for regulators to understand and executives to manage. …

NYT: Easy ‘A’ on Bank Stress Tests? (8.3.13): The big question raised by some analysts was whether the Fed was too lenient in the so-called stress tests of banks. | Dell’s directors face an increasing challenge as they prepare to defend the proposed buyout of the computer maker. | The chief executive of Pandora Media said on Thursday that he would be leaving the Internet radio company. | Lawyers gathered in Las Vegas for the American Bar Association’s three-day White Collar Crime National Institute.

American Banker: AG Holder Confirms Some Banks ‘Too Big to Jail’ (6.3.13):  U.S. Attorney General Eric Holder said Wednesday that a bank’s size can make it difficult to prosecute, adding significant weight to critics’ concerns that some institutions are “too big to jail.”

NYTDB: A Citi Hedge Fund Business Prepares for Life on Its Own (28.2.13): One of Citigroup’s internal hedge fund units is spinning off, free from its corporate parent and the restrictions that have come with new banking regulations.

HB: Bonusschranke Einigung über Grenzen für Banker-Boni in der EU (28.2.13): Europäische Banken müssen ab 2014 Sonderprämien an Mitarbeiter begrenzen. Sie dürfen künftig nur noch so hoch sein wie das feste Grundgehalt. Die Banker hatten sich mit Zahlungen in Multimillionenhöhe in Verruf gebracht.

HB: Haushalt 2014  – Schäuble schreibt Finanztransaktionssteuer vorerst ab (24.1.13): Der Bundesfinanzminister plant im Bundesetat für 2014 keine Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer ein. Ursprünglich hatte das Ministerium zwei Milliarden Euro veranschlagt. Der Einführungstermin wackelt offenbar.

WSJ: Wie Europas Großbanken ihre Risiken schönrechnen (21.2.13): Weil sie vor Anlegern und Aufsehern besonders solide dastehen wollen, greifen große europäische Banken immer häufiger zu weitgehend kosmetischen Rechenmanövern und präsentieren danach glänzende Kapitalquoten und Risikowerte. Dagegen wollen die Bankenkontrolleure in einigen Ländern nun vorgehen.

HB:  Warum die EU-Finanzsteuer ihr Ziel verfehlen wird (19.2.13): Die EU-Finanztransaktionssteuer hilft nicht, zukünftige Krisen zu vermeiden. Sie trifft vielmehr die Falschen, also in erster Linie die Kunden der Banken. Dabei gibt es wesentliche passgenauere Alternativen.

Wirtschaftliche Freiheit: Bankenregulierung, Fristentransformation und Lobby-Einfluss (19.2.13): Die allgemeine Berichterstattung über die Finanzkrise ist seit Lehman durch zwei fundamentale Probleme gekennzeichnet: Die Flut an Informationen und den Mangel an Differenzierung. In einer solchen Konstellation droht nicht nur der Überblick verloren zu gehen, sondern es besteht angesichts dessen auch die Gefahr, dass die Öffentlichkeit die relevanten Frontlinien überhaupt nicht erkennen kann.

FAZit: Die Bankenlobby redet Schwachsinn (18.02.13): Mehr Eigenkapital macht die Banken sicherer. Die Ökonomen Anat Admati und Martin Hellwig erkären verständlich, wie Banken funktionieren und demontieren die Argumente der Bankenlobby gegen viel Eigenkapital.

Telepolis: Wem nützt die Finanztransaktionssteuer wirklich? (15.02.13): Auf den Spuren eines verdeckten Rettungspaketes für Euro-Anleihen. Seit Ausbruch der angeblichen Weltfinanzkrise stand die Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer ganz vorne auf der Agenda von Kritikern der internationalen Finanzmärkte. Diese glaubten, durch so eine Steuer würden insbesondere die als toxisch eingestuften Derivate gebremst – und damit die Risiken für Staaten und Banken gemindert. Sogar als “Steuer gegen Armut” wurde die neue Abgabe gefeiert. Doch nun kam alles ganz anders.

WSJ: Finanzministerium will Bankenaufsicht nicht neu ordnen (17.2.13): Das Bundesfinanzministerium hat der Neuordnung der Bankenaufsicht in Deutschland eine Absage erteilt. Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass die Bundesbank künftig allein für die Kontrolle der Kreditinstitute in Deutschland zuständig sein wolle.

FAZ: Börsenhandel Heftiger Widerstand gegen Finanztransaktionssteuer (15.2.13): Nicht nur die Hochfequenzhändler zittern vor der von Angela Merkel vorangetriebenen Finanztransaktionssteuer: Nachteile werden auch für die Altersvorsorge erwartet und für die Börse Eurex in Frankfurt. Sogar beim Koalitionspartner FDP regt sich Protest.

ZEIT: Transaktionssteuer soll weltweite Finanzgeschäfte treffen (13.2.13): Die Europäische Union forciert ihre Pläne zur Transaktionssteuer. Sie soll gelten, sobald einer der elf Teilnehmerstaaten in einen Handel involviert ist – weltweit

FAZ: Trennbanken Kapitalisieren statt spalten (8.2.13): Banken werden nicht sicherer, wenn das riskante Handelsgeschäft vom Einlagen- und Kreditgeschäft abgespalten wird. Daher wird das geplante Trennbankengesetz das Finanzsystem nicht stabiler machen.

Ergänzt wurden die Beiträge durch eine “Mindmap zur neuen Finanzordnung”, mit einer Übersicht der wichtigsten aktuellen Regeln sowie  geplanter bzw. diskutierter Änderungen.

HB: Regulierung Manager und Banker sollen persönlich Haften (6.02.13): Wenn sich Manager und Banker verzocken drohen ihnen harte Konsequenzen: Bei schwerem Fehlverhalten müssen sie mit einer Geld- oder Gefängnisstrafe rechnen. Das Kabinett beschloss einen weitreichenden Gesetzentwurf.

WSJ: Trennbanken-Pläne treffen Deutsche Bank härter als erwartet (5.2.13): Die Bundesregierung will bei der Regulierung von Banken hart durchgreifen. Anders als Frankreich will Deutschland bei Geschäften mit Hedgefonds besonders strenge Maßstäbe anlegen. Das dürfte vor allem für die Deutsche Bank teuer werden, die in diesem Bereich zu den Weltmarktführern zählt.

NYT-Dealbook: Osborne Promises More Regulatory Power to Split Up British Banks (4.2.13): British regulators will have the power to split up banks that fail to “ring fence,” or separate, risky trading activity from retail banking, George Osborne, the chancellor of the Exchequer, said in a speech on Monday.

Acemaxx: Freunde des Schwindels am Finanzmarkt (4.2.13): Wie viele andere Befürworter der Finanzreform ist auch Paul Krugman von der zuletzt verabschiedeten Form des Gesetzes enttäuscht, wie der Träger des Wirtschaftsnobelpreises in seiner lesenswerten Kolumne (“Friends of Fraud“) am Montag in NYTimes bemerkt. Das Dodd-Frank Gesetz hat die Regulierungsbehörden ermächtigt, die Exzesse am Finanzmarkt im Zaum zu halten. Die Finanzindustrie ist aber in der Lage, mit ihrem Vermögen und dem Einfluss die Wachhunde (watch dogs) nur allzu leicht in Schosshunde (lap dogs) zu verwandeln.

WSJ: Gesetz droht mehr Banken mit Trennung von Risiken (4.2.13): Die Bundesregierung will gegen hohe Risiken in den Bankenbilanzen rigoroser vorgehen als bislang erwartet. Nicht nur die Deutsche Bank DBK.XE -3,36% wird sich darauf einstellen müssen, dass sie unter ein Trennbankengesetz fallen wird, mit dem eine Abspaltung risikobehafteter Geschäfte zwangsweise durchgesetzt werden kann.

FSCB: Banks only survive because of regulations (1.2.13):  We recently celebrated the two hundredth birthday of Charles Darwin. Darwin, the man who broke through the prejudiced views of the religious world of the Victorian era by being brave enough to say we were descended from apes and not created by God.

FAZ: Trennbanken Die Risiken bleiben (30.1.13):  Banken sollen künftig riskante Handelspraktiken vom üblichen Geschäft abspalten. Das Finanzministerium hat dazu ein Gesetzesentwurf ausgearbeitet. Er ist kein großer Wurf.

Marketsmedia: Industry Still Not Ready For OTC Derivatives Reforms (30.1.13)

NZZ: EZB – Die EZB tritt bei den Bankreformen auf die Bremse (28.1.13): Die EZB begrüsst das Bestreben der EU-Kommission, die europäischen Banken strukturell zu reformieren. Doch gleichzeitig befürchtet sie, dass die Banksysteme der einzelnen Länder dafür zu unterschiedlich sind.

FAZ: Bilanz nach fünf JahrenBankenaufsicht nach der Finanzkrise (26.01.13): Wie weit hat die Politik ihr Versprechen eingelöst, Banken schärfer zu überwachen und Steuerzahler vor Verlusten zu schützen? Welche Regeln gelten, was wird diskutiert?

EU-Infothek: Banken & Finanzen – „London Whale“ und Bankenregulierung (24.1.13):  Während die Bankenregulierung in Deutschland zusehends zum Wahlkampfthema wird, zeigt ein Bericht der größten US-Bank JP Morgan, dass die vielleicht wichtigsten Risiken von den laufenden Regulierungsversuchen nicht berührt werden.

HB: BGH-Urteil Anleger können in Deutschland gegen Ratingagenturen klagen (16.1.13): Gute Ratings von Agenturen wie S&P haben viele Anleger zu Investitionen in riskante Zertifikate verleitet. Nun hat der BGH entschieden, dass Anleger vor deutschen Gerichten gegen die Ratingagenturen klagen können.

HB: Volcker-Regel – Wie Goldman Sachs das Eigenhandelsverbot umgeht (9.1.13): Im Zuge der Finanzkrise wurden in den USA die Regel für den Eigenhandel der Banken verschärft. Das Skandalinstitut Goldman Sachs scheint diese entgegen den Aussagen seines Chefs nicht ganz so ernst zu nehmen.

NT-Dealbook: Easing of Rules for Banks Acknowledges Reality (7.1.13)

NYT-Dealbook: Asking Hedge Funds to Turn Themselves In (7.1.13): Hedge funds had long operated under the regulatory radar, with few reporting obligations and a well-deserved reputation for secrecy. Now, the government is weighing whether to require them to report any suspicious transactions, like insider information or manipulation of stock prices.

SZ: Billionen-Polster wegen Basel-III-Regeln — Finanzaufseher schenken Banken vier Jahre mehr Zeit (7.1.13): Nach einer Reihe von Schocks und Strafen zur Abwechslung mal ein Sieg für die Banken. Sie haben nun vier Jahre mehr Zeit bekommen, ihre Kapitalpuffer zu vergrößern, um für Krisen besser gewappnet zu sein.

WSJ: Regulierer fahren Vorgaben für Banken deutlich zurück (6.1.13): Als Antwort auf die Finanzkrise verabschiedeten die Regulierer 2010 scharfe Vorgaben für die Bankenbranche.Seither haben die Institute gegen dies neuen Regeln angekämpft. Jetzt sind sie am Ziel: Die Basel-III-Vorschriften werden an entscheidenden Stellen drastisch gelockert

Bloomberg: Basel Becomes Babel as Conflicting Rules Undermine Safety (3.1.13)

2012

Zeit: Transaktionssteuer treibt Großinvestoren in die Derivate (25.12.12): Die Transaktionssteuer soll Spekulanten treffen. Das Gegenteil könnte der Fall sein. Das Beispiel Frankreich zeigt: Womöglich ist der Staat der Dumme.

Reuters: After Libor, arguments against financial regulation are a joke (19.12.12)

FAZ: Systemrelevante Geldhäuser Banken kritisieren Sanierungspläne der Finanzaufsicht (18.12.12): Die Zahl der Institute, die „Testamente“ vorlegen müssen, bleibt weiterhin offen. Der Bankenverband wirft der Finanzaufsicht Bafin vor, willkürlich festgelegt zu haben, wer „systemrelevant“ ist.

FAZ: „Basel III“ Bankenaufseher rechnen mit mehr Kooperation aus Amerika (16.12.12):  „Basel III“ heißt ein wichtiges internationales Projekt zur Bankenregulierung. Amerika und Europa sind darüber zerstritten – doch jetzt scheinen sich die Vereinigten Staaten etwas zu bewegen.

Börsen-Zeitung: Clearingpflicht für Derivate startet “erst Ende 2013″ (14.12.12)

NYT-Dealbook: British Regulator Says Banks ‘Too Big to Prosecute’ (14.12.12): Andrew Bailey, the future chief of the Prudential Regulation Authority, a newly created British regulator, believes that some banks have become too big to prosecute, a fear that has been echoed in the United States.

WSJ: Fed legt Finanzreform-Entwurf für ausländische Banken vor (14.12.12): Die US-Notenbank hat am Freitag ihren mit Spannung erwarteten Entwurf über die neusten Bankenregeln für ausländische Finanzinstitute vorgelegt. Demnach sollen ausländische Banken, die in den USA operieren, denselben Regeln unterworfen werden wie die Heimatbanken. Vor allem Bank und Barclays wären betroffen.

HB: Kapitalvorschriften – Basel III verschiebt sich um ein Jahr (13.12.12):  Das politische Tauziehen um „Basel III” hält an. Die strengeren Kapitalvorschriften sollten eigentlich 2013 in Kraft, doch das EU-Parlament noch keine Entscheidung gefällt. Die Einführung verschiebt sich um ein Jahr.

WSJ: Bankenaufsicht unter Dach und Fach (13.12.12): Die EU-Finanzminister haben die geplante neue europäische Bankenaufsicht am frühen Donnerstagmorgen offiziell beschlossen. Damit werden künftig die größten Banken auf dem Kontinent einheitlich kontrolliert.

BL: Basel III ist im Prinzip geplatzt und das ist gut so (12.12.12):

WSJ: Dealbook: Wall Street’s Expanding Scope (12.12.12): The financial industry increasingly finds itself at the center of the economic debate. | Wall Street is preparing for a new phase of federal oversight. | Increasingly, hedge funds are exerting political and economic influence. | Private equity firms are rarely private anymore.

Format: “Basel III steht am Abgrund” (11.12.12): Die weltweiten Finanzaufsichtsbehörden suchen nach einem Kompromiss zu den Liquiditätsvorschriften für Banken – Schlüsselkomponente für Basel III. Die Aussichten auf Einigung stehen denkbar schlecht. Es geht vor allem um die Frage, inwieweit der geplante Mindeststandard innerhalb von Basel III gelockert werden kann – angesichts der zunehmenden Rufe nach einer Verwässerung und nach einer verzögerten Umsetzung, um die Wirtschaftserholung nicht zu gefährden.

SZ: Schluss mit “too big to fail” (10.12.12): Die Finanzaufseher aus den USA und Großbritannien haben einen Plan vorgelegt, mit dem die Wirtschaft vor den Pleiten systemrelevanter Banken geschützt werden soll. Künftig sollen Aktieninhaber und andere Gläubiger haften – aber nicht mehr die Regierungen.

WSJ: Ratingagentur S&P sieht “massive Schwächen” bei Basel III (5.12.12): Das Regelwerk Basel III für Banken hat nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor’s „massive Schwächen”. Kurz vor der geplanten schrittweisen Einführung des Regelwerkes sagte Managing Director Stefan Best: “Einer der größten … Siehe dazu auch

FT: Europe dallies on derivatives regulation (4.12.12)

Welt: EU kann Januar-Frist für Basel-III-Einführung nicht einhalten (3.12.12): Nach den USA hat jetzt auch die Europäische Union (EU) erklärt, dass sie die so genannten Basel- III-Regeln nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt im Januar 2013 in Kraft setzen wird. In der EU gibt

FTD: Basel III: Bankkunden zahlen für Regulierung (3.12.12): Die Zinsen sinken, die Regulierung knebelt das Kreditgeschäft der Banken. Aber dennoch: die Margen für die Banken sind beim Geldverleihen längst auf Zehnjahreshoch. In die Röhre schauen die Kreditnehmer.

CFOWorld: Platzt jetzt Basel III? (26.11.12): Die Umsetzung von Basel III gerät ins Stocken. Doch was tun, wenn sachliche Argumente nicht weiterhelfen? Man einigt sich auf einen bösen Buben. Dirk Elsner blickt hinter die Kulissen.

HB: Pläne für den Krisenfall Bundesregierung verlangt „Banken-Testamente“ (24.11.12): Die Bundesregierung fordert von den Banken sogenannte „Testamente“. Das sind Pläne, wie die Bank im Krisenfall saniert oder geschlossen werden soll. Profiteur dieser Testamente wäre der Steuerzahler.

HB: Liquiditätspuffer – Flüssige Banken und blanke Firmen (24.11.12): Neben den Eigenkapitalregeln gilt es für Banken in Zukunft auch Liquiditätspuffer einzuhalten. Doch bei aller guten Absicht hat das einen Pferdefuß. Denn die Vorschriften gehen zu Lasten der übrigen Wirtschaft.

HB: Basel IIIDer Irrglaube an das Eigenkapital (24.11.12): Die USA wollen die höheren Eigenkapitalregeln für Banken nun doch nicht umsetzen, die Europäer rufen “Foul”. Doch womöglich haben die Amerikaner recht: Ökonomen sehen höheres Eigenkapital als trügerische Sicherheit.

FAZ: Zahlungsverkehr Die Einzugsermächtigung stirbt (23.11.12): Die Einzugsermächtigung wird abgeschafft: Vom 1. Februar 2014 an gelten nur noch schriftlich erteilte Mandate. Für die Verbraucher bedeutet das mehr Schutz, für die Unternehmen mehr Aufwand.

HB: Basel IIIUS-Regulierer drängt Europa zur Aufgabe von Bankenkapitalregeln (19.11.12): Der Vize-Chef der US-Bankenaufsicht FDIC will die neuen, internationalen Eigenkapitalregeln für Banken kippen. Die Regeln seien zu komplex, meint Thomas Hoenig. Er schließt einen Alleingang der USA nicht aus.

HB: Basel III – Ringen um Kapitalregeln entzweit Bankenwelt (19.11.12): Die neuen Kapitalregeln für Banken sollen die Branche wetterfest gegen neuerliche Krisen machen. Doch Aufseher und Geldhäuser ringen um die Auflagen. Und selbst innerhalb der beiden Lager herrscht Uneinigkeit.

BL: SEPA-Begleitgesetz verabschiedet: Droht nun Trubel bei den Lastschriften? (12.11.12): Bundestag und Finanzwelt lagen in den letzten Jahren häufig in ihren Positionen auseinander. Unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit gibt es nun erneut eine Diskrepanz zu einem europäischen Thema, nämlich SEPA. SEPA steht für Single Euro Payments Area und umfasst die Einführung neuer Verfahren für den EURO-Zahlungsverkehr, insbesondere auf EURO lautende Lastschriften und Überweisungen. SEPA soll den EURO-Zahlungsverkehr günstiger und schneller machen. Im Grunde handelt es sich bei der hier betrachteten Diskrepanz nur um ein Umsetzungsdetail. Das hat es allerdings in sich, vor allem weil es weitreichende Auswirkungen auf die Welt der Unternehmen, Verlage oder Spendenorganisationen hat. SEPA krempelt nämlich das in Deutschland besonders beliebte Lastschriftverfahren vollkommen um.

Börsen-Zeitung: Weidmann fordert Unterlegung von Staatsanleihen mit Eigenkapital (20.11.12): Bundesbank: Voraussetzung für Bankenunion – Institute fühlen sich von Regulierungsflut überrollt

Überblick der bisher erschienenen Folge der Beitragsreihe “SEPA-Umstellung für Unternehmen” auf CFOWorld:

HB: Bundesbank – USA beteiligen sich offenbar an Basel III (12.11.12): Die USA werden laut Bundesbank bei der Bankenregulierung Basel III nicht außen vor sein. Demnach rechnen die Bundesbanker mit einer Beteiligung ab 2013. Die G20-Länder müssten sich den Kapitalregeln unterwerfen, hieß es

NYT-Dealbook: Regulator Faces Another Lawsuit Over Dodd-Frank (9.11.12): The CME Group, the giant Chicago exchange, sued its regulator late Thursday over a new rule that aims to shed light on the derivatives market in the latest legal assault on the Dodd-Frank regulatory overhaul.

WSJ: Wie Google den US-Wahlkampf verzerrt (6.11.12): Wer auf Google nach „Obama” sucht, bekommt Trefferlisten angezeigt, die sich ständig verändern. Bei der Suche nach „Romney” ist das nicht der Fall. Das Wall Street Journal ist der Frage nachgegangen, warum das so ist.

HB:  G20-FinanzministerAufseher wollen “Schattenbanken” 2013 in den Griff bekommen (6.11.12): Bessere Überwachung und Kontrolle der Schattenbanken: Die internationalen Finanzaufseher wollen in den nächsten zehn Monaten den massiven Einfluss sogenannter Schattenbanken auf das Finanzsystem in den Griff bekommen.

HB: Finanzaufsicht BafinDeutsche Großbanken müssen Notfallpläne vorlegen (2.11.12): Die Bafin will vorbeugen und verlangt von mehr als 15 deutschen Banken Sanierungspläne. Die Pläne sollen greifen, wenn eine Pleite kurz bevorsteht. Zwei Geldinstitute müssen die Konzepte schon in diesem Jahr abliefern.

HB: Ungedeckte Ausfallversicherungen – Europa verbietet Wetten auf Staatspleiten (31.10.12): Versicherung oder Brandbeschleuniger? An Kreditausfallversicherungen scheiden sich die Geister. Die EU wird die umstrittenen Papiere nun verbieten. Experten warnen, dass sich Investoren deshalb aus Europa verabschieden.

ZEIT: Finanzberatung Beraten und verkauft (29.10.12): Die Regierung will Anleger besser schützen. Aber mit dem Verbot von Provisionen tut sie sich schwer.

HB: Kein Zwang zu gegenseitiger Hilfe – Banken-Abwicklungsfonds bleiben national (23.10.12): EU-Pläne für einen europaweiten Abwicklungsfonds der Banken sind gescheitert. EU-Binnenkommissar Barnier wollte durchsetzen, dass sich die Banken in Europa im Notfall untereinander helfen müssen.

FAZ: Bankenunion Barnier: Bankenabwicklungsfonds erst 2013 (22.10.12): Banken sollen für die Abwicklung maroder Finanzinstitute zahlen und nicht die Steuerzahler. EU-Binnenmarktkommissar Michael Barnier will nächstes Jahr einen Vorschlag machen.

HB: Kompromiss – EU-Gipfel einigt sich über Bankenaufsicht (18.10.12): Besonders Deutschland und Frankreich sind sich über eine gemeinsame europäische Bankenaufsicht nicht grün gewesen. In der Nacht zum Freitag fanden die 27 EU-Staaten einen Kompromiss – aber keinen Zeitplan.

NYT-Dealbook: Why the F.D.I.C.’s Approach to Financial Failures Makes Sense (17.10.12): The Federal Deposit Insurance Corporation’s “single receivership” approach offers a better way to avoid an uncoordinated and destabilizing series of insolvencies for systemically important financial institutions, the author contends.

HB: Gutachten stellt Reform der Bankenaufsicht in Frage (17.10.12): Ein internes Gutachten des Europäischen Rats könnte die geplante Reform der europäischen Finanzaufsicht verhindern. Geltendes Recht verhindere die Übertragung von Kompetenzen auf die Europäische Zentralbank.

Nyt-Dealbook: Regulators Propose Capital Rules for Derivatives Trading (17.1012): Firms like Goldman Sachs and JPMorgan Chase would have to bolster their capital cushion and post additional collateral for certain derivatives trades under the new plan proposed by the Securities and Exchange Commission.

i´X: Wenn der Pizza-Bestelldienst zur Bank wird (17.10.12)

Welt: Banken-Rettungsfonds – Steuerzahler soll nicht für SoFFin-Verluste haften (17.10.12):  Die deutschen Geldhäuser sollen weitere zwei Jahre lang Hilfen aus dem staatlichen Rettungsfonds SoFFin in Anspruch nehmen können. Neu ist: Eine Bankenabgabe soll die Verluste des Fonds decken.

Welt: Professor Krahnen, Mitglied der Liikanen-Kommission im Gespräch: “Banken mit Skalpell, nicht mit der Axt zerlegen” (17.10.12): Nach der Finanzkrise sollte das Bankensystem stabiler werden – aber wie? Eine von der EU eingesetzte Kommission hat Vorschläge ausgearbeitet. Der Bankenverband ist schon jetzt empört

Carta: Finanzmärkte im Katastrophenschutz (16.10.12): Aus Panikforschung und Crowd Management lässt sich womöglich Einiges über richtiges Handeln bei Bankenkrisen ableiten.

FTD: Kapitalanlagegesetzbuch Was auf Fondsanleger zukommt (13.1012): Das Finanzministerium will Investment- und geschlossene Fonds künftig gesetzlich gemeinsam regeln. Einige Vorschläge des neuen Gesetzbuchs erscheinen sehr strikt – andere zudem sehr kompliziert. Was die Regeln für Privatanleger bedeuten.

NZZ: IMF-Papier empfiehlt strengere Bankenregulierung – Für Aufspaltung der Grossbanken (10.10.12)

FTD: Finanzaufsicht: Briten stellen Basel III auf den Kopf (9.10.12): Aus Angst vor einer Rezession lockert die britische Finanzaufsicht die Kapital- und Liquiditätsregeln für heimische Banken. Der Schritt könnte neue Debatten auslösen – und die Umsetzung von Basel III weiter verzögern.

Blick Log: Bankenregulierung Mehr Rechte für die Kunden (7.10.12): Noch nie war das Vertrauen in die Banken so mies wie heute. Wie kann das besser werden? Die Politik hat da ein paar Ideen.

FTD: Vorschläge der Liikanen-Gruppe: Banken sollen Geld der Sparer nicht verzocken dürfen (2.10.12): Eine EU-Expertengruppe unter Vorsitz des finnischen Notenbankchefs schlägt einen Sicherungsmechanismus vor, um Sparer vor den Folgen einer Fehlspekulation zu schützen. Der Plan fällt aber weniger drastisch aus, als von der Branche befürchtet. Revolutionär sind dagegen die Vorschläge für Banker-Boni

FAZ: Bankenregulierung Die Banken an die Leine legen (1.10.12): Soll man die Banken zerschlagen? Oder sollte man sie lieber dazu nötigen, sich größere Sicherheitspuffer zuzulegen? Ein Überblick über die wichtigsten Vorschläge.

HB: Reformpläne für den Libor – 300 Billionen Dollar suchen einen neuen Maßstab (28.9.12): Einige gierige Händler von Großbanken haben den Leitzinssatz manipuliert und die Finanzwelt einmal mehr erschüttert. Die britische Finanzaufsicht hat nun ihre Reformpläne vorgelegt. Doch der große Wurf bleibt aus.

FTD: Bankenregulierung: EBA torpediert Basel-III-Pläne der EU (27.9.12):  Die Bankenaufseher lehnen den Entwurf ab, von Banken bei der Vergabe von Firmenkrediten weniger Eigenkapital zu verlangen. Die EBA fürchtet, dass diese Praxis die finanzielle Stabilität der Geldinstitute gefährden könnte.

HB: Studie des Wissenschaftlichen Dienstes Bundestag zweifelt an Plänen für europäische Bankenaufsicht (27.9.12): Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags kommt zu dem Ergebnis, dass die Kompetenz für die Bankenaufsicht nicht ohne weiteres an die EZB abgegeben werden kann. Hierfür sei ein Gesetzgebungsverfahren im Bundestag nötig

Blick Log: Steinbrücks Papier zur Bankenregulierung enthält für alle etwas (26.9.12)

HB: HochfrequenzhandelE – U-Parlament will Blitzhändler an die Kette legen (26.9.12): Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur Regulierung des Hochfrequenzhandels verabschiedet. Damit soll der schnelle Börsenhandel ausgebremst werden. Weitaus weit reichender ist ein Vorhaben des EU-Parlaments.

Blick Log: Vor Steinbrücks Bankenpapier: Aktuelle Regulierungsvorhaben der Finanzbranche (25.9.12)

SZ: Regulierung der Finanzmärkte Kapitalismus, ein bisschen gezähmt (24.09.12): Finanzmärkte und Geldinstitute stärker kontrollieren – das soll das große Thema der SPD für die Bundestagswahl im kommenden Jahr werden. Dabei hat die Politik aus dem Krisenjahr 2009 durchaus gelernt. Ob bei Bankenregulierung, Managergehältern oder riskanten Zockerpapieren: Zahlreiche Verbesserungsvorschläge wurden bereits durchgesetzt – wenn auch längst nicht alle.

NYT-DB: As Wall Street Fights Regulation, It Has Backup on the Bench (24.9.12): As the financial industry confronts a wave of new government regulations, it has sympathetic ears in a key federal appeals court.

FTD: Hochfrequenzhandel: Europa-Parlament will superschnellen Börsenhandel bremsen (21.9.12): Das computergestützte Algotrading macht rund 40 Prozent der Orders an deutschen Börsen aus, in den USA fast doppelt so viel. Um die Macht der Computer an den Börsen einzuschränken, wollen Politiker dem automatischen Handel den Zahn ziehen: Ab 2014 will Brüssel eine Höchstgeschwindigkeit für Börsengeschäfte vorgeben.

NYT-DB: Lawmakers Lobbying, Bankers Retiring and Movements Fizzling (21.9.12): Internal government documents showed lawmakers pushing behind the scenes to mute the Volcker Rule. | Goldman Sachs introduced someone who may be the first of the next generation of leaders. | Andrew Ross Sorkin declared Occupy Wall Street a fad.

DWN: Bankenaufsicht: Kompromiss-Vorschläge immer chaotischer (21.9.12): Die EU braucht eine gemeinsame Bankenaufsicht, um den ESM starten zu können. Weil Deutschland sich querlegt, kommen jetzt vom zuständigen Kommissar Vorschläge, die die Kontrolle ins völlige Chaos führen würden.

BWBl.:Technik braucht keine Bank (17.9.12): Die mobile Zahlungsverkehrs- und Kreditlandschaft hat sich an den japanischen Kreditinstituten vorbeientwickelt. Wesentlicher Faktor: eine standardisierte Mobile Payment-Plattform von NTT DoCoMo. Die Entwicklung in Fernost sollte für deutsche Institute ein Warnsignal sein, sich auf diesem Feld aktiver als bisher zu engagieren.

HB: Beruhen die neuen Eigenkapitalregeln auf Denkfehlern? (17.9.12): Die neuen Basel III Regeln sollten der hemmungslosen Finanzwirtschaft Einhalt gebieten. Doch die neuen Regeln sind nur ein winziger Schritt in die richtige Richtung. Viele Baustellen bleiben im Rohzustand.

FTD: Profianleger in der Bredouille: Pfandbriefe werden knappes Gut (17.9.12): Die Basel-III-Regeln und die EZB-Hilfen haben eine paradoxe Nebenwirkung: Profianleger wie Pensionsfonds und Versicherer müssen ihr Geld in riskantere Investments als in deutsche Pfandbriefe anlegen.

FAZ: Schuldenkrise Europas Bankenaufsicht kommt nicht so schnell (15.9.12): Nach dem Willen der EU-Kommission hätte die Europäische Bankenaufsicht am 1. Januar anfangen sollen zu arbeiten. Doch so schnell wird es nicht gehen. Deutschland und einige Nicht-Euro-Staaten sind dagegen.

HB: Neue Liquiditätsregeln – Aufseher wollen Banken „punktuell entlasten“ (14.9.12): Mit der vor zwei Jahren beschlossenen Einführung einer Liquiditätskennziffer für Banken kommen auf die Geldhäuser teils große Belastungen zu. Doch jetzt dürften die Finanzinstitute auf Erleichterungen hoffen.

FTD: Kenneth Rogoff – Verloren in tausend Regeln (12.9.12): Regulierungsbehörden wollen mit immer komplizierteren Gesetzen die Finanzbranche in den Griff bekommen. Dabei wäre eine Vereinfachung der richtige Weg.

HB: EZB als zentrale Aufsicht Barroso fordert mit Bankenplänen Berlin heraus (12.9.12): Die EU-Pläne für eine neue einheitliche Bankenaufsicht in der Euro-Zone haben in Berlin teils heftige Reaktionen ausgelöst. Merkel stellte sich vehement dagegen, den Grünen geht der Barroso-Vorstoß nicht weit genug

FTD: Selbstabwicklung von Pleiteinstituten: Bankentestamente bleiben schwammig (11.9.12): Große Banken müssen den US-Behörden Pläne für den Fall ihrer Pleite vorlegen. Das soll Chaos wie nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers vorbeugen. Doch was die Institute präsentieren, entpuppt sich als eine einzige Enttäuschung.

Börsen-Zeitung: Für eine zweigeteilte Aufsicht gibt es keine Legitimation (11.9.12)

ZEIT: Banker-Boni Alles wieder futsch (10.9.12):  Mehr Banken fordern jetzt Geld von skrupellosen Angestellten zurück. Gute Idee, aber auch eine Ablenkung.

FTD: Lehren aus der Finanzkrise: EU-Experten wollen Banken am Zocken hindern (10.9.12): Stehen Banken vor der Pleite, muss meist der Steuerzahler blechen – auch für riskante Geschäfte am Kapitalmarkt. Das soll sich nach dem Willen von Politikern und Aufsehern ändern. Eine Expertengruppe arbeitet an der Idee, Institute zur Abtrennung von Handelsgeschäften zu zwingen.

WSJ: Neue Bankenregeln kommen pünktlich zum Jahresende (3.9.12): Die neuen Kapitalvorschriften für Banken – bekannt unter dem Stichwort Basel III – sind ein steter ein Zankapfel zwischen der Finanzaufsicht und der Finanzwirtschaft. Die Banken fordern eine Verschiebung des für 2013 geplanten Starts. Dem erteilt Bafin-Chefin Elke König aber eine klare Absage.

Mobifunk Experten: Mobile Payment – warum wir es wagen sollten (7.9.12)

FTD: Korruptionsprävention bei Rohstoffgeschäften: Industrie kritisiert US-Börsenregeln für mehr Transparenz (2.9.2): Ab Herbst 2013 gelten für Firmen an US-Börsen schärfere Transparenzregeln für Rohstoffgeschäfte. Auch die EU will nachlegen. Die Industrie lehnt die US-Vorgaben ab und setzt auf Freiwilligkeit.

SZ: Diskussion über Bankenaufsicht – Schäuble wettert gegen EU-Pläne (31.08.12): Alles Murks! Finanzminister Schäuble wehrt sich gegen die Pläne des EU-Kommissars Barnier, der eine einheitliche Aufsicht über alle gut 6000 Banken der Euro-Zone plant. Die deutsche Kreditwirtschaft selbst ist in ihrer Haltung zur Bankenunion tief gespalten.

FAZ: Börsenaufsicht Amerikas Geldmarktfonds drohen mehr Regeln (28.8.12): Nach dem gescheiterten Versuch der Börsenaufsicht SEC wollen Notenbank und Finanzministerium mehr Vorschriften durchsetzen. Der Finanzstabilitätsrat könnte helfen.

HB: Umstrittene EU-PlänePläne zur Bankenaufsicht spalten die Branche (17.08.12): Es geht ein Riss durch die deutsche Kreditwirtschaft. Der private Bankenverband unterstützt den EU-Vorstoß zu einer einheitlichen Bankenaufsicht der Euro-Zone, Sparkassen und Genossenschaftsbanken lehnen das strikt ab.

HB: HochfrequenzhandelDeutsche Regulierungspläne stoßen auf Kritik (17.08.12): Börsenhändler wehren sich gegen die Pläne der Bundesregierung zur Regulierung des Hochfrequenzhandels. Zwar sei man einer Kontrolle grundsätzlich gegenüber aufgeschlossen, doch müsse auf Einheitlichkeit geachtet werden.

WSJ: Aufbau der Euro-Bankenaufsicht birgt politischen Sprengstoff (10.8.12): In der Sommerpause arbeiten die Eurokraten fieberhaft an einem Konzept zur neuen Bankenpolizei der Eurozone. Diese soll der EZB untergeordnet werden. Das aber beinhaltet zahlreiche Stolpersteine.

WSJ: US-Kleinbanken wehren sich gegen Basel III (6.8.12): Auch in den USA wollen die Behörden die Basel-III-Regeln in Gesetze gießen. Lokale Banker aber gehen auf die Barrikaden: Die Fußfesseln machen ihnen das Geschäft kaputt, sagen sie.

Voxeu: Macroprudential policy: Economic rationale and optimal tools (6.8.12): Macroprudential policy is meant to reduce the risks from the financial sector spilling over to the wider economy. But the debate over how to do so goes on. This column argues that macroprudential policy can be analysed through the prism of market failures that it is supposed to address.

Innovationen: AIFM-Richtlinie – Geschlossene Fonds werden reguliert (6.8.12)

Mobilfunk Experten: Mobile Payment – Bezahlen mit dem Smartphone (4.8.12)

RMRG: Basel III-Einführung erst Mitte 2013 realistisch (31.7.12)

FTD: Investmentfonds Durchsichtiges Leihgeschäft (31.7.12): Fondsanbieter sollen künftig Erträge aus der Wertpapierleihe ihren Fonds gutschreiben. Die FTD erklärt, was es damit auf sich hat

Bloomberg: European Bank Regulator Imperiled by German Zombie Banks (30.7.12)

WSJ: US-Bankenriesen bekommen weiter Schonfrist (30.7.12): In den USA mehren sich die Stimmen, die eine Zerschlagung der großen Banken fordern. Doch die Diskussion ist nicht neu: Die Bank of America hat einen solchen Schritt bereits geprüft und verworfen. Auch die Obama-Regierung will das Rad der Zeit nicht zurückdrehen.

Banking Club: Finanzaufsicht bringt deutsche Banken ins Schleudern (26.6.12): Die Europäische Finanzaufsicht stellt Ende Juni neue Regeln für den Derivatehandel auf, die European Market Infrastructure Regulation EMIR. Mit dem engen Zeitplan und der unkoordinierten Vielzahl neuer regulatorischer Initiativen stehen deutsche Banken vor schwer lösbaren Aufgaben.

WSJ: Basel III: Verwirrte Anleger, verärgerte Banker (26.6.12)

HB: „Too small to live” – Kleinbanken in den USA geben auf (23.6.12): Die harte Regulierung nach der Finanzkrise sollte die Wall Street treffen. Doch sie rafft vor allem die kleinen Institute dahin. Viele können sich die teuren Aufsichtsprozesse nicht leisten.

WSJ: Regulierer grenzen Problem des Hochfrequenz-Handels ein (20.6.12)

FTD: Kritik an Bonitätswächtern Ratingagenturen sollen für Urteile haften (20.6.12): Das Europäische Parlament will Ratingagenturen für ihre Urteile haftbar machen. Der Vorstoß ist Teil eines Pakets neuer EU-weit gültiger Regeln, die zum Ziel haben, die Bonitätsbewerter an eine kürzere Leine zu nehmen und ihre Macht zu beschränken.

BaFin: Geldwäscheaufsicht über E-Geld-Produkte (15.6.12): Die Geldwäscheaufsicht über E-Geld-Produkte befindet sich im Umbruch – sowohl in Deutschland als auch auf europäischer und globaler Ebene. In Deutschland gelten hierzu seit Jahresbeginn neue gesetzliche Regelungen, zu denen die BaFin nun ein erläuterndes Merkblatt veröffentlicht hat.

HB: Basel III – Fed kämpft gegen Bankenlobby (11.06.12): Die USA halten sich an internationale Abmachungen: Die Notenbank will die internationalen Kapitalregeln Basel III in ganzer Strenge einführen. Das bedeutet dreimal so viel Kapital wie heute – die Branche ist entsetzt.

WSJ: Merkel will gemeinsame Bankenaufsicht (5.6.12): Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für eine gemeinsame Aufsicht aller Banken in der EU ausgesprochen. Den Vorschlag gemeinsamer Haftung lehnt Berlin weiter ab. Noch, denn aus Europa und den USA wächst der Druck auf weitergehende Maßnahmen.

Wirtschaftsdienst: Wege zu einer stärkeren Trennung von Investment- und Geschäftsbanking (Juni 2012): Hätte eine Trennung von Investment- und Geschäftsbanking die Finanzkrise verhindern können? Vieles spricht dafür. So hätte die Verringerung der Interdependenzen zwischen den Banken sowie die Abschirmung des Geschäftsbankings und die dadurch ermöglichte kontrollierte Insolvenz der Investmentsparte zu mehr Sicherheit im System geführt, wodurch die Finanzkrise nie diese Ausmaße angenommen hätte. Die Autoren erläutern hier, wie ein solches System (für Deutschland) ausgestaltet werden könnte.

WSJ: J.P. Morgan weckt Frankensteins Geschwistern (15.5.12): Das Verlustgeschäft von J.P. Morgan ist der Beweis, dass große Banken immer noch zu groß sind. Die Erkenntnis vom “Too big to fail” macht die Wall Street zum Risiko an sich. Doch die US-Regulierer haben jetzt einen Plan , wie die Kolosse verkleinert werden können.

ZEIT: EU-Kapitalmarktregeln Briten lockern Blockade der Bankenreform (15.5.12): Im Streit um die Kapital-Puffer der Kreditinstitute zeichnet sich eine europäische Lösung ab. Die EU könnte Großbritannien nationale Sonderrechte einräumen.

WSJ: Basel III: Haben wir nicht schon genug Probleme? (8.5.12): Die Europäer streiten über schärfere Bankenregeln. Dabei sind nicht einmal die vorigen komplett umgesetzt. Die Krise des Finanzsektors ist zudem nicht ausgestanden. Abwarten wäre da ratsamer.

HB: Stimmt es, dass…Sind einheitliche Regeln für Banken nötig? (4.5.12): Die Bundesregierung stellt keine höheren Eigenkapitalanforderungen an die eigenen Banken, als das Minimum nach dem Regelwerk Basel III vorschreibt. Sie will eine Kreditverknappung vermeiden.

ZEIT: EU: Berlin erwartet fristgerechte Umsetzung von Basel-III (03.05.12‎): Die «Basel-III»-Regeln genannten Vorgaben müssten «wirklich eins zu eins in ganz Europa» sowie transparent, eindeutig, schnell und fristgerecht umgesetzt werden, verlautete am Donnerstag aus Kreisen der Bundesregierung. Das sei ein zentrales Anliegen

Wirtschaftsblatt: Neue Hürden für Bankenregulierung (3.5.12): Basel III. EU-Parlament stellt sich einige Bestimmungen ganz anders vor

FTD: Bankenregulierung: Basiswissen über Basel III (30.4.12):Die wichtigsten Fragen zu Basel III. von Mark Schrörs Brüssel Wenn sich die EU-Finanzminister am Mittwoch in Brüssel treffen, steht nur ein Thema auf der Tagesordnung: die Umsetzung der neuen Kapitalregeln für Banken (Basel III) in EU-Recht.

Wirtschaftsblatt: Streit um neue Eigenkapitalregeln für Banken (30.4.12)

HB: Stimmt es, dass …Ist Basel III reine Augenwischerei? (23.4.12): Die neuen Basel-Regeln sollen angeblich Bankenkrisen verhindern – aber im Kern ist der Ansatz verfehlt. Offenbar soll der Aktivismus nur von der notwendigen grundlegenden Reform des Banken- und Geldsystems ablenken.

HB: FinanzstabilitätsratBankenaufseher nehmen regionale Banken ins Visier (20.4.12): Bei den Bemühungen des internationalen Finanzstabilitätsrats geht es nicht mehr nur darum, eine erneute globale Wirtschaftskrise zu verhindern. Neben Großbanken sollen auch regionale Banken stärker überwacht werden.

NZZ: Bei Grossbanken klafft ein Geldloch (12.4.12): Auswirkungsstudie zu «Basel III» veröffentlicht: Den grössten Banken weltweit fehlen fast 500 Milliarden Euro, um die Kapitalvorschriften von «Basel III» zu erfüllen. Mit dem neuen Regelwerk soll die Kapitaldecke der Finanzinstitute gestärkt werden, damit diese künftige Krisen besser überstehen. Presseerklärung der BIS hier, Studie im Volltext hier

Voxeu: Regulators should encourage more diversity in the financial system (12.4.12): “Don’t put all your eggs in one basket” is standard financial advice. This column says that financial regulators are violating that principle. It argues that financial institutions have become too similar to each other, making financial crises more likely. It proposes a regulatory approach based on relative stock market correlations that would encourage greater diversity in the financial system.

HB:Bankenaufseher mit Schwindsucht (10.04.12): Mit immer neuen Behörden will Europa Glauben machen, es habe die Finanzmärkte im Griff. Doch weiterhin ist die Aufsicht zu schwach. Nun bietet sich die Chance, das System endlich effektiv zu gestalten.

HB: Derivate-Experte im Interview „Wir sollten dem Markt freien Lauf lassen“ (8.4.12): Der Gründer der weltweit ersten Klimabörsen Richard Sandor erklärt, warum er einerseits an regulierte Börsen glaubt und andererseits die Gefahr einer Überregulierung sieht.

Spon: Neues Wall-Street-Gesetz – Obama lässt die Zocker von der Leine (5.4.12): Mit großem Pomp hat US-Präsident Obama ein neues Wall-Street-Gesetz unterzeichnet. Es soll Startups und Börsengänge fördern. Doch zugleich lockert die neue Regelung Schutzregeln für Investoren. Kritiker fürchten eine Betrugswelle an der Wall Street

WSJ: Wettrüsten am Finanzmarkt (5.4.12): Je umfassender die Vorschriften der Finanzaufsichten werden, desto komplexere Produkte lassen sich die Banker einfallen. Sollte eine Seite dieses Wettrüsten für sich entscheiden, könnte das verheerende Folgen haben.

WSJ: Großverdiener Dimon holt zum Schlag aus  (5.4.12): James Dimon streicht jedes Jahr selbst für Wall-Street-Verhältnisse ein Top-Gehalt ein. Trotzdem holt der Manager zu einem Rundumschlag gegen strengere Regeln für Banken aus und dürfte damit wie schon im vergangenen Jahr Politiker auf die Palme bringen.

NYT-DB: Can Securitization Live With Volcker? (4.4.12): Some recent mortgage-backed securities deals by Credit Suisse show how Wall Street may adapt to a more regulated era.

FTD: Krisenkosten EU beerdigt Finanztransaktionssteuer (1.4.12): Auf den großen Wurf konnten sich die europäischen Partner nicht einigen. Deshalb wird über eine Börsenumsatzsteuer nach britischem Vorbild diskutiert. Ob Derivate einbezogen werden, ist offen

Voxeu: Time to set banking regulation right (28.3.12): Excessive risk-taking by large banks was among the main causes of the 2008–09 financial crisis. This column argues that the antidote to excessive risk-taking should come from the elimination of the subsidies of the banking charter and the implicit promise of bailout in case of major losses, and the introduction of strong incentives for management and shareholders to preserve the capital of their bank.

FTD: Tochter Taunus Corp. Deutsche Bank umgeht Milliardenkosten durch US-Finanzmarktreform (22.3.12): Das Geldhaus hat seine Tochtergesellschaften in den Vereinigten Staaten umgebaut. Damit entgeht die Bank Mehrkosten in Milliardenhöhe

WSJ: SEC Probes Rapid Trading (22.3.12): Federal securities regulators are examining whether some sophisticated, rapid-fire trading firms have used their close links to computerized stock exchanges to gain an unfair advantage over other investors.

SZ: Kritik an Bankkontrollbehörde Bafin Kraftlose Kontrolleure (10.3.12): Viele wissen nicht, dass sie sich bei schlechter Beratung an die Bankkontrollbehörde Bafin wenden können. Die wenigen, die es doch tun, beschweren sich meist über private Institute – doch Deutschlands oberste Bankenaufseher lassen die Verbraucher allein.

HB: Wall-Street-RegulierungUS-Aufseher halten Volcker-Regel für gefährlich (5.3.12): Das Herzstück der schärferen Regulierung der Wall Street droht zu scheitern. Sogar innerhalb der Führung der Börsenaufsicht SEC mehrt sich die Kritik am Spekulationsverbot für Banken, der sogenannten Volcker-Regel.

FTD: Finanzmarkt EU-Wertpapieraufsicht fletscht die Zähne (4.3.12): Die Europäische Aufsicht für Wertpapiere will sich aus dem engen Griff der EU-Mitgliedsstaaten freiboxen. Künftig wird sich die ESMA bei Verboten von Leerverkäufen einfach über nationale Aufseher hinwegsetzen.

Reuters: Forget Volcker — bring back Glass-Steagall (1.3.12): Imagine you are a financial regulator whose agency is underfunded, understaffed and under-trained and that firms under your jurisdiction are likely to pick off your best employees by offering them triple the salary you pay them.

HB: Internationaler Bankenverband - Bankenregulierung schadet der Güterwirtschaft (25.02.12): Der Internationale Bankenverband kritisiert die Entwicklung der nationalen Regelsetzungen für Banken. In Mexiko City fordern sie die G20 auf, die Regulierungen auf den Prüfstand zu stellen.

NYT-DB: The Volcker Rule, Made Bloated and Weak (22.2.12): Last week, it finally became clear that the Volcker Rule was as good as dead. The Volcker Rule, named after Paul A. Volcker, former chairman of the Federal Reserve, is meant to bar financial institutions that are protected and subsidized by the federal government from trading for their own accounts. That is, it’s pretty simple: Traders shouldn’t speculate for their own personal gain using the money you and I pay in taxes.

WSJ: Fed legt Bankenregeln hinter verschlossenen Türen fest (21.2.12): Die laufende Überarbeitung der Regeln für das US-Finanzsystem findet weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die US-Notenbank Federal Reserve agiert bei ihren Entscheidungen inzwischen meist hinter verschlossenen Türen – ein starker Kontrast zum jüngsten Bekenntnis zu mehr Transparenz bei den Zinsentscheidungen.

HB: Sorge um Basel IIIKleine Banken bangen um ihr Überleben (17.2.12): Das Regelwerk Basel III stellt an Banken neue Kapitalanforderungen. Diese gelten nicht nur für Riesen wie die Deutsche Bank, sondern auch für die privaten Geldhäuser von nebenan – und für die wird es schmerzhaft.

HB: Bilanzakrobaten – Aufseher auf der Fährte von Schönrechnern (16.2.12): Der Verdacht, dass Banken mit ihren internen Risikomodellen ihre Bilanzen aufhübschen, kursiert schon lange. Nun will der internationale Bankenausschuss untersuchen, welche Häuser sich Wettbewerbsvorteile verschaffen.

ZEIT: Europapolitik Banker gegen Banker (15.2.12): Europas Politiker unterliegen zu oft dem Einfluss der Finanzindustrie. Eine Gruppe ehemaliger Finanzmanager will das ändern.

US-FED: Regulatory Reform: Communications with the Public (14.2.12): The Federal Reserve Board will be involved in many rulemakings to implement the Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act of 2010. During the rulemaking process, meetings will take place between the Board and the public–representatives of bank organizations, consumer groups, trade associations, researchers and academics–that allow the Board to gather information and help educate the public on matters subject to agency rulemaking. The meetings contribute to an informed rulemaking process. Categories:

  1. Systemic Designations, Enhanced Prudential Standards, and Banking Supervision and Regulation
  2. Derivatives Markets and Products
  3. Interchange Fees
  4. Payments, Settlement and Clearing Activities and Utilities
  5. Consumer Financial Protection
  6. Resolution Framework

HB: Pro und ContraDer Kampf der Sparkassen gegen die Regulierung (8.2.12): Die Sparkassen wollen von der Banken-Regulierung ausgenommen werden. Es gibt gute Gründe dafür – und dagegen. Sie werden heute auf einer Handelsblatt-Tagung mit den Sparkassen diskutiert. Die wesentlichen Argumente.

FTD: Solvency II BaFin-Chefin zweifelt an Zeitplan (3.2.12): Die neuen EU-Aufsichtsregeln Solvency II sollen laut EU-Kommission ab 2013 gelten und nach einem Übergangsjahr ab 2014 von Versicherern und Aufsicht angewandt werden. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin zeigt sich skeptisch.

ZEIT: Lobbyismus – Gewinnt die Bank schon wieder? (2.2.12): Banken stärker regulieren? Von wegen. Hunderte Finanzlobbyisten setzen in Brüssel alles daran, eine schärfere Regulierung ihrer Branche zu verhindern.

WSJ: Bankaufseher wollen Regeln dehnen  (1.2.12): Banken sollten ihr Geld zur Vermeidung einer neuen Finanzkrise in sicherere Anlagen stecken. Was dazu gehört, sehen die Geldhäuser weniger streng. Jetzt scheinen sie bei den Regulierern in Europa Gehör zu finden.

WSJ: Bankenregulierung: Jeder kocht sein eigenes Süppchen (30.1.12): Die Diskussionen rund um die Eurozone haben den Wirtschaftsgipfel in Davos ein wenig von den Titelseiten verdrängt. Trotzdem wurde in der Schweiz eines der bestimmenden Themen der kommenden Monate diskutiert: die Regionalisierung des Bankwesens.

HB: Firmendarlehen – Regionalbanken wehren sich gegen Basel-III-Bestimmung (30.1.12): Ärger bei Sparkassen und Volksbanken. Weil Basel III die Geldhäuser zwingt, für Firmendarlehen mehr Eigenkapital zu hinterlegen, sehen die Institute ihr Geschäft mit Mittelstandskrediten gefährdet und wehren sich.

WSJ: EU fürchtet neue US-Bankenregel als Krisenverstärker (27.1.12): Zwischen der Europäischen Union und den USA bahnt sich ein Konflikt zur Bankenregulierung an. EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier hält die geplante „Volcker-Regel” für potenziell krisenverschärfend

CW: Basel III: Neue Anforderungen an die IT /11.1.12): Neue Regulierungsvorschriften sind in der Regel mit hohen Umsetzungskosten verbunden. Mit «Basel III» tritt ab 1. Januar 2013 eine überarbeitete Banken­regulierung in Kraft. Was bedeutet das für die Banken-IT?

FTD: Basel III Aufseher lassen Banken abblitzen (10.1.12): Der Basler Ausschuss beharrt darauf, dass Geldinstitute ab 2015 Liquiditätspuffer anlegen müssen. Auf konkrete Forderungen der Banken wollen sich die Aufseher gar nicht erst einlassen

ZEIT: Bankensystem Von wegen Finanzmarkt-Regulierung (8.1.12): Nach der Lehman-Pleite vor drei Jahren sollte die Finanzwelt umgebaut werden. Doch bis jetzt ist keines der Ziele verwirklicht worden, schreibt Harald Schumann.

Comments on this entry are closed.