Rechts- und Streitfälle
Auf dieser Seite sind ausgewählte Beiträge über bekannt gewordene und mehr oder weniger stark diskutierte Rechts- und Streitfälle im Finanzwesen ab März 2012 zusammen gestellt. Rechtsfälle im Zusammenhang mit der Aufarbeitung der Finanzkrise sind auf dieser Seite zu finden.
WSJ: Liebesdienste unter Bankern (3.5.13): Es war ein Klima aus Gier, Gefälligkeiten und Gewissenlosigkeit in der Londoner City, das den Libor-Skandal erst möglich machte. Broker und Banker suchten gezielt die Nähe zueinander. Besonders kooperative Händler wurden mit Ausflügen nach Saint-Tropez und Las Vegas, Kokain oder Sexparties belohnt.
Rolling Stone: Everything Is Rigged: The Biggest Price-Fixing Scandal Ever (25.4.13): The Illuminati were amateurs. The second huge financial scandal of the year reveals the real international conspiracy: There’s no price the big banks can’t fix. By Matt Taibbi
HB: NachschussforderungDeutsche Bank wird von Fonds verklagt (22.04.13): Der Abbau von Positionen eines Fonds im Jahr 2008 könnte die Deutsche Bank teuer zu stehen kommen. Fondschef Alexander Vik fordert 2,5 Milliarden Dollar Schadenersatz – doch auch die Deutsche Bank klagt.
WSJ: Neue Regeln schützen vorbestraften Santander-Chef (15.4.13): Der vorbestrafte Alfredo Sáenz, Chef der Banco Santander, dürfte nach den neuesten spanischen Regeln für Bankmanager weiter im Amt bleiben. Experten fürchten einen Vertrauensverlust für das spanische Bankensystem.
Spiegel: Affärenserie: BaFin drängt auf Ablösung von Deutsche-Bank-Justiziar (14.4.13): Die Finanzaufsicht BaFin fordert nach SPIEGEL-Informationen die Deutsche Bank auf, personelle Konsequenzen aus der Affärenserie zu ziehen. Der Leiter der Rechtsabteilung, Richard Walker, soll gehen. Auch im Aufsichtsrat sind Wechsel geplant.
WSJ: Wie ein Milliarden-Zocker bei Morgan Stanley landete (9.4.13): Obwohl Matthew Taylor 2008 gerade wegen heimlicher Zockerei mit Milliarden bei Goldman gefeuert worden war, bekam er sofort einen neuen Job bei Morgan Stanley. Die Bank hätte wissen können, wen sie da anheuerte. Jetzt wandert Taylor für seine Geschäfte ins Gefängnis.
HB: Report des Insolvenzverwalters – „Fatale Fehler“ rissen MF Global in den Abgrund (6.4.13): Die Pleite des Brokerhauses MF Global erschütterte 2011 die Wall Street. Nun gerät Ex-Chef Corzine unter Druck. Er forcierte Investments in Anleihen europäischer Schuldenstaaten: eine milliardenschwere Fehlspekulation
HB: Datensatz „Offshore-Leaks“ Geheime Geschäfte der Steueroasen enttarnt (4.4.13): Eine anonyme Quelle versetzt Steueroasen auf der ganzen Welt in Aufruhr. Sie hat internationalen Medien viele Daten über geheime Finanzgeschäfte zugespielt – die Ergebnisse gefährden das Geschäftsmodell ganzer Staaten.
NYT-Dealbook: Little Accountability for Directors, Despite Poor Performance (5.4.13): Directors at financial institutions faced little consequences for their poor decisions, before and after the financial crisis, according to a study.
HB: Geldwäsche-Kontrollen – Amerikaner nehmen HSH Nordbank ins Visier (4.4.13): Die amerikanischen Behörden halten die Regeln gegen Geldwäsche der US-Niederlassung der HSH Nordbank für ungenügend. Die Hamburger müssen verschärfte Kontrollen einführen und sich eine Untersuchung gefallen lassen.
HB: Bilanztrickserei Bundesbank untersucht Vorwürfe gegen Deutsche Bank (3.4.13): Mögliche Milliarden-Tricksereien der Deutschen Bank haben offenbar die Bundesbank alarmiert. Die Vorwürfe gehen zurück in die Ära Ackermann, Beamte der Notenbank sollen ihnen in New York nachgehen.
HB: Milliarden-Geschäft verschleiert Goldman-Banker gesteht Schuld ein (3.4.13): Erst habe er einen illegales Termingeschäft abgewickelt und dann Bücher gefälscht, um diesen Handel zu vertuschen, hat ein Ex-Händler der Investmentbank Goldman Sachs zugegeben. Getrieben hat ihn die Aussicht auf Boni
NYT-Dealbook: Former Goldman Trader Surrenders to F.B.I. (3.4.13): Matthew Taylor, a former Goldman Sachs trader suspected of fabricating huge positions at the bank, surrendered to the F.B.I. on Wednesday morning, escalating a case that until now has produced only civil charges.
HB: Nach Polizeirazzia – Deutsche Bank stellt Versäumnisse bei CO2-Affäre fest (29.03.13): In der Affäre um den Handel mit CO2-Zertifikaten erkennt die Rechtsabteilung der Bank Fehler. Zu den Beschuldigten gehört auch Co-Chef Jürgen Fitschen – personelle Konsequenzen auf der Führungsebene jedoch gibt es keine.
HB: Hypothekengeschäfte – Deutsche Bank droht Sammelklage wegen US-Hypotheken (28.03.13): Seit der Finanzkrise stapeln sich die Klagen bei Deutschen Bank. Nun kommt eine weitere hinzu: Mehrere US-Aktionäre werfen der Bank Täuschung und schlechtes Risikomanagement vor. Auch Josef Ackermann steht im Fokus.
NYT-Dealbook: JPMorgan Chase Faces Full-Court Press of Federal Investigations (26.3.13): The issues being investigated range from prior knowledge of the Madoff scam to inadequate prevention of money-laundering.
HB: Iran-Geschäfte könnten teuer für Deutsche Bank werden (24.3.13): Gleich für mehrere Verstöße wird die Deutsche Bank wohl dreistellige Millionenbeträge zahlen müssen. Zum einen geht es um mögliche Verstöße gegen Iran-Sanktionen, zum anderen um eine viele Banken umfassende Affäre.
NYT-Dealbook: With Freddie Mac Suit, Banks Face Billions More in Libor Claims (20.2.13): Unlike other plaintiffs, Freddie Mac looks to have a strong case because it dealt directly with many of the banks accused of manipulating the London interbank offered rate.
NYT-Dealbook: With Freddie Mac Suit, Banks Face Billions More in Libor Claims (20.3.13): Unlike other plaintiffs, Freddie Mac looks to have a strong case because it dealt directly with many of the banks accused of manipulating Libor.
NYT-Dealbook: With JPMorgan Settlement, MF Global Clients Move Closer to Payout (20.3.13): MF Global customers moved one step closer to recouping their missing money late on Tuesday when JPMorgan Chase released its claim to more than $500 million belonging to the bankrupt brokerage firm.
HB: Hypothekenkrise Citigroup zahlt in Vergleich 730 Millionen (18.3.13): Anleger der Citigroup haben sich falsch über das Engagement der Bank im Hypothekenmarkt informiert gefühlt und in einem Vergleich 730 Millionen Dollar erstritten. Die Investoren hatten in der Krise Verluste gemacht.
FAZ: Steuerbetrug Banken und Aktienhändler prellten Staat um mehrere Milliarden Euro (16.3.13): Der deutsche Fiskus ist laut Finanzbehörden durch kriminelle Wertpapiergeschäfte um mehrere Milliarden Euro betrogen worden. Allein im Jahr 2008 soll der Staat um 13 Milliarden Euro geprellt worden sein. Banken und Aktienhändler ließen sich die nur einmal abgeführte Kapitalertragssteuer bis zu vier Mal erstatten. Siehe dazu auch
HB: Verbraucherschützer – Banken umgehen Angabe von Provisionen (15.3.13): Pünktlich zum Weltverbrauchertag starten Verbraucherschützer einen neuen Angriff auf Banken und Sparkassen: Mit einem Trick sollen sie die Transparenzpflicht bei Provisionen umgehen. Die Kreditinstitute wehren sich.
FAZ: „Irregeführt und gelogen“ Schwere Vorwürfe gegen JP Morgan (15.3.13): Der amerikanische Senat erhebt gravierende Vorwürfe gegen die Großbank JP Morgan. Das Geldhaus habe in einem Milliarden schweren Handelsskandal Investoren irregeführt und Ermittler belogen.
- Bloomberg: JPMorgan Report Piles Pressure on Dimon in Too-Big Debate
- NYT-Dealbook: JPMorgan Executives Face Withering Questions at Senate Hearing
- NYT-Dealbook: Live Blog: Senate Panel on JPMorgan’s Trading Loss
- NYT-Dealbook: JPMorgan Faulted Over Trading Loss
- NYT-Dealbook: Documents on JPMorgan’s Trading Loss
- Alphaville: The JPMorgan mismarking table
- NYT-Dealbook: The Things Bankers Say, the London Whale Edition
- NYT-Dealbook: JPMorgan Faulted on Controls and Disclosure in Trading Loss
HB: Insiderhandel – 600 Millionen Dollar Strafe für US-Hedgefonds (15.3.13): Es ist die höchste Strafe, die in den USA je für einen Fall von Insiderhandel gezahlt wurde: Ein Hedgefonds muss büßen, weil er geheime Informationen über ein geplantes Medikament ausnutzte, um Verluste zu vermeiden.
HB: Brisante Daten – Die Mär von den klammen Krisenstaaten (15.3.13): Krisenländer wie Spanien, Italien und Zypern halten die Euro-Retter in Atem. Dabei könnten sich die Staaten selbst helfen. Denn dort ist der private Reichtum teilweise wesentlich größer als in finanzstarken Ländern.
HB: Mögliche Manipulation Goldpreis unter Verdacht (14.3.13): Die USA gehen einer möglichen Schwindelei am Goldmarkt nach. Haben Großbanken den Goldpreis manipuliert? Nach dem Betrug beim Libor-Zinssatz wäre es ein weiterer Skandal für die Bankenbranche.
WSJ: Libor-Ermittler streiten sich um den Hauptverdächtigen (14.3.13): Der als „Rain Man” bekannte Händler gilt als Strippenzieher im Manipulationsskandal um den Libor. Für die Behörden beiderseits des Atlantiks ist er der Hauptgewinn in ihren Ermittlungen. Doch die Frage, wer ihn vor Gericht stellen darf, sorgt für diplomatische Spannungen.
FAZ: Unantastbare Banken Amerika diskutiert über „too big to jail“ (7.3.13): Die Vereinigten Staaten debattieren über die Größe von Banken. Justizminister Holder warnt davor, dass eine Bank zu groß sein könnte, als dass man sie noch strafrechtlich verfolgen könne.
HB: Älteste Bank der Welt – Kommunikationschef von Monte dei Paschi begeht Selbstmord (7.3.13): Die Krise bei der italienischen Bank Monte dei Paschi wird immer dramatischer: Laut Medienberichten hat sich offenbar der Kommunikationschef das Leben genommen. Wenige Tage zuvor hatten Ermittler sein Büro durchsucht.
NYT: With Legal Reserves Low, Bank of America Faces a Big Lawsuit (6.3.14): A lawsuit over Bank of America’s mortgage portfolio could cost the bank tens of billions more than it had planned, prompting critics to say the bank has not set aside enough for a settlement.
The Hill: Holder Says Big Banks Are Too Big to Charge | (6.3.13): Attorney General Eric H. Holder Jr. told the Senate Judiciary Committee on Wednesday that some financial institutions have become too large to bring criminal charges, The Hill reported. “If you do bring a criminal charge, it will have a negative impact on the national economy, perhaps even the world economy,” he said
NT-Dealbook: British Regulators Slow to Respond to Libor Scandal, Audit Says (5.3.13): British officials were too focused on containing the financial crisis to analyze information connected to potential interest-rate manipulation, an audit by the Financial Services Authority said on Tuesday.
HB: In eigener SacheOppenheim-Banker will nicht Chef gewesen sein (5.3.13): Matthias Graf von Krockow zählte einst zum Spitzenpersonal des altehrwürdigen Bankhauses Sal. Oppenheim. Derzeit sitzt er im Kölner Landgericht auf der Anklagebank. Nun spielt der Banker seine Bedeutung herunter.
WSJ: Libor-Fahnder hoffen auf weitere Pakte (27.2.13)
WSJ: Oppenheim-Banker wollen Prozess zum Platzen bringen (27.2.13): In Köln hat einer der spektakulärsten Prozesse der deutschen Bankgeschichte begonnen. Angeklagt sind die ehemaligen Gesellschafter des Bankhauses Sal. Oppenheim und der geheimnisvolle Bauunternehmer Josef Esch. Der Vorwurf: Schwere Untreue. Die Beschuldigten schweigen sich aus – und lassen ihre Anwälte gegen die Richter schießen.
HB: Florian Homm & Co.Große Blender – und was aus ihnen wurde (26.02.13): Die S&K-Chefs sind nicht die Ersten, die das Geld ihrer Investoren für Frauen und Autos verjuxt haben sollen. Auch andere Firmenchefs und Unternehmen versprachen ihren Investoren mehr als sie halten konnten
WSJ: Banken stemmen sich gegen neue Libor-Klagewelle (27.2.13): Seit zwei Jahren trudelt in den USA eine Klage nach der anderen gegen die in den Libor-Skandal verwickelten Banken ein. Die 16 Finanzinstitute versuchen, eine neue Prozesswelle abzuwenden. Doch für sie besteht ein beträchtliches Risiko.
HB: Sal. Oppenheim-Prozess – Zügelloser Geldadel auf der Anklagebank (27.2.13): Im Mammut-Strafprozess beleuchtet die Justiz den Niedergang der Privatbank Sal. Oppenheim. Pferderennen, Yachten und Villen: die Angeklagten schwelgten im Luxusleben – nun treffen sie auf eine zielstrebige Richterin.
NYT-Dealbook: The Challenge of Sentencing White-Collar Defendants (25.2.13): A recent appeals court decision reflects an underlying tension in the sentencing white-collar criminals who present no real threat of physical harm to society and continue to lead productive lives after committing a crime.
WSJ: Optionshandel steht nach Heinz-Übernahme unter Insiderverdacht (20.2.13):
HB: Bundesweite RazziaImmobilienanleger fürchten um ihr Geld (19.02.13): Deutschland droht ein neuer Anlegerskandal. In einer bundesweiten Razzia gehen Polizisten gegen ein Unternehmen vor, das angeblich Milliarden in vermeintlich sichere Immobilien investierte. Anleger bangen um ihr Geld.
SZ: Untersuchungsbericht Hypo-Vereinsbank soll Fiskus geprellt haben (20.2.13): Dubiose Börsendeals: Einem internen Untersuchungsbericht zufolge soll die Hypo-Vereinsbank systematisch den Staat betrogen haben – derartige Geschäfte sind offenbar auch bei anderen Banken nicht unüblich. Die Affäre könnte ziemlich teuer für die HVB werden.
NYT-Dealbook: F.B.I. Said to Be Looking at Suspicious Heinz Trades (19.2.13): The F.B.I.’s involvement adds to the scrutiny surrounding the auspiciously timed options, by an investor or investors who have not yet been identified.
Dealbook: Prosecutors, Shifting Strategy, Build New Wall Street Cases (18.2.13): In prosecuting big banks, the government is seeking a balanced approach, aiming to hold financial institutions accountable without shutting them down.
HB: Insider-Handel – Verdächtiges Schweizer Konto nach Heinz-Deal eingefroren (16.2.13): Ein Fall von möglicherweise verbotenem Handel wirft Schatten auf die Milliarden-Übernahme des Ketchup-Giganten Heinz. Die US-Börsenaufsicht fand die Transaktionen jedenfalls „höchst verdächtig“ – und handelt.
HB: VersäumnisseUBS erneut zu Bußzahlung verdonnert (12.2.13): Die britische Aufsichtsbehörde FSA hat bei der Großbank UBS erneut schwere Versäumnisse geahndet. Das Schweizer Institut muss 11,11 Millionen Euro zahlen. Grund sind Fehler bei der Vermarktung eines Fonds.
FAZ: Zinsmanipulation Die Libor-Bande (10.2.13): Nach und nach kommt heraus, mit welch krimineller Energie Banken über Jahre den Zins manipulierten. Jetzt wehren sich die Opfer.
WSJ: Wie der Rain Man sein Libor-Netz spann (8.2.13): Schicht um Schicht legen die Ermittler im Manipulationsskandal um den Libor frei. Dabei weisen immer mehr Spuren in die Richtung von Tom Hayes. Der Händler, der weltweit den Pfusch mit Zinssätzen orchestrierte, gilt als extrem intelligent, aber unbeholfen. Seine Kollegen nannten ihn den Rain Man.
NYT-Dealbook: The Things Traders Say, R.B.S. Edition (6.2.13): On Wednesday, authorities offered an array of colorful e-mails and instant messages in their $612 million settlement with the Royal Bank of Scotland that portray a scheme to influence the rate-setting process.
NYT-Dealbook: New Details Suggest a Defense in SAC Case (4.2.13): Internal trading records also raise questions on whether the government will be able to build a case against Steven A. Cohen, the billionaire owner of the hedge fund.
WSJ: Libor-Skandal wird teuer für Royal Bank of Scotland (3.2.13): Fast 600 Millionen Euro dürfte die Royal Bank of Scotland wegen der Manipulation des Referenzzinssatzes Libor zahlen. Die Einigung mit den Behörden in den USA und Großbritannien wird wohl am Dienstag kommen.
NYT-Dealbook: British Banks Face a Fresh Legal Headache (31.1.13): The Financial Services Authority said it had reviewed the sale of certain interest-rate products to small businesses and found that more than 90 percent were sold improperly, in a case that could prove costly for banks.
NYT-Dealbook: Ex-Peregrine Chief Sentenced to 50 Years in Prison (31.1.13):bA prominent futures-industry executive, Russell Wasendorf Sr., was sentenced to 50 years in prison on Thursday for embezzling from his clients and defrauding banks over nearly two decades.
WSJ: Zinspfusch: US-Fahnder wollen Geständnis von der RBS (29.1.13): Im Skandal um manipulierte Libor-Zinssätze drängen US-Finanzfahnder die Royal Bank of Scotland Group zu einem Schuldeingeständnis. Vorstände der Bank aber sträubten sich noch aus Angst, wichtige Kunden zu verlieren, sagen Insider.
WSJ: HSBC droht neues Ungemach wegen Geldwäsche (29.1.13): Der Geldwäscheskandal bei der HSBC zieht weitere Kreise. Nun fordern Hinterbliebene von US-Soldaten, die bei einem Terroranschlag getötet wurden, die britische Bank zu Entschädigungszahlungen auf. Sie soll irreführend über die von ihr verwalteten Gelder informiert haben.
NYT-Dealbook: Financial Crisis Suit Suggests Bad Behavior at Morgan Stanley (23.1.13): Documents released as part of a lawsuit against Morgan Stanley shed new light on what bankers knew at the height of the housing bubble and what they did with that secret knowledge.
NYT-Dealbook: Q. & A. on Wall Street’s Untouchables (23.1.13): “Frontline” investigated why the leaders of Wall Street have escaped prosecution for their role in the country’s financial meltdown. Watch the report on DealBook and read our conversation with the show’s producer, Martin Smith.
WSJ: Deutscher Bank droht Millionenstrafe in den USA (22.1.13): Der deregulierte Strommarkt in den USA war schon öfter Ziel von Manipulationen. Auch ein Zweig der Deutschen Bank soll unerlaubte Stromhandelspraktiken angewandt haben, um Profit zu machen. Das wollen sich die US-Stromaufseher nicht gefallen
NT-Dealbook: Agencies Push JPMorgan to Improve Risk Controls (14.1.13):Federal banking regulators hit JPMorgan Chase with two enforcement actions on Monday for failures in risk management that led to a multi-billion trading loss, the first formal sanctions in a case that damaged the bank’s reputation and brought heightened scrutiny to its trading operations.
ZEIT: Steven A. Cohen Ein Magier wird entzaubert (12.1.13): Kaum jemand an der Wall Street verdiente besser als Steven A. Cohen. Jetzt interessieren sich die Behörden für ihn.
NYT-Dealbook: The Financial Crisis in the Courts (7.1.13):The executive and legislative branches of the government have responded to the financial crisis, but the courts have played a low-key role thus far, the author writes.
WSJ: Vergleich kostet US-Banken 8,5 Milliarden Dollar (7.1.13):US-Banken mussten harte Kritik dafür einstecken, dass sie viele überschuldete Amerikaner aus ihren Häusern warf, ohne die Einzelfälle zu prüfen. Jetzt haben sich zehn Banken mit der US-Aufsicht derüber auf einen Vergleich geeinigt, der sie insgesamt 8,5 Milliarden US-Dollar kostet.
NYT-Dealbook: Banks Reach Settlements on Mortgages (7.1.13): Bank of America agreed on Monday to pay more than $10 billion to Fannie Mae to settle claims over troubled mortgages. Separately, regulators reached an $8.5 billion settlement with 10 major lenders to resolve claims of foreclosure abuses.
WSJ: Bank of America einigt sich mit Fannie Mae (7.1.13): Die Bank of America hat in einem jahrelangen Hypothekenstreit eine Einigung mit dem Immobilienfinanzierer Fannie Mae erzielt. Das Institut zahlt der staatlichen Fannie Mae 3,6 Milliarden US-Dollar in bar. Zudem verpflichtet sich die …
SZ: Aufsichtsbehörde verklagt JP Morgan Chase (5.1.13): Erneut juristischer Ärger für JP Morgan: Eine Tochter der US-Großbank soll amerikanische Genossenschaftsbanken mit hochriskanten Immobilienpapieren getäuscht und in die Insolvenz gestürzt haben. Jetzt hat die zuständige Aufsichtsbehörde Klage erhoben.
2012
HB: Rechtsstreit in den USA – LBBW verklagt Deutsche Bank (28.12.12): Die Finanzkrise hatte ihren Beginn ab 2006 auf dem US-Immobilienmarkt genommen und immer noch sind damals begebene Wertpapiere ein heißes Eisen. Jetzt klagt die Landesbank Baden-Württemberg gegen die Deutsche Bank.
BI: Bernie Madoff Sent A Letter To CNBC On Christmas Eve (26.12.12): The recent rash of insider trading cases may be a shock to some on Wall Street, but not to one long-time market player: Bernie Madoff.
HB: FinanzskandaleDas sind die Bankenflops des Jahres 2012 (26.11.12): Zinsmanipulationen und Geldwäsche, Razzien und Steuerbetrug – im Jahr 2012 nahmen Ermittler fast alle großen Geldhäuser ins Visier. Zudem ringen die Banken mit der Strategie. Welche Skandale die Finanzwelt erschütterten.
Bloomberg: UBS Libor Manipulation Deserves the Death Penalty (24.12.12): There is no point in mincing words: UBS AG (UBSN), the Swiss global bank, has been disgracing the banking profession for years and needs to be shut down.
HB: Wertpapierhandelsbank – Bafin schließt FXdirekt (21.12.12): Die Oberhausener Bank FXdirekt ist laut der Finanzaufsichtsbehörde Bafin insolvent. Das Geldinstitut schuldet seinen Kunden noch viele Millionen Euro.
HB: Der nächste Topmanager vor dem Fall Deutschlandchef von Sarasin im Visier (23.12.12): Die Schweizer Privatbank steht wegen einer Steuerhinterziehungsaffäre und einer fatalen Investitionsempfehlung für eine Windkraftfirma unter Druck. Deutschlandchef Frank Niehage könnte vor der Ablösung stehen.
WSJ: Kam die UBS zu glimpflich davon? (22.12.12): Kritiker glauben, dass die Strafe, welche die UBS für den Libor-Skandal bezahlen muss, zu mild war. Die Aufsichtsbehörden scheuen immer wieder vor einer großen Verurteilung zurück, weil dadurch angeblich das weltweite Finanzsystem gefährdet würde
Telepolis: Großbanken sind “Too Big to Jail” (22.12.12): Die jüngsten Urteile gegen die Großbanken UBS und HSBC erklären das Strafrecht gegenüber führenden Bankmanagern für irrelevant und bürden die Strafen den Aktionären auf. Die in den vergangenen Wochen über HSBC und UBSverhängten Strafzahlungen erscheinen auf den ersten Blick durchaus gewaltig: So muss die Schweizer Großbank insgesamt 1,2 Milliarden USD an britische, schweizerische und US-amerikanische Aufsichtsbehörden überweisen, während HSBC von den USA sogar zu 1,9 Mrd. USD verdonnert wurde. Allerdings wurden dadurch bei der UBS gerade einmal die durch die Manipulationen des Referenzzinssatzes LIBOR erzielten Gewinne eingezogen, während bei HSBC die kriminellen Praktiken womöglich noch mehr eingebracht haben, als nun Strafzahlungen verhängt wurden.
HB: Milliardenbetrug Madoffs Bruder zu zehn Jahren Haft verurteilt (20.12.12): Der Bruder des inhaftierten Anlagebetrügers Bernard Madoff ist zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Peter Madoff akzeptierte die von einem Gericht in New York verhängte Höchststrafe wegen Buch- und Dokumentenfälschung.
WSJ: Regulatory ‘Whale’ Hunt Advances (20.12.12.): U .S. regulators are preparing to take a formal action demanding that J.P. Morgan remedy the lapses in risk controls that allowed a group of London-based traders to rack up losses of more than $6 billion this year.
FAZ: Staatsanwaltschaft München ermittelt Neue Razzia bei der Deutschen Bank (20.12.12): Dieses Mal geht es um den Streit mit Leo Kirch: Eine Woche nach der letzten Razzia haben wieder Staatsanwälte die Büros der Deutschen Bank durchsucht. Die Bankmitarbeiter, die noch in Untersuchungshaft waren, sollen heute entlassen werden
HB: Weitere Klagen erhobenAffäre um illegale Börsendeals weitet sich aus (20.12.12): In der Prozessreihe um Wertpapier-Betrügereien sind weitere Klagen erhoben worden. Die Münchener Staatsanwaltschaft wirft einem Düsseldorfer Geschäftsmann mehrfachen Insiderhandel und Marktmanipulationen vor
Reuters: Counterparties: 2012 — The year of bank fraud (19.12.12)
ZEIT: Banken Der Traum vom Aufräumen (19.12.12): Weltweit gehen Justiz und Behörden gegen Banken vor – ohne dabei wirklich konsequent zu sein.
BI: Morgan Stanley Allegedly Used This Weird Trick To Dodge Rules On Facebook IPO (19.12.12):
HB: Zinswetten-VerkaufItalienisches Gericht verurteilt Deutsche Bank (19.12.12): Ein Gericht in Mailand hat vier Finanzinstitute, darunter die Deutsche Bank, des schweren Betrugs für schuldig befunden. Hintergrund sind riskante Zinswetten gegen Städte und Kommunen.
NYT-Dealbook: UBS E-Mails Show How Traders Manipulated the System (19.12.12): Colorful e-mails released by regulators show the close relationship between UBS traders and employees at other banks and brokers involved in the setting of the yen-denominated Libor.
HB: Bausparkassen Eine Branche am Pranger (19.12.12): Früher galt Bausparen als langweilig. Nach Enthüllungen über die Wüstenrot-Tricks bricht nun ein Sturm der Entrüstung über die Branche her. Ausgerechnet AWD-Gründer Maschmeyer wird zum Kronzeugen für den Verbraucher.
HB: Milliardenstrafe im Libor-Skandal – UBS zahlte sogar Schmiergelder (19.12.12): Die Schweizer UBS muss für ihre Rolle im Libor-Skandal mit der zweithöchsten Geldstrafe der Banken-Geschichte büßen. Die Ermittlungsergebnisse zeichnen ein geradezu erschütterndes Bild vom Kontrollsystem des Instituts.
Telepolis: Deutsche Bank – Betrug aus Leidenschaft? (19.12.12): Alfred Herrhausen, einer der besten deutschen Manager aller Zeiten und ehemaliger Primus der Deutschen Bank, muss sich wohl im Grabe umdrehen, wenn er mitbekommt, was aus dem einstigen deutschen Vorzeigeinstitut geworden ist. Die größte Bank Deutschlands mit ihrem Slogan “Leistung aus Leidenschaft” ist überall dort vertreten gewesen, wo am meisten abgezockt wurde. Ob Immobilienblase in den USA, Steuerhinterziehung, Bilanzmanipulation, Geldwäsche, Unterschlagung, Libor-Skandal oder Umweltzertifikatebetrug, Deutschbanker waren immer dabei.
NYT-DB: The Impact of the Latest Insider Trading Convictions (18.12.12): The convictions of Anthony Chiasson and Todd Newman in a lucrative insider trading case may well send a message to Matthew Martoma, the former SAC Capital portfolio manager, about the risks he runs if he fights recently filed charges.
HB: Nach Facebook-IPO Morgan Stanley muss Strafe zahlen (17.12.12): Die Pannen beim Facebook-Börsengang haben für Morgan Stanley finanzielle Konsequenzen. Banker des Konsortialführers sollen dem sozialen Netzwerk geholfen haben, sensible Informationen zu streuen.
WSJ: Für UBS wird der Libor-Skandal teurer als erwartet (18.12.12): Die Schweizer Bank UBS dürfte wegen des Libor-Betrugs mehr zahlen als erwartet. Noch in dieser Woche soll sich das Geldhaus mit den Behörden einigen – und 1,5 Milliarden Dollar leichter werden.
HB: Hypothekenpapiere: JP Morgan flattert neue Millliardenklage ins Haus (17.12.12): Neuer Ärger für JP Morgan Chase: Der amerikanische Finanzmarktregulierer NCUA hat Klage gegen die US-Großbank eingereicht. Risiken bei Geschäften der übernommenen Bank Bear Stearns sollen verschwiegen worden sein
SZ: Steueraffäre der Deutschen Bank Verhängnisvolles Telefonat eines Spitzenjuristen (15.12.12):
SZ: Deutsche Bank soll belastendes Material gelöscht haben (14.12.12):
HB: Wegen Libor-Skandal UBS droht mehr als eine Milliarde Dollar Strafe (13.12.12): Mehrere Banken haben bereits heftige Strafen für die Manipulation des Libor-Zinssatzes zahlen müssen. Am härtesten droht es jetzt die Schweizer Großbank UBS zu treffen.
HB: Finanzskandale Wohin die Strafen der Banken fließen (13.12.12): In der Finanzbranche fliegt ein Skandal nach dem nächsten auf. Britische und US-amerikanische Banken zahlten Strafen in Milliardenhöhe an die Aufsichtsbehörden. Doch wer kassiert am Ende die hohen Bußgelder?
SZ: Zu spät im Bußgewand (13.12.12): “Kein Geschäft ist es wert, den guten Ruf der Bank aufs Spiel zu setzen” – das hat Josef Ackermann, Ex-Chef der Deutschen Bank, einmal gesagt. Offenbar zu spät: Gegen das größte deutsche Geldinstitut laufen zahlreiche Prozesse, derzeit wird wegen des Verdachts auf Umsatzsteuerbetrug ermittelt. Die Grünen fordern nun Konsequenzen für die ganze Branche.
HB: Streit mit Österreich BayernLB droht neuer Ärger mit Hypo Alpe Adria (13.12.12): Das Drama um die ehemalige BayernLB-Tochter Hypo Alpe Aldria geht weiter: Die Österreicher wollen ausstehende Kredite nicht zurückzahlen und fordern die bereits geleisteten Tilgungen zurück. Es geht um Milliarden.
HB: Razzia bei der Deutschen Bank Co-Vorstandschef Fitschen wehrt sich (13.12.12): Hunderte Beamte durchsuchten die Zentrale der Deutschen Bank. Der Verdacht: schwerer Steuerbetrug. Co-Vorsitzender Jürgen Fitschen hält das Vorgehen für „überzogen“ – und sieht sich neuen Vorwürfen konfrontiert.
NYT-Dealbook: In Bank Settlements, Fines but No Accountability (12.12.12):Deferred prosecution agreements have become the norm for resolving investigations into misconduct by financial institutions, but their frequent use raises the question of whether banks have come to regard them as just another cost of doing business.
Welt: Deutsche Bank – Hort grundfalscher Firmenkultur? (12.12.12): Ganze 25 Mitarbeiter der Deutschen Bank, bis hinauf in die Führungsriege, werden des Steuerbetrugs beschuldigt. Es ist keine Affäre von Einzeltätern mehr, sondern eine Affäre der Bank an sich.
FAZ: Schwere Vorwürfe „Die Deutsche Bank wollte ihre Verluste nicht ausweisen“ (10.12.12): Ein ehemaliger Analyst der Deutschen Bank und sein Anwalt, der einst für die amerikanische Finanzaufsicht SEC arbeitete, werfen der Deutschen Bank eine schwere Verletzung des amerikanischen Wertpapierrechts vor.
HB: Geldwäsche-Skandal HSBC zahlt Rekordstrafe (10.12.12): Fast zwei Milliarden Dollar wird Europas größte Bank wohl zahlen müssen, um Geldwäsche-Vorwürfe aus der Welt zu schaffen. HSBC soll Kunden geholfen haben, fragwürdige Gelder zu transferieren
Dealbreaker: Where Did Deutsche Bank Get The Losses That It Ignored Until They Went Away? (10.12.12)
HB: Verdacht der UntreueRazzia bei Ex-HSH-Chef Nonnenmacher (30.11.12): Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten die Wohnungen des Ex-Vorstandsvorsitzenden der HSH Nordbank, Dirk Jens Nonnenmacher. Er soll von einer Intrige gegen einen früheren Vorstandskollegen der Bank gewusst haben.
HB: Milliardenschaden – Ex-Credit-Suisse-Händler verhandelt über Strafnachlass (28.11.12): Er soll mit Falschbuchungen einen Milliardenschaden verursacht haben und soll in die USA ausgeliefert werden. Mit einem Deal will der ehemalige Credit-Suisse-Banker nun eine mildere Strafe erhalten.
HB: Bilanz-Manipulation – Anklage gegen LBBW-Vorstände erhoben (27.11.12): Drei Bilanzen der Landesbank Baden-Württemberg sollen durch Vorstände geschönt worden sein. Nun hat die Stuttgarter Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Die Bank verteidigt ihr Führungspersonal
Spon: Britische Finanzaufsicht UBS zu 30 Millionen Pfund Strafe verurteilt (26.11.12): Die Großbank UBS muss in Großbritannien wegen des Skandals um den Händler Kweku Adoboli rund 30 Millionen Pfund Strafe zahlen. Die britische Finanzmarktaufsicht stellte “ernsthafte Schwächen” im Risikomanagement und im Kontrollsystem der Bank fest. Siehe dazu auch Alphaville: UBS fined £29.7m for significant failings in Adoboli case
HB: Lustreisen – Mit der WestLB um die Welt (23.11.12): Die abgewickelte WestLB hat Sparkassen-Chefs, Stadtwerker und Beamte auf Weltreise geschickt. Der Vorgang hätte ein Fall für den Staatsanwalt werden können, wenn die Bank nicht eine stille Lösung bevorzugt hätte.
HB: Millionen-BußgeldUBS droht im Fall Adoboli empfindliche Strafe (22.11.12): Der Handelsskandal um Kweku Adoboli droht für die UBS zum Fass ohne Boden zu werden. Die Zockerei hat die Schweizer Großbank bereits viel gekostet. Jetzt zeichnen sich Millionen-Bußgelder in Großbritannien ab.
NYT-Dealbook: Graphic: A Long Line of Accounting Scandals (20.11.12): Hewlett-Packard said that it had taken an $8.8 billion accounting charge, after discovering “serious accounting improprieties” and “outright misrepresentations” at Autonomy, a British software maker that it bought for $10 billion last year. The computer company is the latest in a string of companies linked to cases of accounting problems.
FTD: Adoboli-Prozess: Verzockt – die Handelsskandale der Banken (20.11.12): Kweku Adoboli muss ins Gefängnis. Der Fehlspekulant in Diensten der UBS steht in einer langen Reihe von Finanz-Desperados. An Namen wie Nick Leeson und Jérôme Kerviel können sich die meisten erinnern. Interessant sind aber auch die Fälle der nicht ganz so bekannten. Eine Auflistung – nicht zur Nachahmung empfohlen.
HB: „Lukrativster Tipp aller Zeiten“Fondsmanager soll sich 276 Millionen Dollar erschlichen haben (20.11.12): Die Wall Street ist um einen Fall von Insiderhandel reicher: Ein Hedgefonds-Manager soll sich Informationen erkauft und dann gewinnbringend spekuliert haben. Auch ein US-Milliardär soll beteiligt sein.
HB: URTEIL GEGEN ADOBOLIUBS-Händler zu sieben Jahren Haft verurteilt (20.11.12): Als Derivatehändler hatte Kweku Adoboli die Schweizer Großbank UBS um Milliarden gebracht. In London ist er jetzt des Betruges schuldig befunden worden. Er pochte darauf, sich nicht bereichert zu haben.
HB: Ex-HSH-Nordbank-ChefNonnenmacher darf Millionen-Abfindung behalten (19.11.12): Mehr als vier Millionen Euro hat Dirk Jens Nonnenmacher bei seinem Abschied von der HSH Nordbank erhalten. Angeklagt wegen Untreue, muss er auch bei Verurteilung nicht um das Geld bangen – dank des Aufhebungsvertrags.
WSJ: Deutsche Bank legt sich mit US-Betrugsermittlern an (19.11.12): Die US-Energiemarktaufsicht FERC wirft der Deutschen Bank vor, sich im Jahr 2010 mit dubiosen Handelsgeschäften auf dem Strommarkt bereichert zu haben. Ihr drohen 1,6 Millionen Dollar Strafe. Die Bank bestreitet die Vorwürfe und wirft der Behörde vor, ihre Befugnisse zu überschreiten
HB: SEC-Ermittlungen Millionenstrafe für JP Morgan und Credit Suisse (16.11.12): Wegen riskanter Hypothekengeschäfte sind die Großbanken Credit Suisse und JP Morgan ins Visier der US-Börsenaufsicht geraten. Nun müssen sie 417 Millionen Dollar Strafe zahlen
WSJ: Jagd auf kriminelle Banker bringt nur wenige Erfolge (13.11.12): Seit 2008 sind in den USA fast 500 Banken zusammengebrochen. Doch auf der Suche nach Schuldigen der Finanzkrise können die Behörden kaum Erfolge vermelden. Der Chef einer Kleinbank in Florida musste für Bilanzfälschung hinter Gitter. Größere Fische sind bisher ungestraft davongekommen
NYT-Dealbook: Adoboli, Ex-UBS Trader, Called Scapegoat for Bank’s Woes (9.11.12): A lawyer for Kweku M. Adoboli, a former UBS trader in London, said that the allegations against his client represented a “character assassination” that failed to highlight the role of UBS’s management in condoning his trading activity.
Welt: Der Regenschirmtrick des Milliarden-Zockers Adoboli (2.11.12): Er verzockte 2,3 Milliarden Dollar und brachte die Großbank UBS ins Wanken. Mit einem raffinierten Trick hebelte Ex-Händler Adoboli die Handelsobergrenzen aus – und schiebt die Schuld auf andere.
HB: Neue Ermittlungen – Doppelschlag gegen Barclays (01.11.12): Nach dem Libor-Skandal und Strafzahlungen für Falschberatungen ist Barclays erneut ins Visier von Ermittlern geraten. Diesmal geht es um die Geschäftspraktiken der britischen Großbank in den USA.
NYT-Dealbook: A Year After MF Global’s Collapse, Brokerage Firms Feel Less Pressure for Change (31.10.12): The MF Global bankruptcy prompted federal authorities to immediately bear down on the brokerage firm and the broader futures trading industry.
NYT-Dealbook: JPMorgan Sues Boss of ‘London Whale’ in Trading Loss (31.10.12): JPMorgan Chase is suing Javier Martin-Artajo, the manager who directly supervised Bruno Iksil, the so-called London Whale whose outsize positions prompted the bank’s multibillion-dollar trading loss.
WSJ: MF Global hatte schon seit Jahren massive Probleme (29.10.12): Vor einem Jahr scheiterte der US-Broker MF Global. 700 Millionen US-Dollar Kundengelder gingen verloren. Noch immer wird geprüft, wie es zu dem Desaster kommen konnte. Neues erschreckendes Detail: MF Global konnte zu keinem Zeitpunkt über seinen finanziellen Zustand Auskunft geben.
FTD: Betrugsvorwürfe gegen Ex-Händler Adoboli: “Die UBS war doch meine Familie” (26.10.12)
WSJ: Insider-Tipps bringen Ex-Goldman-Direktor Gupta für zwei Jahre in Haft (25.10.12): Der ehemalige Aufsichtsrat der Investmentbank Goldman Sachs, Rajat Gupta, muss wegen Insiderhandels für zwei Jahre ins Gefängnis. Ein US-Gericht erklärte ihn am Mittwoch für schuldig, einem Freund vertrauliches Konzernwissen verraten zu haben, der damit Millionen verdiente. Das Urteil soll ein abschreckendes Exempel statuieren.
HB: Jérôme Kerviel 5.000.000.000 Euro Strafe (24.10.12): Jérôme Kerviel brachte die Société Générale um knapp fünf Milliarden Euro. Mit seiner Verteidigungsstrategie scheiterte der Milliardenzocker. Schuldig in allen Anklagepunkten, urteilte das Gericht.
Spon: Börsenhändler Kerviel Frankreich zweifelt an der Einzeltäter-These (24.10.12): Fünf Jahre Gefängnis, fast fünf Milliarden Euro Schadenersatz: Das Pariser Berufungsgericht ändert nichts am Urteil gegen den Unglücks-Trader Kerviel. Doch die Zweifel an der These vom Einzeltäter halten sich in Frankreich hartnäckig – und bringen eine ganze Branche in Misskredit.
NYT-Dealbook: S.E.C. Accuses Hedge Fund of Lying About Performance (17.10.12): The agency said that a New Jersey-based fund, Yorkville Advisors, lied to its investors about its performance and asset values in order to earn higher fees.
Alphaville: On those alleged Yorkvillians (17.10.12): Since the end of last year, the SEC has been using a proprietary risk analytics system called Aberrational Performance Inquiry. Basically, the plan has been to spot fund managers and hedgies whose outperformance points to potential fraud – the sort of fraud they missed in the case of Bernie Madoff.
NYT-Dealbook: S.E.C. Accuses Hedge Fund of Lying About Performance (17.10.12): The agency said that a New Jersey-based fund, Yorkville Advisors, lied to its investors about its performance and asset values in order to earn higher fees.
Wiwo: Insider packen aus – Die zweifelhaften Geschäfte eines Brokers (14.10.12): Die FXdirekt Bank soll über Jahre ihre Kunden ausgeplündert haben – unter den Augen der Finanzaufsicht. Gerichtsakten erhärten den Verdacht, die Bank bestreitet Unregelmäßigkeiten vehement. Wer hat Recht?
HB: London – Im Zentrum des Betrugs (6.10.12): London entwickelte sich in den vergangenen Monaten von der einstigen Vorzeige-Metropole zum Hauptschauplatz für Zinsmanipulationen und Anlagebetrug. Um diese Wandlung zu verstehen, muss man ein paar Jahre zurückblicken.
FDT: Ex-UBS-Händler Kweku Adoboli “Die Jungs haben mich verraten und verkauft” (5.10.12): Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen: Der Prozess gegen Ex-UBS-Händler Kweku Adoboli nimmt immer skurrilere Züge an.
Welt: Adoboli-Kollege gibt zu, dessen ’Schirm’-Konto genutzt zu haben (2.10.12): Im Londoner Prozess gegen den ehemaligen UBS-Angestellten Kweku Adoboli hat ein Ex-Kollege des Angeklagten ausgesagt, er habe ähnliche Geschäfte betrieben. John Hughes erklärte am Montag, seinem…
WSJ: Britische Fahnder heben Insider-Börsenring (2.10.12): Ein ehemaliger Top-Manager der Deutschen Bank und drei weitere Finanzhändler sind in London angeklagt, mehrere Jahre lang geheime Börseninformationen zu ihrem Vorteil genutzt zu haben. Sie sollen an der Börse mit ihren Insidergeschäften fast 4 Millionen Euro eingenommen haben.
HB: Ulrich „Richie“ Engler – Die unglaubliche Geschichte eines Betrügers (30.09.12): Ulrich Engler ist der dreisteste Dieb Deutschlands: 500 Millionen Dollar zockte er in Rekordzeit bei 5.000 Anlegern ab. Was Engler, seine Helfer und seine Kunden einte: die Gier nach schnellem Reichtum. Eine Spurensuche.
NZZ: Kratzer am Bild des Londoner UBS-Händlers Adoboli als Einzeltäter (28.9.12)
Spon: Prozess gegen UBS-Banker “Den Löwen zum Fraß vorgeworfen” (27.9.12): Sie brachen die Regeln und zockten mit Milliarden: Der Prozess gegen den Skandal-Trader Adoboli verschafft tiefe Einblicke in den Alltag der Großbank UBS. Und wirft starke Zweifel an der These auf, der Händler habe sämtliche Kollegen hinters Licht geführt.
HB: Libor-Skandal „Die ganze Hedge-Fonds-Branche wird dich küssen“ (26.9.12): Händler mehrerer Großbanken haben den Leitzinssatz manipuliert. Die Verdächtigen haben sich im Chat abgestimmt. Die Mitteilungen offenbaren nun, wie Mitarbeiter von RBS und Deutscher Bank den Skandal entfacht haben
FAZ: Strafrecht Justiz soll härter gegen Bankmanager vorgehen (25.09.12): Die Rufe nach einem strengeren Wirtschaftsstrafrecht werden lauter. Die SPD will damit offenbar im bevorstehenden Wahlkampf Punkte sammeln. Doch auch unter Strafrechtsprofessoren – sonst fast immer vehemente Gegner einer jeglichen Verschärfung von Strafgesetzen – gibt es dafür mancherlei Unterstützung.
NZZ: UBS-Händler Adoboli – «Grosser Risikoappetit» bei der UBS in London (22.9.12)
WSJ: SEC nimmt Börsen unter die Lupe (17.9.12): Die amerikanischen Börsen müssen sich künftig auf genauere Prüfungen durch die SEC einstellen. Nachdem die Börsenaufsicht eine Geldstrafe gegen die NYSE verhängt hatte, untersucht sie, ob auch andere Börsen Investoren durch neue Computer-Systeme schädigen.
ntv: Drogengeld, Terrorfinanzen, SanktionenUS-Justiz prüft US-Banken (16.9.12)
FTD: Verhandlung im UBS-Skandal: Anklage erhebt schwere Vorwürfe gegen Banker (14.9.12)
HB: Streitfall des Tages – Wenn Banker mit Arglist täuschen (14.9.12): Viele Anleger sind ahnungslos. Umso schlimmer ist es, wenn gewiefte Verkäufer deren Unwissenheit ausnutzen. Die Zahl der Prozesse wegen arglistiger Täuschung durch den Banker steigt. Was Betroffene tun können.
FTD: Kweku Adoboli: UBS-Händler muss für Milliardenschaden geradestehen (10.9.12): Der ehemalige Investmentbanker Kweku Adoboli hat der Schweizer Großbank UBS einen Verlust von 2,3 Mrd. Dollar beschert. Heute steht er in London vor Gericht.
WSJ: Wettrüsten bei der New Yorker Strafverfolgung (2.9.12): In New York wimmelt es nur so vor Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden. Sie kontrollieren Pharmakonzerne, überwachen globale Bankriesen und konkurrieren untereinander. Die aufkeimenden Rivalitäten und Partnerschaften zwischen diesen Strafverfolgern machen Konzerne und die Wall Street nervös.
NZZ: Auktionsbetrug bei US-Kommunalanleihen (1.9.12): Drei Ex-UBS-Banker in den USA schuldig gesprochen
HB: Britische GroßbankNeue Betrugsermittlungen gegen Barclays (29.08.12): Die britische Großbank Barclays kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen. Nachdem die Bank in den Libor-Skandal verwickelt war, steht sie nun wegen fragwürdiger Geschäfte im Nahen Osten erneut im Zwielicht.
Zerohedge: Jon Corzine Will Not Only Not Face Prosectuion, But May Be Launching A Hedge Fund Imminently (16.8.12)
FTD: US-Ermittlungen gegen britische Bank Der Standard-Chartered-Iran-Komplex (10.8.12): Die für Manhattan zuständige Finanzaufsicht DFS droht Standard Chartered mit dem Entzug der Banklizenz, weil die britische Bank illegale Geschäfte mit dem Iran gemacht haben soll. Eine Analyse des Falles.
Guardian: Standard Chartered chief says bank does not need to change culture (8.8.12): Peter Sands claims ‘factual inaccuracies’ in accusations by US regulator that bankers helped Iran avoid financial sanctions
WSJ: Die schmutzige Wäsche der Londoner Banken (8.8.12): Eine Skandalserie erschüttert die britische Finanzindustrie. Erst Zinsmanipulation bei Barclays, dann Geldwäsche bei HSBC, jetzt krumme Iran-Geschäfte bei Standard Chartered. Der Ruf der Branche liegt am Boden. Das liegt auch an den laxen Vorschriften, mit denen sich die Finanzmetropole London jahrelang Freunde machte. 12:41 Uhr
FAZ: Londons Skandale Die Stadt der bösen Banker (4.8.12): Ausgerechnet zu Olympia ist London zum Brennglas für die Missstände im Finanzsektor geworden. Eine Serie von Bankenskandalen erschüttert die City. Flugs haben die Bankenherrscher auf Demut geschaltet.
BL: Knightmare on Wall Street oder The Red Knight: Erneute Abwicklungsprobleme an den Börsen (2.8.12)
WSJ: Libor-Banken erwartet eine Welle von Zivilklagen (30.7.12)
SZ: Libor-Skandal der Deutschen Bank Wie die “French Connection” zuschlug (26.7.12): Realer Thriller: Ein kriminelles Kartell aus Banken und Händlern manipuliert den Zins, um zur Blütezeit freier Finanzmärkte das große Geschäft zu machen. Gerne korrespondierten sie dabei auf Französisch. Nun muss die Deutsche Bank diese bizarre Affäre aufarbeiten – und fünf Millionen E-Mails.
HB: Deutsche-Bank-AffäreDie Stunde des Aufsehers (23.7.12): Zwei Jahre lang dauert die Aufklärung der Zinsmanipulationen bei der Deutschen Bank nun schon. Ergebnis? Fehlanzeige. Auf Co-Chef Anshu Jain warten jetzt unangenehme Fragen. Sie kommen auch vom neuen Aufsichtsratschef.
HB: Libor-ManipulationenErste Festnahmen stehen im Zinsskandal kurz bevor (22.7.12): Weltweit wird gegen mehr als ein Dutzend Großbanken in der Affäre um den manipulierten Zinssatz ermittelt – nun stehen offenbar die ersten Festnahmen bevor. Die Geldhäuser selbst hoffen noch, einer Strafe zu entgehen.
WSJ: Deutsche Banken im Fadenkreuz der Fahnder (20.7.12)
Big Picture: Are Big Banks Criminal Enterprises? (18.7.12)
HB: Morgan-Stanley-Chef in Deutschland – Notheis stürzt endgültig über EnBW-Skandal (17.7.12): Dirk Notheis hat der Skandal um den Rückkauf der EnBW-Anteile den Job gekostet. Der umstrittene Investmentbanker und Jugendfreund von Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus ist Anfang Juli aus dem Vorstand ausgeschieden
HB: Finanzskandale Des Teufels Bank (17.07.12): Es gibt Banker, die kein Gesetz von ihrem Treiben abhält. Zinsmanipulationen, Bermuda-Konstruktionen, Geldwäsche – ihre kriminelle Phantasie kennt keine Grenzen. Welche Form der Aufsicht kann ihnen Einhalt gebieten?
Economist: The LIBOR affair – Banksters (7.7.12): How Britain’s rate-fixing scandal might spread—and what to do about it
Zero Hedge: The Biggest Financial Scam In World History (5.7.12)
Basler Zeitung: «Ich wusste nichts von den Manipulationen» (4-7-12): Barclays-Chef Bob Diamond musste heute vor dem Finanzausschuss des britischen Parlaments aussagen. Der Banker geriet gehörig ins Schwitzen. baz.ch/Newsnet berichtete live.
Egghat: Wie der Steuerzahler an der Wall Street beschissen wird… Teil 2 (3.7.12) mit vielen Links und Dokumentationen zum Libor-Skandal
FTD: Zinsmanipulation Unkultur der Gier in britischen Banken (2.7.12)
HB: Libor-Betrug Britischen Top-Bankern droht Rücktrittswelle (2.7.12): Der Skandal um Zinsmanipulationen erschüttert die britischen Banken. Den Top-Bankern geht es an den Kragen: Mit Marcus Agius, Chairman der Barclays Bank, könnte ein Schwergewicht schon heute zurücktreten.
WSJ: Barclays-Chairman dankt wegen Banken-Skandal ab (2.7.12): Der Skandal um Manipulationen des Interbankenzinssatzes Libor fordert ein erstes prominentes Opfer: Marcus Agius, Chef des Verwaltungsrats von Barclays, tritt zurück. Und auch Vorstandschef Bob Diamond wackelt gehörig.
HB: Berufsverbot Wenn der Ölhändler im Blackout handelt (22.6.12): Steven Perkins erhielt in Großbritannien ein Berufsverbot. Später wurde er in der Schweiz wieder angestellt. Immer mehr Banker werden in London aus der Branche geschmissen – doch sie steigen wieder ein
Zeit: Schmiergeld-Prozess Ehemaliger BayernLB-Vorstand gesteht (20.6.12): Im Schmiergeld-Prozess um Formel-1-Anteile hat Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky die Annahme von 44 Millionen Euro gestanden. Ihm drohen trotzdem mehrere Jahre Haft.
Zeit: Kirch-Prozess Belastende Mitschrift (19.4.12): Im Prozess der Kirch-Erben gegen die Deutsche Bank bringt ein Protokoll die Banker in Bedrängnis.
NYT-DB: Building a Criminal Case in the MF Global Affair (26.3.12): White-collar cases are frequently built on circumstantial evidence like e-mails and brief conversations that may be subject to conflicting interpretations about what was actually meant.
Bloomberg: MF Global’s Corzine Ordered Funds Moved to JPMorgan, Memo Says (23.3.12)
WSJ: MF Global-Manager erhalten noch Boni (9.3.12): Drei ehemalige Spitzenmanager des insolventen Finanzunternehmens MF Global könnten noch jetzt Bonuszahlungen über mehrere hunderttausend Dollar erhalten. Das geht aus einem Plan des Insolvenzverwalters hervor, so mit der Sache vertraute Personen
WSJ: Finanz-Betrüger Stanford drohen 230 Jahre Gefängnis (7.3.12): Nach fast drei Jahren Verhandlung hat ein US-Bundesgericht am Dienstag Allen Stanford für schuldig befunden, ein großangelegtes finanzielles Schneeballsystem gelenkt zu haben. Damit ist der wohlhabende Finanzier, der einst als erfolgreicher Unternehmer gefeiert wurde, nun endgültig in Ungnade gefallen.
HB: Skandal um Libor-Zinssatz Ex-Citigroup-Händler im Fokus der Ermittlungen (22.2.12): Viele Finanzprodukte orientieren sich am Interbankenzins Libor. Über Jahre hinweg soll dieser von Banken zu ihren Gunsten mal nach oben, mal nach unten manipuliert worden sein. Ein Händler steht im Fokus der Ermittlung.
FTD: Verdacht auf Zinsmanipulation Weltgrößter Derivatemakler soll bei Zins-Tricks mitgemacht haben (15.2.12): Seit Monaten ermitteln Wettbewerbshüter weltweit gegen diverse Banken. Es geht um den Verdacht der Marktmanipulation rund um den Referenzzinssatz Libor. Kanadische Kartellwächter enthüllen neue brisante Details.
HB: Kritik vom Verband – Deutsche Bank gerät wegen Todesfonds unter Druck (5.2.12): Finanzwetten auf den Tod von Menschen? Was makaber klingt, ist für die Deutsche Bank ein rentables Finanzprodukt. Doch der moralische Aspekt stört nun auch dem Bankenverband derart, dass der Geduldsfaden reißt.
WSJ: Schweizer Bank im Visier der USA (3.2.12): Wegelin & Co, die älteste Privatbank der Schweiz, steht unter Anklage. US-Behörden werfen ihr vor, gezielt amerikanische Steuerflüchtlinge und ihr Kapital angeworben zu haben.
FTD: Umstrittene Vorwürfe Verfahren gegen Ex-Vorstände der BayernLB wackelt (3.2.12): Die früheren Manager sind wegen der folgenschweren Übernahme der österreichischen Skandalbank Hypo Alpe Adria angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Pflichtverletzung vor – und hat ein Problem.
FTD: Hinweise auf Absprachen Schweizer Kartellamt ermittelt gegen Großbanken (3.2.12): Die Wettbewerbskommission hat Hinweise auf Zinsmanipulationen durch Großbanken bekommen. Sie nimmt die UBS, die Credit Suisse sowie verschiedene ausländische Geldinstitute unter die Lupe – darunter auch die Deutsche Bank
Spon: Klage der US-Börsenaufsicht: Händler sollen Ölpreis manipuliert haben (25.5.11): Haben gierige Händler den Ölpreis nach oben manipuliert? Die US-Marktaufsicht verdächtigt Spekulanten, durch Preistreibereien im Jahr 2008 mehr als 50 Millionen Dollar kassiert zu haben. Ihr System soll verblüffend einfach gewesen sein
FAZ: Raj Rajaratnam - Der gestürzte König der Insiderhändler (12.5.11): Mit Raj Rajaratnam soll eine bekannte Figur der Wall Street ins Gefängnis. Nach Ansicht eines Gerichts hat er verbotene Aktiengeschäfte betrieben. Das Urteil gegen ihn ist ein Höhepunkt der Jagd der Behörden auf Hedgefonds an der Wall Street.
HB: Insideraffaire RajaratnamDer Milliarden-Jongleur soll ins Gefängnis (11.05.11): Er war einer der ganz Großen in der Finanzwelt. Nun endet der schillernde Hedgefonds-Gründer Raj Rajaratnams wohl im Gefängnis – wegen dem größten Fall von Insiderskandal, den die Wall Street je gesehen hat.
HB: Der Streitfall des Tages Beraterhaftung: Wenn der Berater in die Insolvenz flüchtet (10.05.11): Wer seinen Finanzvermittler wegen Falschberatung verklagen möchte, hat häufig gute Chancen. Trotzdem dürften viele Geschädigten leer ausgehen. Viele Vermittler haben keine Versicherung. Wann das Vermögen in Gefahr ist.
FAZ: Nach Urteil zu Zinswetten – Glücksspiel mit der Deutschen Bank (26.3.11): Ein Heer von selbsternannten Beschützern hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Anleger vor den niederträchtigen Bankern zu bewahren. Der BGH springt ihnen nun zur Seite: Banken dürfen ihre Kunden nicht übertölpeln. Das geht zu weit.
WSJ: Blankfein: Gupta Broke Confidentiality (23.3.11): Goldman’s CEO testified that a former board member violated board confidentiality in discussing internal information with Galleon founder Rajaratnam. Defense lawyers argued that the alleged tips were public knowledge.
HB: Zinswetten der Deutschen Bank: BGH gefährdet Derivategeschäfte der Banken (22.3.11): Der Bundesgerichtshof hat die Deutsche Bank wegen hochkomplexer Zinswetten zu 540.000 Euro Schadensersatz verurteilt – und eine Revolution der Finanzbranche ausgelöst: Die Institute müssen nun viel umfangreicher beraten.
HB: Insiderhandel:US-Justiz nimmt Hedge-Fonds-Manager ins Visier (8.2.11): US-Präsident Barack Obama hat betrügerischen Finanzjongleuren den Kampf angesagt. Jetzt hat es einige Hedge-Fonds-Manager erwischt. Die Justiz wirft ihnen Insiderhandel vor.
Spon: Wall-Street-Skandal – Insideraffäre erreicht Goldman Sachs (15.4.10): Die Insideraffäre um den Hedgefonds-Gründer Raj Rajaratnam droht jetzt auch Goldman Sachs in Mitleidenschaft zu ziehen. Ein Mitglied des Verwaltungsrats der US-Investmentbank soll geheime Informationen ausgeplaudert haben.
FTD: Anlagebetrug – Vorsicht, Abzocker! (9.3.10): Täglich finden Investmentbetrüger neue Opfer. Die pure Geldgier und das Gefühl, von ihren Banken abgezockt zu werden, treiben den kleinen Mann in die Arme der Verbrecher. Das Wirtschaftsmagazin Capital recherchierte, wie Betrugssysteme funktionieren und wie Sie Hochstapler enttarnen.
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